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AW: Endlich mal mein T-Car vorstellen!
Den 3er Golf gab es mit dem 2.8i VR6 und Vorderradantrieb sowie mit dem 2.9i VR6 und Syncro.
Den Corrado gab es in Detschland nur mit dem 2.9i VR6 mit 190 PS und Vorderradantrieb. Alledings gab es in den USA aufgrund der Abgasvorschriften eine Variante mit 174 oder 178 PS. Weiss aber nicht, ob das der 2.8i oder 2.9i war. Auf jeden Fall aber auch dort nur Frontantrieb.
Ich kann den Corrado aus finanzieller Sicht absolut nicht empfehlen. Bei mir war permanent etwas kaputt, allerdings nie der Motor. Der G-Lader ist (wenn ungetunt) sehr standfest. Wenn ich die Wahl zwischen G60 und 2.2i hätte, käme ich schwer ins grübeln. Leider sind bei mir aber auch nie die Gleichteile mit Golf oder Passat über den Jordan gegangen, sondern immer nur die Corrado-"Spezial"-Teile. Teurer Spaß. Neben den vergoldeten Teilepreisen ist der Wagen auch sehr verbaut - das macht es auch nicht gerade billiger. Nicht schön.
Versicherung war damals auch jenseits von Gut und Böse. Das wird sich kaum geändert haben, da mit dem geringen Preis eines gebrauchten Corrado sich jeder Spacken so einen Brenner leisten kann. Das treibt die Unfallzahlen in die Höhe (siehe mit100innekurve).
All in all ist der Corrado ein sehr individuelles und seltenes Auto (80000 Einheiten gebaut, Ende der 90er waren in D ca. 30000 Fahrzeuge zugelassen), das zu Unrecht ein schlechtes Image hat, für das man aber eine Menge Geld übrig haben muss.
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