Hab grade das krasse Gegenteil vom Z4 gekauft

mabel

macht Rennlizenz
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16 Februar 2013
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive23i
Hallo zusammen,

längere Suche nach einem gut erhaltenen und dabei trotzdem sehr preiswerten Auto für meine Tochter hat uns gestern, nach diversen erschreckenden Erfahrungen mit gnadenlos betrügerischen Verkäufern, zu einem älteren Renault Twingo geführt, den wir nach ausgiebigem Check gekauft haben.

Ein in jeder Hinsicht krasser Kontrast zum Z4 und irgendwie eine kultige Kiste.
Allein aufgrund der (nicht vorhandenen) Ergonomie kein Auto für lange Strecken.
Aber nach der vergnüglichen Probefahrt habe ich mir die Frage gestellt: Braucht der Mensch für einen Aktionsradius von 30 km wirklich mehr Auto?

Gruß
mabel
 
Du hängst nicht so sehr an Deiner Tochter, oder?

... wie sonst erklärst Du, dass Du sie mit einem der miestesten Autos fahren lässt? ABS und Airbag mag er haben - aber das Ding zerknittert bei einem Unfall so leicht wie ein Blatt Papier.

Bitte überdenke Deine Entscheidung nochmal - gerade einer Fahranfängerin tut mehr Sicherheit gut - auch wenn der erste Unfall in einem teureren Auto auch teurer wird, so wird die Chance unverletzt zu bleiben deutlich größer sein.

Selber Z4 mit aktuellster Technik fahren und für die eigene Tochter die minimale Sicherheit - als "krasses Gegenteil"

... ich versteh's nicht.
 
Du hängst nicht so sehr an Deiner Tochter, oder?

... wie sonst erklärst Du, dass Du sie mit einem der miestesten Autos fahren lässt? ABS und Airbag mag er haben - aber das Ding zerknittert bei einem Unfall so leicht wie ein Blatt Papier.

Bitte überdenke Deine Entscheidung nochmal - gerade einer Fahranfängerin tut mehr Sicherheit gut - auch wenn der erste Unfall in einem teureren Auto auch teurer wird, so wird die Chance unverletzt zu bleiben deutlich größer sein.

Selber Z4 mit aktuellster Technik fahren und für die eigene Tochter die minimale Sicherheit - als "krasses Gegenteil"

... ich versteh's nicht.

ergänze mal...hier der test für den twingo ..extrem schwach.....es gibt viel bessere Kleinwägen im crashtest!
http://www.adac.de/_ext/itr/tests/Crashtest/CTRenaultTwingo_1998.pdf

wenn du vom kauf noch abstand nehmen kannst dann mach es...oder verkauf den twingo gleich weiter..
hier mal eine Übersicht von den crashtests:
http://www.adac.de/infotestrat/tests/crash-test/alletests.aspx
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe durchaus den Einwand und natürlich glänzt der Twingo nicht mit besonderer Sicherhaitsausstattung. In aktuellen Kleinwagen ist man bestimmt sicherer aufgehoben.
Mir sind auch die Crashtestergebnisse bekannt. Ja, es gibt bessere Kleinwagen - aber nicht zu dem Preis, zu dem sie diesen Twingo bekommen hat.
Es gibt auch wesentlich bessere Autos als den Z4 - man muss sie aber auch bezahlen können, oder sich eben mit dem Z4 zufrieden geben!
Neben der Sicherheit gibt es immer auch etliche andere Kriterien zu bedenken und je nach finanziellen Möglichkeiten und persönlicher Lebenssituation gibt es nun mal eine Gewichtung aller Kriterien - nicht nur beim Autokauf.

