Killerspiele - Wie ist Eure Meinung

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Man müsste beim installieren eines Ab 18 Spieles nur die Perso Nummer zum überprüfen eingeben damit die Installation weitergeht und schon wäre das Hauptproblem das Minderjährige solche Spiele spielen gelöst, die meisten 14 jährigen haben sicherlich keine 18 jährigen Freunde.

Das die die Spiele dann natürlich noch illegal aus dem Netz ziehen ist eine andere Geschichte, aber das würde bei einem Verbot auch nicht anders aussehen.
 
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Hallo

also ich bin der meinung, dass das alles Erziehungssache ist. Ich bin auch 32 und habe früher viel gespielt. Es ist zwar eine Zeitlang her, aber ich habe damals Wolfenstein, Quake 1-3, Duke Nukem, Halflife gespielt, und das auch ziemlich intensive.

Ich muss sagen, dass in den 90er Jahren es keine Amokläufe gegeben hat, ziemlich unddenkbar in Deutschland. Sicherlich in Amerika an der Tagesordnung aber hier...völlig unddenkbar.....aber was hat sich geändert?

Nun streng genommen, finde ich, dass besonders die Erziehung nachgelassen hat. Eltern kümmern sich nicht mehr so um Ihre Kinder wie es früher war. Ich kann mich erinnern, dass unsere Eltern sich immer um uns gekümmert haben, auch viele Dinge erklärt haben, was real ist und was unreal ist. Wir sind glücklich aufgewachsen.....hatten ne tolle Kindheit gehabt.

Wir haben aber auch viele Alternativen gehabt...Kinderspielplätze, haben auf dem Bolzplatz Fussball gespielt, andere Spielzeuge wie RC Autos, Carerra Bahn, Gesellschaftsspiele...das gehört dazu, damit ein Kind so aufwächst, damit es sich in seiner sozialen Umgegebung rechtfindet. Ich will nicht sagen dass killerspiele an sich schuld daran sind, aber wenn ein 10 jähriger so ein Spiel spielt wird es einen anderen Effekt haben, als wenn ein 16 Jähriger damit spielt. .....das fäng klein an, wenn du als 10 Jähriger als Cowboy für den Karneval verkleidest. Strengenommen, müsste dies dann in der heutigen Debatte auch verboten werden !!!!!!

Wie gesagt, es muss strikter kontrolliert werden, und die Eltern müssen Ihre Kinder besser erziehen.

Ich habe früher immer mit PCs gespielt, ich hatte keinen 64 oder keinen Amiga 500 oder Atari....ich habe PC Games gespielt.
Parallel gab es Nintendo....aber die hatten so harmlose spiele gehabt, das war was für Kinder.....Während auf dem Nintendo Super Mario gespielt wird haben wir auf dem PC Fs Flight Simulator gespielt, Larry, Police Quest, Test Drive und wie sie alle heissen.

Dann kamen die Shooter, aber ich war dann schon 16 als die kamen...also denke ich mal dass wir auch Glück hatten. Meine Eltern haben uns eigentlich verboten solche Spiele zu spielen, aber gut ist ja noch mal gut gegangen....und wir wussten ja schon was real und was unreal ist :)




Streng genommen dürften wir keine Knaller (Feuerwerkskörper) Karnevals Pistolen mehr in die Handnehmen, wenn d
 
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...haben wir auf dem PC Fs Flight Simulator gespielt, Larry, Police Quest, Test Drive und wie sie alle heissen...

ach gott, da wird man ja gleich ganz wehmütig :)

"früher" (das soll jetzt kein früher wird alles besser werden...) kamen wir jugendliche mangels internet einfach schwieriger bis gar nicht an gewisse dinge ran.

pornos? mit viel glück wurde da mal vom großen bruder die vhs kassette geklaut die dann übern schulhof ging. heute schaut man ins internet und wird erschlagen vom angebot.
gewaltfilme? gabs damals auch nur über den schulhof oder freunde. aber eben nicht in dieser menge wie sie heute verfügbar sind (download über irgendwelche torrents, youtube, etc.)

mangels alterkontrolle im internet gibts das halt schon, sobald man ne www-adresse eingeben kann...

computerspiele? anfangs musste man noch raten was der pixelhaufen darstellen soll, heute gibts fotorealistische grafik...

