kaum zu glauben

wensi1974

macht Rennlizenz
Registriert
28 Dezember 2009
Ort
Ostfildern bei Stuttgart
Wagen
BMW Z4 e85 roadster 2,5i
...ich installiere gerade mein Notebook neu.....und habe nun einen Bluetooth-Treiber im Internet runter geladen.
70 MB groß.:eek: :o:eek: :o
Das muss man sich mal überlegen: 70MB!!!!!:rolleyes4
Mein erster Rechner hatte ne 20MB Festplatte (8086 Rechner mit 4,77Mhz Taktfrequent).:X

Leute, das WIN3.1 ging glaube ich über 3 Disketten, ca. 5MB.
WIN95 habe ich noch ne Diskettenversion über 30 Disketten, ca. 50 MB

Was um Gottes Willen steckt alles in einen Bluetooth-Treiber mit 70MB???

Ich verstehe die Welt nicht mehr.....
Habe fertig...

Gruß Wensi
 
Allerdings ist es heute auch "toll", dass anstelle einen ganzen Tag auf einen fertigen Download von 1MB nur wenige Minuten oder Stunden für viele 100MB oder gar GBs zu warten :D
In dieser Hinsicht darf man endlich mal auch sagen.... dass früher eben doch nicht alles besser war :bananajump:
 
Mein erster Selbstbau-Computer (Sinclair ZX 81) hatte 2 kB - kB, nicht MB!
Viel mehr als PingPong am TV war damit nicht zu machen und wir mussten auch noch auf das deutsche PAL-System umbauen, da alles auf die US-Fersehnorm (NTSC) ausgelegt war.
Die Programme wurden auf Audio-Kassette abgespeichert - das hörte sich so ähnlich wie dieser FAX-Ton an - und das Laden der wahnsinnigen Datenmenge :) dauerte 5 Minuten und länger.
 
ja, dass weiss ich schon, dass der Treiber nur wenige kB groß ist.
Aber das ist doch genau das. Alle paar Jahre schnellere Rechner und trotzdem ist die Kiste lahm wie bei WIN95....alles bläht sich auf.
Muss doch glatt mal bei meinem Rechner spaßeshalber WIN98 mal installieren....der müsste doch abgehen wie Schmitts Katze :D
Gruß Wensi
 
Da unterhalten sich die alten Männer und schwärmen von den glorreichen Anfängen des Informationszeitalters...

In those days spirits were brave, the stakes were high, men were real men, women were real women, and small furry creatures from Alpha Centauri were real small furry creatures from Alpha Centauri.

Von:? :b


Gruß,

Björn
 
Kann ich leider 100% nachvollziehen.

Hatte 1988 meinen ersten C64...
LOAD "$" ,8,1 und so...damals musste man schon auf Programmstarts warten.

Nutze mittlerweile zwei 27" Quad-Core iMacs. Beide brauchen dank aktuellem Betriebssystem fast 10 Minuten zum Booten.

Irgendwie schafft es die Menschheit immer wieder, jeden Performance-Fortschritt der Hardware ins quälend lahme zu überreizen.

Dafür ist wird jede Aktivität mit einer 20MB grossen Animation dargestellt und aktuelle Apps werden dank Retina-Auflösung zu einem 400MB-Download...

Heutige Hardware mit der Software von vor 2 Jahren, da stimmt der Speed :)

Gesendet von meinem GT-N7000 mit Tapatalk 2
 
Cool, ein Nerd-Fred!!
Und Brummm mittendrin... :D
BTW: Ich habe lange nichts mehr von voon gehört. :(

Aber um auch was sinnvolles zum Thema beizutragen:..... Ähm... Ja.... Hmm... Pacman?! :D
 
wir durften Star Trek, noch auf den grünen Röhrenmonitoren, nur mit den Zeichen
+
-
*
[
]
programmieren. Die Steuertasten waren die Tasten D U R L F und die Leertaste. Das war so vorgegeben.... Abweichungen nicht erlaubt. Für welchen Befehl wir die Tasten benutzten, das war uns frei gestellt.
Und das durfte alles auf die eigene 5 1/4" Floppy gespeichert werden. Ich glaub ich muss mal aufn Speicher ob ich die noch habe :)
Basic war damals DIE Computersprache :)
Man war ich stolz.... :rolleyes:


