Langzeitanlage für Kind

heyho

macht Rennlizenz
Registriert
11 Oktober 2006
Wagen
BMW Z4 G29 sDrive30i
Guten Abend,
ich überlege für unseren Sohn, der im Januar geboren wurde, ein Investment mit monatlichen Zahlungen (mir schweben ca. 200 EUR vor) zu tätigen, das er dann zu seinem 18. Geburtstag übertragen bzw. ausgezahlt bekommt.

Bin mir relativ unsicher, was es sein soll, kenne mich zwar ein bisschen aus, was Finanzprodukte angeht, aber da gibt es sicherlich schlauere Köpfe hier im Forum. Was ich schon einmal nicht möchte, sind "klassische" Finanzprodukte, falls es die überhaupt noch geben sollte, also kein Sparbuch, Konto, Bausparvertrag, Lebensversicherung oder ähnliches. Auch Fonds, die relativ hohe Verwaltungsgebühren haben, schrecken mich eher ab. Ein bisschen Risiko ist durchaus erwünscht, solange es sich im Rahmen bewegt.

Hat jemand eine gute Idee bzw. selbst schon so etwas gemacht? :) :-)

Danke, Chris
 
Servus Chris,

JuniorDepot mit einem thesaurierenden MSCI World ETF und noch einen z.B. Schwellenländer ETF.
Den 2. Posten gerne auch ausschüttend um den Jahresfreibetrag auszunützen... Oder einen BlueChip mit Dividende.

So hab ichs z.B. gemacht für unser 1. Für den 2. gibts das Selbe. :)

Schau mal bei Youtube bei finanzfluss oder finanztip, dort gibts ein paar gute Beispiele für Anlagen für die Kinder. Prinzipiell ist das das Selbe wie auch für dich selbst.
 
Mach einfach einen ETF-Sparplan auf den MSCI-World. Dabei eine thesaurierenden ETF nehmen, damit die Dividenden reinvestiert und nicht ausgeschüttet werden. Und einen replizierenden ETF empfehle ich dann auch

Such Dir eine Online-Bank., die die Sparpläne kostenlos ausführt.

Dann hast Du keine Ordergebühren, die jährlichen Gebühren sind niedrig und Du hast kein Swaprisiko.

Viel Erfolg.
 
Servus Chris,

JuniorDepot mit einem thesaurierenden MSCI World ETF und noch einen z.B. Schwellenländer ETF.
Den 2. Posten gerne auch ausschüttend um den Jahresfreibetrag auszunützen... Oder einen BlueChip mit Dividende.

So hab ichs z.B. gemacht für unser 1. Für den 2. gibts das Selbe. :)

Schau mal bei Youtube bei finanzfluss oder finanztip, dort gibts ein paar gute Beispiele für Anlagen für die Kinder. Prinzipiell ist das das Selbe wie auch für dich selbst.
Der Punkt ETF sehr toll zusammengefasst. Auch mein Favorit.
 
Danke an alle :thumbsup:

ETF scheint mir auch zielführend zu sein, muss mich da aber erst einmal besser einlesen, kenne mich da bisher nicht im Detail aus.
Wenn jemand einen guten Link hierfür hat, auch für ein konkretes Finanzprodukt, dann bitte gerne posten :thumbsup:
 
Danke an alle :thumbsup:

ETF scheint mir auch zielführend zu sein, muss mich da aber erst einmal besser einlesen, kenne mich da bisher nicht im Detail aus.
Wenn jemand einen guten Link hierfür hat, auch für ein konkretes Finanzprodukt, dann bitte gerne posten :thumbsup:
Ich empfehle garnichts, aber du kannst bei justetf.com eine gute Auswahl treffen.

Ich hatte mich für den A0RPWH entschieden. Ist von Blackrock.
 
Für Onlinebroker findest Du im Netz auch genügend Berichte, wie die Kostenstrukturen sind ...