dazu gabs keine konsolen, man sahs nicht stundenlang auf bude sondern war draussen unterwegs mit freunden. teilweise bin ich morgens aus dem haus und abends wieder rein. natürlich ohne handy, also auch nicht erreichbar - so what?

die eltern heutzutage sind denke ich einfach ein stück weit überfordert. die erziehung müsste anders laufen als früher. vielleicht einfach "schneller". das fängt schon an das man heute schätzungsweise minimum 5 jahre früher mit den kindern über aufklärung sprechen sollte...

vertrauen ist auch ein großes thema. in meinem bekanntenkreis gibts einige, die ihren kindern handys gekauft haben um sie anrufen zu können und die ganz nervös werden wenn kein empfang ist. oder fernseher mit konsole ins kinderzimmer stellen, weil dann gibt der kleine abends ruhe. was ein unsinn.

aber ich kann halt auch schlau daherreden - mangels kinder :d
 
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Vor ca. "20" Jahren bekamen die "Rotzlöffel" ein paar hinter die Ohren, wenn sie sich nicht anständig aufgeführt haben, so wurde jedes Kind damals ein Grenze aufgezeigt aber bei den heutigen Schülern gibt es so ein Grenze nicht mehr, denn nur von gutem zureden und "Ja, wenn du jetzt nicht brav bist, dann gehst du raus" wird sich meiner Meinung nichts ändern, die Lehrer dürfen einfach nicht mehr durchgreifen und das ist ein Hauptproblem an Schulen wie ich finde!

Hab mir mal die Super Nanny angesehen und ich musste mich halb totlachen (wobei es eigentlich echt traurig ist), da war ein rotzfrecher Junge der absolut nicht gehört hat, die Nanny saß ihn mind. 20 mal innerhalb einer Stunde auf die "stille Treppe" wenn er "böse" war. Mal ehrlich wer hat den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als seinen Sohn immer und immer wieder auf die Treppe zu sitzen, noch dazu weil der es auch noch lustig fand sich auf die Treppe zu sitzen, um dann gleich wieder (welch Wunder :j) aufzustehen und davon zu laufen. Da wird man als Elternteil echt für dämlich verkauft!

mfg
Kale

Ich bin 1968 eingeschult worden und zu meiner Zeit gab es keine Schläge mehr und es hat auch funktioniert. Das Fehlverhalten wurde konsequent korregiert und klar angesprochen, daran happert es heute. Ich besuche selbst nicht mehr die Schule, aber meine Kinder haben sich öfters beschwert das die Lehrer einfach alles ignorieren bis dann gar nichts mehr geht. Ein Kommentar eines Lehrers in der Grundschule war: "Der geht eh keine 9 Jahre zur Schule warum soll ich mich ärgern!" der Kommentar meiner Tochter und deren Mitschüler in der 3. Klasse war "Hoffentlich kommen wir bald aufs Gymnasium damit die Doofköppe = Störenfriede aus der Klasse sind.". Falls es jemanden interessiert der Lehrer ist Rektor der Grundschule (kein Scherz).

Zu dem Thema Nanny möchte ich anmerken, das ich noch keine Sendung gesehen habe. Die Dame versucht nur konsequent und ohne Schläge das was die Eltern verbockt haben zu korregieren, was mit zunehmendem Alter natürlich immer schwieriger wird. Aber ab dem Alter von 14 bis ... machen die jetzt ja Urlaub in USA, Brasilien ... bin aus versehen einmal in so eine Sendung geraten. Nach 5 Minuten hatte ich genug.

Wir sollten uns einmal die Frage stellen was wir wollen:
Wer soll die Kinder erziehen? z.B. ein Elternteil der dann natürlich nicht oder nur begrenzt Arbeiten kann oder der Kindergarten und die Schule. Dafür müssen dann aber auch die Rahmenbedingungen geschaffen werden und nicht wie jetzt die Eltern müssen Arbeiten und der Kindergarten und die Schule sind nicht für die Erziehung verantwortlich. Die Kinder erziehen sich dann halt selbst, so wie es leider sehr oft geschieht mit allen Problemen die wir zur Zeit haben. Wenn die Kinder ab 7:00 Uhr bis 17-18:00 Uhr nicht von den Eltern erzogen werden können und in jungen Jahren schon um 19:30 Uhr ins Bett gehen, dann stellt sich halt die Frage was soll in den ca. 2 Stunden mit den Eltern alles geleistet werden, Essen, Hausaufgaben, Gute Nacht-Geschichte ... Nur als Anmerkung, ich bin nicht betroffen sondern sehe nur Links und Rechts. Meine Kinder werden jetzt 16 und 21 und meine Frau und ich haben immer gesagt "Solange es geht versuchen wir mit einen Verdienst auszukommen." und wir haben immer gesagt "Wir Leisten und den Luxus das nur einer Arbeiten geht.", dafür gab es auch Jahre ohne Verreisen sondern Urlaub mit viel Zeit für die Kinder.

