| AW: Marderabwehr-Woher die Stromversorgung Hallo,
ich kenne den Schaltplan des Z4 nicht richtig. Aber es müsste im Prinzip durchaus eine Leitung geben, die nur bei abgestelltem Fahrzeug Spannung führt. Da kommt zunächst die Alarmanlage in Frage.
Ich würde dort allerdings keinesfalls direkt zapfen, sondern immer über ein eigenes Relais, einen eigenen Schalter (u. U. im Motorraum) und eine eigene Sicherung gehen. Wenn Du also eine Leitung findest, die bei abgestelltem Fahrzeug Strom führt, dann kannst Du die Wicklung des Relais (Klemme 86) dort anschließen.
Der Arbeitskontakt des Relais verbindet die Verbraucher mit Schalter, danach Sicherung und schließlich Batterie (Kl. 30).
Wenn Du eine solche Steuerleitung nicht findest, kannst Du auch an die Zündung gehen (Kl. 15). In diesem Fall müssen die Verbraucher aber über den Ruhekontakt des Relais laufen, d. h. das Relais schaltet die Verbraucher nicht ein, wenn es Strom bekommt, sondern aus.
Aber generell würde ich mich im Vorfeld sehr genau informieren, welchen mittleren Stromverbrauch diese Apparate haben. Denn in Ruhephasen des Fahrzeugs kann die Batterie recht schnell leer sein. Allein so ein Standard-Auto-Relais zieht über seine Wicklung einen Strom von größenordnungsmäßig 100 mA. Das ist für den Schlafzustand des Fahrzeugs so viel, dass ich schon deshalb überlegen würde, die Ruhekontaktlösung (an Kl. 15) vorzuziehen.
Und noch ein Gedanke: Was heißt Hochspannung? Ist das so etwas wie ein Weidezaungerät, das in Abständen einen Spannungsimpuls liefert? Dann wäre auch noch interessant, ob das Ding nach rückwärts in das Bordnetz auch Spannungsspitzen liefert. Ich könnte mir vorstellen, dass die sensible Bord-Elektronik dann nicht mehr schlafen möchte, sondern statt dessen schlafwandelt. Ich bin da gebranntes Kind und wäre sehr vorsichtig!
__________________ Gruß
Elias CdbZ |