Felgenbruch - Brief an BMW - Betroffene bitte melden

Tuk

Testfahrer
Registriert
17 April 2012
Ort
Zuffenhausen
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive23i
Hallo alle zusammen,

wie viele andere bin ich vom Felgenbruch betroffen. Ein entsprechender Kulanzantrag wurde heute von BMW abgelehnt. Mein Wagen ist aus der Garantie raus, weshalb diese Entscheidung wohl so bei BMW gefällt wurde. Dennoch sehe ich es, wie viele andere auch, nicht ein teure Felgen zu kaufen um dann bereits nach kurzer Zeit von der mangelhaften Qualität enttäuscht zu werden.

Der Schaden an den Felgen ist trotz vorsichtiger Fahrweise bei vielen weiteren Fahrern aufgetreten, wodurch man davon ausgehen kann, dass eine unsachgemäße Behandlung nicht zum Schaden geführt hat.

Ziel hier sollte es sein, Betroffene dazu aufzurufen, dieses Problem nicht ungehört vorüberziehen zu lassen. Ich habe vor, BMW mit diesem Problem zu konfrontieren. Der Mitarbeiter in meiner BMW Niederlassung hat dies als letzte Möglichkeit vorgeschlagen.
Auch wenn die Erfolgsaussichten nicht absehbar sind, sollten derartige Probleme gemeldet werden, damit es vielleicht wenigstens in Zukunft besser gemacht werden kann!

Also an alle, die sich in Form ihrer Fahrgestellnummer beteiligen möchten:
Meldet euch hier im Thread oder per PN! Je nachdem wie die Rückmeldung aussieht, werde ich mich mit allen abstimmen und einen Brief an BMW aufsetzen.

Um BMW klar zu machen, dass bekannt ist, dass ich von keinem Einzelfall berichte, dürfen sich auch alle anderen beteiligen, deren Kulanzantrag positiv verlaufen ist.

Grüße
 
Ja mir ist der Thread bekannt, ich wollte aber vermeiden, dass viele Betroffene dort nicht mehr reinschauen und nichts von dem Vorhaben mitbekommen.

Dann kann es auch nicht so wichtig sein....:X

Ich gehe mal davon aus, das es BMW sowieso egal sein wird...!? Die liefern Millionen Autos mit diesen Felgen aus....wenn dann mal ein paar "brechen"...na und...!?
Genauso gehen sie mit der "klebenden Lenkung" beim E85 auch um. Einzelschicksale eben!

Solange kein Mensch bei einem Unfall deswegen ums Leben kommt, wird solch ein großer Hersteller sich nicht darum kümmern!

Dein Brief wird dort in der Ablage "P" verschwinden....ganz sicher!
 
Der Schaden an den Felgen ist trotz vorsichtiger Fahrweise bei vielen weiteren Fahrern aufgetreten, wodurch man davon ausgehen kann, dass eine unsachgemäße Behandlung nicht zum Schaden geführt hat.
Das sind zunächst einmal Annahmen. Richtig ist, dass es hier im Forum einige, aber eben nicht viele User mit diesem Problem gab. Was wiederum nicht repräsentativ für den Gesamtbestand dieser Fahrzeuge ist (nur eine Minderheit der Z4-Fahrer ist hier aktiv). Selbstverständlich sind diese nach eigener Einschätzung immer vorsichtig gefahren, haben immer Schlaglöcher, Kanaldeckel und Querfugen gemieden (Wie geht das angesichts des traurigen Staßenzustands?) und keine Veränderungen am Fahrwerk vorgenommen. :rolleyes: Da nun weder die Zahl der Fälle, noch die vorsichtige Fahrweise belastbar belegt ist, kann man daraus auch kaum eine Schadensursache ausschließen.
Von daher ist es sicher der richtige Weg, erstmal für eine gescheite Datengrundlage zu sorgen, bevor man sich sich mit einer zweifelhaften Argumentationskette eine Abfuhr holt. Bei der Bewertung der hier bekannten Regulierung in älteren Fällen wäre noch zu berücksichtigen, dass dort zwar meist von "Kulanz" geschrieben wurde, der Ersatz aber durchaus noch innerhalb der Gewährleistungsfrist geleistet wurde.
 
