einfach sprachlos...

danielz4

Fahrer
Registriert
7 August 2012
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive35is
endlich den neuen e89 in meiner Garage (extra noch die mißlungene Antenne ausgetauscht)... und nach 2 Monaten kommt eine Münchner Tram (Straßenbahn), fährt Ihn zu Schrott, die Fahrerin steigt aus und sagt mit einem blöden Grinsen "wir haben immer Vorfahrt und Recht"...und dann sagt die Polizei noch, ja da stimmt.
Gerade wenn aufgrund des Berufsverkehrs mehrere Autos die Gleise blockieren... was soll ich davon halten? :confused: :mad:

uaaaahhh :rifle: :help:
 
das ist der Plan...
aber gegen eine Mafia wie die Stadtwerke München bzw. MVG?
Die Chance ist klein, denke ich und ich will meinen ZZZZ ja wieder schnell fahren... ich könnte kotzen :g
 
Ich meine, du wirst ja wohl VK haben, oder? Daher gilt es ja nur zu klären, wessen Versicherung dafür aufkommt.
Dein Anwalt wird schon wissen, wie da vorzugehen ist (Gutachten usw..). Und nur weil die Polizei sagt, das sie da Vorfahrt hat, heißt noch lange, dass dem so ist, oder sie den Unfall nicht vllt hätte vermeiden können
 
klar habe ich VK, daher bin ich schon auf der sicheren Seite... es ist nur ärgerlich, die ganze Rennerei, will doch zzzz fahren und nicht bus und bahn.
Habe mir morgen erstmal frei genommen und werde Himmel und Hölle bewegen q:
 
endlich den neuen e89 in meiner Garage (extra noch die mißlungene Antenne ausgetauscht)... und nach 2 Monaten kommt eine Münchner Tram (Straßenbahn), fährt Ihn zu Schrott, die Fahrerin steigt aus und sagt mit einem blöden Grinsen "wir haben immer Vorfahrt und Recht"...und dann sagt die Polizei noch, ja da stimmt.
Gerade wenn aufgrund des Berufsverkehrs mehrere Autos die Gleise blockieren... was soll ich davon halten? :confused::mad:

uaaaahhh :rifle: :help:

nicht extra auf die Schienen fahren. z.B. :s

ich weiß, das ist gemein, nur schilderst Du einen Unfall, bei dem hier keiner die Umstände kennt die dazu geführt haben. ;)
 
Mir ist vor bestimmt 15 jahren auch mal eine Straßenbahn gegen meine Heckstossstange (linke seite) gefahren.
Bin auch zum Anwalt und habe recht bekommen denn auch wenn das Schienenfahrzeug in der regel vorfahrt hat darf sich der oder die Fahrerin keine vorfahrt erzwingen sprich einen Unfall bauen.
Ich stand schon als die Bahn von hinten ankam.
Gruß Marco
 
Zuerst mein Beileid, das ist hart.

Es gilt schon seit Jahren eine Regelung, wonach man nicht in eine Kreuzung einfahren darf - selbst wenn die Ampel grün zeigt - wenn man davon ausgehen muss, dass der stockende Verkehr voraus ein komplettes überqueren der Kreuzung nicht möglich machen wird. Leider hält sich kaum jemand daran und das führt dann zu Staus und Chaos - oder zu Unfällen.
Ich fürchte - ohne die Rechtslage genau zu kennen - dass in Deinem Fall ähnliches passiert ist und Du somit tatsächlich Pech hattest. Allerdings solltest Du durch einen Anwalt klären lassen, inwieweit die Tram dennoch hätte den Unfall verhindern können - ob sie nun im Recht war oder nicht.

Viel Erfolg!

Tim
 
Ich habe gerade einen ähnlichen (Un)Fall am laufen, enge Strasse 3. Ordnung im westlichen England, mir kommt ein Landy entgegen, den ich rechtzeitig gesehen habe und eine Bremsung eingeleitet habe, der Bauernbursche pennt, bremst zu spät und ballert mir in das rechte vordere Seitenteil vom Alpina.

