Hartz4 ist noch zuviel...

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AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Es geht selbstverständlich und zuvorderst um moralische Aspekte, darüber hinaus müssen diese Leistungen vom arbeitenden Teil der Bevölkerung auch monetär erbracht werden.

Nicht der Staat erbringt Sozialleistungen als abstraktes Wesen, sondern wir alle als Gemeinschaft generieren die dafür notwendigen Mittel.

Daher ist JEDER, der diese Leistungen unberechtigt einsackt für mich menschlich inakzeptabel.

Befasse Dich bitte einmal mit der gesellschaftlichen Realität in (ganz) Deutschland, ich bin gegen jedwede Verallgemeinerung, aber die von Dir betriebene Verniedlichung des Problems ist einfach lächerlich, sorry.

Sagen wir am Besten we agree to disagree ;-)
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Klare Worte.
Lächerlich sagst Du.
Ich wollte es nicht verniedlichen. Ich wollte lediglich etwas entlüften.... weil hier wie ich meine bisschen zuviel Druck erzeugt worden ist.
Oder glaubst Du, ich finds ok, wenn ich um 6 ausm Büro komme und sehe die Herren auf der Parkbank mit ihren Bierchen?

Mir ging es um Verallgemeinerungen und Vorverurteilungen. Dass es solche Fälle gibt, weiß jeder. Aber ich halte es für gefährlich, wenn Leute, ohne die Fakten zu _kennen_, aktiv werden. Und schon vorher alles wissen. Denn es gibt nichts gefährlicheres, als einen Haufen Dumme.
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Klare Worte.
Lächerlich sagst Du.
Ich wollte es nicht verniedlichen. Ich wollte lediglich etwas entlüften.... weil hier wie ich meine bisschen zuviel Druck erzeugt worden ist.
Oder glaubst Du, ich finds ok, wenn ich um 6 ausm Büro komme und sehe die Herren auf der Parkbank mit ihren Bierchen?

Mir ging es um Verallgemeinerungen und Vorverurteilungen. Dass es solche Fälle gibt, weiß jeder. Aber ich halte es für gefährlich, wenn Leute, ohne die Fakten zu _kennen_, aktiv werden. Und schon vorher alles wissen. Denn es gibt nichts gefährlicheres, als einen Haufen Dumme.

Traurig ist eher, dass es Leute gibt die für das gleiche Geld arbeiten was manche an Arbeitslosengeld bekommen! Da ist es egal das diese auch um ihre Existenz kämpfen...Trotz Arbeit! Unser eins kann froh sein, dass er eine Lebensstil und sich noch ein Spaßauto leisten kann...Ich nicht..Ich bin auch nur (noch 1 Monat) Azubi...und dann??

Setze ich mich in den Park und saufe:wm
Kleiner Spaß:D
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Klare Worte.
Lächerlich sagst Du.
Ich wollte es nicht verniedlichen. Ich wollte lediglich etwas entlüften.... weil hier wie ich meine bisschen zuviel Druck erzeugt worden ist.
Oder glaubst Du, ich finds ok, wenn ich um 6 ausm Büro komme und sehe die Herren auf der Parkbank mit ihren Bierchen?

Mir ging es um Verallgemeinerungen und Vorverurteilungen. Dass es solche Fälle gibt, weiß jeder. Aber ich halte es für gefährlich, wenn Leute, ohne die Fakten zu _kennen_, aktiv werden. Und schon vorher alles wissen. Denn es gibt nichts gefährlicheres, als einen Haufen Dumme.

Einverstanden, und das lächerlich nehme ich hiermit zurück, war nicht so gemeint :M
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Das schöne Gefühl, Geld zu haben, ist nicht so intensiv, wie das Scheißgefühl, kein Geld zu haben. (Herbert Achternbusch)

Nur mal so :M
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Du könntest den armen Leuten ja wenigstens mal ne Kiste Bier mitbringen, wenn Du das nächste mal einkaufen gehst. :d:b:d


Prinzipiell mögich, aber irgendwie sagt eine Stimme im Kopf "nein":b.
Das ist die gleiche Stimme die immer weint wenn man die Sozialabgaben auf der Abrechnung sieht. :X
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Schon toll wie sich hier mit der Realität auseinander gesetzt wird.

Zum Einen ist der Großteil von H4-Empfängern Kinder sowie Alleinerziehende. In diesem Anteil wird kaum ein Alkoholiker vorzufinden sein.