Dass hier der Sicherheitsapostel-Zeigefinger erhoben wird, hatte ich erwartet und ist ja grundsätzlich auck okay. Was ich weniger okay finde ist das Beurteilen oder interpretieren einer Situation, die man gar nicht kennt.
Das ist alles relativ und es fällt mir nicht ganz leicht einen Zusammenhang zu sehen zwischen dem Autokauf einer Frau Mitte Zwanzig und dem Fahrzeug, das ihr Vater fährt !?.
"gerade einer Fahranfängerin tut mehr Sicherheit gut". Stimmt natürlich, aber was hat das mit meiner Tochter und ihrer mittlerweile 8-jährigen Fahrpraxis zu tun?
Die Frage zu stellen, ob ich nicht so sehr an meiner Tochter hänge, finde ich schon kühn. Aber ich denke mal, du hast sie nicht ganz ernst gemeint und solltest sie aufgrund deiner familiären Konstellation (und der Unkenntnis meiner) eigentlich sowieso nicht stellen :-)

Es ist mir allemal lieber, sie fährt wenigstens in einem nicht allzu stabilen Twingo, als nachts auf dem Fahrrad auf einsamer Strecke angefahren zu werden.
Die Entscheidung für den Twingo hat ausschließlich damit zu tun, einen halbwegs akzeptablen Kompromiss zu finden unter den gegebenen Randbedingungen - leider mit Abstrichen bei der Sicherheit.
Die anderen Fahrzeuge, die innerhalb ihres Budgets lagen und die wir uns angesehen hatten, waren aufgrund ihres technischen Zustands garantiert unsicherer als dieser Twingo.

Ich selber fahre Motorrad. Das ist um ein Vielfaches gefährlicher und unsicherer als in einem Twingo zu fahren und ebenfalls aus sicherheitstechnischer Sicht das krasse Gegenteil vom Z4 oder anderen modernen Autos.
Ich mach`s trotzdem, wie tausende andere Motorrad- oder Twingofahrer auch.
Meine Tochter hängt an mir - trotzdem will und wird sie nichts unternehmen, um mich davon abzubringen :-)

Gruß
mabel
 
Zuletzt bearbeitet:
es fällt mir nicht ganz leicht einen Zusammenhang zu sehen zwischen dem Autokauf einer Frau Mitte Zwanzig und dem Fahrzeug, das ihr Vater fährt
Mein Zusammenhang sähe so aus: Die Sicherheit meiner Familie steht über dem persönlichen Luxus. Ein Z4 ist definitiv Luxus. Daher würde ich, falls meine Tochter finanziell nicht die Möglichkeit dazu hätte, an dieser Stelle z.B. mit einem kostenlosen Kredit oder großzügigen Weihnachtsgeschenk aushelfen. Ich mag hier nicht den Teufel an die Wand malen aber ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen wenn ich mir die Frage stellen müsste ob das auch passiert währe wenn ich 2000 Euro dazu geschossen hätte... . Ist keine Kritik an Dir, wenn es auch so klingen mag, nur eine persönliche Meinung und ein Denkanstoß.

Gruß
Sven
 
Jetzt fangt doch alle zu heulen an. Was sollen hier diese doofen Vorwürfe. Ein Twingo ist auch ein Auto und immerhin besser und sicherer als zu Fuss gehen. Es können und wollen sich halt nicht alle Menschen 5 neue Autos leasen oder finanzieren damit das Forum zufrieden ist.
 
@Cheffe123
Keine Sorge, ich empfinde deinen Beitrag nicht als persönliche Kritik an mir sondern kann deinen "Denkanstoß" durchaus nachvollziehen und denke, was die Unterstützung und Sicherheit meiner Familie und der längst erwachsenen Kinder, die ihr eigenes Leben leben, betrifft, genauso wie du.
Aber es geht in der persönlichen Lebenssituation unserer Tochter nur ganz am Rande um ein Auto. Da gibt es noch einiges mehr, was bedacht und finanziert werden muss.
Und da geht es nicht bloß um einen "kostenlosen Kredit", ein "großzügiges Weihnachtsgeschenk" oder "2000,- Euro", die ich gerne jederzeit dazuschieße, ohne groß drüber nachzudenken :-)

Aber ich wollte hier auch weniger über meine Beziehung zu unserer Tochter, die Höhe meiner finanziellen Unterstützung der Kinder oder die Frage, wie viel mir die Sicherheit meiner Lieben wert ist, diskutieren :-)

Ich wollte lediglich kundtun, dass man meiner Meinung nach durchaus auch einen begrenzten Aktionsradius in einem Fahrzeug wie dem Twingo bewältigen kann und dass ich mir dabei tatsächlich die Frage gestellt habe: Wieviel Auto braucht der Mensch?

