Zusatzführerschein "200+"

Ich denke Unfälle mit der Ursache überhöhter Geschwindigkeit treten öfter auf der Landstraße auf als auf der Autobahn. (Gibts da ne Studie &:)
Und genau dort wäre es Sinnlos.
Aber dennoch gute Idee, Fahranfänger sollten generell mit klein motorisierten Fahrzeugen fahren.
Ich würde es ähnlich wie beim Motorradführerschein (Drossel 34PS) machen und eine Leistungsgrenze auf eine bestimmte Zeit setzen z.b Fahranfänger dürfen nur Autos mit max. 100PS fahren dann würde sich jeder dran halten müssen :)
 
Der Deutsche ist scheinbar wirklich der einzige Menschenschlag der sich freiwillig gängeln lässt und sogar noch danach ruft...
Zusatzprüfung für 200+ :g
Wie wäre es mit Kinderführerschein, ohne Prüfung kein Nachwuchs, wer trotzdem zeugt, Kind weg und beim nächsten mal Schniedel ab !
Oder Dummschwätzerpolizei, drei Threads mit fragwürdigem Inhalt = drei Jahre Internetsperre.
Mehr als drei Stunden Fernsehen wird mit Umerziehungslager belohnt.

Ich muß aufhören, ich rege mich nur auf,......

Wenn ich die ein oder andere Familie so sehe, fände ich einen Kinderführerschein manchmal gar nicht so sinnfrei :X

Ansonsten verspreche ich mir beim Thema Führerschein 200+, keine Verbesserungs der Unfallsituation.
Allerdings wäre eine regelmässige Auffrischung der Fahrerlaubnis sowie eine verbesserte Ausbildung der Fahrschüler, ggf. auch mit psychologisch/therapeutisch geschultem Personal, sicher von Vorteil. :rolleyes:
 
Dennoch bringt es in einer Diskussion doch nichts, pauschal in Richtung "Regulierung ist doof" zu meckern. Frank hat begründet, warum er seinen Vorschlag sinnvoll findet. Wer nun als Gegenargument die Regulierung - oder aus deiner Sicht: das Freiheitsprinzip - anführen möchte, sollte sinnvoller Weise darlegen, warum das hier Vorrang vor der verargumentierten gesetzlichen Regelung haben soll. :)

Ist ja auch schon längst passiert (s. #10). Aber irgendwann wird es absurd. Bsp: Beim Atmen entsteht CO2 als Endprodukt. CO2 ist ein furchtbares Klimakillergas, an dem wir alle sterben werden. Ausserdem kann der Ausatmende Knoblauch gegessen oder schlichtweg das Zähneputzen vergessen haben, wodurch unangenehme Geruchsbelästigungen auftreten können. Um das Image der Ausatmer nicht noch mehr zu belassen sollten wir unbedingt einen Atembefähigungsschein einführen, der durch entsprechende Gesetze und Verordnungen als Pflicht definiert. Abhängig von den Lernerfolgen und dem Atemverhalten darf der Scheininhaber dann eben mehr oder weniger atmen. Knoblauchesser können Sport dann natürlich vergessen, die erhöhte Atemfrequenz führt zu zuviel Geruchsbelästigung. Was spricht dagegen? ;)
 
1. bis 3. Punkt in Flensburg = Automatische KFZ-Drosselung auf max. 180 Km/h
4. bis 6. Pkt. = max. 150 Km/h
7. bis 10. Pkt. = max. 110 Km/h
ab 11. Pkt. = max. 90 Km/h

Für einen extra Führerschein bin ich nicht, aber für einen regelmäßigen Menschen-TÜV ;)
 
Moin Moin

Der Gedankengang ist ja nicht schlecht,
aber die meisten Unfälle auf Autobahnen >200km/h sind durch langsam fahrende Linksauscherer verursacht.