Die „Richtigen Leute“ mit dem Richtigen Ton“ ansprechen, dann klappt das :)

Hatte 2010 an 2 meiner 269er Performance Felgen Klarlack Beschädigungen :oops: und habe
anstandslos 2 Neue bekommen inkl. Reifenwechsel :rolleyes:
 
Dein Brief wird dort in der Ablage "P" verschwinden....ganz sicher!
Hi Thorsten, nönö ... wenn der Brief korrekt verfasst wird, dann wird er Beachtung finden - zumal sowas absolut sicherheitsrelevant ist. so eine klebende Lenkung fuktioniert weiterhin und klebt halt etwas.

Eine gebrochene Felge kann durchaus zu einem größeren Ärgernis werden.

... ich ahne welchen Weg der Brief nehmen wird - daher auch meine Empfehlung, diesen so fundiert wie nur irgend möglich zu verfassen.

Weiterhin sollten defekte Felgen nicht entsorgt werden, sondern bei BMW untersucht werden - man wird dort im Labor dankbar für die Teile sein. Nur so lässt sich feststellen ob es ein Fertigungsfehler ist (z.B. Lunker oder Verunreinigungen) oder ob es ein Materialfehler ist, der einen Ermüdungsbruch nach sich zog ... oder ob die Felge aufgrund eines Einschlags kaputt ging. Womöglich weisen die Felgen weitere beisher nicht sichtbare Risse auf, was dazu führen kann, dass weitere Felgen an Kundenfahrzeugen untersucht werden wenn diese zur Inspektion reinkommen.

Glaub mir, mit solchen Themen kann man auf geschickte Art und Weise ganz schnell Vorstandsaufmerksamkeit erreichen - und dann läuft da ein Apparat an ;-)
 
Die „Richtigen Leute“ mit dem Richtigen Ton“ ansprechen, dann klappt das :)

Hatte 2010 an 2 meiner 269er Performance Felgen Klarlack Beschädigungen :oops: und habe
anstandslos 2 Neue bekommen inkl. Reifenwechsel :rolleyes:

ja
nur geht es hier nicht um kosmetik
felgenbruch ist auch ein sicherheitsrisiko
und wie schon oben zitiert, ist dies nicht der erste fall, sondern die fortsetzung einer langen reihe
und bmw hatte jetzt jahre zeit, das problem in den griff zu bekommen
ich frage mich, wer da die richtigen leute sind, die man ansprechen sollte...
eine rückrufaktion ist hier längst überfällig (premium ist nicht ein aufkleber, den man sich selber aufdrückt, sondern die beurteilung für das komplette paket aus produkt, dienstleistung etc.
über jahre eine produkt mit mangelhafter standfestigkeit unverbessert zu lassen und im ernstfall das problem auf den kunden abzuwälzen, ist das gegenteil von premium!
 
Ich sehe schon, dass es naturgemäß zwei Lager gibt: die einen finden jeder soll mit seinen Problemen selbst klar kommen und andere finden, dass man einen Automobilbauer auf dessen Mängel hinweisen sollte. Dass ich am Ende die 600 € selbst aufbringe, ist sehr wahrscheinlich. Aber BMW sollte diese Fälle wenigstens dazu nutzen, Prozesse zu überprüfen und dafür sorgen, dass eine Verbesserung der Qualität stattfindet.

Wenn es hier um ein Abbrechen der Radioantenne gehen würde, ist das zusätzlich ein ganz anderes Thema als ein Versagen einer "hochwertigen" Leichtmetallfelge! Ich glaube nicht, dass ein großer Teil der Käufer von betroffenen Felgen überhaupt von dem Thema weiß und ganz sicher auch nicht danach sucht. Jeder der 50 t€ oder mehr überweist, macht das mit einem guten Gefühl, weil er weiß, dass er für Qualität bezahlt. Ansonsten kann ich mir auch was anderes zulegen und wesentlich weniger bezahlen.

Schade, dass ich von dem ganzen Felgenbruchthema überhaupt was gelesen habe. Eigentlich sollte jeder die Felge ganz normal belasten und wenn dann ein Versagen auftritt, wird es schon enger für den Hersteller. Titel wie kürzlich "Bei Unfall ist Lenkrad des BMW abgebrochen" kommen schlecht bei anderen Kunden an. Aber es ist unverantwortungsvoll, sich selbst, Beifahrer und andere Personen zu gefährenden, wenn man von einem potentiellen Mangel weiß.
 
