Moin zusammen,
ich als Norddeutscher hab das ja nicht so mit Kurven und Hügeln. Um mein Defizit ein wenig auszugleichen bin ich zur Nordschleife gereist, um 2 Tage dort meinen Zetti die Sporen zu geben. Er ist heile geblieben!
Nun kurz meine Eindrücke und ein paar Fragen an Euch, die ihr sicherlich schon Antworten parat habt:
Hab zuerst nur 2 Runden gebucht, um nicht evtl. einen Haufen Schrott und Runden-Guthaben mit zurück nehmen zu müssen. Das Wetter am Montag war gut, Sonne 22 Grad. Ich hatte den Zetti nicht weiter vorbereitet, alles Standard, alles wie immer.
Ausnahme: die Bremsscheiben vorne sind von Zimmermann.
Nach der ersten Runde konnte ich mich zumindest wieder an Teile der Streckenführung erinnern, die ich vor 25 Jahren in einem 3-Tage-Kurs erlernt hatte. Das war gut!
Da mein ASC wegen eines leidigen Defektes eh nicht funktioniert, hatte ich mich schon auf eine kleine Drift-Challenge eingestellt. Das kam dann auch.
Vorne mit den Hankook S1 EVO2, und hinten die Kumho PS71 drauf, war es ein "angenehmes" Ausbrechen des gesamten Fahrzeugs, besonders in den kniffeligen Passagen. Ich hab das auch am 2. Tag nicht abgestellt bekommen, eher habe ich mich damit arrangiert.
Der Luftdruck war nicht Handbuch-konform eingestellt (v. 2,3, h. 2,4), sondern auf einen ausgedachten Wert von v. 1,9, h. 2,0 bar abgelassen. Meine Theorie, dass die Stabilität der Karkasse eine große Rolle spielt wurde mir von den vielen Engländern vor Ort bestätigt.
Den Druck habe ich aber auch am 2. Tag so gelassen. Ich fand den Zustand kontrollierbar.
Mein Serienfahrwerk hat gar nicht funktioniert! Was für ein geeiere. Am Ende waren dann auch die Plastik-Innenkotflügel durchgeschliffen! Na ja, für den Alltag ist es ja OK..
Die Bremsen sind leider auch nur etwas für den Alltag. In der ersten Runde verlor ich schon den Druck. Der Druckpunkt wanderte bis ans Ende, die Verzögerung war so grad ausreichend. Ist leider auch nur eine Alltags-Bremse. Die Zimmermann-Scheiben haben jetzt einen Schlag.
Das Kupferfett ist wohl auch weggeglüht. Die hinteren Scheiben haben schöne Anlauffarben.
Die Motorleistung ist auf der Nordschleife nicht ausreichend. Ich konnte zwar im Bergwerk noch ganz passable Geschwindigkeiten erreichen, aber die Steigungen verlangen nach mehr Leistung. Ich hab den Karren permanent im roten Bereich bewegt, glücklicherweise hatte ich keinen großen Ölverbrauch! Das war kein Unterschied zum Alltag, obwohl ich die Rückfahrt von 600 km auch nur durchgebrettert bin.
Das Getriebe ist irgendwie falsch übersetzt: der 1.. Gang ist zu kurz, der 5. zu lang.
Kurzum; Ich hatte ne Menge Spaß und nun fülle ich meinen Wunschzettel für Weihnachten.

Meine Fragen nun an Euch:
Welcher Reifendruck ist denn nun empfehlenswert? So wohl für den Alltag als auch auf der Nordschleife (ich will da ja wieder hin).
Welche Reifen funktionieren?
Was soll ich mit der miserablen Bremse machen?
Was kann ich mit dem Fahrwerk machen, wenn es nicht unbedingt tiefer gehen soll (ich komme sonst nicht mehr auf meine Hofeinfahrt).
Danke vorab.
Gruß aus dem Norden!
btw: Benzinverbrauch Nordschleife: ca. 14,5l, auf der Rückfahrt (Durchschnitt 155 km/h, 18,5 l)
ich als Norddeutscher hab das ja nicht so mit Kurven und Hügeln. Um mein Defizit ein wenig auszugleichen bin ich zur Nordschleife gereist, um 2 Tage dort meinen Zetti die Sporen zu geben. Er ist heile geblieben!

