Benötigt ein Motor mehr oder weniger Benzin wenn es kalt ist?

z3R

Fahrer
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29 Juli 2009
Klar ist mir, dass er wegen einer längeren Kaltlaufphase mehr benzin verbrauchen wird.
Unklar ist mir, ob er durch die höhere Luftdichte (mehr Sauerstoff pro Liter) effizienter ist.
Kann mir da jemand weiterhelfen?
 
AW: Benötigt ein Motor mehr oder weniger Benzin wenn es kalt ist?

Je heißer die Ansaugluft, desto geringer [streichen]der Wirkungsgrad[/streichen] [einfügen]die Effizienz[/einfügen].

... deshalb besitzen Turbomotoren einen Ladeluftkühler.
 
AW: Benötigt ein Motor mehr oder weniger Benzin wenn es kalt ist?

Fazit:
Solange der Motor kalt ist braucht er mehr. Ab Betriebstemperatur wird er weniger brauchen.
Also auf Langstrecke weniger Verbrauch und auf Kurzstrecke mehr da hier die Warmlaufphase sich stärker auf den Gesamtverbrauch auswirkt.
Wo die Grenze ist wird sehr individuell vom Fahrprofil und Motor abhängen.
 
AW: Benötigt ein Motor mehr oder weniger Benzin wenn es kalt ist?

Generell steigen aber die Verbräuche bei fallenden Temperaturen. Da wird der höhere Wirkungsgrad des Motors durch die längere Warmlaufphase, höhere Reibung in Lagern des Wagens, mehr elektrische Verbraucher und meistens die Winterreifen etc. wohl überkompensiert (es sei denn, im Sommer sind Walzen und im Winter Straßentrennscheiben montiert).
 
AW: Benötigt ein Motor mehr oder weniger Benzin wenn es kalt ist?

Je heißer die Ansaugluft, desto geringer der Wirkungsgrad.

... deshalb besitzen Turbomotoren einen Ladeluftkühler.

Trubomotoren besitzen einen Ladeluftkühler um die Leistung zu steigern, nicht um den Wirkungsgrad zu verbessern.
Moderne Motoren haben ja alle einen Luftmassenmesser und einen Temperatursensor im Ansaugtrakt. Zusammen mit anderen Parametern wird so die einzuspritzende Menge Benzin errechnet. Das heißt der Wirkungsgrad wäre nur besser wenn immer gleich viel eingespritzt würde.
Die Leistung (und der Verbrauch) steigen also bei niedrigen Temperaturen. Also ist der Wirkungsgrad gleich.
Wenn man jetzt den höheren Luftwiderstand durch die höhere Luftdichte (nicht umsonst wurde der neue Bugatti-Rekord bei fast 30°C gefahren) mit einbezieht braucht man nochmal mehr Sprit.

Im Endeffekt reden wir hier (bei Betriebstemperatur) über minimale Differenzen. Längere Warmlaufphasen, Winterreifen etc. kommen da deutlich mehr zu tragen.

Grüße.
 
AW: Benötigt ein Motor mehr oder weniger Benzin wenn es kalt ist?

Zumindest "geht" ein Motor bei kühlen und sauerstoffreichen Bedingungen subjektiv schärfer
und williger zur Sache, je hochgezüchteter desto stärker zu beobachten.
 
AW: Benötigt ein Motor mehr oder weniger Benzin wenn es kalt ist?

Die Leistung (und der Verbrauch) steigen also bei niedrigen Temperaturen. Also ist der Wirkungsgrad gleich.

Ja, gut ... hast recht. Der Wirkungsgrad bleibt (in erster Annäherung gleich) gleich, aber die Effizienz des Motors wird gesteigert.

Ich hab's oben geändert.
 
AW: Benötigt ein Motor mehr oder weniger Benzin wenn es kalt ist?

Trubomotoren besitzen einen Ladeluftkühler um die Leistung zu steigern, nicht um den Wirkungsgrad zu verbessern.
Moderne Motoren haben ja alle einen Luftmassenmesser und einen Temperatursensor im Ansaugtrakt. Zusammen mit anderen Parametern wird so die einzuspritzende Menge Benzin errechnet. Das heißt der Wirkungsgrad wäre nur besser wenn immer gleich viel eingespritzt würde.
Die Leistung (und der Verbrauch) steigen also bei niedrigen Temperaturen. Also ist der Wirkungsgrad gleich.
Wenn man jetzt den höheren Luftwiderstand durch die höhere Luftdichte (nicht umsonst wurde der neue Bugatti-Rekord bei fast 30°C gefahren) mit einbezieht braucht man nochmal mehr Sprit.

Im Endeffekt reden wir hier (bei Betriebstemperatur) über minimale Differenzen. Längere Warmlaufphasen, Winterreifen etc. kommen da deutlich mehr zu tragen.

Grüße.

Wenn ich mal davon ausgehe, dass die meisten im Winter kleinere Räder fahren als im Sommer (so war es bei mir zumindest immer), wird der Verbrauch durch Winterräder wegen des niedrigeren Gewichts wohl eher niedriger sein. Dieses Verhalten konnte ich bei meinem Z4 auf 16 Zoll im Winter jedenfalls beobachten.
 
AW: Benötigt ein Motor mehr oder weniger Benzin wenn es kalt ist?

Wenn ich mal davon ausgehe, dass die meisten im Winter kleinere Räder fahren als im Sommer (so war es bei mir zumindest immer), wird der Verbrauch durch Winterräder wegen des niedrigeren Gewichts wohl eher niedriger sein. Dieses Verhalten konnte ich bei meinem Z4 auf 16 Zoll im Winter jedenfalls beobachten.

Ich dachte immer, durch das Profil der Winterreifen wird der Verbrauch höher ?
 
AW: Benötigt ein Motor mehr oder weniger Benzin wenn es kalt ist?

Ein Winterreifen im gleichen Format wie ein Sommerreifen wird mehr Sprit verbrauchen, da der Winterreifen durch den weicheren Aufbau mehr Walkarbeit verrichtet und diese muss von dem Fahrzeug "überwunden" werden, was mehr Sprit kostet.

Der Minderverbrauch kommt in der Regel daher, dass im Winter meistens schmalere Reifen gefahren werden, was die Walkarbeit in der Regel mehr als ausgleicht.
 
AW: Benötigt ein Motor mehr oder weniger Benzin wenn es kalt ist?

Dieses Kriterium kommt bei meinen harten RFT Reifen jedoch nur vermindert zum Tragen. Meine Winterreifen sind leichter, schmaler, kleiner als die Sommerreifen.
 
AW: Benötigt ein Motor mehr oder weniger Benzin wenn es kalt ist?

Dieses Kriterium kommt bei meinen harten RFT Reifen jedoch nur vermindert zum Tragen. Meine Winterreifen sind leichter, schmaler, kleiner als die Sommerreifen.

Das hat mit den Rft's so gut wie nichts zu tun, diese Walkarbeit ändert sich hauptsächlich auf Grund des weicheren Laufstreifens des Winterreifens. Die Laufstreifen sind aber gleich bei Rft und Non-Rft Winterreifen. Rft haben ja ihre Notlaufeigenschaft auf Grund stärkerer Seitenflanken, welche nur minimal die Walkarbeit beeinflussen.
 
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