Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Tron

macht Rennlizenz
Registriert
9 April 2006
Ernstes Thema:

Die EU will nun als "Klimaschutz-Kompromiss" verbindlich den Durchschnittswert aller Neuwagen bis zum Jahr 2012 auf 130 g CO2/km festschreiben!

Aus diesem Grund habe ich hier einige Informationen zusammengetragen, um die Konsequenz dieser Maßnahme (auch auf unsere Spielzeuge) abschätzen zu können:

Der momentane durchschnittliche CO2 Ausstoß der Hersteller liegt bei:
  • VW - 161 g/km
  • Mercedes - 186 g/km
  • BMW - 192 g/km
  • Porsche - 297 g/km
Die einzige deutsche Marke, die bereits heute die Grenzwerte einhält, ist dabei die Marke Smart mit 116 g/km.

Ein Z4 2.0i beginnt bei 181 g/km, geht über den 3.0i mit 221 g/km und endet beim Z4 M Coupé mit 292 g/km.

Selbst der kleinste BMW - ein 116i mit 115 PS und einer akzeptablen Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und einer Beschleunigung von 0-100 in 10,8 Sekunden von hat einen CO2 Ausstoß von 180 g/km und ist damit 50 g/km und damit weit über der zukünftigen Grenze!

Ein VW-Fox mit heute 54 PS hat eine CO2-Emmison von 145 g/km und liegt damit bereits ebenfalls um einiges über den zulässigen Grenzwerten von 2012, der schwächste Opel Corsa Benziner (1.0 Ecotec mit 60 PS) übertrifft mit 132 g/km nur knapp die Grenzwerte und könnte diese gerade so erreichen - bei einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 156 km/h bei einer Beschleunigung 0-100 in 16 Sekunden.


Was nun?

Bis zum Eintreten der Grenzwerte sind von heute ab noch 5 Jahre Zeit - Zeit diverse Motoren bzw. eine entsprechende Fahrzeugflotte zu entwickeln, welche diese Grenzwerte dann EU-weit einhalten kann!

Eine Kraftstoffeinsparung von 15% war unter bisherigen Bedingungen pro Motorengeneration durchaus realistisch - bei den nun notwendigen Anstrengungen vermutlich sogar noch etwas mehr. Setzt man nun wieder vertärkt auf Leichtbau, lässt viele schweren elektrische Bauteile (Klimaanlage, Fensterheber, el. Verdeck, Automatikgetriebe, el. Sitzverstellung...) usw. weg, ließe sich das Gewicht und somit auch der Verbrauch nochmals deutlich reduzieren!

Bereits bewährte Technologien werden Einzug halten: Hybridmotoren mit Start-Stop Automatik an Ampeln, Brennstoffzellen, aerodynamischere Formen... usw.

Als Beispiel düfte wohl hier der bereits bewährte Honda Civic Hybrid genannt werden - der bereits heute eine CO2-Emission von 109 g/km erreicht! Der Wagen besitzt einen 4 Zylinder Benziner mit 95 PS sowie einen 20 PS Elektromotor!
Der Benzinmotor schaltet dabei dynamisch zu oder ab, 185 km/h Spitze sind drin, eine Beschleunigung von 12,1 Sekunden ebenfall.

Was bedeutet das nun für BMW?

Geht man von einerm sehr optimistischen Wert einer Einsparung bei einzelnen Modellen von 30% bis zum Jahr 2012 aus, so wird man ohne größere Komforteinbußen wohl kein Fahrzeug mehr mit über 100-120 PS bei zulässiger Grenzwerteinhaltung (ver-)kaufen können! Die großen und schweren Modelle (alles ab 5er) wird dann mit ziemlicher Sicherheit vom Straßenbild verschwinden.

Was bedeutet das für andere Hersteller?

Porsche kann wohl seinen Laden komplett dicht machen - oder wird dann nette 115 PS Boxster anbieten - 100 PS im Maybach, Rolls, Bentley - undenkbar!

