und noch etwas mehr an "futter" fuer alle interessierten...
hoffe auch das sich das wetter bessert - so wie momentan in muenchen ists ja nicht so angenehm!! es werden wohl auch einige "moppeds" bei uns mitfahren (oder besser vorfahren...)
DRIFT CHALLENGE / TUNER GP
QUERTREIBER
Bevor sich in der Sachskurve die Driftelite zu Höchstleistungen herausfordert, geben auf der Rennstrecke die Auto-Veredeler beim Tuner GP ihr bestes. Aufgeteilt in sechs unterschiedliche Klassen, vom Kleinwagen bis zum 600 PS starken Supersportler, kämpfen rund 50 veredelte Boliden um die jeweilige Bestzeit. Am Steuer dieser wunderschönen und kostbaren „Schmuckstücke“ sitzen auch namhafte Piloten, wie beispielsweise Christian Abt, Roland Asch oder Kurt Thiim. Der besondere Reiz dieser Veranstaltung liegt darin, dass sich die Fans im Fahrerlager und in den Boxen völlig frei bewegen können. Fahrer und Hersteller stehen bereitwillig für alle Fragen zur Verfügung.
Am frühen Nachmittag geht der Aktionstag in die zweite Runde. Dann starten 25 Leser und 25 Profis in der DriftChallenge. Eingangs Motodrom treffen sich die Quertreiber um den begeisterten Zuschauern in der Sachskurve die hohe Kunst des Driftens zu demonstrieren. Die Regeln sind einfach: je spektakulärer, desto besser fällt die Benotung einer Jury aus, die sich aus absoluten Fachleuten, wie z.B. im vergangenen Jahr Ex-Rallye Weltmeister Walter Röhrl, zusammen setzt. In der DriftCompetition treten die Leser und in der DriftChallenge die „Profis“, geladene Fahrer aus dem Rennsport, von der Presse, der Industrie und von Sportfahrschulen, gegeneinander an.
Der BMW M5 zeigt im Drift ungeheure Fähigkeiten. Gleich drei konnten sich in der DriftChallenge unter den ersten vier behaupten. Platz zwei ging in dieser Kategorie aber an einen Jaguar XKR, der von Fahrer Harald Müller wunderbar quer gestellt wurde. Ein Umstand, den das Publikum honorierte: Die Menge belohnte den frischen Farbtupfer im ansonsten weiß-blauen Starterfeld mit frenetischem Jubel und hievte so den von der Jury mit der gleichen Punktzahl wie BMW-Fahrer John Black bedachten Müller vor den Konkurrenten. Denn, und das ist neu: wenn die offiziellen Wertungsrichter sich in Sachen Podiumsplätze nicht entscheiden können, übernimmt dies das Publikum. Frei nach der Formel „die besten Drifts wecken die größte Begeisterung“, hat dann der Teilnehmer die Nase vorn, für den das im Inneren der Kurve positionierte Phonmessgeräte die höchsten Ausschläge registriert.
In der DriftCompetition gewann übrigens Leser Michael Küke auf einem VW Käfer 1303 RS. Auf den zweiten Platz kam ein Allrad Buggy vor einem TechArt-Porsche Boxter 3.6. und sechs BMWs...
Termin: Tuner GP / DriftChallenge 29. Mai 2004