Was ich auch immer sehr gut finde ist die Aussage von Eltern die beide Arbeiten gehen: "Ich kann ohne Arbeit nicht sein, zuhause bleiben und die Kinder erziehen ist mir zu wenig!". Die sind wenigstens zwei Mal pro Jahr in Urlaub gefahren, hatten verschiedene Probleme mit den Kindern, was diese nicht verstehen konnten, "Die Kinder haben doch alles!". Meine Frau ist mit der Erziehung und dem Haushalt ausgelastet gewesen, hatte aber immer das Gefühl nicht genug zu Leisten.

Ich glaube dieses Thema braucht man mit unserer Familienministerin nicht zu diskutieren = erfolgreiche Politikerin und mehrfache Mutter mit einem Umfeld was sich der normale Bürger nicht leisten kann (entweder nur ein guter Verdienst oder Kindermädchen).
 
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Zu den Anmerkungen von weltmeister und dpunkt:

Alle diese kleinen Punkte ergeben in Summe das große Problem und unsere Politiker sind mittlerweile so weit vom normalen Bürger entfernt, das diese nicht mitbekommen welche Probleme in der Gesellschaft existieren. Nicht jede Mutter/Vater geht gerne Arbeiten und lässt seine Kinder allein zu Hause (Spielplätze sind oft in einem schlechten Zustand und dürfen erst ab 15:00 Uhr genutzt werden).

Da ist der einfache Gedanke "keine legalen Waffen = keine Gewalt und keine Verbrechen" doch einfach SUPER. Allerdings wird man dann nach ein paar Jahren feststellen das zu 99% illegale Waffen genutzt werden und somit alles nichts gebracht hat (siehe Gutachten BKA zum Thema Waffenrechtsverschärfung 2003 und England Verbot des Privatwaffenbesitzes). Aber bis dahin hat der "gute Bürger" das alles wieder vergessen und man kann dann ja wie in England alles per Videokamera überwachen. Das verhindert zwar kein Verbrechen aber man hat wenigstens Bilder von den Tätern und der Bürger fühlt sich sicher. Ich glaub mir wird jetzt ÜBEL!
 
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Ich bin 1968 eingeschult worden und zu meiner Zeit gab es keine Schläge mehr und es hat auch funktioniert. Das Fehlverhalten wurde konsequent korregiert und klar angesprochen, daran happert es heute. Ich besuche selbst nicht mehr die Schule, aber meine Kinder haben sich öfters beschwert das die Lehrer einfach alles ignorieren bis dann gar nichts mehr geht. Ein Kommentar eines Lehrers in der Grundschule war: "Der geht eh keine 9 Jahre zur Schule warum soll ich mich ärgern!" der Kommentar meiner Tochter und deren Mitschüler in der 3. Klasse war "Hoffentlich kommen wir bald aufs Gymnasium damit die Doofköppe = Störenfriede aus der Klasse sind.". Falls es jemanden interessiert der Lehrer ist Rektor der Grundschule (kein Scherz).

Zu dem Thema Nanny möchte ich anmerken, das ich noch keine Sendung gesehen habe. Die Dame versucht nur konsequent und ohne Schläge das was die Eltern verbockt haben zu korregieren, was mit zunehmendem Alter natürlich immer schwieriger wird. Aber ab dem Alter von 14 bis ... machen die jetzt ja Urlaub in USA, Brasilien ... bin aus versehen einmal in so eine Sendung geraten. Nach 5 Minuten hatte ich genug.

