"Das größte Manko von BMW...

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Andreazzz

Guest
... ist der lange Erfolg. Wenn es immer nur aufwärts geht, hält man sich für unverwundbar."

Norbert Reithofer, Vorstandvorsitzender von BMW,
23.11.2013 in der WR (von 2014 auf 2013 korrigiert ;))

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Keine Sorge Herr Reithofer, abwärts geht es viel schneller als erwartet:
Ich sage nur Downsizing und elektrisch betriebene Bobby-Cars! :(
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kein Mensch kann sagen wie sich der Markt entwickeln wird. Kann unter umständen ganz schnell in die eine oder andere Richtung gehen.

Vielleicht geht ja bmw mit den bobbycars ;-) den Weg der am Ende richtig ist. Wer weiß das schon!
 
... ist der lange Erfolg. Wenn es immer nur aufwärts geht, hält man sich für unverwundbar."

Norbert Reithofer, Vorstandvorsitzender von BMW,
23.11.2014 in der WR

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Keine Sorge Herr Reithofer, abwärts geht es viel schneller als erwartet:
Ich sage nur Downsizing und elektrisch betriebene Bobby-Cars! :(
Zumindest für die nächsten zwölf Monate sieht es nach dieser Prophezeihung ja noch ganz gut aus. Trotz Bobbycar.:D
 
... ist der lange Erfolg. Wenn es immer nur aufwärts geht, hält man sich für unverwundbar."

Norbert Reithofer, Vorstandvorsitzender von BMW,
23.11.2014 in der WR

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Keine Sorge Herr Reithofer, abwärts geht es viel schneller als erwartet:
Ich sage nur Downsizing und elektrisch betriebene Bobby-Cars! :(

1. Interessant, was Herr Reithofer in einem Jahr sagen wird. Seine Redenschreiber sind wirklich der Zeit voraus. :whistle:
2. Der aktuelle Erfolg von BMW ist sicher nicht großvolumigen 8- oder 12-Zylindern zu verdanken. Viel mehr einer scheinbar recht cleveren Positionierung in anderen Märkten und einer offensichtlich ebenso guten Modellpolitik. Freilich mag das manchem weiterhin nicht gefallen und diese Menschen dürfen auch gern den Untergang der mobilen Zivilisation propagieren ... aber hier geht es um wirtschaftlichen Erfolg. Und da hat man in München wohl einiges richtig gemacht in den letzten Jahren und Monaten.

Tim
 
Die auch hier häufig beklagte weitgehende Ignoranz des Heimatmarktes hinsichtlich Modellpolitik und einseitige Ausrichtung auf vermeindlich endlos expandierende Märkte in Asien kann u.U. eine Negativentwicklung bewirken oder beschleunigen.
BMW wäre nicht das erste Unternehmen, das diese Erfahrung machen muss.
 
Die auch hier häufig beklagte weitgehende Ignoranz des Heimatmarktes hinsichtlich Modellpolitik und einseitige Ausrichtung auf vermeindlich endlos expandierende Märkte in Asien kann u.U. eine Negativentwicklung bewirken oder beschleunigen.
BMW wäre nicht das erste Unternehmen, das diese Erfahrung machen muss.
Warum Ignoranz? Wäre dem so, würde man sicher nicht so sehr auf den Diesel setzen und Wagen wie den 1er fördern. Ich sehe, was Du meinst, aber ich denke, bisher macht das BMW noch halbwegs ausgewogen.

Tim
 
Die auch hier häufig beklagte weitgehende Ignoranz des Heimatmarktes hinsichtlich Modellpolitik und einseitige Ausrichtung auf vermeindlich endlos expandierende Märkte in Asien kann u.U. eine Negativentwicklung bewirken oder beschleunigen.
BMW wäre nicht das erste Unternehmen, das diese Erfahrung machen muss.

Teilweise hast du da vollkommen recht. Ich kann BMW da aber auch verstehen!