Gruß
mabel
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieviel Auto braucht der Mensch
Drastisch weniger als man denkt. Selbst ein Corsa A macht im Winter warm und wenn man die Fesnterkurbel bedienen kann im Sommer etwas kühl, hält einen trocken und läuft und läuft und läuft. Aber so ist das nunmal, gib dem Volk Arbeit und 66 Zoll Plasmafernseher für das Dschungelcamp (Das letzte echte Abenteuer der Menschheit) und alles ist gut.
 
Hallo mabel,

der Twingo ist eine super Sache wenn der Z zu langsam zu werden droht. Dann schwing dich einfach für eine Woche in den Twingo, wenn deine Tochter den überhaupt hergeben will. Danach wird der Z wieder zu einer Rakete.

Gruß

Thomas
 
Hallo zusammen,

längere Suche nach einem gut erhaltenen und dabei trotzdem sehr preiswerten Auto für meine Tochter hat uns gestern, nach diversen erschreckenden Erfahrungen mit gnadenlos betrügerischen Verkäufern, zu einem älteren Renault Twingo geführt, den wir nach ausgiebigem Check gekauft haben.

Ein in jeder Hinsicht krasser Kontrast zum Z4 und irgendwie eine kultige Kiste.
Allein aufgrund der (nicht vorhandenen) Ergonomie kein Auto für lange Strecken.
Aber nach der vergnüglichen Probefahrt habe ich mir die Frage gestellt: Braucht der Mensch für einen Aktionsradius von 30 km wirklich mehr Auto?

Gruß
mabel
H Mabel,
meine Güte die ganzen Sicherheitsapostel... - sorry, aber da geht die Sicherheitsdiskussion irgendwann zu weit (meine Meinung!!!). Müssen jetzt alle SUV fahren - is klar - wegen der Sicherheit :g
Ja, Zetti fahren ist Luxus - und sehr viele andere Autos sind Beförderungsmittel. Aber alles an der Sicherheit festzumachen - Blödsinn. Wenn ich zwischen zwei LKW eingekeilt werde sterbe ich womöglich auch im Hummer. Und bei dem Fahrzeug kommen dann die "Gutmenschen" mit der Umwelt...
Es gibt für jedes simulierte Unfallszenario mit Sicherheit ein "Never come back". Für den normalen Alltagsgebrauch ist das ein Vernunftkauf - bin denn auch schon oft gefahren - und da gebe ich dir recht - zwischendurch einfach mal durchatmen - sich die Frage stellen "wie viel Auto braucht ein Mensch" - und beim nächsten mal im "Luxuswagen" die Fahrt umso mehr genießen. Viel Spaß mit der Kiste :t - und wenn er dann doch mal in die Werkstatt muss - erfreue dich an den kleinen Preisen:14yesz:
 
Ein Twingo ist doch völlig ausreichend, für personen die nur die praktische Seite eines Autos schätzen! Und soooooo unsicher sind die Dinger jetzt auch nicht, da sind wir früher mit ganz anderen Autos unterwegs gewesen... :X
 
Ein Twingo ist doch völlig ausreichend, für personen die nur die praktische Seite eines Autos schätzen! Und soooooo unsicher sind die Dinger jetzt auch nicht, da sind wir früher mit ganz anderen Autos unterwegs gewesen... :X
wenn ich an meinen ersten Wagen (und den zweiten und den dritten...:rolleyes5) denke... der wurde nur vom Rost und der Farbe die ich mit der Rolle aufgetragen habe zusammengehalten...:X Bei einem Crashtest - hätte sich das vordere Nummernschild bis zum Tüv-Plakette auf dem hinteren durchgeschoben - und ich rede von einem Crash mit max 30km/h - achso - ich habs überlebt - und alle meine Freunde deren Autos nicht besser waren auch.. Ok - ich muss zugeben auf der Autobahn hab ich die LKW behindert und heute bin ich vermutlich mit meinem Rennrad schneller unterwegs;)
 
Also wir hatten in der Familie 3 Twingos (und zwar vom Ersten).

