>Bricht sich der permanente Drängler einen ab,
>wenn er ausreichend Abstand hält?
Das ist eben das Problem beim Schnellfahren.
Hält man den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand (21 - 22) ein, ist bei hoher Geschindigkeit die Lücke so groß, das immer wieder ein Fahrzeug in diesen Freiraum reinzieht.
Jetzt wäre man also gezwungen abzubremsen, um den erforderlichen Sicherheitsabstand wieder herzustellen. Dann setzt sich wieder einer dazwischen und man muss erneut abbremsen.
Theoretisch kann man den Vorgang bis zum Stillstand weiterspielen.
Fazit:
Man ist quasi gezwungen unter dem Sicherheitsabstand zu fahren, um es, im Fall eines langsamen Überholers, nur mit einem "Bremser" zu tun zu haben.
Sicherheitsabstand wird in diesem Fall nicht belohnt.
Es ist traurig, aber leider tägliche Realität.
Mitverursacher an dieser ganzen Geschichte (und vielleicht auch an dem Unfall mit der jungen Frau) sind die notorischen Mittel- und Linksfahrer, denen in der Fahrschule keiner gesagt hat, das wir ein Rechtsfahrgebot haben.
Oft genug fahre ich mit 180-200 auf einer dreispurigen BAB rechts, muss dann über die Mittelspur nach ganz links, um einnen "Mittelspurfresser" zu überhloen und gehe dann wieder nach ganz rechts.
Im Rückspiegel ist dann zu beobachten, das der Überholte in der Mitte bleibt und nicht meinem Beispiel des Rechtsfahrens folgt.
Diese "Nichtrechtsfahrer" sind in meinen Augen das wirkliche Problem, weil sie durch ihr Verhalten erst die anderen Fahrer nach links zwingen.
Gruß Detlef
WOB

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