Noch ist unklar wie die Grenzwerte erreicht werden sollen - entweder als Höchstgrenze pro Fahrzeug oder als Flottenhöchstgrenze! In letzterem Fall wäre wie gefordert eine drastische Preiserhöhung für Fahrzeugen notwendig, welche mehr als die 130 g/km emittieren. Die bereits diskutierte durchschnittliche Preiserhöhung von 1560 € für einen neuen BMW würde dabei meines Erachtens bei weitem nicht ausreichen um potentielle Kunden weit genug abzuschrecken - realistischer wären Preiserhöhungen von weit über 10 T€!

Alternativ wird (verbrauchsorientiert) eine drastische Erhöhung der Mineralölsteuer diskutiert - mit unabsehbaren Folgen für die Mobilität der Altwagenbesitzer!

Was auch kommen mag - Zettis wird es in bestehender Form schon in 5 Jahren in der EU nach kommender Gesetzeslage mit ziemlicher Sicherheit wohl nicht mehr geben - viele andere Fahrzeugkonzepte (Geländewagen, SUV's, Minivans) auch nicht mehr! :#

Hinzu kommt, dass durch die gesamte Umweltsünderdiskussion sowie unvermeidbare und neiderzeugende Preiserhöhungen die gesellschaftliche Akzeptanz solcher Wagen ins Bodenlose stürzen dürfte...

Außereuropäisch werden sie natürlich noch viele Jahre weiterhin gebaut und gekauft werden können... :t



Verschiedene Quellen:

Klimaschutz-Kompromiss: EU will erlaubten Durchschnittswert auf 130 Gramm festlegen - Auto - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
n-tv.de - Ende ihrer Nahost-Reise : Merkel spürt Lösungswillen
Klimaschutz: Höherer Kaufpreis für Umweltsünder - Auto - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Klimaschutz: CO2-Ausstoß verschiedener Automarken - Auto - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Kommentar zum CO2-Ausstoß: Ein Paradigmenwechsel muss her - Kfz-Markt Auto FOCUS Online
Opel Corsa - Wikipedia
Porsche Cayenne - Wikipedia
FTD.de - Fahrberichte - Fahrberichte - Honda Civic in der Hybrid-Version
VW Fox EU-Neuwagen - sofort verfügbar - Budde Automobile GmbH
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Man fordert Sicherheit, schreibt die unmöglichsten Sachen vor die zwangsweise Mehrgewicht versprechen - und dann dürfen die Autos nichts mehr verbrauchen? Toll.

Dieser CO2 Ausstoss kommt zudem vorwiegend auf den Fahrstil an - unter Vollast - dem schönsten Fahrzustand - geht da bestimmt mehr raus :M

Was schreibt man eigentlich bei Flugzeugen vor? Ein USA-Flug macht (pro Person) etwa gleichviel Umweltbelastung wie wenn alle Passagiere 15000km Auto fahren...
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Vokswagen wird bis 2012 auch Fahrräder anbieten, die werden in die Fahrzeugflotte integriert und somit können die durchschnittlichen Flottenemissionen sogar unter 100 g/km gesenkt werden. :b
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Man fordert Sicherheit, schreibt die unmöglichsten Sachen vor die zwangsweise Mehrgewicht versprechen - und dann dürfen die Autos nichts mehr verbrauchen? Toll.

Dieser CO2 Ausstoss kommt zudem vorwiegend auf den Fahrstil an - unter Vollast - dem schönsten Fahrzustand - geht da bestimmt mehr raus :M

Was schreibt man eigentlich bei Flugzeugen vor? Ein USA-Flug macht (pro Person) etwa gleichviel Umweltbelastung wie wenn alle Passagiere 15000km Auto fahren...


Verzichte auf das nächste Lagerfeuer und Du kannst Dein feinstaubbelastetes Gewissen 15TKM im Diesel-PKW durch die Gegend kutschieren :w

Sorry, Umwelt in allen Ehren, aber vielleicht hätte man sich doch mehr mit den Wahlen fürs Europaparlament beschäftigen sollen - da sitzen ein paar Kreativlinge erster Güte %:

Und was Porsche angeht - die haben doch so einen VW Anteil gekauft... Bestimmt ohne Hintergedanken :M
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Ernstes Thema:

Außereuropäisch werden sie natürlich noch viele Jahre weiterhin gebaut und gekauft werden können... :t

Ernste Antwort:

Wenn es soweit kommt bei uns, dann steige ich aus.
In Florida brauch ich auch keine Winterschluffen.
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Bitte alles lesen, erst dann ggf in Panik ausbrechen.


