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Alt 01.12.2007, 21:01   #19
z4pilot
Fahrer macht Rennzulassung

 
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Wagen: BMW Z4 roadster 2.5si
z4pilot ist ein gern gesehener Menschz4pilot ist ein gern gesehener Mensch
AW: Kennfeldoptimierung, machts wirklich Sinn? Was kostet es? Wo am besten machen las

Zitat:
Zitat von TheThistle Beitrag anzeigen
...um wieviel daneben?
Auf ein und derselben Leistungs-Rolle kann ich mit ein und demselben Fahrzeug und ohne Modifikationen Leistungen messen, die -vorsichtig formuliert- um min. 10 % voneinander abweichen .
Ein Laie wird praktisch nie herausfinden warum !

Die unterschiedlichen Leistungen einer Saug-Motorbaureihe in unterschiedlichen Fahrzeugen liegen in der unterschiedlichen Peripherie begründet. So hat ein UL- (untere Leistung) Motor z. B. keine variable Sauganlage, während ein OL- (obere Leistung) Motor eine dreistufige Sauganlage hat (mit entsprechend geänderter Motorsteuerung). Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Abgasanlagen (Zetti's haben naturgemäß kürzere Anlagen) mit unterschiedlichen Abgasgegendrücken.
Bekannt sind auch über die Abgasanlage gedrosselte Saugmoren, mit angepasster Applikation der Motorsteuerung. Dabei würde eine reine Modifikation der Motorsteurung nur zu negativen Ergebnissen führen. Erst in Verbindung mit einer "anständigen" Abgasanlage kann dann auch die Motorsteurung angepasst werden.

Ich kenne keinen einzigen Fall mit einem rein über die Motorsteuerung gedrosselten Saugmotor. Im Gegensatz zu Turbomotoren, bei denen sich eine UL Variante nur durch eine anderes Ladedruckkennfeld von der OL Variante unterscheiden kann.

In meinem Arbeitsbereich werden auch die Motorsteurungen der DTM Fahrzeuge entwickelt. Die sehen natürlich schon etwas anders aus als die Serien ECU's, bilden aber immer ein Paket mit der jeweiligen Motor-Hardware !
Wenn in dieser Branche einem jemand Leistungsdefizite durch Mängel der Motorsteurung nachweisen könnte, würde man gegrillt...
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