Desweiter der wirtschaftliche Aspekt,
weniger Unfälle mehr Arbeitslose in der Automobilindustrie-Handwerk,
weniger Verletzte es werden noch mehr Krankenhäuser geschlossen,
weniger Tote schlecht für das Bestatterhandwerk.
Steigende Bevölkerungszahl bedeutet mehr Arbeitslose und Rentner und die Steuern werden noch höher.

Klingt zwar hart, aber so ist der Kreislauf des Lebens.

Stellt euch mal vor es gibt keine Risiken mehr im Leben,kein Autounfall,kein Wohnungsbrand,kein Arbeitsunfall.
Hört sich zwar schön an,aber leben im Wattebausch och nö.

gruß
Karsten
 
Dann lieber wie in den USA eine extra "Berufsspur". Die darf nur genutzt werden, wenn mehr als nur der Fahrer im Auto sitzt, Puppen werden nicht akzeptiert :D.

Linke Spur = Ü180km/h
Mittlere Spur = bis max. 179km/h
Rechte Spur = max. 90, wie bisher
Wenn nur 2 Spuren vorhanden, Tempolimit auf 130km/h

Eine regelmäßige fahrtechnische Überprüfung ist trotzdem sinnvoll.

.
 
Den Gedanken, der hinter Franks Vorschlag steckt, finde ich gut. Ich bezweifle aber, dass ein "Zusatzführerschein 200+" viel bewirken kann - außer vielleicht eine weitere Aufblähung der Bürokratie.

Das Problem ist ja nicht das schnelle Fahren (daran ist noch niemand gestorben), sondern das Fahren mit unangemessenen Geschwindigkeiten. Beispiel: Wenn jemand mit "normalem" Führerschein maximal mit 200 km/h auf der AB unterwegs sein darf, dann klingt das sehr vernünftig, aber wenn derjenige auch bei R.egen von seinem "Geschwindigkeitsrecht" Gebrauch macht, dann wird's kritisch (achtet mal bewusst darauf, mit welchen Geschwindigkeiten manche Vollpfosten über regennasse Autobahnen jagen).

Ich sehe es daher ähnlich wie Phil:

... Im Übrigen glaube ich nicht, dass fehlende Vernunft oder Intelligenz im Bereich des Straßenverkehrs durch weitere Vorschriften ersetzt werden kann ...

Für eine praktikable Idee halte ich es, analog zur Regelung bei Motorrädern auch bei Autos die maximal erlaubte Motorleistung bei Fahranfängern zu limitieren, wie Tim oben schreibt.

Gruß

Kai
 
[...]

Ich sehe es daher ähnlich wie Phil:

Für eine praktikable Idee halte ich es, analog zur Regelung bei Motorrädern auch bei Autos die maximal erlaubte Motorleistung bei Fahranfängern zu limitieren, wie Tim oben schreibt.

Gruß

Kai
In Kombination mit dem Führerschein ab 17 und vielleicht einer Regelung wie in Frankreich:

"Fahranfänger, die noch keine zwei Jahre im Besitz einer Fahrerlaubnis sind , dürfen außerhalb geschlossener Ortschaften höchstens 80 km/h und auf Autobahnen maximal 110 km/h fahren."
Anm.: Die müssen auch einen A-Aufkleber (= apprenti) an der Heckscheibe haben.
 
