So falsch ist das mit dem ostdeutschen BMW garnicht. Die EMW waren das dritte Automobilbau Unternehmen nachh Daimler und benz in Deutschland.
Als „BMW Zweigniederlassung Eisenach“ endete 1928 die Selbstständigkeit und damit später die bekannte Marke „Dixi“. Der populäre neue
Dixi 3/15 änderte seinen Namen in
BMW 3/15 PS. Der Name erklärt sich durch die Motorleistung von 15 PS. Die drei ergab sich aus einer komplizierten Berechnung der damals üblichen Steuer-PS. Beim 3/15 gab die Berechnung über Hubraum und Zylinderzahl den Wert 2,84 – aufgerundet eben 3. 1931 erfolgte bereits die Produktion des 25.000 Kleinwagens vom Typ
BMW 3/15, von dem vier Modelle (
DA 1 bis DA 4) gebaut wurden. 1932 ließ BMW den
Lizenzvertrag mit Austin wenige Wochen vor Einführung des eigenen
3/20 AM-1 auslaufen. Der wurde in mehreren Stufen weiterentwickelt und bis 1934 als
AM-4 gebaut. 1933 wandte man sich bei BMW von der wenig rentablen Kleinwagenproduktion ab und begann die Entwicklung und Produktion neuer Automobiltypen mit 6-Zylinder Motoren zwischen 1,2 und 3,5 Litern Hubraum.
Das erste Fahrzeug dieser Baureihe war das Cabrio
BMW 303. In Folge wurden bis zum Jahre 1941 so bekannte Typen wie
BMW 315,
BMW 319,
BMW 326,
BMW 327,
BMW 335, oder der elegante und erfolgreiche Sportwagen
BMW 328 mit einer Gesamtstückzahl von 62.864 in Eisenach hergestellt. Aufgrund des
2. Weltkrieges erfolgte ab 1941 die Einstellung der Automobilfertigung und die Kriegsproduktion von Motorrädern begann. Daneben wurde in Eisenach seit 1937 durch die neu gegründete
BMW Flugmotorenfabrik Eisenach GmbH in einem Werksneubau die Fertigung von Flugzeugmotoren durchgeführt. Am Ende des 2. Weltkriegs 1945 war das BMW-Werk in Eisenach zu 60 Prozent zerstört.