"Wirtschaftsstaatssekretär Joachim Würmeling forderte, zur Erreichung des Durchschnittswerts müssten differenzierte Vorgaben für einzelne Fahrzeugklassen gemacht werden: "Eine Reduktion um einen bestimmten Prozentsatz je Fahrzeugtyp wäre eine mögliche Lösung", sagte Würmeling auf der Konferenz der Organisation "Automobil und Gesellschaft". Der Wirtschaftsstaatssekretär räumte allerdings ein, die Diskussion über solche Einzelheiten sei möglicherweise verfrüht."
sto/afp/ap
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Noch ist ja nichts entschieden. Zur Zeit hauen sie sich ja erst die Köpfe ein :M . Die angegebenen Werte sind auch Durchschnittswerte, welche von den Herstellern erreicht werden sollen. Nicht jedes Auto eines Herstellers muss somit unter den Grenzwerten liegen.

Vokswagen wird bis 2012 auch Fahrräder anbieten, die werden in die Fahrzeugflotte integriert und somit können die durchschnittlichen Flottenemissionen sogar unter 100 g/km gesenkt werden.

Das macht BMW und Porsche doch schon lange. Jetzt wissen wir warum :X ;) .
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Ich frage mich, womit die Parlamentarier zur Arbeit fahren - mit dem Fahrrad? ... ob die wirklich auf A8, S-Klasse, 7er und Phaeton verzichten wollen?

Und außerdem soll nur ein Teil von den Automobilherstelern erbracht werden, ein anderer Teil kommt durch die Kraftstoffe.

Aber wiedermal lustig, wie die Automobilhersteller angeprangert werden, dass sie die 3-Liter-Autos (Verbrauch, nicht Hubraum :w) vom Markt genommen haben - ja, na klar hat VW den 3-Liter-Lupo vom Markt genommen, weil keine Sau den fahren wollte.

Der Spareffekt beim Kraftstoff war enorm, die Werkstattkosten die die hohe Technologisierung ebenfalls.

Auch die aktuellen Turbodiesel ... sie sind in der CO2-Bilanz vielleicht ganz toll, aber was es allein schon kostet den Turbo herzustellen und vor allem auch instand zu halten. Die Dinger gehen doch reihenweise hops ... wie die Injetoren auch. Wirklich standfest sind die Technologiemonster nicht.

Ich bin dafür, dass die Gentechnik superschnell wachsende Pflanzen in unseren Breitengraden ansiedelt. Weiterhin sollte die Sahara mithilfe der dort vorhandenen Sonnenenergie in Ackerland umgewandelt werden - Arbeitskräfte gibt es dort genug, Energie gibt es auch genug ...

Das Ziel muss sein, dass der Kohlenstoff und der Wasserstoff, der aus der Erde als Öl gefördert wird, nicht weiter als CO2 und H2O in die Umwelt geblasen wird, sondern dass das Zeug wieder in Biomasse umgewandelt wird - also Pflanzenwachstum.

Um das H2O machen wir uns erstmal keine Gedanken, der Anteil ist ja nicht soo wild.

Wenn man also die Energie der Sonne nicht in Wärme, sondern in die Aufspaltung von CO2 in C und O2 nutzt, dann wird die Erde weniger schnell warm und der Kohlenstoff fliegt nicht mehr frei rum ...

Eigentlich ganz einfach :M
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Was mich maßlos ärgert: Erneut wird das Auto zum Umweltschädling Nummer 1 hochstilisiert, und die Autofahrer schlucken das und fühlen sich auch noch schuldig. Wenn man sich jedoch mal die Zahlen zum CO2-Ausstoß in Deutschland anguckt, dann sieht man deutlich, daß da ganz andere die wirklichen Verschmutzer sind (mal davon abgesehen, daß andere Länder einen bedeutend größeren Anteil an den weltgesamten CO2-Emissionen tragen als gerade Deutschland).

