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Alt 22.09.2006, 13:13   *Themenstarter*   #6
oben-ohne
Fahrer
 
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Wagen: BMW Z3 roadster 3.0
Wagendetails: 3.0 Roadster
Zweitwagen: Golf 3 GTI 16V
oben-ohne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Beitrag AW: Neues Alltagsauto

Hallo Tron,

Deine Fragen halte ich für sehr berechtigt und ich habe mir auch schon seit längerer Zeit darüber Gedanken gemacht. Sicherlich erscheint es zum Teil widersprüchlich, was die unterschiedliche Versicherungseinstufung z.B. eines Z3 oder Z4 im Vergleich mit einem Golf GTI 16V anbelangt...für meinen Z3 (231 PS) bezahle ich Vollkasko pro Jahr ungefähr genauso viel wie für die Haftpflicht des Golf...

Nun, ich habe einmal versucht, Antworten auf Deine Überlegungen zu finden:

"Warum bevorzugen jugendliche Raser gerade einen Golf III GTI - gibt doch viele andere Autos mit mehr PS, die billiger sind und dann auch weniger in der Versicherung kosten?"
Der Wagen scheint für viele junge Fahrer einen gewissen Klassikerstatus zu besitzen, der meiner Meinung nach bis in die Golf1-Zeit zurückreicht. Meines Erachtens ist er auch der einzige typische Klassiker in der Kompakt-Klasse, der auf eine lange Tradition zurückgreifen kann, die das Prinzip eines Alltagsautos mit einem gewissen Anspruch an Sportlichkeit (der 16 V war mit diesem Anspruch konzipiert worden, dreht bis über 7000 U/min) vereint.

"Warum passieren gerade mit dem GTI mehr Unfälle als bei anderen Autos mit gleicher oder sogar höherer Leistung?"
Ergibt sich aus o.g. Punkt: Da er in diesen Fahrerkreisen hohe Popularität besitzt, passieren auch statistisch gesehen in dieser unfallträchtigen Risikogruppe die meisten Crashs.

"Wenn es sich hauptsächlich um jungendliche Raser handelt - warum staffelt die Versicherung dann den Tarif nicht nach dem Fahreralter für dieses Fahrzeug?"
Verstehe ich auch nicht - eventuell, weil die Versicherungen sonst das gesamte Tarifsystem nach diesem Prinzip neu gestalten müssten?

"Wieso ist z.B. bei meinem Z4 die Versicherung günstiger als bei meinem ehemaligen 3er Touring? Ich gehe davon aus, dass Z4 Fahrer eher sportlich und daher riskanter unterwegs sind als Familienkutschen(/Kombi-)fahrer?"
Wahrscheinlich, weil für diese Fahrer der Zetti doch mehr ist als ein reines Alttagsauto, häufig auch nur als Zweitwagen bei schönem Wetter gefahren wird und die Autos trotz tendenziell womöglich sportlicherer Fahrweise von ihren Besitzern dennoch gut gehegt und gepflegt werden, so dass zum Beispiel witterungsbedingte Unfälle (Schnee, Eis) entfallen.

"Was ich auch nicht verstehe - bei meinem 3er konnte ich einschließlich mir selbst insgesamt 5 Personen befördern, beim Z4 nur 2 - trotzdem ist die Insassenunfallversicherungsprämie fast gleich hoch?"
Das würde mich auch interessieren - siehe Punkt 3.

Gruß,
oben-ohne
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