Ein Aufruf zum Verzicht. Rennwagen ohne Fahrer / Audi´s piloted driving concept

Dr.Jekyll

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17 April 2014
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Zitat:
"Audi beschert uns jetzt also den ersten «Rennwagen», der ganz allein um den Rundkurs brettern kann. Das sicher bestens kann - und der endgültige Beweis ist, dass es komplett danieder geht mit der Auto-Industrie. So etwas wie ein Rennwagen ohne Fahrer - an Idiotie ist solches wohl kaum mehr zu übertreffen. Wenn es noch eines weiteren Zeichens bedurfte, dass sich eine ganze Branche auf dem falschen Weg befindet, dann dieses «Audi RS7 piloted driving concept»."


Den Gedankengang des Autor´s kann ich irgendwie nachvollziehen :rolleyes:
Man sollte aber den Brief nicht allzu ernst nehmen, und versuchen zwischen den Zeilen zu lesen.

Wie denkt ihr darüber?

hier der Brief, viel Spaß beim lesen ;)

http://www.chromjuwelen.com/de/netw...de-vom-ende-ein-aufruf-zum-verzicht-1570.html

i_20141020-081955-213.jpg
 
Der Lesespaß hielt sich doch sehr in Grenzen.
X-fach gehörte Plattitüden, bunt aneinandergereiht. Zwischen den Zeilen fand ich das Erwartete, nämlich nichts.

Gruzzzz
Gerald
 
Sehe ich anders!
DIe Automobilindustrie entwickelt sich (für mich) in eine falsche Richtung.
Und ich kann die Meinung des Autos zu 100% unterschreiben.
Angefangen von dem Entmündigungs-Wahnsinn, bishin zu dem Vergleich zum Smartphone.
Plattitüden? Ich finde es gut auf den Punkt gebracht.
 
Wenn man "offenen Briefe" oder ähnliche Beiträge verfasst, weil man auf ein Thema aufmerksam machen und etwas bewegen möchte, was ich bei derartigen Beiträgen erst einmal unterstelle, dann gibt es einen Grundsatz, den man unbedingt beherzigen sollte:

Man formuliert höflich.

Dieser Grundsatz wurde nicht eingehalten, womit der Beitrag bereits mehr oder minder untauglich wird, bevor man sich überhaupt erst mit dem Inhalt befasst.
 
Wartet (niemand an dieser Stelle persönlich gemeint) einfach auf den Zeitpunkt wenn die übernächste Generation euch kurz vor eurem Führerscheinentzug zuruft: "Du bist echt Oma/Opa jedes Mal wenn du deine olle Karre aus dem Schuppen holst und damit eigenhändig/-füßig rumfährst!"

Fakt für mich ist, dass sich eine "Industrie" IMMER in die richtige Richtung entwickelt. In Bezug auf heutige Marktmechanismen in einer kapitalischen Welt ist das unumgänglich. Jede alternde Generation verliert in ihrer Gesamtheit (Ausnahmen gibt es immer) die Akzeptanz/Verständnis zu Technologien bzw. entkoppelt sich vom kontinuierlich stattfindenden Kulturwandel.

Aussagen, dass sich etwas in die falsche Richtung entwickelt sollte immer mit einer Überprüfung des eigenen Standpunkts einhergehen.

Was mit ziemlicher Sicherheit nicht heisst, dass es für uns Omis/Opis in xx Jahren keine wahre Freude sein wird ein Auto eigenhändig steuern zu dürfen (sofern gesetzlich/technisch erlaubt/möglich). :12thumbsu
 
Fakt für mich ist, dass sich eine "Industrie" IMMER in die richtige Richtung entwickelt. In Bezug auf heutige Marktmechanismen in einer kapitalischen Welt ist das unumgänglich.
die industrie IST der kapitalismus und folgt seinen regeln...wie viele produkte und echte verbesserungen scheitern am fehlenden business case oder gar aus strategischen gründen. von daher kann man froh sein, wenn es neue produkte gibt, die einen begeistern. falls nicht, pech gehabt.

BMWs richtung ist beispielsweise nicht meine richtung. autonomes fahren mag für bestimmte situationen oder zielgruppen sinnvoll erscheinen (bin besoffen und will nach hause), aber in dieser idee schwingt schon ein wenig der tod der fahrfreude mit.
 