Wir sollten uns einmal die Frage stellen was wir wollen:
Wer soll die Kinder erziehen? z.B. ein Elternteil der dann natürlich nicht oder nur begrenzt Arbeiten kann oder der Kindergarten und die Schule. Dafür müssen dann aber auch die Rahmenbedingungen geschaffen werden und nicht wie jetzt die Eltern müssen Arbeiten und der Kindergarten und die Schule sind nicht für die Erziehung verantwortlich. Die Kinder erziehen sich dann halt selbst, so wie es leider sehr oft geschieht mit allen Problemen die wir zur Zeit haben. Wenn die Kinder ab 7:00 Uhr bis 17-18:00 Uhr nicht von den Eltern erzogen werden können und in jungen Jahren schon um 19:30 Uhr ins Bett gehen, dann stellt sich halt die Frage was soll in den ca. 2 Stunden mit den Eltern alles geleistet werden, Essen, Hausaufgaben, Gute Nacht-Geschichte ... Nur als Anmerkung, ich bin nicht betroffen sondern sehe nur Links und Rechts. Meine Kinder werden jetzt 16 und 21 und meine Frau und ich haben immer gesagt "Solange es geht versuchen wir mit einen Verdienst auszukommen." und wir haben immer gesagt "Wir Leisten und den Luxus das nur einer Arbeiten geht.", dafür gab es auch Jahre ohne Verreisen sondern Urlaub mit viel Zeit für die Kinder.

Was ich auch immer sehr gut finde ist die Aussage von Eltern die beide Arbeiten gehen: "Ich kann ohne Arbeit nicht sein, zuhause bleiben und die Kinder erziehen ist mir zu wenig!". Die sind wenigstens zwei Mal pro Jahr in Urlaub gefahren, hatten verschiedene Probleme mit den Kindern, was diese nicht verstehen konnten, "Die Kinder haben doch alles!". Meine Frau ist mit der Erziehung und dem Haushalt ausgelastet gewesen, hatte aber immer das Gefühl nicht genug zu Leisten.

Ich glaube dieses Thema braucht man mit unserer Familienministerin nicht zu diskutieren = erfolgreiche Politikerin und mehrfache Mutter mit einem Umfeld was sich der normale Bürger nicht leisten kann (entweder nur ein guter Verdienst oder Kindermädchen).

Ich hab ja nie behauptet das man die Kinder "schlagen " soll aber ein Klapps auf den Hintern hat noch niemanden geschadet!

mfg
Kale
 
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Ich hab ja nie behauptet das man die Kinder "schlagen " soll aber ein Klapps auf den Hintern hat noch niemanden geschadet!

mfg
Kale

Seh ich anders...man kann auch anders erziehen, ohne einen "Klapps"...
Wenn ich mitkriegen würde, dass ein Lehrer mein Kind schlagen würde (wenn ich eins hätte!) wäre ich aber fix zur Stelle...
 
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Zugegeben, ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen. Aber unabhängig der geäußerten Meinungen sei mir folgendes zu diesem Thema zu sagen gestattet:

Schön das es neben mir auch andere gibt die eine konstruktive Meinung zum Thema haben.
Was soll denn eine konstruktive Meinung sein?

Meine Meinung zu dem geforderten Verbot von sog. Killerspielen geht mit der hier mehrheitlich dargelegten konform. Da entwerfen wieder Leute Gesetze, die von dem Gegenstand ihres Gesetzesentwurfes keine Ahnung haben. Dass Politiker von ihrem Ressour keine Ahnung haben, ist ja soweit üblich (wie kann es sonst sein, dass ein Familienminister plötzlich Verteidigungsminister, Wirtschaftsminister, usw. werden kann, die in ihrem Fachgebieten keine Schnittmengen besitzen). Dafür haben die Herrn Minister ja ihre Berater. In diesem Fall scheinen ihre Berater aber sehr schlecht gewesen zu sein. Ist diese Forderung doch eher ein Schnellschuss, der gewaltig nach hinten losgehen kann. Gerade in einer derart stark regulierten Gesellschaft, wie die unsrige, braucht man Ventile, aus denen man Druck (aufgestaute Aggressionen) abbauen kann. Solche Spiele eignen sich dafür hervorragend (von dem Unterhaltungswert mal abgesehen). Besser der aufgestaute psychische Druck wird kontrolliert (bei einem schönen Ballerspiel) abgebaut, als dass er sich unkontrolliert entlädt (Amoklauf im Büro). :w

