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#26 |
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Trainee
Registriert seit: 14.01.2002
Beiträge: 21
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RE: Neue Information
Hoppeldipoppel... Oder Was geht denn hier ab...
Ohne hier irgend jemandem zu Nahe treten wollen muss ich hier mal einige Dinge ganz klar und offen komunizieren. - Der Z3 Roadster beruht eigentlich nicht auf einer alten BMW 3 er Bodengruppe!!! - Der Z3 verwendet lediglich Fahrwerks und Aufhängungsteile von der alten E 30er 3 Serie - Die Karosse des Z3 wurde ursprünglich als Antwort auf den Mazda Miata Roadster konzipiert - Dies heisst aber, dass das genannte Fahrzeug von der Festigkeit her betrachtet auf das Gewicht und die Leistung eines 4 Zylinder Reihenmotörchens ausgelegt wurde... - Im Laufe der Zeit aber wurde in dieses Fahrzeug dann immer mehr an Gewicht, an Drehmoment an Leistung und nicht zuletzt auch an Hebelarm in Form von immer breiter werdenden Spurweiten und Reifendimensionen "hineinoptimiert"... Dass Diese Dinge, ohne signifikante Verstärkungen im Bereich der Karroseriefestigkeit, bei einer notabene schon mit einem 4 Zylinder Motor in Verbindung mit der schmäleren Hinterhand nicht gerade über jeden Zweifel erhabenen Karosseriesteifigkeit irend wann zu ernsten Problemen führen muss sollte eigentlich jedermann einleuchten der auch nur im entferntesten einmal an einem Physiklergang teilgenommen hat... So der geneigte Leser denn auch noch an Vorlesungen in Statik beiwohnen durfte, sollten ihm eigentlich beim Anblick bzw. beim Fahren mit einem 321 PS starken ///M Roadster die Nackenhaare abstehen... Das wir uns hier nicht missverstehen... Hab ja selbst ein solches Gerät in der Garage stehen... Und hab ne Menge spass damit... Aber, nur weil ich gewisse Dinge nicht so Eng sehe, werden sie dabei nicht besser und sie verschwinden auch nicht! Beim Befahren einer holprigen Strasse fällt einem, wenn man die Hand an den Scheibenrahmen hält sofort auf, dass dieser ganz ordentlich zittert und dass sich die ganze Fuhre spürbar verwindet... Die Lehre welche ich daraus gezogen habe ist mit Sicherheit die, dass ich die "Bumper" in den 30er Zonen nur mit max. 15 kn/h bewältige... Das Banking am Karusell und am Schwalbenschwanz auf dem Nürburgring sind für mein kleines schwarzes Biest ebenfals tabu... Diese Dinge helfen mir dann die Belastungsspitzen etwas abzumildern... Toll sind sie aber trotzdem nicht... Wenn wir uns nun mal über die Diskusion in Sachen Fahrwerk versus Domstrebe hermachen, dann muss ich als Maschinenbauer bei der Diskusion wie sie hier geführt wird, sofort HALT rufen... Komischerweise muss ich dann auch dem "Softwarefritzen aus Heidelberg" völlig beipflichten wenn er meint, dass zwar Belastungsspitzen auftreten würden diese aber durch eine satte und eingeschweissete Domstrebe besser im Zaum gehalten würde... Dies ist aber leider nur die halbe Miete... Im Falle eines unverstrebten und untierfergelegten und mit relativ weichen Federraten ausgestatteten ///MZ3, kann davon ausgegangen werden, das die während dem Fahren auftretenden Belastungsspitzen sich zum einen Im Fahrwerk, zum Anderen aber auch in der elastischen Verformbarkeit des gesammten Fahrzeuges abgefedert werden. Wird einem solchen Fahrzeug dann eine Domstrebe à la Wiechers, welche nicht sehr satt sitzt und welche auch noch etwas Spiel hat, verpasst, dann ist die Wirkung dieser Strebe nicht berauschend, sie erzeugt aber auch nicht zu viel Belastung an den Punkten wo sie montiert wurde... Im Falle einer straff sitzenden und fest montierten Strebe entstehen justament an dem Punkt wo diese montier ist natürlich zusätliche Belastungen. Diese können nun in der Tat derartig gross werden, dass dabei punktuell die Belastungsgrenze der Karosserie überschritten wird! Eine Kobination aus hartem Fahrwerk und / oder einer festsitzenden Strebe könnte also durchaus Grund für die bei Mario aufgetretenen Belastungsspitzen bzw. der daraus resultierenden Materialermüdung sein. Wer nun aber meint, mit einem einfachen Schweissvorgang an der beschädigten Stelle sei die Geschichte deann aber ein für alle Male vom Tisch, der irrt hier ganz gewaltig. Hervorgerufen durch die Einbringung