Auch ist bekannt, dass der H4-Anteil anfing zu wachsen, womit Herr Hartz die größte Schuld trug. Er hat dafür gesorgt, dass das ALG-Gesetz geändert wurde.
Denn weiteren großen Part haben die Unternehmen/Unternehmer sowie deren Aktionären durch ihre Maßlosigkeit zu tragen. Sie sorgten mit ihrem Mißmanagement/Mißwirtschaft und Profitgier mit steigenden Arbeitslosenzahlen und somit wiederum zu mehr Abrutschern in H4.

Und was glaubt ihr wieviel Alkoholiker noch im Arbeitslohn stehen? Eine riesige Menge nämlich! Die typischen heimlichen Trinker. Habe ich diverse Male selber erlebt,. falsch, gesehen. Morgens um 6 Uhr wird aus der Liter-Kornflasche wie Mineralwasser getrunken, damit der Tag bewerkstelligt werden konnte.

Und wer erst einmal in ALG oder H4 abgerutscht ist, wird so leicht aus dieser Mühle nicht mehr raus kommen. Da bleibt mit der Zeit einem garnichts anderes mehr übrig als sich "zu betäuben".

Die Wenigsten von Euch können sich vorstellen oder glauben, wie leicht es einem passieren kann, durch das soziale Netz zu rutschen. Ich selbst durfte es einmal vor vielen Jahren erleben. Sehr lange krank gewesen.... Krankegeld wird nur begrenzte Zeit gezahlt (gesetzlich 72 Wochen) und schon ist man durch das soziale Netz gefallen. Keiner ist mehr für einen "zuständig". Ganz im Gegenteil, man hat kein Einkommen bzw. Einnahmen mehr, doch dann wird von allen Seiten weiterhin Geld verlangt, die ihre Beiträge haben wollen... egal wie (Krankenkasse, gesetzliche Rentenversicherung, Unterhaltsberechtigte, Vermieter, Energieversorger und und und). ALG gibts keines, weil man z.B. einen ungekündigten Arbeitsvertrag/Arbeitsplatz hat. Schon bliebe nur noch H4, aber wenn man ja leider eine Lebensversicherung hätte, ist auch dieser Weg "versperrt" (so war das noch vor wenigen Jahren!)

Und Eure verallgemeinernden Worte können daher nur aus Unwissenheit stammen. Das macht diesen Threat so "traurig". Alle meinen immer alles zu wissen, im Grunde wissen alle oder so gut wie alle überhaupt nichts von der Realität. Man kann nur soweit denken, wie die Nasenspitze reicht bzw. was die Augen sehen. Das ist nicht verwerflich, das ist menschlich.... aber kurzsichtig.
Das ist mir einige Kommentare weiter oben schon aufgefallen, als ich die "Frührente" hinterfragte. Da ist plötzlich keiner mehr darauf angesprungen, selbst der Argumentierende. Man kann daran also erkennen, es wird selten vorher überlegt/analysiert, sondern in seiner kleinen Welt gedacht.... bis zu dem Moment, in dem jemand die Wirklichkeit "erklärt" ;)
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Interessant fänd ich es wenn mal durchgerechnet würde teuer (oder sogar billiger?) es wäre mehr Sachbearbeiter einzustellen die sich Einzelfälle angucken und danach entscheiden wer wieviel Geld wirklich braucht. Also das die Leute aus dem ersten Beitrag zB weniger kriegen um ihnen arbeiten schmackhaft zu machen und mehr für Leute die unverschuldet arbeitslos geworden sind und keine mehr kriegen.

Eine weitere bedenkliche Tendenz in Deutschland erkennt man auch hier in diesem Thread:
Äußerungen die in Richtung "braunes Gedankengut" gehen werden mit einem Aufschrei beantwortet (was ich gut finde aber manchmal auch auch als mittel gegen unliebsame Meinungen genutzt wird) aber "roter Populismus" der weit über SPD-Maß hinausgeht wird einfach hingenommen, toleriert oder sogar bekräftigt.

Schmarotzer nennt man auch Parasiten und umgekehrt.

Diese Definition sollte man eher auf die zahlreichen, schonungslos das System ausnutzenden Arbeitgeber + Banker + die massenhaft anderen Mitläufer anwenden, wobei diese mit ihrer Gier z.Zt. ihren Wirt, hier das deutsche Volk, ergo uns alle so extrem belasten, dass nicht nur immer mehr bei sozialen Einrichtungen (z.B. Jugendzentren, Altenheimen) gespart werden muss, es kommen dabei immer mehr Arbeitslose, Alkoholiker und gescheiterte Existenzen raus.