Die ETFs bilden ja alle den gleichen Index ab - von daher macht es über längere Zeit natürlich Sinn, den ETF mit den geringsten Gebühren zu nehmen. Jedoch ist aus meiner Sicht wichtig, dass es ein replizierender ETF ist (sprich, es werden die Aktien der rund 1600 Aktien gekauft). Daher fällt ein Swaprisiko weg und das ETF gilt auch als Sondervermögen und bei der Pleite des Emittenten wären die enthaltenden Kundengelder sicher
 
Solltest Du Kunde bei einer Sparkasse odg. sein, wird man Dir vermutlich aber etwas anderes "empfehlen" / "verkaufen", weil die Banken mit solchen ETF-Sparpläne nicht (viel) verdienen ...
 
Solltest Du Kunde bei einer Sparkasse odg. sein, wird man Dir vermutlich aber etwas anderes "empfehlen" / "verkaufen", weil die Banken mit solchen ETF-Sparpläne nicht (viel) verdienen ...
Genau deshalb frage ich auch hier bzw. Freunde und Bekannte ;)
 
Es ist ja das eine, sich Informationen zu holen. Manch einem ist der Aufwand dann aber doch zu hoch, sie bei einem Onlinebroker zu registrieren und man geht den einfachen Weg zur Sparkasse u.ä.
Ja, verstehe das. Ich persönlich bin auch bei der Sparkasse (durch meine Eltern) und kann durchaus die Vorzüge nachvollziehen. Mein Berater ist auch sehr nett und kompetent, sucht mir immer Papiere raus, die ich interessant finde, aber das ist einfach nicht mehr meins, vor allem weil ich nicht mehr in derselben Stadt wohne, d.h. alles geht per Telefon oder E-Mail. Dazu werden die Gebühren stetig erhöht.

Ich will Sparkassen hier nicht schlecht reden, ganz im Gegenteil, aber "es passt einfach nicht mehr", wenigstens für mich.
 
Naja - er sucht aus den Produkten, die er "empfehlen" muss, diejenigen raus, von denen er ausgeht, dass diese Dir "gefallen".
Mal ne böse Frage: wenn ein Berater so kompetent ist, warum arbeitet er dann noch für ne Bank und sitzt nicht auf seiner - je nach Präferenz - einsamen Insel, in seinem Schloss, auf seiner Jacht? Er könnte doch für sich allein das Vermögen mehren.
Ja, auch wenn das Off-Topic ist an der Stelle... ich hatte da schon einen viel schlechteren Berater, der kam dann um die Ecke mit... "Wir haben gerade aktuell im Angebot...." :D:eek: :o

Spaß beiseite, ich habe seit einigen Jahren sehr gute Erfahrungen mit Zertifikaten gemacht, wie z.B. Total, 6% p.a., Barriere 40% (oder so ähnlich). Mein Berater wusste, welche Werte bzw. welche Branchen ich mag und hat mir dementsprechend Produkte empfohlen. Wenn er daran verdient finde ich das fair, weil er mir die Zeit erspart, mich selbst darum zu kümmern (und darum hat man ja auch einen Berater). Wichtig: Ich habe natürlich nur Produkte gekauft, die ich verstehe, und bei denen ich mir über das Risiko bewusst war.

Nicht jeder hat das Zeug bzw. den Mumm, sich selbständig zu machen und mit Investments viel Geld zu verdienen, viele möchten einfach auch einen sicheren Job und haben Freude daran, Kunden gut zu beraten.
 
