Hallo!
In letzter Zeit stelle ich mir die Frage, ob eine Teiferlegung bei den meisten Straßenfahrzeugen überhaupt Sinn macht!?!
Ich nehme jetzt als Beispiel den Z3, der ja aufgrund der nervösen Hinterachse, sehr gerne tiegergelegt wird! Erkauft man sich dadurch nicht viele Nachteile?
Der Sturz nimmt bei der Tieferlegung, im unbelastetem Zustrand, erheblich zu. Das ist bei jedem Fahrzeug so. Nur läßt Dieser sich beim Z3 nicht einstellen.
Was passiert jetzt beim Fahren? (ich beziehe mich vor allem auf das stärker belastete, Kurvenäußere Rad)
- Gerade Strecke: Durch den höheren Sturz liegt das Rad nicht mit der vollen Fläche auf. Da es aber geradeaus geht, spielt es fahrdynamisch keine Rolle. Der Bremsweg ändert sich nicht (kleinere Fläche, aber höherer Druck). Der Verschleiß nimmt an den Innenseiten der Reifen stark zu.
- Kurve langsam: Der Reifen steht immernoch nicht mit der kompletten Fläche auf, die Spurweite ist somit schmaler als Original. Im """" oder auf Schnee kann das zum plötzlichem Ausbrechen der Hinterachse führen.
- Kurve im Grenzbereich (trocken): Der Reifen liegt mit der kompletten Fläche auf und taucht im Radkasten ein.
Beim Betrachten von Fotos, die an der Nordschleife gemacht wurden, erkennt man, daß ein tiefergelegtes Fahrzeug und ein Serienauto im Grenzbereich sehr ähnliche oder sogar identische Sturzwerte haben, weil der Sturz durch die Hinterachskinematik vorgegeben ist und im Grenzbereich bei beiden Dämpfer/Ferdern-Kombinationen derselbe Einfederweg erreicht wird.
Fazit: In meiner Theorie ist ein tiefergelegtes Fahrzeug, ohne korrigierten Sturz im unbelastetem Zustand, dem Serienfahrzeug im Sachen Fahrbarkeit im """", Schnee und Verschleiß unterlegen.
Jetzt gehen wir mal davon aus, daß der Sturz durch irgendwelche Sturzkorrekturlager, umgeschweißte Hinterachsen oder beim Z4 durch die vorhandenen Einstellmöglichkeiten korrigiert wurde. Ich komme dann zum folgendem Ergebnis:
- Gerade Strecke: Verhält sich genau wie Serie. Keine Probleme.
- Kurve langsam: Verhält sich sehr ähnlich wie Serie. Die Hinterachse erfährt aber durch weniger Federweg unde dem daruas resultierendem kürzeren Einfederweg der kürzeren Federn etwas weniger Sturz. Ich denke, das ist aber vernachläßigbar.
- Kurve Grenzbereich: Die Hinterachse hat jetzt deutlich weniger Sturz als Serie. Und zwar genauso viel, wie im unbelastetem Zustand zurückgenommen wurde. Das heißt, das der Wagen hier zum Übersteuern neigen wird und das Fahrverhalten im Grenzbereich als kritisch zu bewerten ist.
Wahrscheinlich wird dies nicht auffallen, weil der Sturz auch an der der Vorderachse zurückgenommen wurde (keiner legt seinen Wagen nur an der Hinterachse tiefer). Das Gripniveau wird aber im Vergleich zur Serie verringert!
Dasselbe Problem hat man auch bei Keilform Autos. Diese neigen wahrscheinlich durch die verschobenen Achslasten UND den geringeren Sturz deutlich an Untersteuern.
Fazit: Wer sehr flott unterwegs ist, dürfte mit der nachgestellen Achse weniger Freude am Fahren haben.
In meinen Augen ist leider keine der beiden Varianten akzeptabel! Beides ist irgendwie murks!
Habe ich bei meinen Überlegungen einen Denkfehler gemacht?
Grüße Viktor
In letzter Zeit stelle ich mir die Frage, ob eine Teiferlegung bei den meisten Straßenfahrzeugen überhaupt Sinn macht!?!
Ich nehme jetzt als Beispiel den Z3, der ja aufgrund der nervösen Hinterachse, sehr gerne tiegergelegt wird! Erkauft man sich dadurch nicht viele Nachteile?
Der Sturz nimmt bei der Tieferlegung, im unbelastetem Zustrand, erheblich zu. Das ist bei jedem Fahrzeug so. Nur läßt Dieser sich beim Z3 nicht einstellen.
Was passiert jetzt beim Fahren? (ich beziehe mich vor allem auf das stärker belastete, Kurvenäußere Rad)
- Gerade Strecke: Durch den höheren Sturz liegt das Rad nicht mit der vollen Fläche auf. Da es aber geradeaus geht, spielt es fahrdynamisch keine Rolle. Der Bremsweg ändert sich nicht (kleinere Fläche, aber höherer Druck). Der Verschleiß nimmt an den Innenseiten der Reifen stark zu.
- Kurve langsam: Der Reifen steht immernoch nicht mit der kompletten Fläche auf, die Spurweite ist somit schmaler als Original. Im """" oder auf Schnee kann das zum plötzlichem Ausbrechen der Hinterachse führen.
- Kurve im Grenzbereich (trocken): Der Reifen liegt mit der kompletten Fläche auf und taucht im Radkasten ein.
Beim Betrachten von Fotos, die an der Nordschleife gemacht wurden, erkennt man, daß ein tiefergelegtes Fahrzeug und ein Serienauto im Grenzbereich sehr ähnliche oder sogar identische Sturzwerte haben, weil der Sturz durch die Hinterachskinematik vorgegeben ist und im Grenzbereich bei beiden Dämpfer/Ferdern-Kombinationen derselbe Einfederweg erreicht wird.
Fazit: In meiner Theorie ist ein tiefergelegtes Fahrzeug, ohne korrigierten Sturz im unbelastetem Zustand, dem Serienfahrzeug im Sachen Fahrbarkeit im """", Schnee und Verschleiß unterlegen.
Jetzt gehen wir mal davon aus, daß der Sturz durch irgendwelche Sturzkorrekturlager, umgeschweißte Hinterachsen oder beim Z4 durch die vorhandenen Einstellmöglichkeiten korrigiert wurde. Ich komme dann zum folgendem Ergebnis:
- Gerade Strecke: Verhält sich genau wie Serie. Keine Probleme.
- Kurve langsam: Verhält sich sehr ähnlich wie Serie. Die Hinterachse erfährt aber durch weniger Federweg unde dem daruas resultierendem kürzeren Einfederweg der kürzeren Federn etwas weniger Sturz. Ich denke, das ist aber vernachläßigbar.
- Kurve Grenzbereich: Die Hinterachse hat jetzt deutlich weniger Sturz als Serie. Und zwar genauso viel, wie im unbelastetem Zustand zurückgenommen wurde. Das heißt, das der Wagen hier zum Übersteuern neigen wird und das Fahrverhalten im Grenzbereich als kritisch zu bewerten ist.
Wahrscheinlich wird dies nicht auffallen, weil der Sturz auch an der der Vorderachse zurückgenommen wurde (keiner legt seinen Wagen nur an der Hinterachse tiefer). Das Gripniveau wird aber im Vergleich zur Serie verringert!
Dasselbe Problem hat man auch bei Keilform Autos. Diese neigen wahrscheinlich durch die verschobenen Achslasten UND den geringeren Sturz deutlich an Untersteuern.
Fazit: Wer sehr flott unterwegs ist, dürfte mit der nachgestellen Achse weniger Freude am Fahren haben.
In meinen Augen ist leider keine der beiden Varianten akzeptabel! Beides ist irgendwie murks!
Habe ich bei meinen Überlegungen einen Denkfehler gemacht?
Grüße Viktor

Damit kann man 1.9er schnell mal an eine Laterne Nageln - beim Perfektionstraining... 
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