Es braucht doch keinen Führerschein für über 200km/h. Es brauchte nur eine bessere durchsetzung der bestehenden Regelungen. Damit würde schon vielen Autofahrern deutlich gemacht das sie eben nicht recht haben wenn sie halbstündig auf der mittleren oder linken Spur vor sich hinschlafen, telefonieren mit handy in der Hand, deutlich über den zugelassenen Limits fahren.
Da kämen so schnell so viele Punkte zusammen das sich das Problem von selber löst. Entweder sie sehen es ein und passen ihren Fahrstil an die Vorgaben an oder sie dürfen (wegen Punktestand) nicht mehr fahren.
Das will aber seltsamerweise fast keiner!
In Verbindung damit eine Gesundheitsprüfung und vorlage einer Teilnahmebescheinigung an einer (meinetwegen alle 5 Jahre) Schulung über aktuelle Verkehrsregeln und die häufigsten Fehler im Verkehr. Und schon wären locker 70% der Probleme gelöst.
Es ist doch erschreckend wenn ich immer wieder mitbekomme was manche auf der Straße alles für erlaubt oder richtig halten.
Erst gestern wieder erlebt das jeder dritte nicht mal in der Lage ist an einer durch Polizei geregelten Kreuzung zu verstehen was die Zeichen und Stellungen der Polizisten für sie bedeuten!
 
Eventuell wäre ein Stufenführerschein sinnvoll. Die Risikogruppe sind die unter 25jährigen. Also eine PS Beschränkung für unter 25jährige auf 60PS. Die Automobilindustrie würde sich dann vielleicht wieder auf eine Leichtbauweise konzentrieren. So profitieren alle davon :)
 
1. bis 3. Punkt in Flensburg = Automatische KFZ-Drosselung auf max. 180 Km/h
4. bis 6. Pkt. = max. 150 Km/h
7. bis 10. Pkt. = max. 110 Km/h
ab 11. Pkt. = max. 90 Km/h

Für einen extra Führerschein bin ich nicht, aber für einen regelmäßigen Menschen-TÜV ;)
In Kombination mit dem Führerschein ab 17 und vielleicht einer Regelung wie in Frankreich:

"Fahranfänger, die noch keine zwei Jahre im Besitz einer Fahrerlaubnis sind , dürfen außerhalb geschlossener Ortschaften höchstens 80 km/h und auf Autobahnen maximal 110 km/h fahren."
Anm.: Die müssen auch einen A-Aufkleber (= apprenti) an der Heckscheibe haben.


Ihr habt Ideen :g , im oberen Fall muss ich dann auf der Landstraße mit 90 hinter einem herfahren (der vorher viel Spaß hatte) wenn gerade schlecht überholt werden kann, im anderen Fall sogar nur 80. Ich denke durch die vielen, dadurch generierten Überholmanöver steigt die Zahl der Unfalltoten. Vor ca. 6 Monaten häufte sich uns in der Region die Anzahl der Frontalzusammenstöße nach überschätzten Überholmanövern, fast einmal pro Woche stand was in der Zeitung oder gab es eine Vollsperrung. Hat sich zum Glück wieder gelegt.



@karswil, Sigantur: wolltest du nicht einen Kompressor einbauen?
 
Wie wärs mit einer Ampel-Regelung an jeder Autobahnauffahrt?

mehrere Kilometer vor jeder Auffahrt wird per Kontaktschleife die Verkehrsdichte gemessen, danach wird dann die Auffahrtsampel geschaltet, ähnlich wie in einem voll besetzten Parkhaus. ---> wenn also viel Verkehr ist, dann steht jedes KFZ erstmal 1-2 Min. bevor es überhaupt auf die AB drauf darf, bei wenig Verkehr herrscht Dauergrün! :D

Viele (Kurzstrecken-)Fahrer würden dann, wg. der langen Ampelwartezeiten, evtl. gleich über Ausweichstrecken fahren, während Langstreckenfahrer doch lieber warten, bis sie drauf dürfen, denn wenn man mal drauf ist, dann läufts! :D ;)
 
Die ganze Diskussion erinnert mich an den Richling:

"I bin deitsch,
i brauch a Gesetzle"

:d:d:d
 
Klasse, dass die ganzen aufgeführten Pro-Argumente auch für ein generelles Tempolimit 130 sprechen :X

Da die Meinungsforscher systematisch Foren durchsuchen und nun durch diesen tollen Fred die Erkenntnis erlangen, dass so ein Gedanke (oder regelmäßige Tauglichkeitsüberprüfungen) auf Akzeptanz stoßen wird es nicht mehr lange dauern, die ersten entsprechenden Vorschläge in der Politik auftauchen. Herzlichen Dank :13wallz:
 
Geil wäre auch diese Regel:

Je nachdem ob Deine Flensburgpunktezahl gerade oder ungerade ist, darfst Du Dein Auto nur an geraden oder ungeraden Tagen benutzen, ab >10 Punkte nur noch am Wochenende und Feiertags :D:D:D
 
der "gesundheits-tüv für autofahrer" ist doch gerade gross im gespräch (spd und grüne) - auch wenn sich die regierung noch bisschen quer stellt, aber die nächsten wahlen kommen bestimmt :t

ich wäre da auf jeden fall DAFÜR!!! zum einen zeigt die praxis, dass es funktioniert (z.b. auch in d bei lkw-fahrern). zum anderen ist das wohl auch die einzige möglichkeit.

die leistung von nem auto zu drosseln bzw. für fahranfänger ne ps-grenze zu setzen halte ich für mehr als gefährlich. mit nem 30ps panda kann man sich auch um nen baum wickeln und wenn ich dann dran denke, dass man mit so ner schüssel nen weit längeren überholweg hat bzw. auf der autobahn erst recht zu nem gefährlichen hindernis wird (bei nem bike ists ok, weil sich dort die leistung anders entfaltet)... nee das halte ich für keine gute idee...

naja und das ganze an der v-max fest machen... hmm... da ein grossteil der unfälle mit todesfolge nicht unbedingt im hochgeschwindigkeitsbereich liegt, sonder eher auf "langsamen" landstrassen, wird das wohl auch nichts bringen... &:
 
Bei Motorrädern ist auch der Zugang zu potenten Maschinen für unerfahrene Piloten "dank" der relativ niedrigen Preise für Gebrauchtbrenner leichter. Die hoch motorisierten Autos befinden doch eher im Ausnahmefall in jugendlicher Hand (die Schar der hier aktiven Studenten mit Z4M und 35iS mal nicht betrachtet), Hinzu kommt, dass schnell geradeaus mit dem Auto nicht die ganz große Herausforderung darstellt. Ungleich schwerer scheint der menschliche Verstand begreifen zu können, dass Alleebäume im spitzem Winkel (auch mit mäßiger Geschwindigkeit angefahren) immer eine Wand bilden.
 
Solange der Staat es nicht schafft die bestehenden Regeln und Gesetze (Tempolimits, Rechtsfahrgebot etc.) durchzusetzen braucht man auch nicht über zusätzliche Gesetze sprechen...

hier stehn täglich millionen verkehrsteilnehmer ein paar tausend staatsbediensteten gegenüber - is doch klar, dass man hier niemals aktiv durchgreifen kann. man kann nur abschrecken (z.b. durch höhere strafen) und dabei an die vernunft der autofahrer appellieren und das ist eben ein kampf gegen windmühlen ;)

ne regelmässige "tauglichkeitsfeststellung" dagegen würde sich recht einfach durchsetzten lassen.

ich bin ja auch kein mensch, der viel von reglementierungen hält. allerdings läufts mir immer kalt den rücken runter, wenn oma mit ihrem rollator zum auto "watschelt" um dann mit 5000rpm und schleifender kupplung aus der parklücke zu schleichen. sorry aber solche leute haben NICHTS im öffentlichen strassenverkehr zu suchen und wenn sie das von allein nicht merken, muss man halt nen passenden weg finden - und schon sind wir wieder bei ner tauglichkeitsfeststellung.

hier sollte auch ein auffrischungskurs in erster hilfe dabei sein - da sind die meisten autofahrer nämlich auch überfordert. klar, wenn man seit 30 jahren nen führerschein hat und man sich seitdem keine gedanken mehr darüber gemacht hat...
 
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