Cool, dann fahren bald die Autos selbst die Rennen und die Fahrer rennen auf nem Parcour gegeneinander. Dann gibt es eine Teamwertung, eine Fahrerwertung und eine Fahrzeugwertung. Dreifach spannend also! :D
 
These:
Stellt euch vor ihr seid 85 wohnt auf dem Land in einer kleinen Wohnung / Häuschen weil ihr es euch in der Stadt nicht leisten wollt/ könnt. Die Kinder sind in der Arbeit, oder wohnen in einer anderen Stadt. Der ÖPNV ist unterdurchschnittlich entwickelt und ihr müsst dringend zu einem Arzt.
Wir einfach wär es nun dem vorhandenen Fahrzeug in der Garage, das zwar schon älter aber bereits auf autonomes fahren umgerüstet wurde, das Fahrziel ins navi zu geben und sich zu Dr. Meier vor die Tür fahren zu lassen. Man steigt aus, das Auto parkt selbstständig und nach meinem Termin holt es mich wieder ab.

Unsere Eltern jetzt haben das Problem das oft ein abgeben der Fahrerlaubnis aufgrund des Alters gefordert wird. Will ich das auch?
Wenn ich in so eine Zukunft steuere mach ich mir deswegen keine Gedanken.
 
Meine Meinung zum autonomen Autofahren habe ich ja schon geschrieben.
Autonomes rennfahren ist da etwas anderes.
Einen netten Kommentar dazu gab es heute in der TZ. ;)

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Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Warum sich über sowas aufregen, bringt doch nichts. Die Industrie hatte in der Vergangenheit schön öffters Produkte entwicket, die der Markt nicht wollte, diese sind dann genauso schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen sind.
Das Konzept von Audi, ist nicht neu, auch andere Hersteller forschen und entwickeln in diese Richtung. Wer weiß es schon was in 20 -30 Jahren in der Fahrzeugintustrie alles machbar ist und welche Verkehrsinfrastruktur wir bis dahin haben.
 
Cool, dann fahren bald die Autos selbst die Rennen und die Fahrer rennen auf nem Parcour gegeneinander. Dann gibt es eine Teamwertung, eine Fahrerwertung und eine Fahrzeugwertung. Dreifach spannend also! :D
das gibts schon, wenn auch ohne autos....nennt sich "the biggest loser - teens" oder so.
 
Hallo

Warum sich über sowas aufregen, bringt doch nichts. Die Industrie hatte in der Vergangenheit schön öffters Produkte entwicket, die der Markt nicht wollte, diese sind dann genauso schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen sind.
Das Konzept von Audi, ist nicht neu, auch andere Hersteller forschen und entwickeln in diese Richtung. Wer weiß es schon was in 20 -30 Jahren in der Fahrzeugintustrie alles machbar ist und welche Verkehrsinfrastruktur wir bis dahin haben.
wenn der erste trottel vom beifahrersitz ins lenkrad greift und damit den autonomen modus ausschaltet und das auto daraufhin einige kinder platt fährt, dann wars das mit der technologie. was sagen eigentlich unsere taxifahrer zu der erfindung?
 
Ohne den Bericht jetzt gelesen zu haben: ich würde ein Auto kaufen, bei dem ich nicht selbst fahren muss.
Grundvoraussetzung wäre jedoch, dass man es könnte, wenn man den wollte.
Bei Mercedes durfte ich mich mal im Versuchsträger fahren lassen, war eine tolle "Erfahrung".
 
Ich finde es lächerlich, wie stolz Audi auf dieses Auto ist.
...
Sachen die kein Sportfahrer braucht!

Dunkel erinnere ich mich daran, irgendwo mal gehört zu haben, dass die ganz überwiegende Mehrheit der Autofahrer kein "Sportfahrer" ist. ;)


Um es dann auch gleich zu antizipieren: Es dürfte offensichtlich sein, dass die Entwicklung eines fahrerlosen Rennwagens nicht das Endprodukt darstellt, sondern lediglich ein Mittel, um die Möglichkeiten dieser Technologie zu demonstrieren und weitere Erkenntnisse zu gewinnen.
 
Es dürfte offensichtlich sein, dass die Entwicklung eines fahrerlosen Rennwagens nicht das Endprodukt darstellt, sondern lediglich ein Mittel, um die Möglichkeiten dieser Technologie zu demonstrieren und weitere Erkenntnisse zu gewinnen.