Ich war bis vor kurzem täglich beruflich in Banken und Sparkassen unterwegs, was die den Kunden teilweise an Produkten angedreht haben ohne rot zu werden war schon ungeheuerlich, vor dem Wissen was die Konkurrenz so bietet. Seien es Kreditkarte die bis zu 3 stellige Kosten im Jahr generieren, oder Aktiendepots wo man teilweise über 10 EUR Ordergebühren zahlen durfte. Klar, wenn die Bank nichts besseres im Angebot hat, sind denen die Hände gebunden, aber allein, dass es so ist im Jahr 2021 sagt schon viel aus. Daher sehen mich die "traditionellen" Banken/Sparkassen schon seit Jahren gar nicht mehr, höchstens mal kurz zum Geld abheben von der Kreditkarte am Automaten.
Aber sei es drum, mit einem MSCI World dürftest du prinzipiell wenig falsch machen können. :t
 
Ist ja auch ein komischer Vergleich. Etwa wie, warum programmiert ein kompetenter IT-Experte nicht einfach eine revolutionäre Software und muss damit nicht mehr für ein fremdes Unternehmen arbeiten &:
Sorry für OT.
Sorry für das Offtopic: Aber die Bank-"Berater" sind halt doch mehr Bank-"Verkäufer" für die Produkte des Instituts und haben daher zB an ETF-Sparplänen kein Interesse ... - bei Fonds kannst Du Dir zB auch sicher sein, dass man Produkte der eigenen Organisation mit Ausgabeaufschlag anbietet und Dich nicht auf die Möglichkeit des börslichen Handels hinweist. Steht ja jedem frei, sich bei der Bank beraten zu lassen oder selbst zu entscheiden.
 
<... >
Hat jemand eine gute Idee bzw. selbst schon so etwas gemacht? :) :-)
Danke, Chris
Ich habe es jetzt schon zweimal für meine Söhne (inzwischen 19 und 16 Jahre) praktiziert, ein Mix aus:
# Fondssparplan mit geringer oder nahezu keinem Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühr (Vorschläge stehen ja schon oben)
# Aktiensparpläne mit Unternehmen die jedes Jahr gute Dividende auszahlen
# ein paar verheißungsvolle small / mid caps gekauft und einfach 10 bis 15 Jahre "liegen" lassen. Empfehlungen dafür bekommst Du in einschlägigen Foren (z.B. Mootley Fool)
 
Sorry für das Offtopic: Aber die Bank-"Berater" sind halt doch mehr Bank-"Verkäufer" für die Produkte des Instituts und haben daher zB an ETF-Sparplänen kein Interesse ... - bei Fonds kannst Du Dir zB auch sicher sein, dass man Produkte der eigenen Organisation mit Ausgabeaufschlag anbietet und Dich nicht auf die Möglichkeit des börslichen Handels hinweist. Steht ja jedem frei, sich bei der Bank beraten zu lassen oder selbst zu entscheiden.
Mir ging es eher um die vorherige Aussage, jemand sei nur wirklich gut in seinem Job wenn er in der Lage ist, ein Vermögen damit anzuhäufen. Aber ist wohl die Erwartungshaltung im Kapitalismus.
 
Mal ne böse Frage: wenn ein Berater so kompetent ist, warum arbeitet er dann noch für ne Bank und sitzt nicht auf seiner - je nach Präferenz - einsamen Insel, in seinem Schloss, auf seiner Jacht? Er könnte doch für sich allein das Vermögen mehren.
.
Um aus dem Vermögen leben zu können, benötigst Du einen gewissen Grundstock an Vermögen.
Kleine Milchmädchen-Rechnung:
Wenn Du ca. 3TEUR im Monat zu Leben brauchst, sind das 36TEUR pro Jahr.
Bei einer angesetzen Rendite von ca. 2% brauchst Du ein zu investierendes Vermögen von 1,8 Mio. EUR.
...und da ist die Steuer noch nicht berücksichtigt und wie ich gehört habe, verläuft nicht jedes Jahr an der Börse positiv.
Diese beiden Punkte mal außer Acht gelassen: Ich vermute, nicht jeder Bankberater hat 2 Mio. EUR auf der hohen Kante.
 