Jetzt aber mal ganz im Ernst:
Wenn irgend jemand Amok läuft, dann geschieht dies nicht ohne Grund. Meistens haben diese Leute ein jahrelang währendes Matyrium hinter sich. Vielleicht wurden sie aufs Übelste gemobbt? Sicherlich haben sie nicht mit Ballerspielen heißgespielt mit dem Gedanken: "Geil, das will ich mal in Real machen!"
Wer solche Gesetze erlassen will, der muss sich Fragen wie

  • Warum hat die Schweiz keine Probleme mit Amokläufen, obwohl jeder Schweizer wehrpflichtig ist und seine Waffen Daheim aufbewahrt?
  • Warum sind wir nicht alle zu Amokläufern oder Gewaltverbrechern mutiert, obwohl wir Ballergames gespielt und uns "böse" Filme angesehen haben?
gefallen lassen und diese adäquat beantworten können.
Mir geht es, ehrlich gesagt, ganz schön auf den Geist, als volljähriger, deutscher Bürger, von unserer Regierung zur unmündigen Person herabgestuft zu werden. Da entscheiden andere für mich, welche Filme mir zugemutet werden können, während Bürger anderer Länder dies selbst entscheiden können. Vielleicht sind sie ja erwachsener als wir?

Aber zurück zum eigentlichen Thema:
Wem die eigentlichen Gründe, die zu solchen Gewaltextasen führen, nicht interessieren, sich aber gerade im Vordergrund des Wahlkampfes zur anstehenden Bundestagswahl zum Aktionismus genötigt fühlt, der denkt nicht nach und vollzieht Fehlschüsse, wie eben das Killerspiel-Verbot.
 
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Wem die eigentlichen Gründe, die zu solchen Gewaltextasen führen, nicht interessieren, sich aber gerade im Vordergrund des Wahlkampfes zur anstehenden Bundestagswahl zum Aktionismus genötigt fühlt, der denkt nicht nach und vollzieht Fehlschüsse, wie eben das Killerspiel-Verbot.

:t
 
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Dafür haben die Herrn Minister ja ihre Berater. In diesem Fall scheinen ihre Berater aber sehr schlecht gewesen zu sein.

Wer solche Gesetze erlassen will, der muss sich Fragen wie

  • Warum hat die Schweiz keine Probleme mit Amokläufen, obwohl jeder Schweizer wehrpflichtig ist und seine Waffen Daheim aufbewahrt?
  • Warum sind wir nicht alle zu Amokläufern oder Gewaltverbrechern mutiert, obwohl wir Ballergames gespielt und uns "böse" Filme angesehen haben?

Ein großer Teil dieser "Berater" sind Lobbyisten, die von der Wirtschaft "sprich große Unternehmen die sich einen Lobbyisten leisten können" bezahlt werden und den Abgeordneten bei der Meinungsfindung unterstützen. Sprich zum Vorteil des Unternehmen bzw. Branche nicht zum Vorteil der Gesellschaft!

In der Schweiz hat man das Handling nach mehreren Selbstmorden und Familiendramen mit den Armeegewehren geändert. Dort gibt es auch eine Studie zu dem Thema "Selbstmord mit den Armeewaffen". Durch den erschwerten Zugriff auf die Gewehre und die Munition sind die Selbstmorde mit Armeegewehren zurück gegangen. Das hört sich erst einmal sehr gut an, allerdings ist die Anzahl der Selbstmorde relativ gleich geblieben bzw. leicht gestiegen, nur die Art der Selbsttötung hat sich geändert (ich meine Zug/Bahn und Gebäude sind gestiegen). Der Leute nutzen halt ein anderes Medium für ihre Selbsttötung.

Ja jetzt können wir ja schon einmal anfangen zu überlegen "Wenn es keine legalen Waffen mehr geben würde, dann gibt es auch keine Amokläufe mehr!". Super, dann nutzen diese Leute halt Messer, Molotow-Cocktails wie bei dem Versuch in der Nähe von Bonn oder Köln, Autos wie in Holland die Liste lässt sich beliebig erweitern.
 
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  • Warum hat die Schweiz keine Probleme mit Amokläufen, obwohl jeder Schweizer wehrpflichtig ist und seine Waffen Daheim aufbewahrt?