Das Ziel dieser "Spielereien" ist sicher nicht eine Marktreife von autonomen Rennfahrzeugen, es ist nur ein Demonstrator der das technisch machbare ausloten soll. Für den Audi ingenieur ist so ein Projekt das reinste Paradies wo er sich richtig austoben kann, für Audi ist es nicht mehr als Know-how gewinn, learning by doing. Erstes Ziel ist sicher ein marktreifer Stauassistent (wer will bei stop and go schon autofahren? statt lieber auf dem Handy zu daddeln oder ein Buch zu lesen)
Der obere Artikel dazu ist etwas überspitzt, wenn nicht gar komplett am Thema vorbei.

Eins muss auch klar sein, der Z Fahrer ist Purist und will das Fahren leben, für die Mehrheit ist es nur ein Mittel um von A nach B zu kommen. Die Mehrheit gibt (leider) die Entwicklung vor, und dazu gehört eben so ein blödsinn wie Smartophonie im Fahrzeug oder ein autonomer Arschabwischer ...
Für den Puristen ist jedoch weniger mehr.

Sehe ich genauso. :12thumbsu Der überwiegende Teil der KFZ-Besitzer hat doch bereits heute die Nase voll von verstopften Strassen. Von Fahrspass kann zu 95% der Zeit zu der man ein KFZ bewegt (Berufsalltag) nicht die Rede sein. Wenn ich allein daran denke was meine Firma an Reisekosten bezahlt, die über einem Limit als Arbeitszeit abgegolten werden sehe ich im autonomen Fahren eine riesige Produktivitätssteigerung zumindest der Gesellschaftsteile, die im KFZ vollumfänglich arbeiten könnten. Gleichzeitig steigt für diese Gruppe die täglich zur Verfügung stehende Freizeit, wenn Fahrtzeit = Arbeitszeit angesetzt werden kann.

Das Steuern eines KFZ ist eigentlich nur ein notwendiges Übel, da die Technologie zur autonomen Mobilität noch nicht ausgereift ist. Warum gibt es seit jeher Kutscher bzw. Chauffeure? Richtig, weil es sich seit x Hundert Jahren nur eine kleine Schicht an Leuten leisten kann, einen Menschen zu beschäftigen, der die überwiegend unproduktive Standortwechselei vornimmt. Und somit Hand aufs Herz: fast jeder hätte gerne seinen eigenen Chauffeur im Berufsalltag, oder? Dass es Sportwagen gibt, die aus Leidenschaft bewegt werden, ist eine Nische - gemein gesagt ein Abfallprodukt :eek: :o - der "Industrie" die schnell bemerkt hat, dass sich das gegenseitige Messen von Stärke unter Individuen auf die physische Präsenz eines überdurchschnittlich schnellen/sportlichen Fortbewegungsmittel (auch als Stautssymbol) hervorragend abbilden lässt.

Übrigens macht in einem zukünftigen Szenario der Individualmobilisierung auf autonomer Basis die Vollvernetzung im KFZ mehr Sinn denn je. Es ist als zweiter Arbeitsplatz bzw. Zuhause zu sehen.

Unsere Fahrfreude mit Zettis und Co. in allen Ehren: in vllt 100 Jahren wird die dann aktuelle Generation dieser Freude rein gar nichts abgewinnen können und nur müde über unser Getue lächeln. Warum? Weil sie nicht damit aufgewachsen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da gebe ich dir zu 100% Recht :t

Aber…..

Vergessen wir mal die Mehrheit, und die Zombis die im Berufsalltag auf der Autobahn herumgeistern :7madz:

