Anfahrschwäche beim 23i?!

Mr.Mu

Testfahrer
Registriert
4 Mai 2014
Ort
Kiel
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive23i
hallo liebe forummitglieder,
hab da mal ne kurze frage... darf seit nun 3 wochen einen 23i mein eigen nennen und bin (bis auf das knarzende dach..) auch sehr glücklich mit meinem wagen! habe aber bisher immernoch nicht das anfahren gelernt!
es fällt mir anscheinend sehr schwer mit dem wagen 100% flüssig anzufahren, außer ich geb vollgas!
beim normalen anfahren im stadtverkehr dreht er bis 1500 umdrehungen hoch, dann bricht die drehzahl leicht ein und im anschluss weiter hoch. genau diesen einbruch merkt man dann auch beim fahren!
ab und an gelingt es mir, den einbruch zu verhindern, fällt mir aber wie gesagt sehr schwer!
hatte eigentlich nie mit solchen problemen zu kämpfen, vorher einen 120d und einen mini one gefahren!
könnte man vllt mit fehlendem drehmoment gegenüber dem 120d erklären, aber der mini one hatte ja nun gar kein drehmoment und auch da keine probleme gehabt... oder ich muss einfach nur wieder lernen, mit dem sauger umzugehen!
vllt habt ihr ja nen tipp für mich!
 
Ich war kurz versucht, die Anfahrschwäche PS-bedingt zu erklären...:maledevil:

Mir gehts im 30i aber ähnlich. Anfahren und vor allem schalten vom 1ten in den 2ten ist schlichtweg furchtbar! Das wurde hier aber im Forum schon mal thematisiert und ich glaube mich zu erinnern dass ein gewisses Ventil als Schuldiger ausgemacht wurde.
 
wusste ich´s doch, dass es nicht (zwangsläufig ;-) an mir liegt... gibt's da denn ne nicht so kostspielige lösung?
Gruß, lukas
 
Ich habe da meine Zweifel ... und eher das Gefühl, dass es da noch eine Ursache gibt: Denn mit dem Problem kämpfen wir auch, aber nur im "Normal"-Modus. Im "Sport"-Modus kann man zügig anfahren, ohne von einem eigenmächtigen "Verschlucker" - wie beschrieben - des Motors geärgert zu werden.

Ich schiebe das auf irgendein "angelerntes" Verhalten in der Motorsteuerung. Wie kann man das "Gelernte" löschen?
 
Sollte man evtl. nicht erst mal klären, ob es sich um einen Schalter oder um die Automatik handelt?

Beim Schalter kann es durchaus am CDV liegen, wobei sein 120d, wie fast alle BMW mit Schaltgetriebe, dieses auch haben müsste.

Der Sportmodus / Sport+ verändert nur die Kennlinie des Gaspedals von progressiv nach linear, was dem Fahrer ein besseres Ansprechen vorgaukelt.
Da fehlt es evtl. nur ein wenig am Zusammenspiel von Kupplung und Gaspedalstellung.

Gruss Doc
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich: wenn man das Ventil einfach abstellen kann, wieso ist es dann eingebaut? Welche Funktion hat es?


Gruß
Markus
 
Ich frage mich: wenn man das Ventil einfach abstellen kann, wieso ist es dann eingebaut? Welche Funktion hat es?

Das Ventil soll abrupte Lastwechsel auf dem Antriebsstrang verhindern, die durch ungeübte Fahrer entstehen, wenn sie die Kupplung schnalzen lassen.

So ne Art Kindersicherung für Anfänger.

Die (ungünstige) Wirkung des cdv ist übrigens keineswegs bei jedem BMW gleich. Beim 1er meiner Frau gibt's keinerlei Probleme; auch bei wenigstens einem anderen 23i habe ich das Problem nicht im Ansatz bemerkt. Mal ganz abgesehen davon, dass das Problem durch die variable Viskosität der Kupplungsflüssigkeit auch noch temperaturabhängig ist...

Gruß

Mick
 
Ist leider ein nerviges Thema ich hab mich damit abgefunden dass ich wohl das Kuppeln und Schalten im Z4 nie hinbekomm , ist hier genaus wie beschrieben beim ruhigen Anfahren und vom 1 in den 2 furchtbar als ist man zu doof den Punkt zu finden der Kupplung ,
macht einen echt wahnsinng , wenn es flott sein muss dann funzt es ohne Probleme ....
 