Somit, das kann wohl jeder Blinde erkennen, sind Arbeitgeber und Konsorten (im Normalfall) extrem egoistisch und asozial - nicht ihre Opfer.

Wenn dann da einige über die Stränge schlagen, wen wunderts. Wir jedenfalls sollten uns nicht über so arme Kreaturen aufregen, meist haben sie unser Mitleid verdient - auch wenn sie genau das nicht wollen.

Zum Schluss noch eins: es heißt, jedes Volk hat die Regierung, die es verdient - mal darüber nachgedacht, ob das Kreuzchen wirklich an der richtigen Stelle gemacht wurde? Dies nicht mal nur so nebenbei...

Gruß
AKIBA
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Randgruppen sind und waren schon immer beliebte Ziele für Diskriminierung oder Schlimmeres. Sei es, um Sündenböcke für Probleme zu suchen oder aber, sich selbst aufzuwerten, indem man Personen aussucht, denen es schlechter geht. Der Mensch will ja stets was Besseres sein. Und wenn man selbst schon nicht was Besseres sein kann, ist es angenehm, wenn es dem anderen schlechter geht. Doch anstatt Hilfe anzubieten, gibt man den Menschen lieber selbst die Schuld, damit man ihnen ohne schlechtes Gewissen mit Missachtung begegnen kann.
Aber meine Ironie bringt auch nix denke ich :-/
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Interessant fänd ich es wenn mal durchgerechnet würde teuer (oder sogar billiger?) es wäre mehr Sachbearbeiter einzustellen die sich Einzelfälle angucken und danach entscheiden wer wieviel Geld wirklich braucht. Also das die Leute aus dem ersten Beitrag zB weniger kriegen um ihnen arbeiten schmackhaft zu machen und mehr für Leute die unverschuldet arbeitslos geworden sind und keine mehr kriegen.

Eine weitere bedenkliche Tendenz in Deutschland erkennt man auch hier in diesem Thread:
Äußerungen die in Richtung "braunes Gedankengut" gehen werden mit einem Aufschrei beantwortet (was ich gut finde aber manchmal auch auch als mittel gegen unliebsame Meinungen genutzt wird) aber "roter Populismus" der weit über SPD-Maß hinausgeht wird einfach hingenommen, toleriert oder sogar bekräftigt.


von AKIBA: Somit, das kann wohl jeder Blinde erkennen, sind Arbeitgeber und Konsorten (im Normalfall) extrem egoistisch und asozial - nicht ihre Opfer.

Das war mir auch sauer aufgestoßen, wollte ich aber unkommentiert lassen, da das Niveau nicht besonders hoch ist....

Schön, dass es noch Anderen aufgefallen ist.
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Das ist mal wieder ein Thema, bei dem mehr die Emotionen als der Verstand sprechen. Dies ist auch bei Beiträgen einiger Forenmember hier zu erkennen.

Folgend möchte ich einige Punkte ansprechen, die in vorangegangenen Postings schon aufgegriffen wurden.

