05.09.2006, 21:36
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#17 |
| Grandprix Fahrer ![Konstanz -[Deutschland]- Konstanz -[Deutschland]-](images/kennzeichen/kennzeichen_d.gif) | KN | ![Konstanz -[Deutschland]- Konstanz -[Deutschland]-](images/kennzeichen/kennzeichenb.gif) | F | 5 | 5 | 0 | * |
Registriert seit: 13.12.2004 Ort: 460 km zur grünen Hölle Alter: 41
Beiträge: 4.257
Wagen: BMW Z4 M coupé 3.2 Wagendetails: KW Clubsport Zweitwagen: 530d, 550i, R56 | AW: Unruhige Hinterachse beim M? Also,
noch bin ich keinen Z4M gefahren, kann mir aber vorstellen, was Ihr meint.
Zickig hat nichts mit M oder dem Fahrwerk zu tun sondern damit, wie Haftung sich auf- (und abbaut ). Stichwörter wie Verzahnungseffekt etc. kommen hier zum tragen.
Es gibt da so eine nette Grafik, aus der zu ersehen ist, wie sich der Grip mit dem Schlupf entwickelt.  In dieser Zeichnung sind die Kurvenverläufe ziemlich parallel. Ich kenne es so, dass die Trockenkurve eine Extremstelle hat und sehr schnell wieder einbricht.
Wenn man nun einfach mal schaut, welche Raddrehmomente anstehen, kommt man beim Z4M (wie bei allen Emmas eigentlich) auf ein ähnlich zickiges Verhalten, wenn man einfach "auf's Gas sappt" wie man es bei sehr potenten, unkultivierten Turbodiesels hat (oder früher bei heiß gemachten Cossies), da er blitzschnell hochdrehen kann.
Der Grip ist prima und dann baut man so schnell Vortrieb auf, dass der Schlupf (immer an den Kamm'schen Kreis denken, der das ganze vereinfacht darstellt, da er von einer statischen Grip-Größe ausgeht) über den Grenzwert geht und damit bricht der Grip ab.
Was meint Ihr zu meiner Phantasie?
Grüßle
Chris
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