Nur mal ein paar Richtwerte (CO2-Emissionen nach Verursachern 2005 in D, Quelle: Umweltbundesamt):

- Energiewirtschaft ca. 40%
- Haushalte und Kleinverbraucher ca. 20%
- Verkehr ca. 21%
- Verarbeitendes Gewerbe ca. 16%

...und zum Verkehr zählt ja nicht nur der PKW-Verkehr, sondern auch der Luftverkehr, der Gütertransport per Bahn, LKW und Schiff. Der eigentliche PKW-Anteil an den CO2-Emissionen liegt vermutlich unter 10%.

Vielleicht sollte man an anderen Stellen ansetzen. Aber wie ich bei einem ähnlichen Thema schonmal geschrieben hatte: Der Heizkessel in Nachbars Keller eignet sich einfach nicht so gut als Neid- und Haßobjekt wie ein schönes Auto.
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Im Prinzip habt ihr alle Recht, aber es geht auch anders, habe gelesen, dass der neue 118i zum Beispiel, oder auch der neue 118d und 120d den Grenzwert schon unterschreiten :w Dies geschieht masgeblich durch den Einsatz einer Start-Stop-Automatik. Auch die neue A-Klasse unterschreitet immerhin beim kleinsten Diesel schon den Grenzwert.

Also scheint das, wenigstens bei neuen Motoren, nicht ausgeschlossen zu sein.

Einerseits ist es natürlich nicht richtig, von der EU solch strenge Grenzwerte einzuführen, andererseits finde ich, dass Leute, die sich einen SUV à la Mercedes ML63 AMG und Porsche Cayenne Turbo S leisten, auch mal einen ordentlichen "Umweltzuschlag" zahlen sollten. Dies könnte zum Beispiel durch eine Änderung der KFZ-Steuer geschehen, indem man sie nicht mehr über den Hubraum, sondern über den CO2-Ausstoß oder den Verbrauch regelt :M
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Mir stinkts auch langsam. Jetzt hab ich mir mal ne tolle Karre gegönnt, schon soll ich ein Umweltverschmutzer sein.
Ich glaube aber, dass uns der Spass am Fahren bald vergehen wird. Die Politik hat jetzt sehr gute Gründe um eine Steuererhöhung bei den Spritpreisen durchzudürcken.

Mal sehen wo das hinführt.

Was auch erstaunlich ist: Das Thema fiel vom Himmel. Es gab Leute, die haben schon vor 20 Jahren auf die Klimaerwärmung und CO2-Belastung hingewiesen. Diese wurden belächelt und für Blödmänner gehalten. Die Politiker die diese belächelt habe, wollen sich nun als die Superumweltpolitiker dastehen.
Hätte man vor 20 Jahren das Thema schon politisch gepuscht, durch Förderung und und und, dann wäre die deutsche Industrie schon viel weiter und könnte diese Technik exportieren.
Aber was wenn und wäre...

Gruß
Joachim
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Im Prinzip habt ihr alle Recht, aber es geht auch anders, habe gelesen, dass der neue 118i zum Beispiel, oder auch der neue 118d und 120d den Grenzwert schon unterschreiten :w Dies geschieht masgeblich durch den Einsatz einer Start-Stop-Automatik. Auch die neue A-Klasse unterschreitet immerhin beim kleinsten Diesel schon den Grenzwert.
Der CO2-Ausstoß wird auf einem genormten Betriebszyklus festgelegt. Darin enthalten sind auch Zeiten im Leerlauf (simuliertes Halten an einer Ampel). Durch das Abschalten des Motors ist der Wagen dann bestimmt sauberer, das ist richtig.

Aber der CO2-Ausstoß wird in "g/km" angegeben - beim Halten jedoch fahre ich keine Wegstrecke und somit ist der Wert irreführend.

Ebenso tun wir der Umwelt keinen Gefallen, wenn die Hubraumzwerge auf der Autobahn Vollgas geben, damit die Lambdaregelung außer Kraft setzen und mühsamst die 170 km/h erklimmen.

Der Z4 3.0 fährt bei 170 km/h locker im 6. Gang bei 3.000 1/min - die Lambdaregelung ist da noch voll aktiv und das Abgas dementsprechend sauberer.

