Kuh-P
macht Rennlizenz
Hallo Gemeinde,
ich habe mal wieder eine knifflige Aufgabe für die Frickelfraktion:
Ende Juli 2024 meldete sich mein Z3 2.8 (DV | 11/1998 | Opamatik) aus heiterem Himmel mit zwei beleuchteten Feldern im Cockpit-Mäusekino: EML und ASC (Ausrufezeichen mit Kringel drumherum). Der Motor lief nach einem kurzen Startversuch schon im Leerlauf extrem unrund.
Ich hatte recherchiert und bin im Nachbarforum auf diesen Thread gestoßen.
Es wurde auf der zweiten Seite (#12) empfohlen, die Adaptionswerte zurückzusetzen. Das habe ich im Juli gemacht und seitdem war Ruhe.
Diese Woche gingen die Lampen wieder an. Ich war ca. 45 km unterwegs, es hat den Tag sehr viel gepieselt, Fahrzeug stand den ganzen Tag draußen… auf der Hintour habe ich kräftig Gas gegeben, die 45 km Rücktour war aufgrund eventuellen Wildwechsels und Dunkelheit sehr gemäßigt.
Ich komme zuhause an, bisher alles paletti, wechsle in den Rückwärtsgang und die Leuchten springen an, der Motor klingt auf einmal sehr kernig (war eigentlich ein cooler Sound), ich fahre die 10 Meter rückwärts und anschließend 3 Meter vorwärts in meine Parkposition.
Die Warnleuchten sind auch am nächsten Tag noch an.
Ich lese den Fehlerspeicher mit iCarsoft i910-II aus: P0601 und P1542) - also der gleiche Kram wie schon im Juli. Das hatte ich nur leider nicht mehr auf dem Zettel.
Schauspiel am Rande: ich habe den Hack wie hier beschrieben angewandt (runde OBD-Buchse überbrückt), so dass ich auch im Innenraum an gewisse Daten kommen kann. Das Auslesegerät hatte ich im Fahrzeuginneren angeschlossen. Ich wollte die Fehlermeldungen vom Lesegerät mit dem Handy fotografieren, stelle fest, dass sich das Handy noch im Haus befindet, stelle Zündung aus, die Fehlermeldungen werden noch angezeigt, ziehe Schlüssel ab, hole mein Handy, komme wieder und stelle fest, dass das Display weiß ist.
Ich habe die 'Software' neu aufgespielt: keine Änderung. Ich benötige also wohl eher die Firmware - falls jemand dienen kann, ich würde mich tierisch freuen.
Die Frage ist nebenbei aber auch, warum das Gerät den Geist aufgegeben hat. Lag es an dem Hack, gab es einen Kurzschluss oder war es einfach Zufall und wäre eh passiert?
Nebenthema: ich habe gesehen, dass es mittlerweile Lösungen gibt, mit denen man solche kleineren Fehler via Handy auslesen kann: Bluetooth-Dongle einstecken und mittels Android-Software Fehler auslesen usw… Falls jemand eine gute Empfehlung hat, immer her damit;-)
Zur Lösung des o.a. aktuellen Problems habe ich den Servoölbehälter beiseitegeschraubt, einen Stecker am Steuergerät, welches sich in direkter Nähe der Drosselklappe befindet, mehrfach aus- und eingesteckt und an einigen Kabeln in der Gegend gerüttelt (handelt es sich hier um das Motorsteuergerät???). Danach waren die Lampen aus.
Ich fahre also 8 km zum Büro, stelle den Wagen ab. Am Abend sind die beiden Lampen wieder an -> Fahrt im Notprogramm nach Hause: in unteren Drehzahlen im Stotterlevel, ab 20-30 km/h halbwegs stabil, bei 40-50 km/h war es normal, insgesamt keine Power.
Am nächsten Tag knöpfe ich mir ein paar erreichbare Leitungen vor, verfolge diese und stöpsle sie ein und aus. Hier ist mir eine Verbindung an der Vanoseinheit besonders aufgefallen. Wenn man vor dem Wagen steht und die Haube öffnet, befindet sich der leicht zu entfernende Stecker an der Vanos unten rechts - ich habe leider keine Ahnung, um welchen Sensor es sich handelt (Foto kann ich gerne nachliefern).
Diese Umgebung erschien mir leicht verölt. Ich habe alles trockengewischt - auf einmal waren die Warnlampen deaktiviert.
Lag es jetzt daran? Man weiß es nicht.
Wie kann ich die wirkliche Ursache des Problems herausfinden?
Ich habe jetzt keine Adaptionswerte gelöscht und der Wagen läuft seit 2 Tagen stabil. Warum?
