An die Berliner eine Verkehrsfrage

metoo

macht Rennlizenz
Registriert
15 März 2008
Hallo zusammen,
ich wohne seit ein paar Wochen in Berlin, etwas außerhalb im Stadtteil Köpenick/Altglienicke und fahre morgens zum Großen Stern zur Arbeit.
Auf der Fahrt über die A100 am Kreuz Neukölln Abfahrt Buschkrugallee ist mir nun wiederholt aufgefallen das die elektronischen Schalttafeln (die mit den grünen Pfeilen oder rotem Kreuz drauf) oftmals so geschaltet werden, das von zwei Spuren auf nur eine Spur zusammengeführt wird.
Und dies geschieht völlig grundlos, zumindest erkenne ich keinen offensichtlichen Grund, die Fahrbahn ist frei und wird dennoch "deaktiviert" durch die Anzeigetafel.
Hierdurch bilden sich logischer Weise Staus und mich interessiert was damit bezweckt wird. Hängt es mit dem etwas dahinter gelegenen Tunnel, das nicht zu viele Fahrzeuge in diesen kommen?

Danke für die Aufklärung :)
 
Ich fahr da nur äußerst selten lang. Der Tunnel hat ja aber drei Spuren. Vielleicht hat es bei der Auffahrt einfach zu oft gekracht, so daß man nun Versucht die besser auseinanderzuhalten.

Nachtrag: Sowohl von der A100, als auch von der Grenzallee kommend, hat man jeweils 2 Spuren. Daraus werden dann plötzlich 3. Sieht man bei Google-Maps. Da die Auffahrt vorher nicht auf eine Spur verengt wird, muß das halt mit Ampeln geregelt werden.
 
Das gleiche Spiel gibt es nach Norden raus auch. Gelegentlich kommt nach zwei Kilometern dann eine Baustelle zwecks Flicken eines Schlaglochs, die tatsächlich die Sperrung einer Spur erfordert. Wer sich gleich bei den roten Lichtzeichen eingeordnet hat, kommt sich dann richtig dämlich vor. Die "Schlauen" nutzen natürlich die freie Fahrt und ordnen sich erst vor dem Hindernis ein. Was die "Doofen" nicht zulassen möchten und auf das Reissverschluss-Verfahren pfeiffen. Folge ist dann ein richtiger Knoten. Ich habe aber auch schon völlig grunbdlose Sperrungen erlebt. Anrufe bei der Verkehrsleitzentrale brachten dann so erhellende Kommentare wie "ach, da ist noch gesperrt? Warum wissen wir auch nicht" oder "Anlage defekt". Mir fehlt als ebenfalls Zugereistem wohl die hauptstädterische Weitsicht, um alles zu verstehen was sich hier im Strassenverkehr so abspielt.:)
 
Das gleiche Spiel gibt es nach Norden raus auch. Gelegentlich kommt nach zwei Kilometern dann eine Baustelle zwecks Flicken eines Schlaglochs, die tatsächlich die Sperrung einer Spur erfordert. Wer sich gleich bei den roten Lichtzeichen eingeordnet hat, kommt sich dann richtig dämlich vor. Die "Schlauen" nutzen natürlich die freie Fahrt und ordnen sich erst vor dem Hindernis ein. Was die "Doofen" nicht zulassen möchten und auf das Reissverschluss-Verfahren pfeiffen. Folge ist dann ein richtiger Knoten. Ich habe aber auch schon völlig grunbdlose Sperrungen erlebt. Anrufe bei der Verkehrsleitzentrale brachten dann so erhellende Kommentare wie "ach, da ist noch gesperrt? Warum wissen wir auch nicht" oder "Anlage defekt". Mir fehlt als ebenfalls Zugereistem wohl die hauptstädterische Weitsicht, um alles zu verstehen was sich hier im Strassenverkehr so abspielt.:)

:d:t Bin ja auch Zugereister und aus meiner Heimat NRW viel Verkehr gewohnt, aber hier in Berlin ist teilweise Wildwest :D
 
Ich weiß was der TE meint, ist mir auch schon aufgefallen wenn ich in Berlin war.
Hatte es mir so erklärt.