Meine Versicherung behauptet (nach Auswertung meiner Videoaufzeichnung), wir wären beide ungebremst aufeinander zu gefahren, also 50:50.

Ein Unfallsachverständiger bestätigt an Hand der "Marker" am Alpina, dass ich stand als es gekracht hat.

Gerichtstermin steht noch aus, aber nach Urteilrecherche hat derjenige schlechte Karten, der auf ein stehendes Fahrzeug auffährt.

Und aus der erhöhten Sitzposition der "Tram Chauffeuse" sollte ein auf den Schienen stehendes Fahrzeug rechtzeitig zu erkennen sein.

Wie sähe es denn aus, wenn dort ein Wagen "parkt", dessen Fahrer gerade einen Herzanfall hat ? Räumt die Tante den auch weg ?

nafob
 
man sollte aber auch nicht vergessen, welche Masse in so einer Tram steckt. die man da abbremsen muss, und auch an die Leute denken, die in der Tram stehen und bei einer evtl. Vollbremsung verletzt werden könnten
 
naja, so eine Tram ist ja kein Nahverkehrszug und fährt auch nicht über 100km/h. I.d.R. Sollte so ein teil nicht viel mehr Bremsweg haben, wie ein LKW.. Außerdem, so wie ich das verstanden habe, stand er da ja schon eine weile.
Das ist aber nichts neues, dass die einfach draufhalten. In Mannheim sind die auch rabiat und räumen ALLES aus dem Weg, was denen in die Quere kommt (nicht selten auch Fussgänger)
 
Es wurde ja schon mehr oder weniger gesagt: Wenn der Wagen bereits auf den Schienen stand, hat die Straßenbahn schlechte Karten. Schließlich sind die Gleise derart übersichtlich, dass man kaum aus Versehen in ein dort stehendes Auto fahren kann. Der Bremsweg einer Straßenbahn dürfte sehr kurz sein.
 
Der Bremsweg einer Straßenbahn dürfte sehr kurz sein.

Zum Rechtlichen sag ich nix, da vestehst du mehr davon :w
Zum Technischen: Stahl auf Stahl hat keinen guten Reibungskoeffizienten, ok durch gestreuten Sand wird der besser. Die näcshte Grenze ist durch den "Komfort" für die Passagiere gegeben. Was nützt eine Vollbremsung, wenn stehende Passagiere danach am Fahrer hängen? :w
Ich meine, dass die Verzögerung auf etwa 1.5 m/s^2 begrenzt ist. Im Pkw geht bei einer Gefahrenbremsung mehr.

Noch was: meines Erachtens kann es sein, dass der Pkw da nicht stehen dürfte, und deshalb vielleicht dessen Fahrer verwarnt wird. Die Straßenbahn hat zwar häufig Vorfahrt, aber ein stehendes Hindernis darf sie natürlich nicht ignorieren. Anders ist es, wenn ein Pkw erst kurz vor der Straßenbahn auf den Schienen stehen bleibt.
Für den Fall hier wissen wir das aber alles nicht so genau.

MfG Gerhard
 
Nicht wichtig für den Fall, aber: Ich habe irgendwo einmal gelesen, dass eine Straßenbahn mit 2,7m/s^2 verzögert, eine Notbremsung schafft 3m/s^2 - richtig, dann sitzen die Fahrgäste dem Fahrer auf den Knien.

