Ferrari- Strategie: Exclusivität statt Wachstum

Am besten,wie häufig,einer der Kommentare:D

2. Porsche könnte ...
superluger gestern, 16:49 Uhr
... sich da mal ein Beispiel nehmen. Hier in München fällt man mit einem silbernen Golf mehr auf wie mit einem Porsche 911.

Ist etwas Wahres dran.;)
 
Wenigstens ein Sportwagenhersteller der keine SUVs baut.
Künstlich knapp, bzw. limitiert gehaltene Modelle hat auch bei Porsche schon den ein oder anderen zusätzlichen DM/€ in die Kassen gespült.
Ich finde den Weg nicht nur mutig und ambitioniert, sondern letztendlich auch für überlebensnotwendig.
 
Exclusivität durch Verknappung finde ich grundsätzlich für einen Luxusproduktehersteller legitim.
Wie wirkt sich das auf deren Flottenverbrauch aus, sind da weitere Hybride im Anmarsch?, auch dieser Leserbeitrag ist erwähnenswert.
 
Würde Ferrari mehr als 10.000 Autos (ich glaube, da war die Grenze für Ausnahmegenehmigung für Kleinserienhersteller) bauen, wäre das Thema Flottenverbrauch sicher sehr schwierig, oder es müsste mit FIAT zusammen veranlagt werden.
 
Würde Ferrari mehr als 10.000 Autos (ich glaube, da war die Grenze für Ausnahmegenehmigung für Kleinserienhersteller) bauen, wäre das Thema Flottenverbrauch sicher sehr schwierig, oder es müsste mit FIAT zusammen veranlagt werden.
Das würde natürlich die Limitierung wieder in ein anderes Licht rücken.
 
Für mich ist es immer wieder eine interessante Wahrnehmung, wie vielen Menschen das Thema der Exklusivität offenbar erheblich wichtig ist. Mir selbst ist es, offen gesagt, herzlich egal, ob meine Nachbarn, Kollegen, Freunde etc. das gleiche Auto fahren, die gleiche Uhr tragen oder von mir aus auch in dem gleichen - nicht: selben :+ - Haus wohnen, wie ich selbst.

In Bezug auf Ferrari, zugegeben, mag das insofern anders sein, als dass es unter Aspekten der Lärmbelästigung zweifelsohne einen dramatischen Unterschied macht, ob lediglich ein einziger Ferrari die Umgebung beschallt, oder eine ganze Rotte davon. :whistle:
 
"ein Ferrari muss etwas besonderes sein.." so der Boss.
Ein zukünftiger Ferraristi, zumindest als Neuwagenkäufer, wohl auch.
Wurden limitierte Modelle schon früher nur an gute oder beste Kunden des Hauses veräussert, dürfte dies in Zukunft auch für Serien- Auto-Interssenten zutreffen. Interesant wären da die Auswahlkriterien.
 
Ferrari hat ja immer schon behauptet, die Autos nur an "würdige" Interessenten zu verkaufen. Soweit ich so etwas in der Praxis ab und an mal mitbekommen habe, war das bisher vollständig "heiße Luft". Sollten die Autos wirklich einmal knapp werden, wird wohl schlicht der "gute Draht" zu dem Verkäufer vor Ort ausschlaggebend sein, wohl aber eher nicht die Frage, ob das Geld für das Auto von einem Chirurg verdient wurde, oder von einem Clubbesitzer. :cautious:
 
Ein Glück für Chirurgen und Anwälte ;)

Im Übrigen ist aus der Not eine Tugend zu machen nicht gerade mit Heldenmut gleichzusetzen.

Echten Mut und Meldungswert hätte es gehabt, wenn Porsche nach der VW-Werdung gesagt hätte, dass man nun nur noch Sportwagen bauen würde, statt wie alle anderen VW-Marken ein Vollsortiment anzustreben.

Was den Lärm angeht ist es nur gut, dass Jaguar auch die Ferraristrategie fährt, nur eben noch unfreiwilliger :D
 
Zurück
Oben Unten