In vielen Berliner Tunnel gibts doch Zusammenführungen im Tunnel und damit es da nicht zu Unfällen und Rückstaus kommt wird die Spur zum einfädeln gesperrt.
Ich habe da mal fix zum besseren Verständnis etwas illustriert ;)



Berichtigt mich wenn ich falsch liege...
 

Anhänge

  • Berlin.JPG
    Berlin.JPG
    19,8 KB · Aufrufe: 9
Wäre eine Erklärung, passt aber nicht wirklich. Dafür müssten die Sperrungen regelmässiger und vor allem bei dichtem Verkehr eingerichtet werden. Da ist aber kein Zusammenhang erkennbar. Zudem bringt es wegen des beschriebenen Verhaltens der Verkehrsteilnehmer nichts, nur rote Lichter einzuschalten und eine (in Form von Schranken durchaus vorhandene) körperliche Barriere entweder überhaupt nicht oder erst nach besagten zwei Kilometern aufzubauen. Im Gegenteil, da mit den "Lichtspielen" selten eine Gefahrensituation in erkennbarem Zusammenhang besteht, ist die Akzeptanz dieser Einrichtung gegen Null gesunken.
 
Markier mal auf Google Maps die Stelle die Du meinst und von wo Du kommst. Ich fahr da auch öfter lang von Adlershof aus - nicht frühmorgens im Berufsverkehr - und mir ist da noch nichts dergleichen aufgefallen.
 
Er meint das Kreuz Neukölln, von Süden her kommend kurze bevor man in den Tunnel fährt. Dort verengt sich der Stadtring auf zwei Spuren, bei der die rechte Spur mit rotem Kreuz ab und an gesperrt ist, geht in einen Linkskurve, nach dessen Ausgang zwei Zufahrten sind (ich meine Grenzalle und Buschkrugallee). In dieser Kurve darf man allerdings auch nur 60 Kmh fahren.

Die teilweise Verengung auf eine Spur kenne ich, allerdings hatte ich dort nie gestanden, bin eher mit 20kmh dahergeschlichen (über ca. 200-300m)
 
JA. Das kenn ich, aber da kam es mir nicht ungewöhnlich vor.
 
JA. Das kenn ich, aber da kam es mir nicht ungewöhnlich vor.
 
Genau Kreuz Neukölln, Abfahrt Buschkrugallee. Ich stand dort gestern - Verzögerung ca. 30Minuten länger als normal, und letzte Woche ging dort auch nichts, hat auch 20Minuten gekostet.
 
Genau Kreuz Neukölln, Abfahrt Buschkrugallee. Ich stand dort gestern - Verzögerung ca. 30Minuten länger als normal, und letzte Woche ging dort auch nichts, hat auch 20Minuten gekostet.

so wie ich Dich jetzt verstanden habe, staut sich das ja einige 100 m vor der Linkskurve.

Mein Vorschlag (so würde ich fahren) Späthtstraße raus (das ist die letzte Abfahrt vor dem Kreuz), dann links, immer gerade aus, an der nächsten großen Ampelkreuzung rechts in die Buschkrugallee, da dann immer gerade aus (ca. 2-3 km, kann auch weniger sein) und wieder rauf auf de Stadtring.

Danach ist der Ring hat der Ring wieder 3 Spuren

Du fährst dann genau vor dem Tunnel auf den Ring.

Wenn Du sagst, Du willst zum Großen Stern, wirst Du mit Sicherheit am Sachsendamm oder Innsbrucker Straße rausfahren, oder? Ich weiß ja nicht, von wo aus Du aus dem Süden kommst, es kann teilweise schneller (wenn auch mit 3 km Umweg) sein, den Ring nicht zu benutzen. .... und leider habe ich noch kein Navi erlebt, welches des Eingeborenen Trampelpfade zeigt ....
 
Ich fahre die Strecke täglich ab Auffahrt Stubenrauchstraße. Die rechte Spur wird gesperrt, um einen Stau im Tunnel möglichst lange zu verhindern. Wenn du erstmal Späthstraße bist, ist ein Abfahren wenig zielführend.
 
dann hilft nur früher losfahren, bzw. kpl. Ausweichroute nehmen, wenn der Staui schon vor dieser Ausfahrt beginnt
(und dann sich um den Flughafen Tempelhof rumbasteln, was aber 20min. stehen nicht wett macht;) )
 
Zurück
Oben Unten