anstelle "ehrlicher" wäre wohl "objektiver" angebracht
oder subjektive Betrachtungsweise ....
man kann eine Volkswirtschaft mit dem Glas, welches halb voll oder halb leer ist vergleichen. Das eine generiert Hoffnung, das andere Pessimismus.
Grob gesagt an Hand der US-amerikanischen Wirtschaft, welche überschuldet ist, könnte man behaupten, dass die Erwartungen der Steuereinnahmen aufgrund guter Binnenwirtschaft, sowie die Verflechtungen von Lobbyisten an Hand von Erwartungen von neuerschlossenen Rohstoffen und somit Märkte einen Aufschwung erwarten lassen und somit die Verbindlichkeiten dem Geldgeber (hier irgendein Staat) besichert wären und die Leitwährung weiterhin in US gehandelt würde.
Man könnte aber auch sagen, dass die US Wirtschaft überschuldet ist, Versprechungen macht, die sie nicht halten kann, da die Ausgaben für die Rüstung (Steuergelder) bei weitem nicht ausreichen, um in Ruhe die Rohstoffe zu sichern und somit nicht die Binnenwirtschaft ankurbeln kann. Somit können keine Märkte kostengünstig erschlossen werden und durch weniger Einnahmen an Steuern sind die Auslandsschulden nicht genügend besichert.
es könnte so oder so ausgehen, nur weiß man das vorher nicht.
Es ist wie mit Aktien: man kauft Erwartungen und da ist eine 100% Zusage auf eine hohe Rendite nicht möglich.
Die Konjunkturphasen der einzelnen Volkswirtschaften weisen bereits seit 30 Jahren immer kürzere Amplituden auf.