Ein Projekt mit welchem ich schon lange schwanger gehe…

Starbuck88

macht Rennlizenz
Registriert
28 November 2015
Ort
Helvetien
Wagen
BMW Z3 roadster 3,0i
Die meisten Leute welche an ihren Kisten rumbasteln (mich eingeschlossen) wollen immer, tiefer, breiter, schneller, grösser... Aus dem Grund werden dann ///MZ3 aufgepimpt... 8 und 10 Zylinder Motoren sowie Turbos und Kompressoren verbaut. Und auch beim Fahrwerk geht es in die Grösse und Breite...

Aber - um schnell zu sein und um Spass zu haben - muss das alles nicht sein... Ich hab da so eine Idee im Kopf mit welcher ich irgenwie schon lange schwanger gehe...

Es handelt sich um den Umbau eines 4 Zylinder 1.8 oder 1.9 Z3 „Schmalarsch“... Und zwar kommt bei dem Projekt dann ein vierzylindriger S14B23 oder ein S14B25 vom BMW M3 E30 zum Einsatz… Bei der Bereifung wird dann - aus Performance Gründen - auf 225/ 45 / 17 und 245 / 40 /17 beschränkt...

Das ganze Fahrzeug sähe dann - auf den ersten Blick - sehr unspektakulär aus... Aber ein sauber getunter S14 bringt 230 - 245 PS... Diese Leistung in Verbindung mit der leichten Karosse und dem geringeren Gewicht des 4 Zylinder Motors - ergibt dann - in Verbindung mit der 17“ Bereifung - trotzdem ein sehr dynamisches Fahrzeug...

Das Problem wird dann aber sein - einen Prüfer zu finden welcher den Umbau absegnet…
 
...das Problem wird dann aber sein - einen Prüfer zu finden welcher den Umbau absegnet…

Wenn ein TÜV-Prüfer gleich zu Anfang mit eingebunden und die Steps & Fragen vorab mit ihm abgesprochen wird, dürfte das kein größerer Aufwand oder ein größeres Problem werden, als wenn man einen V8, V10 oder sonst was implantiert.
 
Mein Traum war es in den 80er-Jahren immer, mit einem "harmlosen" Auto mit vielen PS sehr schnell unterwegs zu sein.
Vor einigen Zeit war ich mit dem 1984er 635CSI eines Bekannten wegen Wiederzulassung und H-Kennzeichen zum TÜV unterwegs,
als ich von hinten von einem 1er GTI-Fahrer angeblinkt wurde.
Der Milchbubi am Steuer hatte die 214 PS auf der Mittelspur vollkommen unterschätzt und "verhungerte" nun auf der linken Spur.
Hat saumäßig Spass gemacht...
Ein kleiner Fiat in der Nachbargemeinde hatte in den 90ern 150 PS unter der Haube und ein Bekannter, ein BMW-Schrauber mit eigener Werkstatt,
fährt einen E30 mit den alten Chromstoßstangen und 3,5 Liter-Maschine.
Der hat allerdings auch immer den TÜV in seiner Werkstatt und einen vollgeschriebenen DIN A4-Anhang als Ergänzung zu seinem Fahrzeugschein.

Aber mal ganz ehrlich:
Überhol-Prestige hat Dein Auto doch dann auch nicht, wer macht da heute schon Platz, wenn so was optisch unspektakuläres im Rückspiegel auftaucht?

Ich habe bei meinen vielen (Um-)Bauprojekten mit PKW-Anhängern immer sofort den TÜV mit eingebunden und hatte nie Probleme,
weil alles sauber nach gemeinsamer Absprache gemacht worden ist, aktuell zum Beispiel wieder mit Schweißarbeiten an den Achsschwingen
zur Montage von Stoßdämpfern zur Erlangung der Tempo 100-Zulassung ... ist aber evt. auch nicht ganz vergleichbar!?
 
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Ich kann dir nur empfehlen den Umbau von Anfang an mit einem (fähigen + interessierten) TÜV-Prüfer durchzusprechen und diesen dann während der Umbauphase auf dem Laufenden zu halten.
Was wir da schon alles "gekreuzt" haben - da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich. ;)

Als kleine Anekdote: ein Bekannter hat mal in eine Honda Monkey (original mit 50ccm) mit einem 100ccm-Motor aufgerüstet und wollte dafür eine Zulassung. Ging komplett in die Hose, weil er sich eben davor nicht erkundigt hatte. Und solche Umbauten sind jetzt nicht gerade selten.
Ich hab' mal eine Norton Commando (Bj. 1970 - 750ccm - 56PS) mit einem Suzuki GSX-750-Motor (Bj. 1995 - ca. 115PS) ausgerüstet. War kein Problem, weil wir eben alles davor mit dem Prüfer durchgegangen sind.

P.S.: jaaaaa - ich weiß - Jehova. Man baut keinen Suzuki-Motor in eine Commando. :whistle:
 
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