Aber das will ja keiner wissen ... b:

Das Auto ist für Hass und Neid immer gut.

Heute morgen im Interview: "Ja, klar würde ich ein PS-armes Auto kaufen, solange es nicht zu träge ist." - und da sind wir schon wieder mit der Argumentation ... einen 3-Liter-Lupo will das Volk nicht, der ist einfach zu träge, zu klein, zu unpraktisch - der Lupo 1.4 ist richtig angenehm zu fahren ... und der Lupo GTI macht einen Heidenspaß! :t ... passt aber nicht in die Umwelt.
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Möchte jemand in meine neue Firma investieren?

Ich habe einen Zulassungsservice für Fahrzeuge auf den Bahamas.

Ihr kriegt lustige Autokennzeichen und zahlt keine Steuern.

Fahren dürft ihr dann trotzdem alles, auch den Veyron :M
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Möchte jemand in meine neue Firma investieren?

Ich habe einen Zulassungsservice für Fahrzeuge auf den Bahamas.

Ihr kriegt lustige Autokennzeichen und zahlt keine Steuern.

Fahren dürft ihr dann trotzdem alles, auch den Veyron :M

Und wenn der Gewinn auf den Cayman Islands geparkt wird, soll es auch "Steuervorteile" geben :d


Aber die Welt hat ja schon abstimmen lassen:

unbenannt1sa0.jpg
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Fakt 1: Der Mensch atmet in einem Jahr 350 kg CO2 aus
Quelle: Atmung - Wikipedia

Fakt 2: Ich laufe an einem Tag sicher nicht mehr als 4 km

Fakt 3: Das Jahr hat ca. 365 Tage

Fakt 4: Mein Auto pustet ca. 200 g/km an CO2 in die Luft.
Quelle: http://www.bmw.com/generic/de/de/products/automobiles/download/pdf/Z4_RO_datasheet.pdf

In einem Jahr laufe ich also ca. 1.500 km ... maximal, mehr auf keinen Fall. Dafür puste ich 350 kg CO2 in die Luft. Das macht also 233 g/km ... und damit trage ich als Person viel mehr zur Klimaerwärmung bei als mein Auto :O

Beim Gehen atme ich mehr, mein CO2-Ausstoß verdoppelt sich dadurch mit Sicherheit.

Somit ist das Fahren mit dem Auto weit umweltschonender als das Laufen! Und wenn ich gaaanz ruhig und entspannt mit 120 km/h auf der Autobahn fahren kann und meine Atmungsfrequenz dadurch absenke, trage ich somit aktiv zum Umweltschutz bei.

Und das nach Möglichkeit täglich :t
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Der CO2-Ausstoß wird auf einem genormten Betriebszyklus festgelegt. Darin enthalten sind auch Zeiten im Leerlauf (simuliertes Halten an einer Ampel). Durch das Abschalten des Motors ist der Wagen dann bestimmt sauberer, das ist richtig.

Aber der CO2-Ausstoß wird in "g/km" angegeben - beim Halten jedoch fahre ich keine Wegstrecke und somit ist der Wert irreführend.

Ebenso tun wir der Umwelt keinen Gefallen, wenn die Hubraumzwerge auf der Autobahn Vollgas geben, damit die Lambdaregelung außer Kraft setzen und mühsamst die 170 km/h erklimmen.

Der Z4 3.0 fährt bei 170 km/h locker im 6. Gang bei 3.000 1/min - die Lambdaregelung ist da noch voll aktiv und das Abgas dementsprechend sauberer.

Aber das will ja keiner wissen ... b:

Das Auto ist für Hass und Neid immer gut.

Heute morgen im Interview: "Ja, klar würde ich ein PS-armes Auto kaufen, solange es nicht zu träge ist." - und da sind wir schon wieder mit der Argumentation ... einen 3-Liter-Lupo will das Volk nicht, der ist einfach zu träge, zu klein, zu unpraktisch - der Lupo 1.4 ist richtig angenehm zu fahren ... und der Lupo GTI macht einen Heidenspaß! :t ... passt aber nicht in die Umwelt.


