Wenn man es ohnehin nicht einschätzen kann, dann ist es doch mehr als vernünftig, sich 'ne günstige zu suchen.

Noch mal im Ernst: Im Internet sind gar nicht wenige Kritiken an der Arbeitsqualität der Niederlassungen München zu finden, ich kann da nicht unbedingt einen Vorteil entdecken.
Wenn man zu einem vergleichsweise kleinen Autohaus in die Werkstatt geht, könnte man als positive Annahme auch davon ausgehen, das die sich besonders Mühe geben, um einen Kunden dauerhaft zu behalten.
Und vom Service her beeindruckt mich weniger ein Glaspalast mit 1a Espresso als ein kompetenter und sympatischer Kundendienstmeister, der sich wirklich um das Fahrzeug kümmert.
Gerade in der Niederlassung gibt es rigorose Zeitvorgaben für die Kundendienstmeister, wenn die sich regelmässig wirklich mit den Kunden auseinandersetzen, können die nicht eingehalten werden.
Gleichzeitig kriegen die Mechaniker auch immer mehr Druck, wer "nur" 100% Arbeitsleistung bringt, gilt als schlecht. 100% heist, er arbeitet innerhalb der Zeitvorgaben, braucht also so lange, wie BMW vorgibt. Ob das die Arbeitsqualität fördert, wage ich auch zu bezweifeln.
Wer übrigens als Mechaniker besonders gut arbeitet, kommt in spezielle Arbeitsgruppen, die sich um ausgewählte Fahrzeuge kümmern. Also sicher nicht um die Autos von Otto Normalverbraucher.
Wer sich diese Zusammenhänge verdeutlicht, wird bei meiner Überlegung nicht von "Geiz ist geil" reden.
Es ist das eindeutige Ziel der Premium-Hersteller, den Kunden in der kompletten Wertschöpfungskette so viel Geld wie möglich aus der Tasche zu ziehen und gleichzeitig dafür zu sorgen, das sich die Geneppten dabei besonders gut fühlen!

(Letzteres ist ein sinngemäßes Zitat, ursprünglich an die Adresse von Porsche gerichtet)
Gruss
Wuchtl