Moin-moin, bei uns geht es eigentlich ganz gut mit dem Schalten (30i), auch meine Frau kommt gut zurecht, aber die "absichtlich konstruierte" Schwergängigkeit der Schaltung erschwert ein zartes, flüssiges Schalten doch sehr. Das merkt man natürlich erst recht in den unteren Gängen 1 bis 3. Auch von Gang 2 auf 3 ist die relativ abrupte Zugkraftunterbrechung durch die Schaltschwergängigkeit noch vorhanden. Also liegt es vielleicht nicht ausschließlich an diesem CDV-Ventil.....!? VG Runwalt
 
...... dass ich wohl das Kuppeln und Schalten im Z4 nie hinbekomm , ist hier genaus wie beschrieben beim ruhigen Anfahren und vom 1 in den 2 furchtbar als ist man zu doof den Punkt zu finden der Kupplung ,
macht einen echt wahnsinng , wenn es flott sein muss dann funzt es ohne Probleme ....


Gibt es für dieses "Aussage" eine Übersetzung?
Der Google-Übersetzer kennt diese Sprache leider auch nicht!

Es geht mir ja nicht mal um Rechtschreibung oder Grammatik (ich schreib sicher auch mal was falsch),
aber ist es denn wirklich so schwer, einigermassen verständliche Sätze zu formulieren?

In letzter Zeit greift diese Unsitte hier richtig um sich!

Gruß Doc
 
....für einen Amerikaner ist das doch nicht schlecht geschrieben, DannyLenny stammt, glaube ich, aus Nevada!? Dort, wo sie in den 80ern und 90ern, diesen geräumigen Renault Station Wagon gebaut hatten... :sneaky:
 
Gibt es für dieses "Aussage" eine Übersetzung?
Der Google-Übersetzer kennt diese Sprache leider auch nicht!

Es geht mir ja nicht mal um Rechtschreibung oder Grammatik (ich schreib sicher auch mal was falsch),
aber ist es denn wirklich so schwer, einigermassen verständliche Sätze zu formulieren?

In letzter Zeit greift diese Unsitte hier richtig um sich!

Gruß Doc


Stimmt da kannst lange suchen, Google findet da auch nix *g*
Werde in Zukunft natürlich Rücksicht drauf nehmen und besser schreiben , immer diese Ausländer tztz....

Spaß beiseite manchmal sollte man schon lesen was man geschrieben hat :roflmao:...
 
Ich habe da meine Zweifel ... und eher das Gefühl, dass es da noch eine Ursache gibt: Denn mit dem Problem kämpfen wir auch, aber nur im "Normal"-Modus. Im "Sport"-Modus kann man zügig anfahren, ohne von einem eigenmächtigen "Verschlucker" - wie beschrieben - des Motors geärgert zu werden.

Ich schiebe das auf irgendein "angelerntes" Verhalten in der Motorsteuerung. Wie kann man das "Gelernte" löschen?

Eigenzitate sind jetzt nicht so der Brüller, aber unser Zetti war nun zum 4Jahres/60Tkm-Service und ich habe das Thema "Anfahren mit Känguruhbenzin im Normalmodus" angesprochen (auch der Sportmodus wurde zusehends zickiger) und dazu gab es im wesentlichen zwei Antworten:
- "CDV kenne ich nicht - was ist das?"
- "Adaptionswerte löschen sollte Besserung bringen"

Nun ist das Auto zurück und die Adaptionswerte sind gelöscht (kostenlos ... :) :-)!). Tatsächlich fährt es sich nun wieder so, wie es am Anfang war bzw. die ersten ca. 50-55Tkm: Normale Gasannahme, keine "Verschlucker" mehr, auch Normalmodus ist wieder fahrbar (aber zäh ... :D) . Ein Ausbau des CDV wäre womöglich eine weitere Verbesserung der Kalkulierbarkeit des Kupplungsschleifpunktes, aber das Thema "Känguruhbenzin" ist erstmal zufriedenstellend gelöst. Die erneuerten Zündkerzen haben bei der Lösung des Problems sicher auch geholfen ...

... also eine etwas "minimalinvasivere" Lösung für Leute, die Känguruhbenzin getankt haben bzw. die die Anfahrschwäche nervt.

Ist natürlich zu befürchten, dass sich die Adaption wieder so verrennt - also müssen wir öfter die Kuh fliegen lassen zwischen der ganzen Cruiserei 8-). Oder immer wieder löschen lassen.
 
Manchmal habe ich ein ähnliches Problem beim anfahren und werde daher den Tip mit der Sport Taste mal ausprobieren. Danke.
 
Der erwähnte Thread lohnt sich, und es gibt auch im amerikanischen Forum einen guten Thread dazu, auch mit Bildern für DIY. Mein Fazit: Das CDV fliegt raus, sobald das Auto wieder legal fahren darf. Also am 01.04. um ca. 0:01 :3devilz:
 
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