Aljubo
macht Rennlizenz
- Registriert
- 25 Oktober 2009
Hallo
Da jetzt im Frühjahr der Kauf bzw. der Verkauf eines Cabrios bzw Roadsters meist zunimmt, schildere ich mal hier meine Erlebisse. Man kann sagen, bei mir zogen sich die Verkaufsverhandlungen über ein Jahr hin. Der jetzige Besitzer war vor ca 1 Jahr bei mir, besichtigte das Auto, fuhr Probe und machte die Zusage, eine Woche später den Wagen abzuholen. Aber kurz vor dem Abholtermin sagte er ab, mit der Begründung, er wolle sich weiter umschauen. O.K. ist zwar nicht die "feine Englische Art" aber es war so.
Gut, diesen Kaufaspiranten war abgeschrieben. Das Auto wurde in Januar 2018 wieder inseriert und siehe da, es meldete sich wieder der Interessent, aus den Jahr zuvor. Ich dachte mir, na ja, das wird sicherlich wieder nichts, mit diesem Kanditaten. Aber er versicherte mir, er hätte immer gesucht, aber kein Fz mit dieser Farbkombination gefunden. Darauf wurden die Verhandlungen konkreter und er nannte mir seine Bedingungen zum Kauf, diese waren, ein DEKRA Gebrauchtwagen Siegel und zusätzliche Begutachtung durch einen von ihm mitgebrachten BMW Experten.
Ich erklärte mich einverstanden, stellte aber meinerseits auch Forderungen, das waren, die Überweisung von 200€ für das Gutachten und ein Kurzzeitkennzeichen. (die bei Nichtkauf verfallen) Das wurde dann auch aktzepiert.
Das Gutachten fiel sehr gut aus, (8 Seiten) es wurde lediglich ein winziger Steinschlag in der Frontscheibe rechts festgestellt. Der Prüfer war voll des Lobes, über den hervorragenden Gesamtzustand des Roadsters.
Am Tag der Abholung, kam dann noch der mitgebrachte BMW -Experte zum Einsatz,der sah sich erst den Wagen außen genau an, der Steinschlag wurde inspiziert und als harmlos eingestuft, als weiteres wurde der Motor im laufenden Zustand genau unter die Lupe genommen, aber auch da gab es keine Auffälligkeiten.
Die anschließende Probefahrt mit Brems- u.Lenkprobe fiel auch zur Zufriedenheit des "Experten" aus. Zum Abschluß wurde die Dachfunktion noch getestet.
Nach all diesen Prüfungen, gab es dann auch das O.K. des zukünftigen Besitzers. Es war bisher mein aufwändigster Gebrauchtwagenverkauf den ich je erlebte, sonst ging es immer einfacher und zügiger. Aber gut, er wollte eben auf "Nummer Sicher" gehen.
Als Tips möchte ich geben, das Fz muss Tip Top da stehen, den der Erste Eindruck ist machmal entscheidend. (ist wie beim Essen, das Auge isst mit) Als weiteres, Ehrlichkeit ist unbedingt notwendig, den wenn der Käufer unehrliche Angaben aufdeckt, ist es meist vorbei mit den Kaufabsichten. Realistische Preisvorstellungen erhöhen das Kaufinteresse.
Der Nachweis von Wartungsarbeiten (Scheckheft) ist von Vorteil, wenn man das vorzeigen kann (wurde bei mir geprüft)
Beim Inserieren, sollten aussagekräftige Bilder eingestellt werden, und die angegebene Sonderausstattung, sollte auch dann das Fz aufweisen.
Jetzt kann ich nur noch den zukünftigen Käufern bzw. Verkäufern viel Erfolg wünschen.
Da jetzt im Frühjahr der Kauf bzw. der Verkauf eines Cabrios bzw Roadsters meist zunimmt, schildere ich mal hier meine Erlebisse. Man kann sagen, bei mir zogen sich die Verkaufsverhandlungen über ein Jahr hin. Der jetzige Besitzer war vor ca 1 Jahr bei mir, besichtigte das Auto, fuhr Probe und machte die Zusage, eine Woche später den Wagen abzuholen. Aber kurz vor dem Abholtermin sagte er ab, mit der Begründung, er wolle sich weiter umschauen. O.K. ist zwar nicht die "feine Englische Art" aber es war so.
Gut, diesen Kaufaspiranten war abgeschrieben. Das Auto wurde in Januar 2018 wieder inseriert und siehe da, es meldete sich wieder der Interessent, aus den Jahr zuvor. Ich dachte mir, na ja, das wird sicherlich wieder nichts, mit diesem Kanditaten. Aber er versicherte mir, er hätte immer gesucht, aber kein Fz mit dieser Farbkombination gefunden. Darauf wurden die Verhandlungen konkreter und er nannte mir seine Bedingungen zum Kauf, diese waren, ein DEKRA Gebrauchtwagen Siegel und zusätzliche Begutachtung durch einen von ihm mitgebrachten BMW Experten.
Ich erklärte mich einverstanden, stellte aber meinerseits auch Forderungen, das waren, die Überweisung von 200€ für das Gutachten und ein Kurzzeitkennzeichen. (die bei Nichtkauf verfallen) Das wurde dann auch aktzepiert.
Das Gutachten fiel sehr gut aus, (8 Seiten) es wurde lediglich ein winziger Steinschlag in der Frontscheibe rechts festgestellt. Der Prüfer war voll des Lobes, über den hervorragenden Gesamtzustand des Roadsters.
Am Tag der Abholung, kam dann noch der mitgebrachte BMW -Experte zum Einsatz,der sah sich erst den Wagen außen genau an, der Steinschlag wurde inspiziert und als harmlos eingestuft, als weiteres wurde der Motor im laufenden Zustand genau unter die Lupe genommen, aber auch da gab es keine Auffälligkeiten.
Die anschließende Probefahrt mit Brems- u.Lenkprobe fiel auch zur Zufriedenheit des "Experten" aus. Zum Abschluß wurde die Dachfunktion noch getestet.
Nach all diesen Prüfungen, gab es dann auch das O.K. des zukünftigen Besitzers. Es war bisher mein aufwändigster Gebrauchtwagenverkauf den ich je erlebte, sonst ging es immer einfacher und zügiger. Aber gut, er wollte eben auf "Nummer Sicher" gehen.
Als Tips möchte ich geben, das Fz muss Tip Top da stehen, den der Erste Eindruck ist machmal entscheidend. (ist wie beim Essen, das Auge isst mit) Als weiteres, Ehrlichkeit ist unbedingt notwendig, den wenn der Käufer unehrliche Angaben aufdeckt, ist es meist vorbei mit den Kaufabsichten. Realistische Preisvorstellungen erhöhen das Kaufinteresse.
Der Nachweis von Wartungsarbeiten (Scheckheft) ist von Vorteil, wenn man das vorzeigen kann (wurde bei mir geprüft)
Beim Inserieren, sollten aussagekräftige Bilder eingestellt werden, und die angegebene Sonderausstattung, sollte auch dann das Fz aufweisen.
Jetzt kann ich nur noch den zukünftigen Käufern bzw. Verkäufern viel Erfolg wünschen.
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