Tim
 
endlich den neuen e89 in meiner Garage (extra noch die mißlungene Antenne ausgetauscht)... und nach 2 Monaten kommt eine Münchner Tram (Straßenbahn), fährt Ihn zu Schrott, die Fahrerin steigt aus und sagt mit einem blöden Grinsen "wir haben immer Vorfahrt und Recht"...und dann sagt die Polizei noch, ja da stimmt.
Gerade wenn aufgrund des Berufsverkehrs mehrere Autos die Gleise blockieren... was soll ich davon halten? :confused::mad:

uaaaahhh :rifle: :help:

wie ist das denn eigentlich genau passiert? Hat die Bahn dich volle Breitseite genommen? Wie lange hast du schon gestanden etc.? Und die 313er, sind die noch heile ;)
 
wie ist das denn eigentlich genau passiert? Hat die Bahn dich volle Breitseite genommen? Wie lange hast du schon gestanden etc.? Und die 313er, sind die noch heile ;)


habe ein paar Sekunden dort gestanden, vor mir noch andere, die äber Glück hatten...
Die Tram kam dann ganz gemütlich an, die Fahrerin hat vermutlich gedacht, daß wir alle weg sind, bis sie da ist. &: Da wir aber noch nicht weg waren, hat sie leicht gebremst und hing mir schon vorne drin :#
Ich warte noch auf das Gutachten. Der Anwalt meint, da gibt's kaum ne Chance, eine Teilschuld habe ich in dem Fall immer. Ist wohl so, da Schienenfahrzeige generell Vorfahrt haben (und sich zur Not wohl den Weg frei machen). Sie hätte den Unfall sicher vermeiden können, wenn sie richtig gebremst hätte, dafür hätte sie nichtmal eine "Vollbremsung" machen müssen, aber das was sie gemacht hat, sah eher nach ausrollen aus.

Ach ja, die 313 sind noch ganz ;)
 
Also ich kann mich noch ziemlich gut dran erinnern, wie mein Fahrlehrer zu mir sagte, dass man zwar vermeiden sollte, auf den Gleisen zu stehen, aber wenn z.b. die Gleise die reguläre Fahrbahn mitbenutzen, man an einer Ampel steht und die Bahn von hinten erst kommt, wenn man selber schon lange steht, man nicht verpflichtet ist, wegzurangieren. Auf der anderen Seite hat er mir natürlich auch gesagt, dass man immer nur paarweise oder in 3er Gruppen beim linksabbiegen auf ne Ampelrreuzung fährt, um nicht immernoch da zu stehen, wenn schon längst wieder rot ist.

Wäre also mal interessant, wie der Unfallhergang wirklich bei dir war. Kam die Bahn von hinten oder von der Seite?

Bei ersterem, insbesondere wenn die Fahrererin ernsthat mit einem Grinsen ausstieg, würde ichs drauf ankommen lassen und mich rechtlich wehren. Vor allen Dingen, weil eine Berufsfahrerin ja in der Regel weiß, wo auf der Strecke kritische Ampeln mit Rückstau kommen und da sicherlich nicht mit 50 reinzubretzeln hat.

P.S. jetzt kamst Du mit um ein paar Sekunden zuvor. Also, du stands quasi beim Abbiegen wg. Rückstau über den Schienen?
 
@daniel,
Der Anwalt meint, da gibt's kaum ne Chance, eine Teilschuld habe ich in dem Fall immer.
Wenn das die auffassung deines Anwaltes ist rate ich Dir dringend einen anderen Anwalt zu suchen und dessen meinung einzuholen !!
Es gibt in jedem Beruf gute und schlechte.
Bist du im ADAC oder sonst wo ? Die haben immer eine liste von Verkehrsrecht Anwälten.
Ich fasse mal zusammen :
Du stehst auf den Gleisen ohne eine chance zu haben wegzukommen ,es kommt die Bahn und fährt ins stehende Fahrzeug.
Ich glaube ich steh im Wald wenn man dafür teilschuld bekommt.

Gruß Marco
 
ich denke in deinem Fall wird die Vollkasko das schon übernehmen, aus meiner bescheidenen Sicht glaube ich auch nicht, dass man dir grobe Fahrlässigkeit unterstellen wird, schließlich hast du gestanden -wenn auch auf den Gleisen- aber das ist in Städten mit Straßenbahn manchmal unvermeidlich.