.
 
wir durften Star Trek, noch auf den grünen Röhrenmonitoren, nur mit den Zeichen
+
-
*
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programmieren. Die Steuertasten waren die Tasten D U R L F und die Leertaste. Das war so vorgegeben.... Abweichungen nicht erlaubt. Für welchen Befehl wir die Tasten benutzten, das war uns frei gestellt.
Und das durfte alles auf die eigene 5 1/4" Floppy gespeichert werden. Ich glaub ich muss mal aufn Speicher ob ich die noch habe :)
Basic war damals DIE Computersprache :)
Man war ich stolz.... :rolleyes:


.

Nö, Assembler war cooler, da 100x so schnell :D

Da gibts ja so einen schönen Vergleich: Wenn Programmiersprachen Autos wären...

BASIC-Interpreter:
Eine Ente - weder modern, noch besonders schnell, aber für jeden erschwinglich. Und manch einer, der sich dran gewöhnt hat, will gar nichts anderes mehr haben.
BASIC-Compiler:
Eine Ente, bei der die Rückbank einem Super-Turbo-Einspritz-Kompressor- Hochdruck-Hochleistungsmotor geopfert wurde.
C:
Ein offener Geländewagen. Kommt durch jeden Matsch und Schlamm, aber der Fahrer sieht hinterher auch dementsprechend aus.
Assembler:
Ein Go-Cart ohne Sicherheitsgurte und Überrollbügel. Gewinnt jedes Rennen, wenn es nicht vorher im Graben landet.
 
auf ZX81 hab ich mein erstes Rennspiel gemacht :s
Die Tastatur war der Hit und deswegen mußte später auch der C116 her :)
 
Egal ob Basic oder Assembler: Damals konnte man die Computer noch wirklich "von Hand" und als Einzelner programmieren. :t
 
auf ZX81 hab ich mein erstes Rennspiel gemacht :s

Das hast Du aber nicht in Basic geschrieben :M.

Egal ob Basic oder Assembler: Damals konnte man die Computer noch wirklich "von Hand" und als Einzelner programmieren. :t

:t, wobei das auch Jahre später noch ging, da Du ja vielseitig interessiert bist, ist dir die Entstehungsgeschichte von Linux vermutlich bekannt.
Auch sonst gingen (und gehen) viele Dinge auf Einzelinitiativen zurück, dies gilt allerdings vor allem im Free/Open-Software Umfeld (imho).

Gruß,

Björn

p.s. Bis auf I N X S nur alte ... hier. :b
 
Nun, ich frage mich seit langem, was HP in seinem Multifunktionsdruckertreibern reinpackt. Größe ca. 150 MB.
Installationsdauer auf aktuellen Rechnern ca. 20 Minuten.

Alternativ dazu der Brother Multifunktionstreiber ca. 40 MB groß und in 5 Minuten installiert.
Mit beiden kann man (auf den jeweiligen Geräten) Faxen, Drucken, Scannen.
Wo ist also der Unterschied? Scheinbar haben die HP Programmierfuzzis keine Lust gehabt effizient zu programmieren.

Das scheint in der heutigen Zeit eine ehr untergeordnete Rolle zu spielen.
 
Nun, ich frage mich seit langem, was HP in seinem Multifunktionsdruckertreibern reinpackt. Größe ca. 150 MB.
Installationsdauer auf aktuellen Rechnern ca. 20 Minuten.

Alternativ dazu der Brother Multifunktionstreiber ca. 40 MB groß und in 5 Minuten installiert.
Mit beiden kann man (auf den jeweiligen Geräten) Faxen, Drucken, Scannen.
Wo ist also der Unterschied? Scheinbar haben die HP Programmierfuzzis keine Lust gehabt effizient zu programmieren.

