Joe2907
Fahrer
- Registriert
- 29 März 2009
Hallo zusammen,
ich hätte gerne mal eure Meinung zu dem Verhalten einer BMW Niederlassung, weil ich inzwischen an mir selber zweifel, ob ich nicht als Kunde einer Premiummarke zu hohe Ansprüche habe.
Ich bin seit letzter Woche Donnerstag stolzer Besitzer eines wunderschönen Z4. Habe den Wagen ca. 400km entfernt in einer BMW Niederlassung für nicht ganz wenig Geld als Jahreswagen gekauft. Darüber hinaus gehörte das Fahrzeug zur sogenannten Premium Selection, was mir auch suggeriert hat, dass ich mir weniger sorgen machen muss als bei dem Autoverkäufer um die Ecke, der aus einer Holzhütte verkauft. Der Wagen war auch absolut in Ordnung und wurde auch sehr nett aufbereitet.
Allerdings habe ich bereits nach der ersten Probefahrt (also schon vor dem Kauf) gemerkt, dass mit den Bremsen was nicht stimmt, weil sie extrem geruckelt haben (Bremspedal als auch der ganze Wagen) und laute Geräusche produiziert haben. Da die Bremsscheiben vorne schon verdächtig aussahen (Abdrücke von oben nach unten) habe ich den Wagen gekauft unter der Voraussetzung, dass die Bremsen wieder in Ordnung gebracht werden.
Der Händler hat mir dann nach 2 Tagen gesagt, dass sie die Bremsen vorne komplett austauschen werden. Leider gibt es anscheinend Lieferprobleme bei BMW mit den Scheiben weshalb ich den Wagen erst ende dieser Woche abholen können sollte. Da das zeitlich bei mir nicht ging, habe mich dann mit dem Händler drauf geeinigt, dass ich den Wagen wie geplant abhole, er mir die Ersatzteile zuschickt und ich die dann auf eigene Kosten einbauen lasse (Aus meiner Sicht ein Entgegenkommmen von mir).
So, jetzt habe ich aber breits nach zwei Tagen gemerkt, das nicht nur die Scheiben vorne durch sind, sondern auch hinten. Man sieht die gleiche ungleichmäßige Abnutzung und es kommen laute schleifgeräusche auch von hinten. Insgesamt ist es jetzt so, dass ich mich nicht mehr traue schneller als 100kmh zu fahren, weil der ganze Wagen stark ruckelt und sehr instabil wirkt, aus meiner Sicht ist der Wagen so fast nicht mehr fahrbar.
Jetzt habe ich Fotos von den hinteren Scheiben gemacht, das Problem beschrieben und gebeten auch die hintere Bremsanalage auswechseln zu lassen, weil die Bremsanlage ja schon beim Kauf defekt war und ich sogar darauf hingewiesen habe. In der zwischenzeit war ich beim :-) um die Ecke um die Bremsen begutachten zu lassen und mir eine zweite Meinung einzuholen. Der Meister bestätigte mir, dass alle Scheiben krumm seien und dass das schon mal passieren könnte, wenn man einen Wagen durch die Waschstraße fährt und dann stehen lässt (Bremsbacken fressen sich fest).
Die Antwort der Verkäuferin war für mich durchaus verblüffend: "das könnte ja gar nicht sein nach nur einem Jahr und die Bremsen vorne wären ja auch nur auf Kulanz ausgetauscht worden". Auch der Hinweis, sich die Fotos, die ich gemacht habe mal anzuschauen und das Angebot, noch mal bei meinem :-) vorbei zu fahren, damit der BMW Meister ihr telefonisch mitteilt, dass ich kein totaler Vollidiot bin, stiess auf taube Ohren.
Meine ernstgemeinte Frage ist jetzt an euch, ob es wirklich sein kann, dass ich für viel Geld einen Jahreswagen eines Premium Herstellers, dass auch noch das Zertifikat "Premium Selection" trägt, kaufe und dann ein Auto mit kaputten Bremsscheiben habe, die ich auf eigene Kosten wechseln muss? Ganz davon abgeshen, dass die Mechaniker in der BMW Werkstatt bei der Durchsicht hätten merken müssen, dass ggf. auch mal die hinteren Scheiben zu betrachten wären, würde so ziemlich kein mittelmäßig seriöses Autohaus eine Diskussion darüber starten, dass ein Auto nur mit funktionierenden, sicheren Bremsen verkauft werden sollte, oder?
Was würdet ihr jetzt an meiner Stelle tun?
ich hätte gerne mal eure Meinung zu dem Verhalten einer BMW Niederlassung, weil ich inzwischen an mir selber zweifel, ob ich nicht als Kunde einer Premiummarke zu hohe Ansprüche habe.