Das hat imho nichts mit Neid und Hass zu tun, fahr ja selbst so ein Auto *g*
Aber ich denke einfach dass man in Zukunft anders handeln muss, und ein bischen mehr Druck auf die Autohersteller würde nicht schaden.

Ich stelle mich auch keineswegs gegen solche Autos, mich faszinieren Autos und Technik, nur inwiefern man sie belastet, das ist die Frage. Und da finde ich, dass man Autos mit extrem hohem Verbrauch mehr besteuern sollte als heute.

Dein anderes Argument mag ich auch nicht ganz nachvollziehen, die allermeisten Kleinwagen und schwach motorisierten Autos werden in der Stadt benutzt oder bei moderatem Tempo gefahren, da bringt das auf Dauer schon was.

Aber wie gesagt alles mit Maß und Ziel, bin kein Öko und kein Grüner, aber dennoch umweltbewusst und zukunftsbedacht :M
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Was heißt eigentlich "in Europa"? In Kalifornien und mitlerweile mehreren anderen (man höre und staune, es weren immer mehr) Bundesstaaten der US and A gelten Emissionsrichtlinien, nach denen so manchens "moderne" Auto aus Deutschland dort als Neuwagen nicht mehr zulassungsfähig ist. So zum Beispiel brandneue E-Klassen etc...
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

[...] und ein bischen mehr Druck auf die Autohersteller würde nicht schaden.
Solange der Druck von denjenigen kommt, die selber keine Kleinwagen fahren wollen würden, ist das absolut am Ziel vorbei.

Solange diese EU-Hansel noch mit ihren Cickschiffen zur Arbeit gefahren werden, ihre Privatjets besteigen und auch die Ehefrauen mit dicken Autos ausstatten stimmt an dem System etwas nicht.

Ich würde anders sprechen, wenn diese EU-Heinis mit Prius und Co. rumfahren würden. ... tun sie aber nicht.

An der Stelle unterhalten sich Blinde über Farben. Sie haben gar keine Ahnung, welche Folgen solche Entscheidungen haben.

Sollte tatsächlich in 2012 der Worst-Case eintreten und kein Auto mit mehr als 130 g/km CO2-Ausstoß in Deutschland neu zugelassen werden darf, bricht die Automobilbranche massiv zusammen.
... nein, eigentlich nicht ... es wird Massenzulassungen im Ausland geben und die Autos werden dann hier in Deutschland fahren.
Diese Fahrzeuge müssten dann nicht alle 2 Jahre zum Tüv - den brauchen wir dann also nicht mehr. dass dann Schrottkisten allererster Güte auf den Straßen rumrollen, wissen die EU-Deppen nicht. :j

In Deutschland werden extrem viele Neufahrzeuge abgesetzt, weil hier jeder denkt, ein Auto mit 100.000 km sei eine Schrottkiste ohne Restwert. Im Ausland fahren die in Deutschland "eingefahrenen" Autos weitere 900.000 km ohne große Probleme.
Somit hätten solche Gesetze nicht nur Folgen in Deutschland ...

Und selbst wenn es in 2012 Motoren gibt, die leistungsstark sind und dennoch nur 130 g/km CO2 ausstoßen, dann müssen die Käufer diese Entwicklungskosten tragen.

Man kann nunmal nicht von einem Modell zum nächsten viele 100 Mio Euro in Entwicklungskosten stecken, sondern man muss sich das als Automobilhersteller mühsam ansparen und man kann immer nur kleine Entwicklungsschritte machen. Dies treibt natürlich auch die Herstellkosten in die Höhe - höher, als wenn man gleich einen großen Schritt macht.

Potential sehe ich jedoch noch in Entwicklungsgemeinschaften. Der PSA-Konzern macht es vor. Audi, VW, Seat, Skoda arbeiten bereits zusammen. Cool wäre es natürlich, wenn BMW, Mercedes, Porsche und VW neue Technologien gemeinsam entwickeln würden anstatt parallel - jeder investiert für sich viele Millionen Euro um die Nase möglichst vorn und oben zu haben ...

Naja, wie gesagt - man kann nicht einfach so mal die Setzung "130 g/km" bringen ohne Ahnung von den Konsequenzen zu haben!