Denn: Wer kann sich heute noch alle 3-4 Jahre einen NEUEN BMW leisten ? (als Privatperson)

Daher setzt BMW natürlich in D auf den kleinen 1ser und den 3er bzw 5er als Dienstflotten-Diesel. Würde ich nicht anders machen
 
Der neue 2er ist ein Auto, das wirklich einen Kaufanreiz auch für Privatpersonen setzen kann. Gleiches mag für den i3 bei entsprechender Gesinnung und anderweitigen Voraussetzungen gelten.
Viele der jüngst vorgestellten Modelle tun dies in meinen Augen weniger oder gar nicht.

BMW ist sicher nicht besser oder schlechter als die Konkurrenten im deutschen Premiumumfeld und lässt sich die fetten Zuwachsraten in China und anderen Expansionsmärkten nicht entgehen, man betrachte nur mal die neuen Produktionsstandorte dort, täte aber gut daran, seine Wurzeln und seine Identität nicht allzusehr aus den Augen zu verlieren.
Diese Markenidentität, entstanden und entwickelt grösstenteils auf dem Heimatmarkt, ist letztlich das grösste Kapital eines Herstellers von Premium- und Luxusprodukten.
 
täte aber gut daran, seine Wurzeln und seine Identität nicht allzusehr aus den Augen zu verlieren.

Letztendlich ist genau das der Umstand, der die Premiumhersteller wie BMW geformt hat. Die Ansprüche und Markterfordernisse in DE sind andere als in China oder Indien. In einigen Jahren, oder Jahrzehnten, werden wir vielleicht alle einen Shanghai Morgenröte fahren.:speechless: Wenn die Asiaten eins prima können, dann kopieren. Anschauungsmodelle/Studienobjekte werden ja derzeit genügend geliefert.:sneaky:
 
Wenn die Asiaten eins prima können, dann kopieren. Anschauungsmodelle/Studienobjekte werden ja derzeit genügend geliefert.:sneaky:
Das ist doch aktuell so gar nicht mehr gerechtfertigt. Ja, es gab Zeiten, da konnte man an japanischen oder koreanischen Autos Teile finden, die nahezu eins zu eins austauschbar gewesen wären gegen Teile von deutschen Herstellern - aber das ist doch weitgehend vorbei. Heute kommen die Japaner und Koreaner mit eigenen Ideen - ob die einem gefallen oder nicht, ist eine andere Frage - und eigenem Design. Eine Bereicherung, wie ich finde.

Tim
 
Das ist doch aktuell so gar nicht mehr gerechtfertigt. Ja, es gab Zeiten, da konnte man an japanischen oder koreanischen Autos Teile finden, die nahezu eins zu eins austauschbar gewesen wären gegen Teile von deutschen Herstellern - aber das ist doch weitgehend vorbei. Heute kommen die Japaner und Koreaner mit eigenen Ideen - ob die einem gefallen oder nicht, ist eine andere Frage - und eigenem Design. Eine Bereicherung, wie ich finde.

Tim


Nur bei der optischen Umsetzung hapert es gewaltig, mir gefällt´s nicht, das ist keine Frage!
Und manchmal habe ich den Eindruck, dass die sogenannten Premiumhersteller in Asien kopieren, man muss sich doch nur z.B.mal die Armaturenbretter bei Ford ansehen - einfach grausam! :(
 
„Das Pferd wird es immer geben, Automobile hingegen sind lediglich eine vorübergehende Modeerscheinung.“
- Der Präsidenten der Michigan Savings Bank, 1903

In manchen Regionen der Erde ist Pferd und Wagen nicht weg zu denken und bei uns kommt gerade das Holzrückepferd zurück.
In unserer Gemeinde hat jemand im Frühjahr einen Betrieb gegründet, der mit diesen Pferden arbeitet und der sich vor Aufträgen nicht mehr retten kann.
So falsch war die Aussage also nicht! ;)

Und wenn die Ölvorräte zu Ende gehen, wie immer wieder gesagt wird? Fahren wir alle Elektroautos von BMW, haha!
 