Ich bin inhaltlich voll auf deiner Seite, aber:

"In der Schweiz (Zug) tötete der 57 Jahre alte Friedrich Leibacher am 27. September 2001 unter Einsatz von Schusswaffen und einem Brandsatz 14 ParlamentarierInnen des Kantonsparlament und verletzte 15 weitere Personen. Nach weniger als drei Minuten erschoss sich der Täter mit einer Pistole noch am Tatort. "

Außerdem kann man so herum nciht argumentieren. Man könnte aus der Abwesenheit von Amokläufen nicht darauf schließen welche Umstände Amokläufe begünstigen.
 
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Schläge, auch wenn man sie als "Klapps" verharmlost, schaden nachweislich!

Woher hast Du denn diesen Unsinn? :O

Ich will mich ja weiß Gott nicht in die Erziehungsmethoden anderer einmischen. Jede(r) soll und muss seine/ihre Kinder im Rahmen des gesetzlich Zulässigen selbst erziehen, anders geht es nicht.

Sollte es trotz der zunehmanden "Verrohung" der Jugend durch die Medien ganz ohne jedwede körperliche Züchtigung klappen, umso besser. :t Ich bezweifle das allerdings bei den allermeisten Elten. :s

Was die "Killerspiele" betrifft: Ich weiß gar nicht, ob es irgendwelche seriösen Studien gibt, die eine echte Gefahr belegen. Ich kann mir das eigentlich nicht vorstellen. Sicherlich können derartige Spiele im Einzel- und Extremfall zu einer Förderung kranker Neigungen führen, wenn diese bereits in der Person angelegt sind. Das trifft aber genau so auf Alkohol, auf Filme im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und/oder auf den Privatsendern und auf viele andere gesellschaftlich geduldeten Dinge zu.

Jugendschutz ist gut und schön. Allerdings bin ich schwer dafür, dass ein erwachsener Mensch möglichst weitgehend selbst entscheiden darf, womit er seinen Zeit verbringt. Dieserhalb sehe ich das proklamierte Verbot derartiger Spiele als rein politsche Ambition - sprich Wichtigtuerei. Verkauf "ab 18": gerne. Verkauf an Niemanden: Unverschämte Bevormundung mündiger Bürger. :s

Wo wollte man die Grenze ziehen, wenn man solche Spiele ganz allgemein verbietet? Was ist dann mit dem Krimi auf ZDF, der kranke Menschen ggf. zur Gewalt verleiten könnte? Was ist mit der unverhüllten, gar aufreizend angezogenen Frau, die potentielle Vergewaltiger anregen könnte?

Ich würde mir wirklich sehr wünschen, dass "unsere" Politiker endlich auch einmal wichtige, wenn auch unpopuläre Themen angehen, anstatt lediglich zu versuchen, sich mit unwichtigen aber populären Themen zu profilieren. Wohin solcher Unsinn führt, sieht man derzeit eindrucksvoll am Beispiel der "Zensursula". &:

Grüße
Jan
 
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Nunja.....
Ich selbst habe viel und gern Wolfenstein 3d, REturn to Castle Wolfenstein gespielt - und habe noch nie jemanden umgebracht.

Jedoch bleibt die Tatsache, dass diese Art Spiele entwickelt worden sind, um Soldaten auf Kriegseinsätze vorzubereiten und die Hemmschwelle, auf Menschen zu schießen, zu senken. Hierbei kann man sich durchaus vorstellen, dass die Benutzung solcher Programme/Spiele eine Auswirkung auf die Psyche haben kann. Doch ich verfüge über keine Fakten, was konkrete Forschungen diesbezüglich angeht. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass Kinder/Jugendliche geschädigt werden können, wenn sie mit solchen Spielen in Kontakt kommen und/oder stundenlang täglich damit spielen. Aber ob sie nun solche Spiele spielen oder Videos ansehen - ich weiß nicht, ob hier noch ein großer Unterschied besteht.

Also ich war eben schon über 20, als ich zum ersten mal solche Spiele gespielt habe. Damals sind die Computer erst langsam erschwinglich geworden. Heute hat wohl bald jeder 9jährige seinen eigenen PC im Kinderzimmer. Und die Eltern haben entweder keine Zeit oder keine Lust, genau zu kontrollieren, was die Kinder an ihrem PC machen. Viele sind eben froh, dass die Kinder ruhiggestellt sind und nicht rumzicken. Zu viele Eltern(teile) sind ja damit beschäftigt, sich einen neuen Partner zu suchen, weil sich ja viele scheiden lassen usw. Und da stören die Kinder meistens.... aber das ist ein eigenes Thema.