Ich bin seit letzter Woche Donnerstag stolzer Besitzer eines wunderschönen Z4. Habe den Wagen ca. 400km entfernt in einer BMW Niederlassung für nicht ganz wenig Geld als Jahreswagen gekauft. Darüber hinaus gehörte das Fahrzeug zur sogenannten Premium Selection, was mir auch suggeriert hat, dass ich mir weniger sorgen machen muss als bei dem Autoverkäufer um die Ecke, der aus einer Holzhütte verkauft. Der Wagen war auch absolut in Ordnung und wurde auch sehr nett aufbereitet.
Allerdings habe ich bereits nach der ersten Probefahrt (also schon vor dem Kauf) gemerkt, dass mit den Bremsen was nicht stimmt, weil sie extrem geruckelt haben (Bremspedal als auch der ganze Wagen) und laute Geräusche produiziert haben. Da die Bremsscheiben vorne schon verdächtig aussahen (Abdrücke von oben nach unten) habe ich den Wagen gekauft unter der Voraussetzung, dass die Bremsen wieder in Ordnung gebracht werden.
Der Händler hat mir dann nach 2 Tagen gesagt, dass sie die Bremsen vorne komplett austauschen werden. Leider gibt es anscheinend Lieferprobleme bei BMW mit den Scheiben weshalb ich den Wagen erst ende dieser Woche abholen können sollte. Da das zeitlich bei mir nicht ging, habe mich dann mit dem Händler drauf geeinigt, dass ich den Wagen wie geplant abhole, er mir die Ersatzteile zuschickt und ich die dann auf eigene Kosten einbauen lasse (Aus meiner Sicht ein Entgegenkommmen von mir).
So, jetzt habe ich aber breits nach zwei Tagen gemerkt, das nicht nur die Scheiben vorne durch sind, sondern auch hinten. Man sieht die gleiche ungleichmäßige Abnutzung und es kommen laute schleifgeräusche auch von hinten. Insgesamt ist es jetzt so, dass ich mich nicht mehr traue schneller als 100kmh zu fahren, weil der ganze Wagen stark ruckelt und sehr instabil wirkt, aus meiner Sicht ist der Wagen so fast nicht mehr fahrbar.
Jetzt habe ich Fotos von den hinteren Scheiben gemacht, das Problem beschrieben und gebeten auch die hintere Bremsanalage auswechseln zu lassen, weil die Bremsanlage ja schon beim Kauf defekt war und ich sogar darauf hingewiesen habe. In der zwischenzeit war ich beim :-) um die Ecke um die Bremsen begutachten zu lassen und mir eine zweite Meinung einzuholen. Der Meister bestätigte mir, dass alle Scheiben krumm seien und dass das schon mal passieren könnte, wenn man einen Wagen durch die Waschstraße fährt und dann stehen lässt (Bremsbacken fressen sich fest).
Die Antwort der Verkäuferin war für mich durchaus verblüffend: "das könnte ja gar nicht sein nach nur einem Jahr und die Bremsen vorne wären ja auch nur auf Kulanz ausgetauscht worden". Auch der Hinweis, sich die Fotos, die ich gemacht habe mal anzuschauen und das Angebot, noch mal bei meinem :-) vorbei zu fahren, damit der BMW Meister ihr telefonisch mitteilt, dass ich kein totaler Vollidiot bin, stiess auf taube Ohren.
Meine ernstgemeinte Frage ist jetzt an euch, ob es wirklich sein kann, dass ich für viel Geld einen Jahreswagen eines Premium Herstellers, dass auch noch das Zertifikat "Premium Selection" trägt, kaufe und dann ein Auto mit kaputten Bremsscheiben habe, die ich auf eigene Kosten wechseln muss? Ganz davon abgeshen, dass die Mechaniker in der BMW Werkstatt bei der Durchsicht hätten merken müssen, dass ggf. auch mal die hinteren Scheiben zu betrachten wären, würde so ziemlich kein mittelmäßig seriöses Autohaus eine Diskussion darüber starten, dass ein Auto nur mit funktionierenden, sicheren Bremsen verkauft werden sollte, oder?
Was würdet ihr jetzt an meiner Stelle tun?


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!!!!
beheben lassen was mich nichts gekostet hat , und ich habe gleich beim Chef gesagt dass ich nicht bereit bin für die Mängelbeseitigung noch mal zusammen 340 km zu fahren . Und er hat mir dann zugesichert das sie alles bezahlen , was sie dann auch gemacht haben !! Das ging dann ohne probleme !! Ach und noch eine kleine Anmerkung , der Verkäufer der das alles verbockt hatte hat mich dann 3 Wochen nach Abholung nochmal angerufen und nachgefragt ob jetzt alles in Ordnung sei und ich zufrieden wäre . Zum Kaufpreis sagte mir der Chef noch es wäre egal ob er ein Auto für 5000 Euro verkaufen würde oder wie bei mir für über 27000 Euro er stehe mit seinem Namen gerade dafür und da müsste das Auto halt auch Top in Ordnung sein , und wenn nicht falle es auf ihn zurück . Das ist bei einer Niederlassung scheinbar ein bisschen anders .