.
Um aus dem Vermögen leben zu können, benötigst Du einen gewissen Grundstock an Vermögen.
Kleine Milchmädchen-Rechnung:
Wenn Du ca. 3TEUR im Monat zu Leben brauchst, sind das 36TEUR pro Jahr.
Bei einer angesetzen Rendite von ca. 2% brauchst Du ein zu investierendes Vermögen von 1,8 Mio. EUR.
...und da ist die Steuer noch nicht berücksichtigt und wie ich gehört habe, verläuft nicht jedes Jahr an der Börse positiv.
Diese beiden Punkte mal außer Acht gelassen: Ich vermute, nicht jeder Bankberater hat 2 Mio. EUR auf der hohen Kante.
Offtopic:
Bei der bewusst provokanten Formulierung ging es mir lediglich darum, dass MA von Banken natürlich auch nicht wissen, was "morgen" passiert und wie auch weiter ausgeführt, diese eher die Produkte empfehlen, die vom Institut gewünscht sind ...

Topic:
Regelmäßiger Sparplan - eher ein ETF - eher weltweit anlegend - voll replizierend - das kann, nach bisherigen Erfahrungen, durchaus einen guten Grundstock bis zum 18. Geburtstag bringen - aber ob es in 18 Jahre tatsächlich so ist, wird die Zeit weisen. Ggf. mag es auch zusätzlich sinnvoll sein, in physische Edelmetalle (also Münzen, Baren und keine Zertifikate) einen (kleinen) Teil zu investieren ...
 
Ich habe keine Ahnung von Geldanlagen.... Kann also keine Tipps dazu geben..... Aber eines hat uns unser Bankberater damals mit aus den Weg gegeben als Oma und Opa einen Sparvertrag für den Neugeborenen Enkel abgeschlossen haben..... Auf keinen Fall den Vertrag so abschließen das er zum 18 automatisch das Geld bekommt und zur freien Verfügung hat....sie habe schon genug Falle gesehen wo der Nachwuchs mit 18 gerade in den falschen Kreisen unterwegs war und dann das Geld im kürzester Zeit mit seinen "Freunden" rausgehauen hat......😲
Keiner kann heute sagen wie in 18 Jahren die Beziehung zum Nachwuchs gerade ist....
Also lieber erstmal selber die Entscheidungsgewalt behalten.... Wenn alles passt kann man den Nachwuchs mit 18 gerne den Geldhahn öffnen..... Aber wenn er zu der Zeit gerade mit den falschen "Freunden" abhängt... Kann man den Geldhahn auch ohne weiteres noch ein bisschen geschossen halten bis der Nachwuchs seine wilde Zeit hinter sich hat...😉
Mein Großer wird jetzt im August 18 - und aktuell habe ich keine Bedenken ihm das Geld auszahlen zu lassen - bin aber froh damals auf den Berater gehört zu haben - man bekommt im Bekanntenkreis doch den ein oder anderen Fall mit bei der so eine Auszahlung zur aktuellen Zeit eher unangebracht wäre...😉
 
Auf keinen Fall den Vertrag so abschließen das er zum 18 automatisch das Geld bekommt und zur freien Verfügung hat....sie habe schon genug Falle gesehen wo der Nachwuchs mit 18 gerade in den falschen Kreisen unterwegs war und dann das Geld im kürzester Zeit mit seinen "Freunden" rausgehauen hat......😲
Haltet Eure Kinder bloß von diesem Forum fern! Hier werden völlig unnötige Ausgaben gefeiert, manche verlangen daraufhin sogar Bildbeweise oder müssen Ihr Fahrzeug beim nächsten Treffen bei den Freunden vorführen! Außerdem werden hier dubiose Pflegeprodukte für völlig überzogene Preise empfohlen. Ich spreche da aus eigenen Erfahrungen, aus diesen Kreisen kommt man nur schwer wieder raus…😉😇🤪
 
Zuletzt bearbeitet:
Bisher habe ich Glück bei meinem Patenkind 😅 Er ist jetzt 14 und kann sich mit 18 seinen Führerschein und sein erstes Auto aus den Fondsanlagen finanzieren. Letztens hatte er mich sogar gefragt, wie er einen Teil seines künftigen Lehrlingsgehalts anlegen soll, da er mit seinem Depot so zufrieden ist. Das freut mich dann schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten