Akkupack für Erhaltungsladung im Winter möglich?

mmyyrree

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11 Januar 2010
Wagen
BMW Z3 coupé 2,8i
Grüß Euch,
ich suche nach einer Lösung, sodass ich die Autobatterie über den Winter nicht ausbaue und ohne Steckdose trotzdem laden kann.

Mein Problem:
In der Garage gibt es keine Steckdose.
Und die Batterie in der Wohnung ans Ladegerät zu schließen bedeutet ein stromloses Auto. Und das bedeutet Notbetrieb bei der Wiederinbetriebnahme im Frühjahr.

Kennt Ihr einen Akku, den ich in der Wohnung volllade und dann eine Zeitlang im Auto an die Autobatterie hängen kann?

Vielen Dank für Eure Unterstützung!
 
Ich würde sowas kaufen (muss nicht genau das Gerät sein):

https://www.offgridtec.com/victron-...wandler.html?gclid=CILp6eLO_88CFYgp0wodOl8IGA

Dazu dann zwei Bleikristallakkus mit jeweils 35 ah oder mehr (je mach Geldbeutel). Diese sind tiefentladefest.

Man schaltet zuerst die beiden Bleikristallakkus parallel und lädt sie am ctek auf, dann schaltet man sie in Reihe, hängt das oben verlinkte gerät dran und bekommt am Ausgang (einstellbar) 12.5v stützspannung. Selbst wenn die Bleikristallakkus leer werden bleiben die 12.5 V stabil.

Das Gerät oben kann 25A wenn man da eines mit 1 A findet genügt das völlig. Sollte es z.b. von meanwell geben. Bei Bedarf mache ich mal ne Skizze dazu.

Gruß Sven
 
Kleine Ergänzung:
Meanwell SD25.JPG

Das SD-25A-12 wäre auch eine nette Option, da kann man z.B. 12,5V am Ausgang einstellen und es kommt auch mit 9,2V am Eingang noch klar.

Allerding sind die Bleikristallakkus privat zu teuer habe ich gerade gesehen. Man nimmt also eine normale Autobatterie (möglichst groß), lädt die Zuhause auf, hängt dann das Meanwell dazwischen und geht damit auf die Batterie des Autos. (Vorher AUsgangsspannung kontrollieren und auf 12,5 (oder mehr bei AGM) einstellen.

Kostet kaum was, funktioniert zuverlässig.

Gruß
Sven

edit: @CityCobra : Mit einem vergleichbaren Aufbau könntest Du auch eine Batterie laden
@Minotaurus 3.0: Auch für Deinen M eine Lösung.
 
Warum kann man nicht direkt eine zusätzliche Batterie anschließen und diese regelmäßig zu Hause wieder aufladen?
 
Also im Z3 Coupe kann man die Batterie auch länger einfach ausbauen.. Scheibenheber wieder anlernen und gut ist. Notlbetrieb gibt es da noch nicht
 
Warum kann man nicht direkt eine zusätzliche Batterie anschließen und diese regelmäßig zu Hause wieder aufladen?
Wenn die Bordspannung zu weit absinkt zeigen neuere Fahrzeuge einen Fehler an. Außerdem hat eine volle Batterie eine höhere Spannung was dazu führen kann dass ein relativ hoher Ausgleichsstrom fließt. Das ist beim anklemmen sicher nicht sehr angenehm und wie gut es für die Elektronik ist, ist auch fraglich. Ich persönlich würde die paar Euro für einen DC-DC Wandler investieren. Da kann man die Erhaltungsladespannung der Batterie einstellen und ist auf der sicheren Seite.
 
seit 2005 klemme ich Ende Oktober die Batterie meines z4 ab (einfach minus weg) und ab März/April wieder an....Batterie ist immer noch top (stammt aus 2004) und muss nur Uhr einstellen und Fensterheber anlernen....mehr nicht...:) :-)
 
seit 2005 klemme ich Ende Oktober die Batterie meines z4 ab (einfach minus weg) und ab März/April wieder an....Batterie ist immer noch top (stammt aus 2004) und muss nur Uhr einstellen und Fensterheber anlernen....mehr nicht...:) :-)

Je nachdem was für ein Auto es ist kann es tatsächlich zu gar nicht wenigen Problemen, bis hin zu bleibenden Schäden kommen wenn man die Batterie längere Zeit abklemmt. Dass der Z3 und der E85 das auf jeden Fall locker weg stecken zweifle ich nicht an. Wer jedoch ein Fahrzeug neuester Generation hat oder keinen Bock auf Uhr einstellen und Fenster anlernen, der kann das z.b. so machen wie ich das beschrieben habe.

Gruß Sven
 
Je nachdem was für ein Auto es ist kann es tatsächlich zu gar nicht wenigen Problemen, bis hin zu bleibenden Schäden kommen wenn man die Batterie längere Zeit abklemmt. Dass der Z3 und der E85 das auf jeden Fall locker weg stecken zweifle ich nicht an. Wer jedoch ein Fahrzeug neuester Generation hat oder keinen Bock auf Uhr einstellen und Fenster anlernen, der kann das z.b. so machen wie ich das beschrieben habe.

Gruß Sven

Lt. Profil fährt der Threadstarter ein Z3 Coupe, ergo keine Probleme..:) :-):) :-)
 
Und jährlich zum Winter grüßt das Murmeltier:D.
Mehrere Jahre Z in verschiedenen Baureihen haben im Forum die Erkenntnis reifen lassen, dass
1. viele Batterien die winterliche Standzeit ohne besondere Aufmerksamkeit überstehen (diejenigen, die dann im Frühjahr eine neue brauchten, schreiben wohl eher nicht darüber).
2. der Aufwand für das Wiederherstellen der wenigen verlorenen Einstellungen nach Batterieausbau gering ist.
3. der Ausbau auch beim elektronisch hochgerüsteten E89 kein Problem ist. Selbst sich Sorge um den Kofferaumdeckel wurde im Forum ausgeräumt, denn der öffnet nicht nur elektrisch, sondern braucht auch Strom zu Verriegeln.
4. die Hilfsmittel für ein steckdosenfernes Batterieladen für den Privatgebrauch kein angemessenes Preis-Leitungsverhältnis haben.
5. das Lesen alter Freds zu diesen Winterthemen extrem unbeliebt ist, oder diese spezielle Funktion des Forums, deren Bezeichnung mir gerade nicht einfällt, als unsportlich gilt. Ich muss mal danach suchen.:whistle:
 
Habe es gekauft für den M4 für die Wintertage.

Wie lange wird der 7AH Akku halten, nur um die Batterie "frisch zu halten" im Winter ?
 
Aber deine Lösung verstehe ich nicht. :whistle:
Wenn du eine Anleitung für Doofe Posten könntest, was ich brauche und was wo dran kommt, wäre das klasse, gerne auch per PN
 
Du brauchst:

Ladegerät fürs Auto
Eine Autobatterie in Wunschgröße
Das Meanwell - Ding aus meinem zweiten Beitrag

Batterie laden,
Meanwell - Ding an der Batterie anklemmen (in)(hat 2 klemmen für in und 2 für out)
Am Ausgang die Spannung Messung und auf Wunschspannung einstellen (12.5 geht sicher, besser ist es am Auto (Auto aus) zu messen und das zu übernehmen)
Den Aufbau zum Auto schleifen, "out" an der Batterie des Autos anklemmen

Fertig

Jetzt ab und an die Spannung an der stützbatterie messen, wenn die bei 10v ist: mit nach hause nehmen und neu laden.

Wenn du eine 90 ah Batterie kaufst hast du 10x mehr Laufzeit als beim fertiggerät.

Wer es genauer will schreibt mir ne PN dann können wir gerne auch telefonisch drüber reden.
 
Und die Batterie in der Wohnung ans Ladegerät zu schließen bedeutet ein stromloses Auto. Und das bedeutet Notbetrieb bei der Wiederinbetriebnahme im Frühjahr.
Notbetrieb? Wer erzählt denn so einen Quatsch?

Batterie abklemmen und gut ist.

Außerdem hat eine volle Batterie eine höhere Spannung was dazu führen kann dass ein relativ hoher Ausgleichsstrom fließt. Das ist beim anklemmen sicher nicht sehr angenehm und wie gut es für die Elektronik ist, ist auch fraglich.
Nein, das ist überhaupt nicht fraglich, sondern diese Ausgleichströme fließen auch, wenn man einem Fahrzeug mit leerer Batterie Starthilfe gibt. Das funkt einmal kurz beim Anklemmen und mehr nicht.
Auch die Elektronik geht nicht kaputt, wenn man Starthilfe gibt.

Was immer so ein Geschisse um die Batterie gemacht wird. Unglaublich ... insbesondere wenn die Batterie schon älter als 5 Jahre ist, würde ich mir da gar keine Gedanken machen ... einfach die kostengünstigste Lösung und wenn die Batterie nach 6 Monaten kaputt ist ... ja nun, dann kommt halt eine neue Batterie rein.

Mein Z4 steht nun seit 13 Monaten mit abgeklemmter Batterie. Die wird vor dem ersten Start wieder aufgeladen und dann ist gut ... und wenn nicht gut, dann gibt es eine neue Batterie ... 70 Euro im real kauf und wieder 5 Jahre Ruhe.

Und eine neue Batterie braucht man auch bei der DC-DC-Wandler-Lösung ... was macht man mit der denn im Sommer? Dann muss man sich ja auch noch um deren Pflege kümmern ... und wer zudem eine möglichst große Batterie für den DC-DC-Wandler kauft, hat auch noch möglichst große Kosten ... aus meiner Sicht eine ziemlich unwirtschaftliche Idee.
 
Vielleicht ist es auch einfach eine Komfortable Lösung die für den ein oder anderen leichter zu handhaben ist als das neu anlernen der Elektronik. Bei manchen neuen Fahrzeugen muss die Spannung langsam hoch gefahren werden damit die Steuergeräte keinen Schaden nehmen und ja, das passiert auch im Werk schon so.

Ausgleichsstrom ist abhängig von der Spannungsdifferenz und dem Innenwiderstand der Batterie. Eine alte Batterie die einfach schwach ist zu überbrücken bedeutet: geringe Spannungsdifferenz und relativ hoher Innenwiderstand. Eine leer genuckelte Batterie neueren Datums zu überbrücken bedeutet ggf. Hohe Differenz und geringer Innenwiderstand. Dann funkt das schon ordentlicher. Ob das ein Problem sein muss? Nein. Aber bei all der Liebe die hier im Sommer gelebt wird kommt es auf die paar Euro nicht an. Vorallem hat nicht jeder Bock sich um die Batterie kümmern zu müssen wenn er das auto zum ersten mal wieder bewegen möchte. Es ist eine KANN - LÖSUNG.
 
Antwort vom Thread Starter:
Ich möchte mich für Eure Beiträge und Lösungen bedanken!
Ich muss nun überlegen, welche Lösung für mich nun die Beste ist.


Leider muss ich bestätigen, dass mein Fahrzeug nach Einbau der Batterie im Frühjahr im Notbetrieb läuft. Das ist meine jahrelange Erfahrung :(
Dafür habe ich aber noch nie Fensterheber anlernen müssen. So reagieren die Autos wohl unterschiedlich.
Dadurch kann ich im Frühjahr einerseits vor dem Besuch meiner Werkstatt nicht einfach so losfahren, und andererseits hopple ich eben im Notbetrieb zu meiner Werkstatt :(
Habe ich bisher auch überlebt, aber vielleicht gehts ja besser...

All jenen, die ihre Zettis über den Winterfahren wünsche ich GUTE FAHRT und den eingewinterten Zettis wünsche ich SCHLAF GUT :@
 
@mmyyrree
Laut Avatar und Fahrzeugauswahl ein Z3?

Beim Z4 kommt das angeblich mal vor, das haben ja oben einige Z4 Fahrer so geschrieben. Aber beim "alten" Z3?
Unserem aus 1999 ist eine leere Batterie auch total egel.
Laden, starten, alles gut.

Der einfachheit halber einfach eine 2. günstige Batterie kaufen, ans Auto anhängen. Alle 2 Monate diese Batterie über Nacht aufladen und wieder anhängen. Das ganze 3mal im Winter, dann ist ja wieder Sommer ;-)
 
Noch ein Nachtrag aus dem Handbuch eines CTEK-Ladegeräts:

CTEK.JPG

Egal welchen Batterietyp würde ich also die Spannung auf 13,5V-13,6V einstellen und ihr seid auf der sicheren Seite.
 
...und wenn nicht gut, dann gibt es eine neue Batterie ... und wieder 5 Jahre Ruhe...
Moin zusammen,

die Anzahl der "Batterie-Sterbe-freds" im beginnenden Winter hat sich ja erfreulicherweise im Laufe der Jahre (fast hätte ich gesagt: Jahrzehnte!) deutlich verringert. Wenn ich da an die Anfangsjahre dieses Forums denke...

Nun ja, wollte nur kurz mal berichten, dass tatsächlich auch meine Batterie (bei meiner Pflege!!!) mal kaputtgeht. Wer hätte das gedacht? :d Ich war davon ausgegangen, dass sie mindestens 15 Jahre hält, aber vor 2 Wochen hat sie die Grätsche gemacht. Immerhin hat sie 12 Jahre durchgehalten! RIP. Immerhin deutlich mehr als doppelt so lang wie Franks! :b

Schönes WE allerseits, Herbert
 
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