BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

thorzzzten

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Atlanta
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BMW Z3 roadster 3,0i
Mit dem nachhaltigen Antriebs-Konzept CleanEnergy beweist die BMW Group, dass bei der Fahrt in eine saubere Zukunft die Dynamik nicht auf der Strecke bleibt.

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AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

Wasserstoff als treibstoff für Autos zu nutzen ist der größte Schwachsinn und einzig dazu gedacht sich eine angebliche Innovation an die Brust zu heften und dafür auch noch den Steuerzahler durch Forschungsgelder bezahlen zu lassen (Schönen Dank nach Berlin, die Milliarden hätte man ja auch kaum in richtige Forschung und Bildung stecken können) :j


Mit dem nachhaltigen Antriebs-Konzept CleanEnergy beweist die BMW Group, dass bei der Fahrt in eine saubere Zukunft die Dynamik nicht auf der Strecke bleibt.

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Wasserstoff als treibstoff für Autos zu nutzen ist der größte Schwachsinn und einzig dazu gedacht sich eine angebliche Innovation an die Brust zu heften und dafür auch noch den Steuerzahler durch Forschungsgelder bezahlen zu lassen (Schönen Dank nach Berlin, die Milliarden hätte man ja auch kaum in richtige Forschung und Bildung stecken können) :j

Sehe ich ähnlich ... vorallem die Aussicht, dass in ganz Europa (!!!) drei (!!!!) weitere Tankstellen kommen sollen.

8 Minuten zum Betanken - na fein ... und dafür Reichweiten von unter 200 km zu erhalten ist einfach indiskutabel!

-> Wasserstoff-Autos: 2010 kommen erste Modelle auf den Markt Auto aktuell Auto FOCUS Online in Kooperation mit MSN
 
AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

@S3 Raser
bin in dem Thema jetzt nicht so firm,
wo ist der große Kritikpunkt, der Wasserstoff so "ungeeignet" macht?
 
AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

Mist, ich wollte eignetlich gestern noch mal den Artikel aus der Technology Review raussuchen, in dem das "Wasserstoffzeitalter" so auseinander genommen wird.
Hauptkritikpunkt ist aber, dass für die Gewinnung von Wasserstoff selbst schon enorm Energie aufgewendet werden muss und verloren geht, die man lieber direkt nutzen könnte (zb Elektroautos).

Ich such den Artikel abe rnochmal raus, möcht ich selbst auch noch mal lesen. War in einer TechRev-Ausgabe mit Hauptthema Verkehr (mal wieder :) )

Gruß, Hans
 
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die herstellung von wasserstoff ist leider alles andere als umweltfreundlich. würde man da was neues finden, würden den autos nix mehr im wege stehen.

bmw forscht ja seit jahren mit wasserstoff rum, die abgaswerte sind natürlich absolut top, die erzielte leistung jedoch ein flop...
 
AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

Hauptkritikpunkt ist aber, dass für die Gewinnung von Wasserstoff selbst schon enorm Energie aufgewendet werden muss und verloren geht, die man lieber direkt nutzen könnte (zb Elektroautos).

Ich bin auch kein Experte, denke aber gerade darüber nach, wieviel Energie wohl beim Transport über Hochspannungsleitungen verloren geht. Würde Wasserstoff über Pipelines geliefert, sollte doch nichts mehr verloren gehen.
 
AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

Ich bin auch kein Experte, denke aber gerade darüber nach, wieviel Energie wohl beim Transport über Hochspannungsleitungen verloren geht. Würde Wasserstoff über Pipelines geliefert, sollte doch nichts mehr verloren gehen.


Ne, die Energie geht bei der Erzeugung des Wasserstoffs flöten.

Edited: bei Techreview gibt es einige interessante Artikel zu dem Thema Wasserstoff/alternative Energiequellen:
technology review wasserstoff - Google-Suche

Das ist der Artikel den ich meine: HMG - Presse-Informationen - Technology Review - 30.03.2006
Leider anscheinend nciht online verfügbar.
 
AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

Ne, die Energie geht bei der Erzeugung des Wasserstoffs flöten.

Ja klar. Die Frage ist aber, ob bei der Erzeugung mehr flöten geht als später beim Transport.

Und was geht eigentlich beim Laden von Batterien flöten? Was verlieren Batterien mit der Zeit?

Ich will darauf hinaus: Ist der Wasserstoff erst einmal - wenn auch teuer - hergestellt, könnte geringerer späterer Verlust die Kosten der Herstellung kompensieren.

Wie gesagt: Ich spekuliere nur ...
 
AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

Also ich denke mal so grob vor mich hin:

Es ist sicher so, daß Wasserstoff zur "Erzeugung" (blödes wort eigentlich in dem Zusammenhang :P) Energie benötigt, ich habe leider keine Ahnung wieviel mehr Energie benötigt wird als man später durch den "Motor" wieder "gewinnt".