Verabschiedet sich da gerade ein Sensor (oder mehrere)? Wie könnte ich herausfinden, wo der genau Fehler liegt und ob sich ggf. ein oder mehrere Sensoren verabschieden. IN*A vorhanden, bräuchte aber ggf. 'ne kleine Hilfestellung.
ich habe mal wieder eine knifflige Aufgabe für die Frickelfraktion:
Ende Juli 2024 meldete sich mein Z3 2.8 (DV | 11/1998 | Opamatik) aus heiterem Himmel mit zwei beleuchteten Feldern im Cockpit-Mäusekino: EML und ASC (Ausrufezeichen mit Kringel drumherum). Der Motor lief nach einem kurzen Startversuch schon im Leerlauf extrem unrund.
Ich hatte recherchiert und bin im Nachbarforum auf diesen Thread gestoßen.
Es wurde auf der zweiten Seite (#12) empfohlen, die Adaptionswerte zurückzusetzen. Das habe ich im Juli gemacht und seitdem war Ruhe.
Diese Woche gingen die Lampen wieder an. Ich war ca. 45 km unterwegs, es hat den Tag sehr viel gepieselt, Fahrzeug stand den ganzen Tag draußen… auf der Hintour habe ich kräftig Gas gegeben, die 45 km Rücktour war aufgrund eventuellen Wildwechsels und Dunkelheit sehr gemäßigt.
Ich komme zuhause an, bisher alles paletti, wechsle in den Rückwärtsgang und die Leuchten springen an, der Motor klingt auf einmal sehr kernig (war eigentlich ein cooler Sound), ich fahre die 10 Meter rückwärts und anschließend 3 Meter vorwärts in meine Parkposition.
Die Warnleuchten sind auch am nächsten Tag noch an.
Ich lese den Fehlerspeicher mit iCarsoft i910-II aus: P0601 und P1542) - also der gleiche Kram wie schon im Juli. Das hatte ich nur leider nicht mehr auf dem Zettel.
Schauspiel am Rande: ich habe den Hack wie hier beschrieben angewandt (runde OBD-Buchse überbrückt), so dass ich auch im Innenraum an gewisse Daten kommen kann. Das Auslesegerät hatte ich im Fahrzeuginneren angeschlossen. Ich wollte die Fehlermeldungen vom Lesegerät mit dem Handy fotografieren, stelle fest, dass sich das Handy noch im Haus befindet, stelle Zündung aus, die Fehlermeldungen werden noch angezeigt, ziehe Schlüssel ab, hole mein Handy, komme wieder und stelle fest, dass das Display weiß ist.
Ich habe die 'Software' neu aufgespielt: keine Änderung. Ich benötige also wohl eher die Firmware - falls jemand dienen kann, ich würde mich tierisch freuen.
Die Frage ist nebenbei aber auch, warum das Gerät den Geist aufgegeben hat. Lag es an dem Hack, gab es einen Kurzschluss oder war es einfach Zufall und wäre eh passiert?
Nebenthema: ich habe gesehen, dass es mittlerweile Lösungen gibt, mit denen man solche kleineren Fehler via Handy auslesen kann: Bluetooth-Dongle einstecken und mittels Android-Software Fehler auslesen usw… Falls jemand eine gute Empfehlung hat, immer her damit;-)
Zur Lösung des o.a. aktuellen Problems habe ich den Servoölbehälter beiseitegeschraubt, einen Stecker am Steuergerät, welches sich in direkter Nähe der Drosselklappe befindet, mehrfach aus- und eingesteckt und an einigen Kabeln in der Gegend gerüttelt (handelt es sich hier um das Motorsteuergerät???). Danach waren die Lampen aus.
Ich fahre also 8 km zum Büro, stelle den Wagen ab. Am Abend sind die beiden Lampen wieder an -> Fahrt im Notprogramm nach Hause: in unteren Drehzahlen im Stotterlevel, ab 20-30 km/h halbwegs stabil, bei 40-50 km/h war es normal, insgesamt keine Power.
Am nächsten Tag knöpfe ich mir ein paar erreichbare Leitungen vor, verfolge diese und stöpsle sie ein und aus. Hier ist mir eine Verbindung an der Vanoseinheit besonders aufgefallen. Wenn man vor dem Wagen steht und die Haube öffnet, befindet sich der leicht zu entfernende Stecker an der Vanos unten rechts - ich habe leider keine Ahnung, um welchen Sensor es sich handelt (Foto kann ich gerne nachliefern).
Diese Umgebung erschien mir leicht verölt. Ich habe alles trockengewischt - auf einmal waren die Warnlampen deaktiviert.
Lag es jetzt daran? Man weiß es nicht.
Wie kann ich die wirkliche Ursache des Problems herausfinden?
Ich habe jetzt keine Adaptionswerte gelöscht und der Wagen läuft seit 2 Tagen stabil. Warum?
Verabschiedet sich da gerade ein Sensor (oder mehrere)? Wie könnte ich herausfinden, wo der genau Fehler liegt und ob sich ggf. ein oder mehrere Sensoren verabschieden. IN*A vorhanden, bräuchte aber ggf. 'ne kleine Hilfestellung.
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