Wir sind ja hier im Z-Forum, und ich denke mal wir alle hier bewegen unsere Autos aus dem selben Grund….“Freude am (selber) Fahren“
Die sogenannte „Niesche der Spaßfahrer“ ist glaube ich größer als man denkt.
Jeder der ein Fahrzeug kauft mit einem großen PS starken Motor, entscheidet sich dafür weil er das Fahrzeug erleben will. Egal ob Z35is, M4, 535, 330, oder auch RS6, AMG, C350, Golf GTI, Porsche usw. usw.
Egal welcher Hersteller. Warum gebe ich denn ein Schweinegeld aus für ein Auto mit starker Motorisierung? Weil ich „Fahren“ will, weil ich eine emotionale Bindung zu dem Fahrzeug habe. Im gleichen Zug packen mir die Hersteller das Auto voll mit Assistenzsystemen die mir den Fahrspaß nehmen. Das schlägt sich sowohl auf das Gewicht, den Preis, und dem Fahrerlebnis nieder. Ganz zu schweigen von Verarbeitung und Qualität, dass sind nämlich Sachen die wegen dem Preisdruck auf der Strecke bleiben.
Das Schlimme dabei ist, die Hersteller zwingen mir den Scheiß auf!
Ich kann schon heute nicht mehr entscheiden ob ich ein „analoges“ oder ein „digitales“ Auto kaufe. Mag sein dass dieser ganze „autonome Dreck“ seine Vorteile hat, aber irgendwo da draußen gibt es Leute wie mich, und die wollen Auto fahren! Die haben eine Garage mit Werkzeugen, wie Schraubenschlüssel und Wagenheber.
Wenn ich dieses Szenario zu ende denke, dann brauche ich in 100 Jahren nur noch ein Datenkabel.
Da fällt mir noch ein, vor ca. 20 Jahren musste ich 3 Monatesgehälter bezahlen für eine Sache die nannte sich „Führerschein“. Das war so ein Lappen der mich dazu qualifiziert hat ein KFZ zu bewegen…..wird in dieser autonomen Zukunft wahrscheinlich kein Schwein mehr brauchen :D
Ach ja, und auch dieses Forum wird dann überflüssig :eek: :o
Spaß bei Seite.
So schlimm wird es nicht kommen ;)
Aber ich persönlich kann gut auf diesen ganze Käse wie Vernetzung und technische Revolution verzichten :end:
Ein hoch auf die "Selbstfahrer" 8-)
:D:D:D
 
Es steht nach wie vor jedem ambitionierten Selbstfahrer frei,nicht nur ein fahrassistenzfreies, sondern ein wirklich analoges Gefährt zu fahren.
Der Young-und Oldtimermarkt boomt ohne Ende und das hat nicht nur finanzielle Gründe wie Wertanlage oder Gewinnerzielung oder pure Sammelleidenschaft, es repräsentiert eher den Wunsch nach handfester Technik und Autonomie beim Schrauben und Fahren.

Es gibt hierbei aber 2 wesentliche Einflussfaktoren:

Das Angebot ist endlich und die Nachfrage regelt der Preis. Soweit der Markt.

Der Gesetzgeber oder die Erschaffer immer neuer Verordnungen in Berlin, Bern oder Brüssel könnten dieser Leidenschaft mittelfristig ein unschönes Ende bereiten.
Der Einfluss der Lobbygruppen hält sich in diesem Bereich in Grenzen und wohin die Folgen der politischen Umsetzung der CO2-Ersatzreligion führen können, kann man sich ausmalen wenn man die letzten 10 Jahre in die Zukunft interpoliert.

Europa soll Vorreiter im Bereich Klimaschutz werden (oder bleiben ) und da ist unsere Leidenschaft des autonomen, "analogen" und spassorientierten Fahrens, den Damen und Herren gelinde gesagt sch...egal.
 
Da gebe ich dir zu 100% Recht :t

Aber…..

[...]
So schlimm wird es nicht kommen ;)
Aber ich persönlich kann gut auf diesen ganze Käse wie Vernetzung und technische Revolution verzichten :end:
Ein hoch auf die "Selbstfahrer" 8-)
:D:D:D

Ich bin in der Sache ganz bei dir. In einem Punkt muss ich dir aber widersprechen:

Es wird genauso schlimm kommen :g Die Frage ist nur wann...
 
Ich bin in der Sache ganz bei dir. In einem Punkt muss ich dir aber widersprechen:

Es wird genauso schlimm kommen :g Die Frage ist nur wann...

Ich muss widersprechen. Es wird noch schlimmer kommen. Nur um mal zu sehen, was für quirlter Mist rauskommt, wenn man die falschen Leute entscheiden lässt:
http://www.focus.de/immobilien/baue...ch-mit-efeu-begruenen-muessen_id_4186710.html

Selbst wenn man den Artikel um alle enthaltene Polemik entkleidet, könnt mir grad das Messer im Sack aufgehen.
 
Lokus.de schrieb:
Das Bauen in Baden-Württemberg soll ökologischer werden, mit Fahrradständern, Efeu-Begrünung und Rollator-Parkplätzen. Doch die Vorschläge der grün-roten Landesregierung stoßen auf Kritik.