Durchaus möglich, dass die Amokläufer in den letzten Jahren nachweislich Killerspiele konsumiert haben. Aber wenn jetzt alle einen Führerschein hatten, haben sie auch was gemein. Vermutlich hätte diese Tatsache genauso wenig mit dem Amok zu tun gehabt. Das wäre eine all zu einfach Erklärung dafür, was einen Menschen bewegt, sich illegal Waffen zu verschaffen und in wenigen Minuten wahllos Menschen zu töten und sich am Ende selbst zu töten. Wobei der "erfolgreichste" Amokläufer der letzten Zeit ja noch lebt und in Neuseeland eingesperrt ist (Martin Bryant). Er hat 1996 35 Menschen umgebracht. Vermutlich ganz ohne Killerspiele. Jedenfalls war darüber nichts zu lesen.
 
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>35 jährige sind auch mit virtuellen Spielen aufgewachsen :B :b


Danke Daglfinger,
damit bin ich auch aufgewachsen. Böse Zungen behaupten, dass man nur damit meinen jüngeren Bruder und mich "ruhig" stellen konnte. :X:s:w

Zum Thema
Ich bin der Meinung, dass Egoshooter nicht die Ursache für Amokläufe sind. Die Täter sind psychisch labil und haben oft traumatische Erlebnisse aus der Kindheit "schlecht/nicht verarbeitet. Ein Mensch ohne "Persönlichkeitsdefizit" wird scharf zwischen virtueller und reeller Welt trennen können. Das Einzige, was ich nach Spielen eines primitiven Ballerspiels mal hatte, waren "Sekunden-Albträume" :uhoh:
 
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Was soll denn eine konstruktive Meinung sein?

Damit meinte ich das bisher jeder Kommentar eine Aussage hatte, und nicht Antworten wie "Stimmt :t" "Sehe ich genauso" oder "Stimmt nicht" gekommen sind... Solche Kommentare sind meiner Meinung für eine vernünftige Konversation eher destruktiv.

Also meinte ich "konstruktiv" bezogen auf den entstandenen Dialog.

Ich denke auch das vieles mit der Erziehung zu tun hat. Die in Deutschland vorkommenden Extremfälle wurden m.E. gar nicht tief genug erörtert, sondern schnell mit oberflächlichen Rückschlüsse begründet. Darunter natürlich auch der Mythos Killerspiele.

Was mich aber mal interessieren würde, sollte tatsächlich ein entsprechendes Gesetz verabschiedet werden, das Spiele wie z.B. Counterstrike, Call of Duty, Crysis, BioShock (die Liste wird endlos..) gesetzlich verbietet, wer würde es weiterspielen.

Praktisch vom Staat in die Illegalität gezwungen?
 
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Außerdem kann man so herum nciht argumentieren. Man könnte aus der Abwesenheit von Amokläufen nicht darauf schließen welche Umstände Amokläufe begünstigen.
Da stimme ich mit dir überein. Allerdings kann man daraus schließen, dass es in der schweizerischen Bevölkerung Differenzen zu der unsrigen gibt, die das Fehlen oder zumindest (wie von dir berichtigend eingeworfen) das seltenere Auftreten von Amokläufen erklären. Um auf die wirklichen Gründe zu kommen, müssten Ergebnisse aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen wie Psychologie, Soziologie, ... und zuguterletzt der gesunde Menschenverstand herangezogen werden.

Das Problem bei solchen Schnellschüssen ist, dass nach dem Schuldigen gesucht wird, der die Möglichkeit eines Kardinalwegs, eines Königswegs zur Beseitigung des Problems eröffnet. Dem ist aber seltenst so, sei es nun das schlechte Abschneiden unserer Schüler beim Vergleichstest PISA oder eben das verstärkte Aufkommen von Amogläufen. Außer Betracht bleibt dabei die Tatsache, dass sich das "Phantombild" des Schuldigen aus einer Vielzahl von Mosaiksteinchen zusammensetzt. Diese Möglichkeit bleibt nicht außer Betracht, weil Politiker oder ihre Berater vielleicht zu doof sind, um dies zu erkennen, sondern weil das Relief zu kompliziert ist, um eine schnelle Lösung herbeizuführen, was gerade in Wahlkampfzeiten eher kontraproduktiv ist. Schließlich muss man sich ja bei den potentiellen Wählern profilieren.
 