Nun kurz meine Eindrücke und ein paar Fragen an Euch, die ihr sicherlich schon Antworten parat habt:
Hab zuerst nur 2 Runden gebucht, um nicht evtl. einen Haufen Schrott und Runden-Guthaben mit zurück nehmen zu müssen. Das Wetter am Montag war gut, Sonne 22 Grad. Ich hatte den Zetti nicht weiter vorbereitet, alles Standard, alles wie immer.
Ausnahme: die Bremsscheiben vorne sind von Zimmermann.
Nach der ersten Runde konnte ich mich zumindest wieder an Teile der Streckenführung erinnern, die ich vor 25 Jahren in einem 3-Tage-Kurs erlernt hatte. Das war gut!
Da mein ASC wegen eines leidigen Defektes eh nicht funktioniert, hatte ich mich schon auf eine kleine Drift-Challenge eingestellt. Das kam dann auch.
Vorne mit den Hankook S1 EVO2, und hinten die Kumho PS71 drauf, war es ein "angenehmes" Ausbrechen des gesamten Fahrzeugs, besonders in den kniffeligen Passagen. Ich hab das auch am 2. Tag nicht abgestellt bekommen, eher habe ich mich damit arrangiert.
Der Luftdruck war nicht Handbuch-konform eingestellt (v. 2,3, h. 2,4), sondern auf einen ausgedachten Wert von v. 1,9, h. 2,0 bar abgelassen. Meine Theorie, dass die Stabilität der Karkasse eine große Rolle spielt wurde mir von den vielen Engländern vor Ort bestätigt.
Den Druck habe ich aber auch am 2. Tag so gelassen. Ich fand den Zustand kontrollierbar.
Mein Serienfahrwerk hat gar nicht funktioniert! Was für ein geeiere. Am Ende waren dann auch die Plastik-Innenkotflügel durchgeschliffen! Na ja, für den Alltag ist es ja OK..
Die Bremsen sind leider auch nur etwas für den Alltag. In der ersten Runde verlor ich schon den Druck. Der Druckpunkt wanderte bis ans Ende, die Verzögerung war so grad ausreichend. Ist leider auch nur eine Alltags-Bremse. Die Zimmermann-Scheiben haben jetzt einen Schlag.
Das Kupferfett ist wohl auch weggeglüht. Die hinteren Scheiben haben schöne Anlauffarben.
Die Motorleistung ist auf der Nordschleife nicht ausreichend. Ich konnte zwar im Bergwerk noch ganz passable Geschwindigkeiten erreichen, aber die Steigungen verlangen nach mehr Leistung. Ich hab den Karren permanent im roten Bereich bewegt, glücklicherweise hatte ich keinen großen Ölverbrauch! Das war kein Unterschied zum Alltag, obwohl ich die Rückfahrt von 600 km auch nur durchgebrettert bin.
Das Getriebe ist irgendwie falsch übersetzt: der 1.. Gang ist zu kurz, der 5. zu lang.
Kurzum; Ich hatte ne Menge Spaß und nun fülle ich meinen Wunschzettel für Weihnachten.


Meine Fragen nun an Euch:
Welcher Reifendruck ist denn nun empfehlenswert? So wohl für den Alltag als auch auf der Nordschleife (ich will da ja wieder hin).
Welche Reifen funktionieren?
Was soll ich mit der miserablen Bremse machen?
Was kann ich mit dem Fahrwerk machen, wenn es nicht unbedingt tiefer gehen soll (ich komme sonst nicht mehr auf meine Hofeinfahrt).
Danke vorab.
Gruß aus dem Norden!
btw: Benzinverbrauch Nordschleife: ca. 14,5l, auf der Rückfahrt (Durchschnitt 155 km/h, 18,5 l)





Es ist aber schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn es mit steigender Beanspruchung zu einem deutlichen Abfall der Leistung kommt. Das bin ich bei meinen Motorräder nicht so gewohnt. Aber egal, es sind ja auch noch Gummibremsleitungen verbaut, den verzeihe ich alles. 
Je weniger Leistung, desto sauberer muss man fahren, daher finde ich "wenig" Leistung gar nicht so schlimm. Und sooo wenig hat der Z3 3.0 da eigentlich auch nicht, hat schließlich relativ wenig Gewicht. Das Potential gilt es erstmal auszuschöpfen. Will sagen es gibt schlechtere Ausgangslagen.
