Zitat:
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Zitat von //M roadster so abenteuerlich finde ich das aber nicht.
denn der standpunkt, daß man ein (extrem) leistungsgesteigertes auto
analog einem serienmodell mit annähernd gleicher leistung/fahrdaten
versicherungstechnisch einstuft, ist wohl mehr als nachvollziehbar.
die ganze trickserei mit M3 motor im 316i, um dann quasi M3 mit
den versicherungskosten eines 316i zu fahren - die versicherer
sind (besonders wenn es darum geht geld einzutreiben) auch
nicht auf den kopf gefallen...
mfg |
Das sehen eben - berechtigterweise - nicht alle Versicherungen so! Man könnte es auch so sehen:
1. Ich persönlich distanziere mich ausdrücklich von z.B. einem M3 E36 und wünsche, auch nicht versicherungstechnisch so behandelt zu werden, nur weil im Kfz-Schein die gleiche Zahl unter "Leistung" steht.
2. In einem derart individuell leistungsgesteigerten Fahrzeug (meiner ist ca der 30. seiner Art in Deutschland) stecken andere Motive und Understatement als bei den M's. Wenn schon ein Vergleich angebracht ist, dann eher zu Kleinserienautos (z.B. Alpina).
3. Da das Fahrzeug äüßerlich nur vom Kenner als leistungsgesteigert zu erkennen ist, sehe ich z.B. nicht ein, für die Teilkasko (Diebstahl, Glas, etc.) einen höheren Beitrag zu bezahlen.
4. Auch was die übrigen Beiträge angeht: wofür mehr Beitrag (außer für den höheren Wiederbeschaffungswert)? Unter meinen 30 Kollegen in Deutschland ist die Quote an Unfällen mit oder ohne Totalschaden GARANTIERT niedriger als unter den Z4 ohne Leistungssteigerung. Offensichtlich kann man auch trotz mehr PS mit mehr Vorsicht fahren (oder vielleicht sogar DESWEGEN?). Also ist das Risiko für die Versicherung auch nicht höher, sondern sogar eher niedriger.
Wie dem auch sei, es bleibt jedem selber überlassen, sich seine Versicherung auszusuchen. Ich bin froh, eine gefunden zu haben, die meine Argumentation teilt.
Gruß
Prian