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Zugegeben, ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen.

Das habe ich gemerkt :d (siehe Beitrag 19)

Deine Meinung deckt sich mit meiner und dem Problem der Korrelation und Ursachenforschung.

Komplizierte Antworten auf schreckliche Ereignisse sind einfach "unsexy" für Presse, Politik und den Stammtisch...

So ist es leider :a
 
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Schläge, auch wenn man sie als "Klapps" verharmlost, schaden nachweislich!

Woher hast Du denn diesen Unsinn? :O

Ich will mich ja weiß Gott nicht in die Erziehungsmethoden anderer einmischen. Jede(r) soll und muss seine/ihre Kinder im Rahmen des gesetzlich Zulässigen selbst erziehen, anders geht es nicht.

Sollte es trotz der zunehmanden "Verrohung" der Jugend durch die Medien ganz ohne jedwede körperliche Züchtigung klappen, umso besser. :t Ich bezweifle das allerdings bei den allermeisten Elten. :s

Meine Aussage ist ganz sicher kein Unsinn!
Du wirst in der Biografie nahezu jedes Menschen, der seine Kinder schlägt feststellen können, dass diese selbst als Kind geschlagen wurden. Körperliche Gewalt am eigenen Leibe zu erfahren löst immer (!) Aggression aus.
Desweiteren gibt es absolut keine Rechtfertigung dafür, dass ein Erwachsener Gewalt an einem Kind ausübt. Und ich meine wirklich KEINE!
An Dummheit kaum zu übertreffende Aussagen wie "Schläge haben noch keinem geschadet" o.ä. ebnen den Weg für solche Taten.
Ich werde mit Sicherheit nicht wegschauen wenn ich so etwas sehen sollte und es auch nicht unkommentiert lassen wenn mir diese Stammtischsprüche zu Ohren kommen. Sowohl die Taten als auch die Menschen die dahinter stehen gehören geächtet.
Sorry für die ernsten Worte, aber bei Gewalt gegen Kinder hört der Spass auf.
Gruß
Oliver
 
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So als Unbeteiligter, wo fängt denn Gewalt an? Wenn wir nun beim sprichwörtlichen "Klapps" bleiben, wenn meine Freundin vor mir läuft und mit dem Hintern wackelt kriegt sie auch mal n Klapps auf den Popo. Ihr scheint das zu gefallen, und agressiv wurde sie deswegen noch nie :w

Somit wäre doch erstmal die Definition und der situationsbedingte Einsatz zu klären. Vielleicht redet Ihr hier was "einen Klapps geben" angeht aneinander vorbei...

Das jegliche "Gewalt" als Mittel zur Konfliktlösung definitiv gar nicht geht, sehe ich übrigens genauso. Hab zwar nur ein Patenkind, aber auch wenn der kleine (5) mal nen Tag bei mir bleibt weiß ich schon wie ich verbal und mit ein klein wenig Psychologie ans Ziel komme wenn er mal Mist baut.

In diesem Sinne, gute Nacht allen.. :T
 
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So als Unbeteiligter, wo fängt denn Gewalt an? Wenn wir nun beim sprichwörtlichen "Klapps" bleiben, wenn meine Freundin vor mir läuft und mit dem Hintern wackelt kriegt sie auch mal n Klapps auf den Popo. Ihr scheint das zu gefallen, und agressiv wurde sie deswegen noch nie :w

Somit wäre doch erstmal die Definition und der situationsbedingte Einsatz zu klären. Vielleicht redet Ihr hier was "einen Klapps geben" angeht aneinander vorbei...

Das jegliche "Gewalt" als Mittel zur Konfliktlösung definitiv gar nicht geht, sehe ich übrigens genauso. Hab zwar nur ein Patenkind, aber auch wenn der kleine (5) mal nen Tag bei mir bleibt weiß ich schon wie ich verbal und mit ein klein wenig Psychologie ans Ziel komme wenn er mal Mist baut.

In diesem Sinne, gute Nacht allen.. :T

Hi,
also ich meine natürlich nicht den Klapps auf den Hintern Deiner :K (den kriegt meine doch auch :s), sondern sobald es um Bestrafung jeglicher Art geht. Und die Bezeichnung "Klapps" wird in dem Zusammenhang doch gerne als Verharmlosung für einen handfesten Schlag gebraucht...

Wünsche auch ein guts Nächtle :)
 
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