Und am Ende muss es noch die Käufer geben, die hochtechnisierte Autos kaufen, die andauernd mit Elektronikproblemen in der Werkstatt stehen ...
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Solange der Druck von denjenigen kommt, die selber keine Kleinwagen fahren wollen würden, ist das absolut am Ziel vorbei.

Solange diese EU-Hansel noch mit ihren Cickschiffen zur Arbeit gefahren werden, ihre Privatjets besteigen und auch die Ehefrauen mit dicken Autos ausstatten stimmt an dem System etwas nicht.

"Der Ton in der Klimaschutz-Debatte wird rauer. Nachdem die Bundesregierung die EU-Pläne zur Reduzierung von Autoabgasen zurückgewiesen hat, greift Umweltkommissar Stavros Dimas jetzt zu unkonventionellen Mitteln: Er tauscht seinen deutschen Dienstwagen aus - gegen einen Japaner."
Klimaschutz: EU-Kommissar steigt von Mercedes auf Japaner um - Auto - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

:M :t Ich finds geil...
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Solange der Druck von denjenigen kommt, die selber keine Kleinwagen fahren wollen würden, ist das absolut am Ziel vorbei.

Solange diese EU-Hansel noch mit ihren Cickschiffen zur Arbeit gefahren werden, ihre Privatjets besteigen und auch die Ehefrauen mit dicken Autos ausstatten stimmt an dem System etwas nicht.

Ich würde anders sprechen, wenn diese EU-Heinis mit Prius und Co. rumfahren würden. ... tun sie aber nicht.

An der Stelle unterhalten sich Blinde über Farben. Sie haben gar keine Ahnung, welche Folgen solche Entscheidungen haben.

Sollte tatsächlich in 2012 der Worst-Case eintreten und kein Auto mit mehr als 130 g/km CO2-Ausstoß in Deutschland neu zugelassen werden darf, bricht die Automobilbranche massiv zusammen.
... nein, eigentlich nicht ... es wird Massenzulassungen im Ausland geben und die Autos werden dann hier in Deutschland fahren.
Diese Fahrzeuge müssten dann nicht alle 2 Jahre zum Tüv - den brauchen wir dann also nicht mehr. dass dann Schrottkisten allererster Güte auf den Straßen rumrollen, wissen die EU-Deppen nicht. :j

In Deutschland werden extrem viele Neufahrzeuge abgesetzt, weil hier jeder denkt, ein Auto mit 100.000 km sei eine Schrottkiste ohne Restwert. Im Ausland fahren die in Deutschland "eingefahrenen" Autos weitere 900.000 km ohne große Probleme.
Somit hätten solche Gesetze nicht nur Folgen in Deutschland ...

Und selbst wenn es in 2012 Motoren gibt, die leistungsstark sind und dennoch nur 130 g/km CO2 ausstoßen, dann müssen die Käufer diese Entwicklungskosten tragen.

Man kann nunmal nicht von einem Modell zum nächsten viele 100 Mio Euro in Entwicklungskosten stecken, sondern man muss sich das als Automobilhersteller mühsam ansparen und man kann immer nur kleine Entwicklungsschritte machen. Dies treibt natürlich auch die Herstellkosten in die Höhe - höher, als wenn man gleich einen großen Schritt macht.

Potential sehe ich jedoch noch in Entwicklungsgemeinschaften. Der PSA-Konzern macht es vor. Audi, VW, Seat, Skoda arbeiten bereits zusammen. Cool wäre es natürlich, wenn BMW, Mercedes, Porsche und VW neue Technologien gemeinsam entwickeln würden anstatt parallel - jeder investiert für sich viele Millionen Euro um die Nase möglichst vorn und oben zu haben ...

Naja, wie gesagt - man kann nicht einfach so mal die Setzung "130 g/km" bringen ohne Ahnung von den Konsequenzen zu haben!

Und am Ende muss es noch die Käufer geben, die hochtechnisierte Autos kaufen, die andauernd mit Elektronikproblemen in der Werkstatt stehen ...