...eine rückrufaktion ist hier längst überfällig ...

Mit Verlaub, du bist sicherlich nicht in der Position zu beurteilen, ob und wann eine Rückrufaktion angebracht, erforderlich oder gar "überfällig" ist.

Frank hat es schon grundsätzlich gut und richtig dargestellt. Allerdings spielen für eine etwaige Reaktion des Automobilherstellers auch rechtliche "Controlling"-Prozesse eine erhebliche Rolle. Unter dieser Prämisse kann eine konzertierte Aktion mitunter gar kontraproduktiv sein.

Rechtliche Aspekte dürften übrigens auch dafür verantwortlich sein, dass die "Klebelenkung" des E85 nie offiziell zugestanden wurde.

Damit will ich nur sagen, dass man sich vorliegend auch von einer beherzten Aktion nicht allzu viel versprechen sollte.
 
Mit Verlaub, du bist sicherlich nicht in der Position zu beurteilen, ob und wann eine Rückrufaktion angebracht, erforderlich oder gar "überfällig" ist.

Frank hat es schon grundsätzlich gut und richtig dargestellt. Allerdings spielen für eine etwaige Reaktion des Automobilherstellers auch rechtliche "Controlling"-Prozesse eine erhebliche Rolle. Unter dieser Prämisse kann eine konzertierte Aktion mitunter gar kontraproduktiv sein.

Rechtliche Aspekte dürften übrigens auch dafür verantwortlich sein, dass die "Klebelenkung" des E85 nie offiziell zugestanden wurde.

Damit will ich nur sagen, dass man sich vorliegend auch von einer beherzten Aktion nicht allzu viel versprechen sollte.

für alle die, die es doch etwas näher interessiert, hier mal ein Link zu dem Thema Kraftfahrtbundesamt und Rückruf

http://www.kba.de/nn_125104/DE/Fahr...aw,property=publicationFile.pdf/kodex_pdf.pdf

und ja, ich bin kein Jurist und kann keine rechtlich abschließende Beurteilung abgeben, aber ich bin sicher, es ist kein Problem, Fachleute zu finden, die das Thema einer etwas weniger "Shareholder-Value"-orientierten Lösung zuführen können und dafür sorgen, dass das Thema Sicherheit angemessen Berücksichtigung findet.

(nochmal: mir geht es hier nicht um Gemecker wegen Lackfehlern o.ä. Aber wiederholt auftretende Fälle von zerbröselnden Felgen sind eine echte Hausnummer)
 
entweder: norbert.reithofer@bmw.de und dort die sekretärin anbaggern, in der hoffnung, dass sie die verfasste mail 1:1 an nobby weiterleitet oder: öffentlich inszenierte verbrennung des eigenen Z4 mit der begründung, dass man von BMW mies behandelt wurde...das ganze aber über youtube, SPIEGEL TV und EuroNews "No Comment" ausrollen...massenverbrennung bringt natürlich eindeutig mehr. dürfte aber klar sein...ansonsten ist es auch eine option, dass man den beta-tester-status akzeptiert, statt von JOY und premium zu träumen.
 
entweder: norbert.reithofer@bmw.de und dort die sekretärin anbaggern, in der hoffnung, dass sie die verfasste mail 1:1 an nobby weiterleitet oder: öffentlich inszenierte verbrennung des eigenen Z4 mit der begründung, dass man von BMW mies behandelt wurde...das ganze aber über youtube, SPIEGEL TV und EuroNews "No Comment" ausrollen...massenverbrennung bringt natürlich eindeutig mehr. dürfte aber klar sein...ansonsten ist es auch eine option, dass man den beta-tester-status akzeptiert, statt von JOY und premium zu träumen.


genau
aber nich vergessen:
vor dem anzünden des zetti unbedingt das kfz-kennzeichen wechseln

"shoot me"
 
Ok, das Thema hier hat etwas das Ziel verfehlt :-) Trotzdem danke für die belustigenden Beiträge :confused:
 
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