Kann sowas funktionieren? Was sagen die Chemieker dazu?

In Verbindung mit elektrisch beheizten Zündfunken hat das ca. 5% gebracht. Die Werte auf der Homepage sind ziemlich optimistisch
 
Was für ein Schwachsinn! Aber der Glaube versetzt ja oft Berge!

Hier wird, mit Hilfer der Batterie, eine lächerlich geringe Menge an Knallgas produziert.

Den Strom hierfür muss natürlich die Lichtmaschine bringen.
Der Kraftstoffverbrauch steigt wahrscheinlich eher als das er sinkt.

Ein typisches Beispiel wie man Leute übers Ohr hauen kann.
 
Mich hat mehr das grundsätzliche Prinzip interessiert. Angeblich fahren sogar Autos nur mit diesem Knallgas (natürlich mit anderen Anlagen).
 
vergleicht mal den heizwert von diesel und braungas...
 
Das alleine bringt mich nicht weiter. Man muss auch Energie zuführen um das Gas herzustellen. Ein Motor der nicht darauf eingestellt ist dürfte damit auch nicht vernünftig laufen behaupte ich mal. Es geht mehr darum wie viel Energie man reinstecken muss um x-Liter Gas zu produzieren und wie viel Energie man da wieder rausbekommt.... . Würde mich schon mal interessieren. Da man ja weiterhin Wasser zuführen müsste kann man kein Perpetuum Mobile (oder wie man das schreibt) erwarten aber Wasser zahle ich lieber als Strom und Benzin.... .
 
Was sollen die Chemiker dazu sagen? Die Physiker nennen lediglich das Wort "Energieerhaltungssatz" und schon ist jede weitere Diskussion zwecklos.

Es liegt doch aber auf der Hand, dass Wasser einen sehr geringen Energiegehalt hat, ansonsten würden wir die Weltmeere leer pumpen und in unseren Autos verfahren.

Und wenn lediglich Wasser in ein System rein kommt und Wasser dieses System wieder verlässt, bleibt lediglich die Schwerkraft über, mit der sich Energie aus diesem System nach außen bringen lässt (z.B. Wassermühle).

Das Wasserauto kann also funktionieren, wenn auf dem Dach eine 10-Meter-Stange angebracht wird und sich dort oben ein großer Wassertank befindet. (siehe Anhang)

Es ist jedoch absoluter Schwachsinn erst Energie zur Elektrolyse reinzustecken (viel Verlustwärme) um dann das Zeug wieder zu verbrennen (ebenso viel Verlustwärme).

Wenn ein Wasserauto funktionieren soll, dann bitte möglichst ohne Energieverluste. Meine Idee krankt noch an den Reibungsverlusten :b ... natürlich ist in meiner Idee auch Energie gespeichert, denn irgendwie muss das Wasser da oben auch raufkommen :M

(und mein Auto würde ohne den eingebauten Drehrichtungsumkehrer, der im Bild nicht erkennbar ist, rückwärts fahren :X)
 

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Was sollen die Chemiker dazu sagen? Die Physiker nennen lediglich das Wort "Energieerhaltungssatz" und schon ist jede weitere Diskussion zwecklos.

Es liegt doch aber auf der Hand, dass Wasser einen sehr geringen Energiegehalt hat, ansonsten würden wir die Weltmeere leer pumpen und in unseren Autos verfahren.

Und wenn lediglich Wasser in ein System rein kommt und Wasser dieses System wieder verlässt, bleibt lediglich die Schwerkraft über, mit der sich Energie aus diesem System nach außen bringen lässt (z.B. Wassermühle).

Das Wasserauto kann also funktionieren, wenn auf dem Dach eine 10-Meter-Stange angebracht wird und sich dort oben ein großer Wassertank befindet. (siehe Anhang)

Es ist jedoch absoluter Schwachsinn erst Energie zur Elektrolyse reinzustecken (viel Verlustwärme) um dann das Zeug wieder zu verbrennen (ebenso viel Verlustwärme).

Wenn ein Wasserauto funktionieren soll, dann bitte möglichst ohne Energieverluste. Meine Idee krankt noch an den Reibungsverlusten :b ... natürlich ist in meiner Idee auch Energie gespeichert, denn irgendwie muss das Wasser da oben auch raufkommen :M

(und mein Auto würde ohne den eingebauten Drehrichtungsumkehrer, der im Bild nicht erkennbar ist, rückwärts fahren :X)


Hallo Frank, wenn dein erster Prototyp fahrbereit ist, wäre ich gerne beim Elchtest dabei.
Ich würd mich dazu als Freiwilliger melden, um den Tank mittels Eimerchen zu füllen! :D
 
Naja, so wie beschrieben kann es natürlich nicht funktionieren. Die Elektrolyse hat einen grottigen Wirkungsgrad. Aber wie so oft setzen Bauernfänger auf durchaus bekannte Prinzipien auf. Zur Wasserstofferzeugung kann man auch Abwärme nutzen. H2O dissoziiert bei >1700°C in 2H2 und O2. Wenn man zB irgendwo im/beim Motor ein Platinblech auf 1700° heizt und H2O draufgibt kommt H2 heraus (zusammen mit dem O2 macht es natürlich gerne unkontrolliert peng). Ebenso bekannt ist die Dampfreformierung, bei der Kohlenwasserstoffe (zB Benzin) mit Wasserdampf bei 500° und Druck umgesetzt. Dann brauchts noch Methan und einen Katalysator und CO sowie jede Menge Wasserstoff sind das Ergebnis. Für ein Auto könnte man das mit erheblichem Aufwand sicher nutzen, aber eben nicht so wie da oben.
 
Was jedoch durchaus funktioniert:

Motor im optimalen Wirkungsgrad laufen lassen, die Energie daraus geschickt speichern und unter Volllast wieder zuführen um den Motor wieder in einem besseren Wirkungsgrad zu betreiben oder dem Leistungsabruf zu genügen.

Ob das nun Braungas sein muss oder doch besser eine Mild-Hybridvariante?!?
 
Das Wasserauto kann also funktionieren, wenn auf dem Dach eine 10-Meter-Stange angebracht wird und sich dort oben ein großer Wassertank befindet. (siehe Anhang)

Wenn Du den Tank oben offen lässt, könntest Du noch Regenwasser auffangen und bräuchtest für das Rauftransportieren des Wassers zumindest keine Energie aufwenden...
 
Kaum zu glauben, daß man an der Aufmachung bereits erkennen kann, was dahinter steckt. Egal, ob es sich um die risikolose Geldvermehrung an der Börse handelt, um Rheumadecken, mit denen man auch Prostataleiden und erschlaffte Sexualtriebe kurieren kann oder um physikale Perpetui mobili, immer wieder fällt diese aggressive Farbgebung sofort ins Auge, markige Sprüchlein, die einen gleich ein paar Seiten weiter locken sollen, wo dann geläuterte Zeitgenossen vollmundig bestätigem, von ihren Zweifeln geheilt worden zu sein und den Anbieter-Messias in den höchsten Tönen loben. Am Ende steht dann die Aufforderung zur Tat: möglichst Geld für Mist auszugeben, manchmal für Büchlein mit geringem Heizwert, für ominöse Pakete, deren Inhalt große Ähnlichkeit mit dem Spaceshuttle-Bausatz für Sechsjährige hat oder auch für Abonnements mit dem Versprechen, daß sich der Erfolg wenn nicht gleich, doch dann nach einigen tausend Euro später sicher einstellen wird.
 
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