Dieser Grenzwert ist auch zu niedrig, aber was sollen die EU-Kommissare denn machen, also ich finde schon dass die Repräsentanten unseres Landes das Recht haben sollten, in den Vorzeigemodellen unserer Industrie vorzufahren...

Nicht umsonst hat die BILD unsere stellvertr. Parlamentspräsidentin von den Grünen angegriffen, weil sie als einzige aus dem Bundestag sich im Lexus mit Hybrid transportieren lässt... b:

Aber ich glaube einfach, dass technisch noch mehr drin ist als wir es im Moment geliefert bekommen. Die Ingenieure sollten sich eben auf andere Sachen konzentrieren, Leistung, Sportlichkeit, Umwelt hat meines Erachtens bei den Premiumherstellern zu lange keinen Stellenwert gehabt.

Und bedenke mal, dass die Industrie in Zukunft wohl eher daran kaputtgeht, dass wir, wenn wir ohne ein bischen Druck so weitermachen, nicht mehr fähig sind, konkurrenzfähige Modelle anzubieten. In Californien hat ja selbst schon die E-Klasse Probleme :j
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Aber ich glaube einfach, dass technisch noch mehr drin ist als wir es im Moment geliefert bekommen. Die Ingenieure sollten sich eben auf andere Sachen konzentrieren, Leistung, Sportlichkeit, Umwelt hat meines Erachtens bei den Premiumherstellern zu lange keinen Stellenwert gehabt.
Du kannst mal grob davon ausgehen, dass die Automobilhersteller das bauen, was der Markt fordert.

Und solange der Markt nach Dieseln schreit, wird es Diesel im Angebot geben - und wenn der Markt nach Roadstern schreit, bekommt er Roadster.

Merkwürdigerweise hat noch keiner nach einem leistungsschwachen umweltfreunlcihen kleinen Auto gefragt - die großen Modelle verkaufen sich so gut, dass es weitere neue große Modelle geben wird ... solange der Markt danach verlangt!
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Du kannst mal grob davon ausgehen, dass die Automobilhersteller das bauen, was der Markt fordert.

Und solange der Markt nach Dieseln schreit, wird es Diesel im Angebot geben - und wenn der Markt nach Roadstern schreit, bekommt er Roadster.

Merkwürdigerweise hat noch keiner nach einem leistungsschwachen umweltfreunlcihen kleinen Auto gefragt - die großen Modelle verkaufen sich so gut, dass es weitere neue große Modelle geben wird ... solange der Markt danach verlangt!

Vollkommen einverstanden mit dir :t Der Markt bestimmt das Angebot.

Aber die umweltfreundlichen Autos liefen einfach nicht weil sie zu teuer waren - siehe 3L Lupo. Klar gibt es in Deutschland genug Leute mit genug Geld denen das egal ist, aber die breite Masse schaut einfach nach dem Preis, und wenn sich umweltfreundliche Autos auch finanziell auszahlen, werden sie auch verkauft werden. Nur damit das passiert, muss die Politik etwas tun.
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Aber die umweltfreundlichen Autos liefen einfach nicht weil sie zu teuer waren.
Ja, die Entwicklungskosten sind enorm - viel zu extrem eben, um sie auf dem Rücken der anderen Fahrzeugprojekte austragen zu können.

Aber keine Sorge, alle Automobilhersteller werden weiterhin ihren CO2-Ausstoß konsequent senken.

Denn die CO2-Emissionswerte werden immer wichtigere Kennzahlen bei den Automobilherstellern - damit komme ich Dir doch sicher entgegen, gell? :w
 
AW: Der Z4 - der letzte seiner Art in Europa?

Ja, die Entwicklungskosten sind enorm - viel zu extrem eben, um sie auf dem Rücken der anderen Fahrzeugprojekte austragen zu können.

Aber keine Sorge, alle Automobilhersteller werden weiterhin ihren CO2-Ausstoß konsequent senken.

Denn die CO2-Emissionswerte werden immer wichtigere Kennzahlen bei den Automobilherstellern - damit komme ich Dir doch sicher entgegen, gell? :w

Ja treffen ma uns einfach da :d :t
Is aber ne sehr ansprechende Diskussion in dem Thread hier, respekt :w
 
Zurück
Oben Unten