Großer Vorteil ist wie gesagt die nicht vorhandenen schädlichen Emissionen, die dann z.B. in Innenstädten die Luftqualität verbessern dürften.
Ob sich der Herstellungsprozess so verbessern lässt, daß es sich lohnt ist natürlich die Frage, aber angesichts des langen Zeitraums bis zur Serienreife der Technologie ist da bestimmt noch Verbesserungspotential. Jetzt mal die Artikel anschauen ;)

Danke dafür
 
AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

Auch wenn es vielen nicht gefällt, die Tage der CO2 produzierenden
Erdölverbrennung müssen in unserem ureigensten Interesse, nämlich
der Erhaltung unserer Art sehr bald der Vergangenheit angehören.

Fakt ist: Die Arktis schmilzt und gefährdet mittel- bis langfristig die
Lebensräume wassernaher Gebiete und vor allem die Versorgung Europas
mit den milden Temperaturen des Golfstromes. Das ist wie gesagt Fakt und
nicht nur eine Phantasie von Roland Emmerich!

Ausserdem: Wollen wir in Sachen freier Mobilität wirklich von den Arabern
abhängig bleiben? Ich nicht!

@S3Raser: Die Optimierung des Wirkungsgrades bei Energie-Umwandlungsprozessen
ist eine technische Herausforderung, ganz klar! Auf der anderen Seite
wird viel Geld ausgegeben für wissenschaftliche Negativberichte.
Weisst Du von wem? :w
 
AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

Fakt ist: Die Arktis schmilzt und gefährdet mittel- bis langfristig die
Lebensräume wassernaher Gebiete ...
Heißt das, die Holländer nehmen dann nie wieder an einer Fußball-WM teil? :w %: :X
 
AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

Sehe ich ähnlich ... vorallem die Aussicht, dass in ganz Europa (!!!) drei (!!!!) weitere Tankstellen kommen sollen.

8 Minuten zum Betanken - na fein ... und dafür Reichweiten von unter 200 km zu erhalten ist einfach indiskutabel!

-> Wasserstoff-Autos: 2010 kommen erste Modelle auf den Markt Auto aktuell Auto FOCUS Online in Kooperation mit MSN
So sehe ich es auch. Das Investment in ein einigermaßen brauchbares Tankstellennetz, das zur anfänglichen Akzeptanz bei Kunden ausreichen würde, wäre gigantisch. Ich kann mir kaum vorstellen, daß die jetzigen Tankstellenbetreiber ein wirklich großes Interesse daran entwickeln würden.
 
AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

Heißt das, die Holländer nehmen dann nie wieder an einer Fußball-WM teil? :w %: :X

Nein,
Die Holländer werden Deutschland überrennen, die Deutschen flüchten in
die Schweiz, und wir ziehen uns ins sonnige Italien zurück... und werden Weltmeister!! :d :w

PS: obwohl, Italien liegt ja auch am Meer... :#
 
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Vielleicht noch ein paar Gedanken zum Thema. Immer wieder wird die Polschmelze angeführt, dass Hamburg meinetwegen im meer versinkt und diverse andere Probleme. Tatsache ist jedoch, dass seit Jahrmillionen die Erde einem ständigen Zyklus von Warm- und Eiszeit ausgesetzt ist. Diese Schwankungen folgen keinem festen Zyklus.

Und es stimmt schon - indem wir die in der Erde gespeicherte Energie in Wärme umwandeln, bekommen wir es hier auf der Erde immer ein wenig kuschliger.
Aber solange die Ölkonzerne bei der Raffinierung von Erdöl immernoch tonnenweise Flüssiggas verbrennen:

raffinerie%20libyen.jpg


Da frage ich mich, wieso nicht jetzt vorhandene "Abfallprodukte" erst zum Antrieb von Gasfahrzeugen genutzt werden, anstatt Milliarden von Euro in die Forschung von Wasserstoffantrieben zu verbraten ?!?

Auch die Erdgasfahrzeuge hier in Deutschland - dasselbe Spiel ... da importieren wir hier massiv Erdgas, anstatt im Überfluss vohandenes Flüssiggas zu nutzen - da sind leider Korruption und Machtspiele auf höchster Ebene in Gange.

... "dem Wohle des Volkes" - auch beim Thema Wasserstoff nur eine leere Phrase ...
 
AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

@Jokin

hallo jokin, du hast vollkommen recht, es ist eine schande mitansehen zu müssen, wie unmengen von energie ("Abfallprodukte") in die luft geblasen werden.

unterm strich denke ich, dass es uns einfach noch viel zu gut geht. wir sehen heute noch nicht die NOTwendigkeit, besser, wirtschaftlicher und überlegter mit unseren resourcen umzugehen. der liter sprit kostet derzeit ja nur lausige 1,50€ (S+ in muc). wirklich interssant wird's erst bei einem literpreis von 3€ :M .
das thema wasserstoff ist nicht ganz einfach, ich denke die industrie, und in diesem fall bmw überlegt sich schon heute mit was morgen noch geld zu verdienen ist (am wirtschaftsstandort deutschland!). ich glaube wenn man unseren urenkeln erzählen wird, dass wir zu unsrern lebzeiten unmengen von öl, einfach verbrannt haben (in motoren) werden sie es wohl nicht verstehen, da man in 2117 wahrscheinlich den liter öl mit gold aufwiegt ;) . daher denke ich, ist es auf sehr lange zeit betrachtet vielleicht doch nicht so blöde, sich mit wasserstoff zu beschäftigen, unser planet ist immerhin blau, und würde es vielleicht auch bleiben :w .
 
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Wasserstoff ein Antrieb für die Zukunft?

Ich denke ja - allerdings nicht in den nächsten 30 Jahren! Wasserstoff hat ein ziemlich gutes Potential ein nachhaltiges, umweltfreundliches Massenantriebskonzept darzustellen - auch wenn dazu noch einige wichtige technische Fragen zu lösen sind!

Das Problem mit der bisherigen Wasserstoffgewinnung ist die kostengünstige, jedoch genauso umweltschädliche Gewinnung aus Erdgas (z.B. Methan) [= Dampfreformierung] oder aus schwerem Kohlenwasserstoff (z.B. Heizöl) [= partielle Oxidation] - hierbei konterkarriert die Herstellungsmethode mit dem zu erwartenden Nutzen des sauberen Verbrennens! D.h. die Abhängigkeit und die Umweltbelastung von Erdöl und Erdgas bleibt weiterhin bestehen!

Um Wasserstoff umweltfreundlich herzustellen, müsste dieser aus Spaltung von normalem Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff erstellt werden [=Elektrolyse]. Der einzige umweltbelastende und benötigte Rohstoff wäre also Strom (Wasser gibt es ja genug).

Das Problem besteht nur noch in einer billigen und umweltfreundlichen Erzeugung von Strom. Das selbst Strom immer noch u.a. aus der Verbrennung von Kohle oder riskanten russischen Kernkraftwerken erzeugt wird, rettet uns da auch nicht aus der globalen Erwärmungsfalle.

Wind, Wasser und Solarenergie wäre zwar sehr umweltfreundlich, leisten jedoch noch bei weitem nicht genug Energie um den erforderlichen Bedarf nur annähernd decken zu können und haben zusätzlich ästhetische (Windräder) und auch produktionstechnische (umweltschädliche Solarzellen) Mängel.

Dieses Problem könnte sich in ca. 50 Jahren mit der Kernfusion gelöst haben, ebenso Probleme mit der bis dahin immer sicherer werdenden Lagerung des Wasserstoffs im Fahrzeug (Explosionsgefahr) und auch der damit verbundenen Reichweite.

Bis dahin wird es aber wohl keine vernünftige Alternative zum Erdöl und deren Abfallprodukte (Erdgas, Autogas) geben.
 
AW: BMW CleanEnergy: Willkommen im Wasserstoff-Zeitalter

IQ-Man schrieb:
So ist es... und die wohl umweltfreundlichste Möglichkeit (bezogen auf Treibhauseffekt etc.) Strom in entsprechenden Mengen zu erzeugen, ist die, die man in Deutschland nicht will :X

Du meinst diese unglaublich saubere Engeriequelle, deren hochgiftigen Abfälle in irgendwelchen Hallen vor sich hinschimmeln und noch zigtausend Jahre eine Bedrohung für die Natur ist? Diese Energiequelle, bei der jederzeit die Geafhr besteht, dass sie uns so richtig um die Ohren fliegt und locker ganz Mitteleuropa unbewohnbar machen kann? Ist schon eine sehr schlaue Erfindung :d
 
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Irgendwie mir fehlt bei dieser Diskussion der positive Pioniergeist,
ständig wird nur gemäkelt und schlechtgeredet.

Dabei ist doch klar, dass etwas neues gefunden werden MUSS!

Aber wenn dieser verzagte Kleinmut der hier teilweise durchscheint
typisch für die europäische Haltung ist, wird es wohl wieder so sein,
dass die Innovationen irgendwo im Ausland, in Fernost oder sonst wo
passieren und die Chanche mit neuen Ideen Arbeitsplätze zu schaffen
vertan wird.

Hätte man damals auf die Spötter und Schlechtreder gehört, welche
sich über die dazumal neuartigen Benzingefährte ausliessen, würden
wir heute noch mit Pferden unterwegs sein. Nein, stattdessen gilt
Deutschland noch heute als Pionierland des Autobaus.

Soll denn das nicht so bleiben??? :s
 
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