von Wäre beim Schweissvorgang wird sich das umliegende Material eher noch negativ verändern. Dies wiederum führt dann dazu, dass die reparierte Stelle um so schneller wieder gerade neben der Schweissstelle reisst... Aus diesem Grunde werden auch im Falle von eingeschweissten Überrollbügeln bzw. im Falle von eingeschweissten Käfigen, diese niemals direkt auf die Karosserie verschweisst. Durch eine solche Vorgehensweise würden die dicken Rohre jedesmal am Übergang zu den Karosserieblechen sehr starke punktuelle Lastspitzen erzeugen. Diese Belstungsspitzen würden dann aber den Käfig, oder besser das Karosserieblech, an der Stelle wo der Käfig verankert ist in Kürze einreissen lassen... Was ist aber nun zu tun? Wenn anscheinend die Kombination eines Rennsportfahrwerkes in Verbindung mit einer Domstrebe tatsächlich Spannungsspitzen in einer Form erzeugen welche die Karosserie im Bereich der Stossdämpferdome einreissen lässt, ja dann bleibt nichts anderes èbrig, als entweder eines der Bauteile wieder zu demontieren oder aber die Stossdämpferdome mittels entsprechender eingeschweisster Verstärkungsbleche zu verstärken... Bei den Problemen mit den ausgerissenen Fahwerkskomponennten wie Hinterachslager und Stabilisatorhalkterungen verhält es sich gant z ähnlich. Diese Teile verkraften die Belastungsspitzen, welche durch härtere Feder / Dämpfer Kennlinien in Verbindung mit den durch die Verbreiterung der Rad / Reifenkombinationen hervorgerufen werden nicht. Auch hier gibt es eigentlich nur 2 gangbare Wege. Entweder man demontiert das schädliche Geraffel in Form von härteren Federn/ Dämpfern und / oder man verstärkt die Aufnahmepunkte durch zusätzliche Knotenbleche... Oder aber man lässt den ganzen Schrammel wie er ist un benutzt die Kiste nurmehr als Boulevard, Café und / oder Disco Racer... Ein Hardcoreracer wird dieses Fahrzeug aber mit Sicherheit niemals werden... |
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#27 |
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Rennfahrer
Registriert seit: 13.01.2002
Beiträge: 435
Wagen: anderer Wagen
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RE: Neue Information
Hi Roger - Ei ntext wie man ihn gewohnt ist
Dieses wippen der A Säule ist mit in der tat schon bei diversen roadsterfahrten aufgefallen - laut deren roadsterfahrern wäre das normal - In meinem coupe ist das nicht so ;-) Aber gut zurück zum Kernpunkt. Du hast das ganze nochmal zusammengefasst. Lösungsansätze hast du auch genannt. Im wesentlichen die, sollte man sich dazu entschlossen haben eine Strebe zu montieren. Mal vorausgesetzt das führt widersprüchlicherweise zu dem Schadensbild das ja egentlich kein Problem sein soll... Aber nunja. Zur Reparatur. Das Ende des Risses wurde was ich so mitbekommen habe auch mit einer Bohrung unterbrochen und dann wiederum von oben und unten geschweißt. Ob verstärkt bzw. zusätzliches material angebracht wurde, müßte ich mal nachfragen (wenn im sinne der Karosserieleute notwendig, werden die das gemacht haben). Die Reparatur wurde jeedenfalls so ausgeführt, weil ein kompletttausch der 'Dome' nicht notwendig war im sinne der Karosseriebauer. sonst wäre das siecherlich so gemacht worden! Es wurden eben nicht nur notdürftigt zusammengeflickt soltle jetz der anschein hier vorherrschen u mdas mal klar auszudrücken. Wie gesagt innerhalb 2 monate in etwa wurde der riss nicht messbar größer (also kleiner 0,05mm), also bestehen meienrseits da auch keine bedenke ndas sich da jetz noch was tut. Bin auch in sofern beruhigt bei dieser Firma in sicheren Händen zu sein da diese wirklich einen sehr guten Ruf hat. Dort werden viele Oldtimer instandgesetzt und der Besitzer selbst ist leidenschaftlicher roadster und Nordschleifenfahrer und quasi Nachbar von dukezzz. :-) Ich würde meiner Erfahrung nach eben jetz einfach die Strebe draußen lassen. Die Geister brauch man dann auch garnicht erst austreiben wenn man sie auch nicht ruft . Jede kleine Veränderung führt immer zur Änderung eines weiteren Stückchen in dem ganzen system das dann evtl nicht mehr richtig funktioniert, wie du ja auch am eigen Leib bzw. ///M bereits erfahren durftest. Außer Fahrwerk und strebe wurde bei mir ja nichts geändert, was das fahrverhalten beeinflußt.