Ob die Straßenbahnfahrerin das jetzt absichtlich gemacht hat oder nicht, wirst du nie und nimmer nachweisen können, insofern würde ich diesen Weg nicht beschreiten. Sei einfach froh, dass dir selbst nichts passiert ist, das Blech lässt sich wieder reparieren, und wenn nicht gibt's halt einen Neuen, offenbar ist deiner ja noch relativ jung, da wird ja oft zum Neupreis abgerechnet. Dann wird's vielleicht sogar ein LCI :) wenn du den Winter mit einem T-Car überbrücken kannst.
 
@daniel,
Der Anwalt meint, da gibt's kaum ne Chance, eine Teilschuld habe ich in dem Fall immer.
Wenn das die auffassung deines Anwaltes ist rate ich Dir dringend einen anderen Anwalt zu suchen und dessen meinung einzuholen !!
Es gibt in jedem Beruf gute und schlechte.
Bist du im ADAC oder sonst wo ? Die haben immer eine liste von Verkehrsrecht Anwälten.
Ich fasse mal zusammen :
Du stehst auf den Gleisen ohne eine chance zu haben wegzukommen ,es kommt die Bahn und fährt ins stehende Fahrzeug.
Ich glaube ich steh im Wald wenn man dafür teilschuld bekommt.

Gruß Marco

Der Auffassung von Marco stimme ich zu, Du solltest Dir vielleicht einen anderen Anwalt nehmen. Wenn Du wirklich gestanden hast, ist das durch ein Unfallrekonstruktionsgutachten eines Sachverständigen festzustellen (allerdings solltest Du eine Rechtschutzversicherung haben, da das Gutachten entsprechend teuer ist). Und wenn Du gestanden hast und auch nicht wegfahren konntest, dann war der Unfall für Dich unvermeidbar, deine Betriebsgefahr reduziert sich auf Null, der Unfallgegner muss den Schaden zu 100% zahlen, da dieser den Unfall durch eine Bremsung leicht hätte vermeiden können und auch eine Vorfahrt nicht erzwingen darf. Die StVO gilt auch für die TRAM.

Das Elend mit Schienenfahrzeugen ist, daß sie immer der öffentlichen Hand gehören (Stadt, Gemeinde, Bahn), die wiederum sind nicht haftpflichtversichert, die außergerichtlichen Verhandlungen sind sehr zäh, die Bearbeitung langsam...

PS: Ich bin Rechtsanwalt für Verkehrsrecht, aber leider nicht in deiner Gegend.

Gruß Ralf
 
Eine Ergänzung noch, du könntest ein Knöllchen für das stehen auf den Schienen bekommen, aber das ist wohl verschmerzbar, wenn der Unfallgegner den Schaden zahlen muss... :3deal2z:
 
Gilt auch in Zuerich, das (hier ist es saechlich :) ) Tram hat Vortritt, entgegen sonstiger Rechte. Trams hab ich 30 Jahre lang benutzt ... Jan hat schon recht, der Bremsweg ist aeusserst kurz. Gleitprobleme haben die Trams dort nur im Herbst bei steilen Strassen und Laubschmiere ... dann wird gesandet. Davon ausgehend find ich den Fall auch seltsam, wenn man schon dort stand. Sonst wird Feierabendverkehr ja interessant... steht in Zukunft einer bei gruen noch auf der Kreuzung wegen Rueckstau einfach vollgas absichtlich reinfahren und sich Geld von der Versicherung abholen ... man hatte ja Vorfahrt ungeachtet irgendwelcher Vorkommnisse und Umstaende.
 
So, habe morgen einen Termin beim Anwalt. Nachdem ich heute mit ihm telefoniert habe, meinte er nur, das hört sich nach einer Amokfahrt der Tramfahrerin an ;)
Wir werden alles versuchen, daß die gute Frau und die MVG für dieses Verhalten die gerechte Strafe bekommt. :b
Mir gehts nicht ums Geld, den Schaden zahlt die Versicherung und wofür habe ich eine Rechtschutzversicherung...
 
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