klimaerwärmung, klimawandel, treibhauseffekt, ozonschädigung

AW: klimaerwärmung, klimawandel, treibhauseffekt, ozonschädigung

nun, der kollege aus wien, mit dessen mentalität du so große probleme hast, meint halt, dass ihm dieses völlig überzogene klimahysterie und medienpanikmache, die komischerweise erst seit ein paar wochen ein ach so riesen großes problem zu sein scheint, einfach tierisch nervt.

und mir zeigt diese ganze diskussion auch mal wieder die mentalitiät der menschen, insbesondere die des kollegen aus mainz und der leute, die auf jeden, von den medien gesteuerten, panikzug aufspringen und eifrigst verteidigen:

wasser predigen und wein trinken


wenn dir die umwelt wirklich so sehr am herzen liegt, dann müßtest du eigentlich dein auto gegen eines tauschen, das nicht 3 liter hubraum hat sondern 3 liter verbraucht (oder halt überhaupt auf öffis umsteigen - sofern möglich). damit würdest du vermutlich in nur einem jahr mehr für die umwelt machen als du durch abschalten von geräten, die standby strom ziehen und die vermeidung kleiner nützliche elektrischer "helferleins" dein ganzes leben lang erreichen kannst.

Naja, da gibts noch ein paar andere Dinge, die ich für meinen persönlichen "Umwelt-Horizont" tue, aber das würde hier zu weit führen.

Wasser predigen und Wein trinken tue ich bestimmt nicht, denn das würde bedeuten, dass ich sagen müsste: Nur ich darf, aber ihr nicht.

Mit deiner Mentalität oder mit deiner Person hab ich mit Sicherheit kein Problem, deine Einstellung ist deine persönliche Sache, ich kann sie höchstens (subjektiv gesehen) für gut befinden oder auch nicht. Und letzteres ist bei mir der Fall.

Ich gebe dir Recht in deiner Aussage, dass ich mit meiner Einstellung keinen Zetti fahren dürfte. Dies ist tatsächlich ein Dilema und dies habe ich für mich bei der Anschaffung auch überlegt. Aber ich muss zugeben, dass in diesem Fall meine persönlichen Interessen uber dem Umweltgedanken obsiegt haben. Ihr dürft mich schlagen:w.
 
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Finde ich falsch, die Chinesen sind natürlich lange noch nicht so weit wie wir, aber sie merken auch schon die Probleme ihrer "Umweltpolitik".

Die meisten Flüsse sind schon total versucht, die Luftverschnmutzung enorm, Lungen- und Atemwegserkrankungen sind gerade in Städten ein großes Problem.

Irgendwann wird auch hier die Bewusstseinsänderung kommen, und sie wird schneller kommen, wenn sie sehen, dass es in anderen Ländern viel besser geht, obwohl oder gerade weil man eine aktive Umweltpolitik macht.

Das ist auch meine Meinung. Wirtschaftlicher Erfolg ist nicht alles, und das werden auch die Chinesen etc. sehr schnell kapieren.

Man darf, nach meiner Meinung, die sogenannten Schwellenländer Indien, China, Brasilien etc nicht für blöd halten. Auch dort gibt es schlaue Menschen, die sich anschauen, was in den Industrieländern falsch gelaufen ist, und daraus Lehren für ihr Land ziehen und versuchen, es besser zu machen. Welche Lobby diese Menschen haben, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Wenn umweltschonendere Industrietechnik durch das Gesetz der Massenproduktion soweit bezahlbar wird, dass der Einsatz von veralteter Technik nicht mehr rentabel ist, dann wird auch dort diese Technik (auch wenn nur wahrscheinlich 1 bis 2 Entwicklungsstufen hinter der Technik der Industrieländer) dort eingesetzt werden. Nur die Vorreiterrolle müssen aufgrund der Finanzkraft die reichen Industrieländer übernehmen. Anders wird es wohl nicht funktionieren.
 
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Ich hoffe, ihr habt keine Kinder.[/quote]

Ja,
unser Stöpsel ist 2 Monate alt. Aber wenn ich meinen ZZZZ jetzt verkaufe und jemand anders mit dem Auto die Umwelt verpestet dann fahr ich ihn lieber selber weiter.;)
Und ihn direkt zu Schrott bringen kann ich mir nicht leisten
 
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Ich hoffe, ihr habt keine Kinder.

Ja,
unser Stöpsel ist 2 Monate alt. Aber wenn ich meinen ZZZZ jetzt verkaufe und jemand anders mit dem Auto die Umwelt verpestet dann fahr ich ihn lieber selber weiter.;)
Und ihn direkt zu Schrott bringen kann ich mir nicht leisten[/quote]

Hi rraptor,

ich weiss dass diese Aussage von mir sehr provokant war und ich mir reichlich überlegt habe, schreibe ich sie oder nicht...

Der Hintergrund dieses Satzes war (und da fasse ich mir auch an meine eigene Nase),

Was antworten wir (d. h. unsere Generation) in 20 - 30 Jahren den Kindern, wenn sie fragen:

Warum habt Ihr damals, als ihr noch die Chance hattet, nicht mehr gegen den Klimawandel getan?

Ehrlich gesagt, ich habe keine Antwort auf diese Frage.



 
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