  1. Im Allgemeinen sind Hartz-IV-Empfänger keine Sozialschmarotzer. Dies ist der Fall, weil die Volkswirtschaft aufgrund massiver Rationalisierungsmaßnahmen nicht den Bedarf an Arbeitskräften hat, der nötig für eine Vollbeschäftigung wäre. Soll heißen, es sind einfach zahlreiche Menschen über. Desweiteren wurde der Billiglohnsektor von der rot-grünen Regierung unter G. Schröder massiv ausgebaut, weil seitens der Arbeitgeberschaft zwar Leistung geforder war, sie aber diese nicht zu bezahlen willens waren. Somit schwoll das Heer derer, die zwar in Lohn und Brot standen, aber aufgrund ihres niedrigen Einkommens unter Hartz-IV fielen, stark an. Es sei hier noch zu erwähnen, dass diese Arbeitnehmer keine Sozialbeiträge zahlen. Desweiteren führte der allgemeine Jugendwahn der Personalchefs zu Härten gerade bei älteren Arbeitnehmern, die aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters keine Aussichten auf einen Job haben. Besonders stark ausgeprägt ist dies in Badenwürttenberg, Bayern und Hamburg.
  2. Braune und/oder rassenfeindliche Äußerungen. Ich denke, dass kein anderes Volk bzgl. dieses Themas so sensibilisiert ist, wie das Deutsche. Dies führt allerdings zu einigen Überreaktionen. Sehr schnell wird man in Deutschland als rassenfeindlich bezeichnet. Dazu reicht es schon zu sagen, dass man Ali nicht leiden könne. Da interessiert es nicht, dass Ali sich vielleicht wie der letzte Mensch verhalten hat, denn Ali nicht zu mögen entspricht nicht gerade der political correctness, denn wir haben ja alle lieb zu haben. Natürlich gibt es unter den Ausländer, wie bei Deutschen auch, solche Menschen und solche. Aber wenn sich ein Ausländer wie ein A**** verhält, dann soll es mir, auch als Deutscher, gestattet sein, das Kind beim Namen nennen. Pauschalisierungen sind in diese Richtung nicht angebracht, in die entgegengesetzte aber auch nicht.
  3. Gerade das Thema Sozialleistungen und Unterstützung des Prekariats ist ein sehr kontrovers diskutiertes Thema, denn diejenigen, denen es wirtschaftlich gut geht, würden den Sozialstaat am liebsten abschaffen, die Bedürftigen internieren und verrecken lassen, denn sie wollen nichts von ihrem Wohlstand abgeben. Die Bedürftigen wollen hingegen ihre Bezugsleistungen angehoben haben, denn sie sehen sich als Verlierer, als Opfer des Turbokapitalismus und wollen an dem Wohlstand teilhaben. Leider wurde und wird seitens der Medien (sicherlich im Auftrag der Regierung) Öl ins Feuer gegossen, um die Akzeptanz für den Abbau des Sozialstaates beim Wähler zu steigern. Ich rede hier von den zahlreichen Schimpfshows, in denen sich Leistungsempfänger (Hartz-IV, (Früh-)Rentner, ...) als Schmarotzer outen und all jene, die einer Beschäftigung nachgehen als Idioten betiteln.
  4. Sicherlich gibt es viel Arbeit wie z.B. als Erntehelfer, die von Arbeitslosen erledigt werden könnte. Aber wie schon gesagt, ist diese Arbeit Knochenarbeit, deren Entlohnung bei weitem ihre Schwere nicht entspricht. Sie wird dann von Ausländern erledigt. Das ist richtig. Allerdings wird diese Arbeit nicht von Ausländern erledigt, die hier leben, sondern von jenen, die für die jeweilige Saison hier aufschlagen und ansonsten in ihrem Heimatland, in dem das Kostennieveau viel niedriger ist als hier in Deutschland. Sprich, eine Arbeit, von der man hier in D nicht leben kann, ist nichts wert. Übrigens ist es für hiesige Agrarunternehmer viel schwieriger geworden, Polen und Tchechen für die Erntehilfe anzuheuern, weil diese lieber nach England zum Erntehelfereinsatz gehen, weil sie dort mehr verdienen.
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Was sich auf der koreanischen Halbinsel grad abspielt find ich diskussionswürdiger als das Thema welche Bierbude um 11.00 Uhr keine alkoholischen Getränke mehr hat :#:#:#
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Der kleine Mann will doch nur trotzig mit seinen Spielsachen um Aufmerksamkeit der Weltpolitik werben :d
Mal sehen wann der Putsch kommt.
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

ich bin überrascht, dass dieser besch...... Thread noch aktuell ist. :s:w
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

von AKIBA: Somit, das kann wohl jeder Blinde erkennen, sind Arbeitgeber und Konsorten (im Normalfall) extrem egoistisch und asozial - nicht ihre Opfer.

Das war mir auch sauer aufgestoßen, wollte ich aber unkommentiert lassen, da das Niveau nicht besonders hoch ist....

Schön, dass es noch Anderen aufgefallen ist.


Ist es, eine Reaktion darauf schien mir aber auch reichlich sinnlos bei derartigem Gedankenabgang:T
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Das wird mir hier alles zu viel.... Ich gehe erstmal in den Park ein Bierchen zischen ;)
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Ja, ich geh auch gleich in den Park...
aber erst muss ich noch meinen Pool saubermachen, den Ferrari abledern und dann kanns losgehen
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Das die Personen wegen einer kritischen Antwort ihre Einstellung nicht ändern werden ist mir auch klar, aber um ein allgemeines Bild herzustellen muß es auc mal gesagt werden.
Ausserdem hatte mein Mittagessen noch 10min gebraucht :chef:
 
AW: Hartz4 ist noch zuviel...

Hallo,
ich bin Gemeindereferent und Religionslehrer (katholisch in Bayern) und kann da durchaus ein paar Gedanken und Beobachtungen beisteuern.

