10.07.2003, 09:45
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| Grandprix Fahrer ![Göttingen -[Deutschland]- Göttingen -[Deutschland]-](images/kennzeichen/kennzeichen_d.gif) | GÖ | ![Göttingen -[Deutschland]- Göttingen -[Deutschland]-](images/kennzeichen/kennzeichenb.gif) | LF | 1 |
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Wagen: anderer Wagen Wagendetails: ex Z3 Roadster | RE: Umbau auf M50 Brücke-ich habs getan....
Etwas Hintergrund zum Thema Ansaugbrücke:
Entscheidend sind der absolute Durchlaß und die Resonanz des Ansaugsystems. Die Bedeutung des Durchlaß versteht sich von selbst und muß dem Ansaugbedarf des Motors entsprechen sowie möglichst wenig Strömungswiderstand bieten. Das ist mit dem (größeren) Durchlaß des 2,5l gegeben.
Kommen wir daher zur Resonanz. Diese bewirkt eine Art Aufladeeffekt im System der schingenden Gassäulen auf der Einlaßseite und ist primär durch die Faktoren Krümmerdurchmesser, -länge und absolute Größe des Krümmervolumens definiert. Diese Resonanz ist beim 2,5l-Krümmer höher, entsteht daher also bei höherer Motordrehzahl und bewirkt eben erst dort den besagten Aufladungseffekt. Ergebnis: Der Motor verliert naturgemäß etwas Durchzug im mittleren Drehzahlbereich (sofern der originale Krümmer entsprechend optimiert war - und das ist er) und gwinnt bei der Drehzahl, welche der Resonanzfrequenz des neuen Krümmers entspricht.
Und diese Resonanzfrquenz ist beim drehfreudig ausgelegten 2,5l nachvollziehbar höher gewählt, daher macht der Umbau durchaus Sinn, sofern man diesen Parameter beeinflussen will. Was aber sicher nicht schaden kann, ist eine Überprüfung der Steuerzeiten (ergo: Man sollte über geänderte Nockenwellen nachdenken!), sofern diese eventuell für eine Drehzahl bei 6.000U/min und mehr nicht optimal sein sollten.
BTW: Ein Anstieg des Verbrauchs war zu erwarten, denn weniger Drehmoment und mehr Drehfreudigkeit bedeuten i.d.R. immer einen gewissen Mehrverbrauch
Ciao
Uwe
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