Naja, rückwärts drauffahren sollte ohne Aufsetzergefahr funktionieren, doch bei einem Stellplatz auf der rechten Seite ist das kontraproduktiv, da man nicht vernünftig aussteigenkann, ohne nun den Parknachbarn zu behindern. Die Stellflächen bei diesen Doppelparkern sind so schmal, dass man schon den freien Raum den Nachbarstellplatzes zum Aussteigen braucht - bei einem 2-Türer mit langen Türen sowieso.
Etwas OT - aber vielleicht wichtig:
Der Zustand der Fahrbleche der Doppelparkeranlagen auf den Fotos ist besorgniserregend. Es sollen schon Fahrbleche korrosionsbedingt durchgebrochen sein.
In der Doppelparkeranlager zu einer vermieteten Wohnung hatten wir dieses Korrosionsproblem auch. Die Bleche hatten nach 13 Jahren bereits in Einzelfällen Durchrostungen. Ursachen: Mangelnde Reinigung von Streusalzen, mechanisch angegriffene Verzinkung. Es war nicht einfach, innerhalb der WEG mit 12 Doppelparkerstellplätzen, die erforderliche Mehrheit für eine Sanierung zu bekommen. Mit Hinweis auf den drohenden Totalschaden - denn auch die Traggestelle waren bauträgermäßig nur lackiert und nicht vollverzinkt - und den damit verbundenen Kosten hatte es dann doch geklappt. Die "Trapez-Wellbleche" hatten wir dann durch Aluminiumprofilbleche ersetzt, die angegriffenen tragenden Bauteile der Gestelle entrosten, verzinken und lackieren lassen, sowie teilweise auch neue Träger einbauen lassen. Der "Spaß" hatte für 12 Stellplätze ca. 45.000 EUR gekostet. Es hatte sich seit Inbetriebnahme einfach niemand um den stetig schlechter werdenden Zustand der Anlage kümmern wollen. Lediglich der Wartungen an der Hydraulikanlage wurden regelmäßig gemacht.
Mit dem Ergebnis der Sanierung waren dann alle zufrieden - vor allem der glattere Boden der Alufahrbleche war ein echter Komfortgewinn.
5 Jahre nach dieser Sanierung sehen die Doppelparker nun schon wieder angegriffen aus - bis auf die Alufahrbleche. Meiner Forderung zur jährlichen Nassreinigung mit dem Hochdruckstrahler wurde zwar per Beschluss durch die WEG nachgekommen - an der Ausführung und Überwachung durch die Verwaltung ist es dann aber offensichtlich gescheitert. Mehr als eine Industriestaubsaugerreinigung ist offenbar nicht erfolgt.
Nun steht der Opel TTT meiner Tochter dort drin. Zum besseren Ausstieg rückwärtes eingeparkt. Die Doppelparkeranlage bewegt sich jedoch vertikal - d.h., die Fahrebenen werden nicht gekippt. Lediglich der angeschrägte, vorderen Querträger muss überwunden werden.
Die beiden Opel TTT meiner Kinder waren übrigens der mentale Auslöser bei mir, dass Roadster nicht unbedingt ein Stoffdach haben müssen und so kam dann auch ich zu einem Blechdachroadster in Form des e89.