| RE: Drengler auf der Autobahn Das Schlimmste an der Sache ist auch noch, daß wenn man jetzt mit über 180kmh unterwegs ist, schon zu den Extrem-Rasern und potentiellen Mördern gehört. Die Medien sind echt das Allerletzte. Für mich trägt der Testfahrer auf jeden Fall eine geringere Schuld. Auf die Zeugenaussagen kann man sich auch nicht verlassen, jeder empfindet halt anders. Ich wurde schon fast angezeigt, weil ich eine Straße mit wirklich 50kmh lt. Tacho befuhr, wo auch 50kmh erlaubt waren. Der junge Vater stand aber 2m von der Fahrbahn auf dem Bürgesteig und fühlte sich in extremer Not. Im Straßenverkehr gibt es viele, die einfach überängstlich sind, da kann man die Zeugenaussagen schlecht beurteilen. Daß er Fahrerflucht begangen hat, ist nicht schön, aber mir auf eine Art verständlich. Ich fahre bei uns in der Spielstraße auch sehr langsam, weil wenn alle sehen, daß ich öfters schnell unterwegs bin und es passiert irgendwann mal etwas, auch wenn ich dann gerade langsam war, dann heißt es direkt ich sei eh ein Raser und gehöre 10 Jahre in den Knast. So sind die Menschen eben hier bei uns... Und Drängler sind meiner Meinung nach keine Leute, die sich im Leben nicht durchsetzten können, eher das Gegenteil. Es können sich nämlich hauptsächlich Leute einen Fahrstil über 200kmh leisten, die etwas mehr im Leben erreicht haben. Ich selber fahre nicht mehr so dicht auf wie früher, mein Führerschein ist mir zu kostbar. Wenn aber der vorgeschriebene Abstand eingehalten wird, dann wechselt kein Mensch die Spur, weil er denkt, daß man eh nicht überholen will. Die meisten Probleme auf der Autobahn könnten wohl durch viel hätere Strafen für die "RechtsfahrgebotnichtKenner" gelöst werden. Die Agression würde abnehmen und das dichte Auffahren sowieso.
Gruß Viktor |