Kritik ?
Der Vorschlag klingt doch toll. Den sollte unser Mann in Brüssel der ganzen EU auf´s Auge drücken :D
 
...Jeder der ein Fahrzeug kauft mit einem großen PS starken Motor, entscheidet sich dafür weil er das Fahrzeug erleben will. Egal ob ... M4, 535, 330, oder auch RS6, AMG, C350, Golf GTI, ...usw. usw.
Egal welcher Hersteller. Warum gebe ich denn ein Schweinegeld aus für ein Auto mit starker Motorisierung? Weil ich „Fahren“ will, weil ich eine emotionale Bindung zu dem Fahrzeug habe. ...

Bereits an dieser Stelle kommt die Argumentation ins Schleudern. ;) Denn sehr viele Fahrer solcher Autos haben einen "PS-starken Motor" schlicht deshalb, weil der sich mehr oder minder über sein Auto definierende Fahrer damit noch ein wenig "toller" daherkommen möchte und/oder weil man damit auf der Autobahn so richtig zeigen kann, was für ein toller Hecht "man" doch ist. :X Mit emotionaler Bindung dürfte das für viele dieser Autofahrer nicht allzu viel zu tun haben.

Man könnte das vorstehende neutraler formulieren, das Ergebnis bleibt das Gleiche. Diese Fahrer möchten neben dem dicken Motor dann bekanntlich auch jeglichen Komfort im Auto haben. Da wird auch die Möglichkeit des autonomen Fahrens herzlich erwünscht sein - spätestens für den unschönen "Stop and Go"-Verkehr, von dem es für jedes noch so schöne Auto reichlich gibt, und das immer mehr.

Fazit: Jammern hilft nix, die Entwicklung schreitet voran, und die Autobahnen werden voller. Genießt eure Spaßautos, stellt euch möglichst viele davon in die Garage und fahrt sie, solange es noch Sinn und Spaß macht. :) :-)
 
Bereits an dieser Stelle kommt die Argumentation ins Schleudern. ;) Denn sehr viele Fahrer solcher Autos haben einen "PS-starken Motor" schlicht deshalb, weil der sich mehr oder minder über sein Auto definierende Fahrer damit noch ein wenig "toller" daherkommen möchte und/oder weil man damit auf der Autobahn so richtig zeigen kann, was für ein toller Hecht "man" doch ist. :X Mit emotionaler Bindung dürfte das für viele dieser Autofahrer nicht allzu viel zu tun haben.

Man könnte das vorstehende neutraler formulieren, das Ergebnis bleibt das Gleiche. Diese Fahrer möchten neben dem dicken Motor dann bekanntlich auch jeglichen Komfort im Auto haben. Da wird auch die Möglichkeit des autonomen Fahrens herzlich erwünscht sein - spätestens für den unschönen "Stop and Go"-Verkehr, von dem es für jedes noch so schöne Auto reichlich gibt, und das immer mehr.

Fazit: Jammern hilft nix, die Entwicklung schreitet voran, und die Autobahnen werden voller. Genießt eure Spaßautos, stellt euch möglichst viele davon in die Garage und fahrt sie, solange es noch Sinn und Spaß macht. :) :-)

Jan, ich versteh schon auf welche Fahrer du hinaus willst. Aber diese "Würstchen" welche sich ein teures Auto kaufen müssen damit sie bei ihren Mitmenschen Anerkennung finden, lasse ich mal aussen vor;)
Mein Gedankengang zielt dann schon mehr auf die Leute die wirklich mit Herzblut dabei sind.
Und du hast das Problem schon angedeutet, meist sind bei starken Motorisierungen schon irgendwelche Helfer "zwangsweise" mit an Bord, weil es vom Hersteller so im Paket ist.
z.b. der Z4 35is den ich nur mit DKG bekomme, und nicht als Schalter, oder andere Hersteller die es nicht zulassen eine Traktionskontrolle zu deaktivieren. Mit diesen Kleinigkeiten fängt es an.
Im großen und ganzen hast du aber recht, jammern hilft nix, und wir werden bestimmt die Entwicklung nicht aufhalten.
Und wenn wir alle irgendwann auf Oldtimer umsteigen müssen, haben wir das große Glück, dass wir zu einer Generation gehören die ein technisches Grundverständnis hat, und somit in der Lage sind an unseren Autos noch selbst herumzuschrauben :D:D:D
 
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