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#28 |
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Trainee
Registriert seit: 14.01.2002
Beiträge: 21
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RE: Neue Information
Hallo Mario,
eigentlich spricht mir dieser Thread so richtig aus dem Herzen... Zum Einen weiss ich nämlich wieder einmal nicht, ob ich meinen ///MZ3 Roadster verkaufen und mir nen Porsche 964 CS zulegen soll... Eigentlich wäre der 964CS das geeignetere Fahrzeug für mich... Aber, da gibt es im Moment ja auch noch so gewisse Menschen in meinem näheren Umfeld, welche mir vehement signalisieren, dass sie lieber offen als in einer teppichlosen gestrippten Rumplekiste herumfahren... Und, für beide Fahrzeuge ist, neben dem touring, kein weiterer Platz in der Garage... Zudem würde es mir auch das Budget übelnehmen... Somit bleibt mir aber im Moment nur die Alternative den ///MZ3 zu optimieren (Ja, Ja ich gebs ja schon zu... Auch ich bin dem Offenfahren durchaus nicht abgeneigt...) Und dabei bin ich natürlich in den diversen Foren von Germany über Great Brittain bis hin zu den United Staates immer wieder auf Berichte gestossen bei welchen Kollegen rapportiert haben, dass sie irgend welche Aufhängungsteile aus der Kiste herausgerissen haben!!! Solche Dinge sind mir natürlich im höchsten Masse ein Dorn im Auge und sie haben mich, als ich das letze Mal meine Kiste auf dem Lift hatte mit einem Bekannten von mir welcher ein Karosseriebetrieb führt dazu gebrtacht mir mal Gedanken zu machen, wie mann der Sache ein für Alle Male den sprichwörtlichen Garaus machen könnte... Also, man müsste zuerst einmal an diversen Stellen den Unterbodenschutz entfernen. Dann müssten sehr viele Punkte, an welchen die Karosseriebleche und auch die Bleche der Bodengruppe jeweils nur lausig zusammengepunktet wurden nachgeschweisst werden. Dazu müssten dann, an den neuralgischgen Stellen, auch noch Verstärkungsbleche eingeschweisst werden. Es ist zwar zu machen - Aber es sit nur, unter der Voraussetzung, dass man relativ viel Eigenleistung mit Einfliessen lassen kann zu bezahlen... Denn, es ist in der Tat eine Sysiphusarbeit... Aber, eine wie ich meine, die sich dann auch wirklich lohnen würde... By the way, das von Schnitzer in Zusammenarbeit mit Randlinger und der ///M GmbH für Sport Auto vor 3 Jahren für die 24 Stunden auf der Nordschleife vorbereitete ///M Coupé wurde dannzumals justament einer solchenn Kur unterzogen... Auf diese Weise behandelt wäre dann das Teil zwar nicht wirklich mit einer wesentlich grösseren Karrosseriesteifigkeit versehen, aber die Karosse, und vor allem auch die Bodengruppe, wären dann weit weniger verschleissunempfindlich... |
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#29 |
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Grandprix Fahrer
Registriert seit: 03.10.2001
Beiträge: 1.191
Wagen: anderer Wagen
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RE: Neue Information
Wenn ich die Beiträge hier richtig verfolgt und verstanden habe und da hat Roger wieder einmal einen großen Anteil dran, dann komme ich immer mehr zu dem Ergebnis, dass der Zetti mit dem 2.2i Motor optimal motorisiert ist. Seidenweicher Lauf eines Sechszylinders, angenehme Tonlage, aber nicht so kräftig, dass es mir gleich die Karosserie zerbröselt. Käme jetzt auch ungelegen, da ich den Zetti gerade für die nächste Nordlandtour bepacke
; der Arme muss in den nächsten drei Wochen wieder tausende von Kilometern durch das Nordland reisen, aber die Strassen dort sind zwischenzeitlich meist besser als bei uns ;-) ;-) ;-) ;-) .Die Strebe mit Hansemann-Hülsen findet sich auch in meinem Zetti, die Risse glücklicher Weise nicht (ca. 35 tkm mit Strebe und Hülsen). Gruß Thies
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#30 |
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Gast (nicht registriert)
Beiträge: n/a
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RE: @Mario Informationen zum Thema Tieferlegung und Domstrebe
Hallo
Ich hab nach wiedereinbau von meiner Domstrebe, vibrationen an der vordere A - Säule (Dach) bei gewissen tourenzahlen festgestellt. Können diese Risse nicht auch durch vibrationen entstehen? Tschüss marc |
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