Rundum gelungen Auto welches ungemein praktisch ist! Würde mir jederzeit wieder einen kaufen :t
 
Und ich dachte schon,nicht schon wieder ein Porsche Fred ;):) :-) .Der Twingo ist völlig ok wenn ich da an mein erstes Auto denke;ein Fiat Ritmo aus den 70ern,für 800 Muck gab es halt nicht mehr und ich hatte auch nicht mehr über,jaja selbst bezahlt,...und mein Senior fuhr S-Klasse :p :P Ich lebe noch...Das Coolste an der Kiste war,dass ich nie abschliessen musste
 
Naja, jeder wie er denkt - für "diese" 2.000 Euro mehr gibt es schon deutlich sicherere Fahrzeuge.

... und um diesen Betrag würde ich das Budget meiner Tochter gerne aufstocken.

Und ja, meiner Meinung braucht es auch in einem Aktionsradius von 30 km "mehr" Sicherheit. Dabei geht es mir nicht um das Maximum, sondern um das "Mindestmaß".
 
Naja, jeder wie er denkt - für "diese" 2.000 Euro mehr gibt es schon deutlich sicherere Fahrzeuge.

... und um diesen Betrag würde ich das Budget meiner Tochter gerne aufstocken.

Und ja, meiner Meinung braucht es auch in einem Aktionsradius von 30 km "mehr" Sicherheit. Dabei geht es mir nicht um das Maximum, sondern um das "Mindestmaß".
ich hätte ihr für 2000 einen alten A8 mit W12 gekauft....schön sicher.:g
 
Ein komplett ausgestatteter BMW X6 wäre schon das Mindeste für das Kind gewesen. Nur so hat man maximale Sicherheit. :thumbsup:
Und pass bitte auf, dass sie nie in diesen winzigen Z4 (ohne echtes Dach!!) einsteigt. Viel zu gefährlich!

Hoffentlich fällt uns Morgen nicht der Himmel auf den Kopf. :11sultanz
 
Ich halte den ganzen Thread für mehr als überflüssig.

Der TE hat doch mit Absicht solch einen Troll-Thread erstellt.
 
....

Und ja, meiner Meinung braucht es auch in einem Aktionsradius von 30 km "mehr" Sicherheit. Dabei geht es mir nicht um das Maximum, sondern um das "Mindestmaß".
ich sehe zwar ein das dieses Thema endlos geführt werden kann - aber eine Frage hab ich doch noch:
definiere doch einmal "Mindestmaß" &:
ich z.B. fahre Fahrrad auf öffentlichen Straßen - und ja, auch schon mal ohne Helm...
ich fahre auch Motorrad - und da sind die Unfallgegner oftmals Autos...
und dann bin ich auch raus aus der Diskussion.
 
Hi

habe aktuell auch einer meiner Töchter einen Wagen bezuschusst....und peinlichst darauf geachtet dass sie einen verkehrssicheren Wagen nimmt , nicht mit Reparaturstau vorbelastet ist und Ihr zudem auch gefällt und finanziell erschwinglich bleibt und auch einigermassen sparsam im Unterhalt ist. Dabei hab ich sie aktiv unterstützt bei der Fahrzeugsuche....und immer Geduld gepredigt..und nach ca 6 Wochen hatten wir den passenden. Eine Zuzahlung meiner Tochter erhöht imho den Aufmerksamskeitswert für das Fahrzeug und hilft dabei dass sie achtsam damit umgeht.
 
Ganz sicher möchte ich mich nicht in die Diskussion einmischen, wer seinen Kindern welches sichere oder weniger sichere Auto kauft oder nicht kauft - weil mich das bei fremden Menschen schlicht nichts angeht. Jedenfalls komplett untauglich sind aber sämtliche "Argumentationen" dahingehend, dass ein etwaig unsicheres Auto doch nicht schlimm sei, weil auch andere Menschen in (ggf. erheblich) unsicheren Fahrzeugen unterwegs sind oder waren.
 
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Reaktionen: UPZ
... scheinbar teilen nur sehr wenige Leser meine Bedenken.

Interessant wäre zu wissen, welche Eltern hier die Meinung von mabel teilen, ihr Kind in einem Uralt-Twingo rumfahren zu lassen. dabei gehe ich mal davon aus, dass ein Exemplar mit wenigstens ABS gewählt wurde.
 
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