1. Alleinerziehend --> wohl kaum Alkoholiker.
Da sieht die Realität LEIDER oft anders aus. Sehr viele Kinder und Jugendliche leiden unter Eltern- oder Elternteilen die trinken. Ein Vorgehen des Jugendamtes und/ oder der Schule gestaltet sich oft schwierig. Pflegfamilien für solche Jugendlichen zu finden ist häufig unmöglich, da diese häufig schon sehr "individuelle Verhaltensweisen" zeigen.

2. Migration
Meine persönliche Meinung:
In Deutschland neigen wir dazu eine kollektive Meinung zu bilden und dann alle zu verfolgen die sich dazu kritisch äußern. Natürlich war das Statement von Andreazzz ein bisschen... naja, undifferenziert. Dennoch machen wir auf die politische Rechte jagt wie in keinem anderen Land (Nicht falsch verstehen - ich bin bei der FDP :-) Das ist eigentlich keine andere Verhaltensweise wie im dritten Reich. Menschen die sich kritisch zum Zentralrat der Juden, über Islamismus oder Migrationproblematik äußern laufen immer Gefahr als Nazis beschimpft zu werden. Das halte ich für bedenklich und werbe für etwas mehr liberalismus.

3. Migration - Erfahrungen in der Schule.
Kein anwesender Lehrer wird mir widersprechen, wenn ich sage, dass ich dankbar bin durch mein Spezialfach von Schülern mit Migrationshintergrund verschont zu bleiben. (Diese sind ja meistens Orthodox, evangelisch (aus dem Rest Deutschlands ;-)) oder moslemisch) Das kann man nun als rechts einstufen, aber Fakt ist einfach, dass dieses Schüler oft einen anderen familiären und kulturellen Backround haben, bei dem westliche disziplinar- und erziehungsmaßnahmen in unseren Schulen häufig nur ein müdes Lächeln hervorrufen. Diese Schüler sind tendenziell (nicht alle!) gewaltbereiter und wesentlich schwieriger zu unterrichten.
Alle aufgeklärten Sachbeschädigungen an unserer Schule in den letzten drei Jahren gingen auf Schüler aus dieser Sparte zurück. Dabei liegt deren
Anteil an unserer Schule bei ca. 5%.
Ich bin allerdings nicht der Meinung, dass hier jemand ausgewiesen werden sollte, es sei denn, er erweißt sich als kriminell, sondern dass unser Staat und seine Bürger (also ich, du und die anderen:w) durchaus mehr Aufwand und auch Druck aufbringen sollte, um diese Mitbürger in unsere Gesellschat zu integrieren. Von ihnen erwarte ich da entgegenkommen!!!

3. Gutscheine
In unserem Pfarrbüro sind wir auch dazu übergegangen an Bedürftige nur Gutscheine zu verteilen. Grund: Ganz klar das Alkoholproblem.
Alternative: Gelegentlich kommen Familien mit Probs. wie Kleidung für Kinder, Heizung etc... Da lassen wir uns die Rechnung geben und begleichen das. Leider gehen mehr als 70% wieder, wenn sie erfahren wie wir vorgehen wollen ... sie brauchen das Geld offensichtlich für andere Dinge. Wir (die Pfarrei aber auch die kath. Kirche im Allgemeinen) halten es schon für unsere Pflicht, von dem Geld das die Allgemeinheit aufbringt tatsächliche Notwendigkeiten zu finazieren und nicht Alkohol, Zigaretten oder Drogen. Das sähen wir als Vergehen gegenüber den Spendern. Ich bin der Meinung, der Staat hat diesen Auftrag auch.

4. häufiger Grund für Hartz 4: Scheidung und oder Krankheit.
Ich habe eine WG für Leute gegründet, die sich keine eigene Wohnung leisten können, weil irgendein Ärgernis sie aus der Bahn geworfen hat. Die meisten Fälle sind geschiedene Männer die nun vom Selbstbehalt leben sollen. Häufig bringen die Scheidungskämpfe psychosomatische Krankheitsbilder mit sich, die sie vorübergehen Arbeitsunfähig machen, obwohl sie arbeiten möchten. Ich glaube ich kann das beurteilen, ich wohne mit den Leuten. Momentan sind alle einigermaßen wieder auf die Beine gekommen. Aber das sind teilweise üble Schicksale. Häufig kommt da viel zusammen.


Also:
IMMER VORSICHTIG MIT PAUSCHALEN URTEILEN

ABER
Auch Imigranten und Hartz 4 Empfänger müssen sich genauso kritisieren lassen wie Bankmanager auch, wenn ihr Lebensstil andere in ihrer Freiheit einschränkt bzw. unsozial ist!

Ob das wohl alles jemand liest:-(?
 
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