„Das Pferd wird es immer geben, Automobile hingegen sind lediglich eine vorübergehende Modeerscheinung.“
- Der Präsidenten der Michigan Savings Bank, 1903
Womit ich ihm recht gebe... . Pferde gibt es noch und wohl auch in 1000 Jahren. Ob wir aber in 1000 jahren noch Auto fahren oder dann fliegen. ... mhhh so gesehen könnte er recht behalten. :D
 
Das ist doch aktuell so gar nicht mehr gerechtfertigt. Ja, es gab Zeiten, da konnte man an japanischen oder koreanischen Autos Teile finden, die nahezu eins zu eins austauschbar gewesen wären gegen Teile von deutschen Herstellern - aber das ist doch weitgehend vorbei. Heute kommen die Japaner und Koreaner mit eigenen Ideen - ob die einem gefallen oder nicht, ist eine andere Frage - und eigenem Design. Eine Bereicherung, wie ich finde.

Tim
Stimmt für Japaner, teilweise Koreaner. Bei Chinesen hingegen nicht. Das Reich der Mitte kennt Urheberrechte und Marken und Patentschutz nicht. Trifft im Wesentlichen auch auf indien zu. Gebrauchsmusterschutz existiert schlicht nicht. Wahrscheinlich gibt es in China, im Mandarin, keine geeignete Übersetzung für so etwas;)
Ein berühmtes oder eher berüchtigtes Beispiel ist der X5 Nachbau
rpnb5y26p7jl.jpg


Der Artikel beschreibt den Hintergrund ganz gut und die Probleme treffend.
http://www.autogazette.de/neuwagen/chinesischer-x5-219801.html
 
In der heutigen Münchner Merkur ist auf Seite 3 Blickpunkt ein großes Interview mit Herrn Reithofer
 

Also jetzt mal ehrlich:
Jeder der sich auch nur halbwegs mit Autos auskennt, weiß doch, dass es sich bei dieser Reisschüssel eben nicht um einen X5 handelt!
Und anstatt sich so künstlich aufzuregen, sollte BMW doch stolz sein, dass da jemand versucht, ihren X5 nachzuäffen - ohne es allerdings wirklich zu schaffen.
Nicht gerade wenigen Autofahrern gefällt dieses Plagiat besser, als der aktuelle X5... und ist bezahlbar!
Sollte genau das auch die Angst von BMW sein?
 
Wenn wir schon beim "Ehrlichsein" sind: Das größte "Manko", um den Fred-Titel aufzugreifen, ist zumeist doch der eigene Geldbeutel, der den eigentlich sehr reichhaltigen Markt der Automobile entsprechend einschränkt. Für dieses Manko kann BMW aber nun wirklich nichts. :) :-)
 
@Andreazzz

Du hast Recht das ist kein adäquater Ersatz für einen X5. Das ist auch nicht das Thema.
Wenn die Entwicklung so anhält können wir, wie in anderen Märkten auch, davon ausgehen, dass die Kopien der späteren Generationen besser werden und geringfügige Innovationen beinhalten. Basierend auf dem Technologie Stand, für den lokale Premium Anbieter ursprünglich mal Millionen an R&D Geldern investiert haben. R&D heisst in China auseinanderbauen und studieren. Teile identisch entwickeln und Produktions- und Herstellverfahren nachbauen, fertig. Das wird sich dann nicht mehr wirklich lohnen mit der hoch innovativen Entwicklung in DE, wenn dem kein Riegel vorgeschoben wird. Das betrifft aber nicht nur BMW, sondern viele westliche Technologie Firmen, wird jetzt also OT:) :-)
 
Womit ich ihm recht gebe... . Pferde gibt es noch und wohl auch in 1000 Jahren. Ob wir aber in 1000 jahren noch Auto fahren oder dann fliegen. ... mhhh so gesehen könnte er recht behalten. :D

Sicher hast du da Recht, doch der gute Mann wollte damit die Investition in die Ford Motor Company verhindern/ausreden. ;-)
 
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