Nö, von dem einen Hersteller gibts halt mehr Geräte als vom anderen Hersteller. Ergo wird auch der "allgemeintreiberfürallegeräte" umfangreicher sein. Ein Haupttreiber und dann angepasste Installation für das jeweilige Endgerät. Aber alles in diesem einem File von 40 oder 400MB gepackt.... ......


.
 
... wobei das auch Jahre später noch ging, da Du ja vielseitig interessiert bist, ist dir die Entstehungsgeschichte von Linux vermutlich bekannt.
Auch sonst gingen (und gehen) viele Dinge auf Einzelinitiativen zurück, dies gilt allerdings vor allem im Free/Open-Software Umfeld (imho). ...

Mittlerweile bekomme ich das nur noch beruflich ab und an ein wenig mit. :) Wenn ich zurückdenke, dann ist es einfach bemerkenswert, dass "man" (nicht ich) zu Zeiten der 8-Bit-Computer als Einzelner ein Programm schreiben konnte, das unzählige Menschen zum Staunen brachte und begeisterte. Insbesondere die damaligen Sinclair-Computer wurden ja wirklich beeindruckend ausgereizt. :t

Heutzutage sitzen riesige Entwicklerteams viele Monate an einem einzigen Programm - das dann häufig kaum noch echte Emotionen weckt. Natürlich ist der technische Fortschritt gewaltig. Dennoch denke ich ab und an gerne an die Anfänge zurück. :)
 
p.s. Bis auf I N X S nur alte ... hier. :b

Achja? Wie alt bin ich denn? :13wink3z:

Egal ob Basic oder Assembler: Damals konnte man die Computer noch wirklich "von Hand" und als Einzelner programmieren. :t
man konnte damals die Computer noch wirklich "von Hand" und als Einzelner programmieren?

Kannst du dieser Aussage mal eine Begründung anhängen, oder wolltest du als Aussenstehender einfach mal was zum THema gesagt haben? :12toffz:
 
Das stimmt aber so auch nicht. Fast alle, aber wirklich fast ausnahmslos alle großen Programme wurden von kleinen Teams entwickelt, in der Regel 1 bis 4 Leute. Wer sagt, das geht heute nicht mehr, der schaue sich Google, Twitter und facebook an. Linux, Photoshop, Pagemaker, Adobe Illustrator usw usw usw, alles nur kleinste Teams, die dann später größer wurden.
Auch jetzt läßt sich mit einer guten Idee und minimalem Startkapital sofort und vielleicht noch eher als früher ein Programm am Markt durchsetzen.

Auf der anderen Seite stehen die Konzerne, die in der Hauptsache bestehende Software verwalten und mit neuen Oberflächen versehen. Wenn also HP oder ein anderer Hersteller ein Treiberpaket für Drucker herausgibt, dann ist das kein optimal auf diese Drucker geschriebener Code, sondern ein Sammelsurium von altem Code, der irgendwann mal für die Drucker geschrieben and nur angepasst wurde. Viele Dinge könnten zusammengefasst werden, das passiert aber nicht, weil es zu viel Geld kostet.

Ein anderes Problem ist die typische Fluktuation in amerikanischen Softwareunternehmen. Schon seit langen Jahren gibt es bei Microsoft keinen mehr, der weiß, wie der Kernel von IE funktioniert. Es wurden immer wieder Layer drumherum programmiert, um neue Funktionen zu schaffen. Dadurch ist das Tierchen so langsam geworden.

Bei neuen Programmen stellt sich die Herausforderung, dass die Eintrittsschwelle sehr hoch liegt. Heutzutage erwartet jeder von einem neuen Programm, dass es alle möglichen Dinge von Anfang an unterstützt, z.B. Drag&Drop, Dateiformate, das zum Betriebssystem passende User Interface etc. Da muss viel programmiert werden, was mit dem eigentlichen Programmzweck überhaupt nichts zu tun hat.

Auch bei bestehenden Programmen ist das nicht so einfach. Typischerweise liegen Millionen von Code-Zeilen in C vor, die dann irgendwie an die UI-Bibliotheken angebunden werden müssen.
 
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