nutze ich ebenfalls die Gelegenheit, mich und – ich gehe davon aus, dass das größeres Interesse erzeugt – meinen Z4 vorzustellen.
Bevor ich beginne möchte ich mich für die passive Nutzung dieses Forums und die in einigen Situationen mehr als sachdienlichen Hinweise im Rahmen meiner Fahrzeugsuche bedanken – soviel vorweg: Nein, meine HVA-Elemente schweigen still! Ja, ein moderates Getrieberasseln habe ich nach schnellen Autobahnfahrten gerne mal.
Ich fahre – nach monatelanger Lektüre der versammelten Forumsbeiträge verschiedener BMW-gewidmeter Websites und diverser „Anproben“ – seit März 2013 ein Z4 3,0si Coupé, ein Schritt, der in erster Linie der Vernunft gewidmet war. Der Unvernunft wäre entsprechend mein eigentliches Wunschfahrzeug, ein Porsche 930 (3,3), gewidmet gewesen. Abgesehen von der preislichen Entwicklung dieser Modelle in den letzten 10 Jahren, hat meine berufliche Situation – ich pendle ein bis zweimal die Woche zwischen Frankfurt am Main und Tübingen – ein Fahrzeug erfordert, dessen Alltagstauglichkeit nun nicht an den Maßstäben von H-Kennzeichen-Besitzern gemessen wird.
Das Z4 Coupé ist auch eingestandenermaßen vor allem die erste Wahl meiner Frau gewesen, die in der Regel ihrer Begeisterung für Automobile eher Verhalten Ausdruck verleiht und meine Rückfälle in das Verhalten eines Fünfjährigen, im Angesicht automobiler Schönheit, mit beinahe mütterlicher, liebevoller Gelassenheit zur Kenntnis nimmt. Um dies ein Wenig zu verdeutlichen: Zum Thema 930 habe ich beispielsweise immer den „Wenn Du einmal groß bist“-Blick erhalten...
Nichtsdestotrotz, in Bezug auf das Coupé war es an Ihr, die entrückt von Linien und Kanten phantasierte. Nachdem auch letzte Zweifel in Anbetracht des in der Entscheidung um den Zweitwagen konkurrierenden Cayman S ausgeräumt waren (mit Verlaub: jenseits aller Fahrdynamik-Lobpreisungen; der 987c ist einfach hässlich), habe ich nach einer Reihe recht gewöhnungsdürftig ausgestatteter und in der Wartung nicht immer wirklich nachvollziehbarer Coupés dann mein jetziges Fahrzeug gefunden.
Kommen wir folglich zu den Details
3,0si Coupé
Baujahr 12/2006, Laufleistung 74.000 km
Außenfarbe carbonschwarz metallic
Innenausstattung: Individual Walknappa caramel, inkl. Mitteltunnel und Armaturenbrett + Klavierlack schwarz
Bereifung Sommer
„225/255 auf Sternspeiche 108 18'' – leider noch mit orig. Bridgestone RFT
Einige weitere Ausstattungsmerkmale
M-Sitze mit Sitzheizung
Dachhimmel anthrazit
Außenspiegelpaket
Alarmanlage mit Funkfernbedienung
Xenon
Scheinwerfer-Reinigungsanlage
Innenspiegel, automatisch abblendend
Park Distance Control (PDC)
Sport-Lederlenkrad mit Multifunktion
Geschwindigkeitsregelung
Navigationssystem Professional
HiFi System Professional
Spracheingabesystem
CD-Wechsler
Klimaautomatik
Ablagenpaket
Chrome Line Interieur
Beleuchtete Einstiegsleisten
Handyvorbereitung mit Bluetooth-Schnittstelle (benutze mein altes iPhone 3G festverbaut mit zweiter SIM)
Folgende Änderungen am Fahrzeug habe ich seit März vorgenommen:
Fahrwerk
Der Wagen war mit dem Serienfahrwerk ausgestattet, dieses habe ich gegen ein Bilstein B12 ProKit ersetzen lassen, da das Coupé – neben der beruflich bedingten Langstrecke – vor allem im Taunus und auf der Schwäbischen Alb bewegt wird. Das B12 ist eine große Freude!
Selbst mit den RFT ist der Unterschied zum Serienfahrwerk wirklich überraschend. Die Überraschung bezieht sich nicht einmal so sehr auf die naheliegende Performance in Kurvenfahrten, sondern insbesondere auf das Verhalten bei degressivem Bremsen und – das beeindruckt mich immer noch am Stärksten – auf das Regeln der DTC. Es gibt auf der A5, kurz vor dem Frankfurter Kreuz (Darmstadt in Richtung Frankfurt am Main), Bodenwellen in den linken Fahrbahnen, die das DTC in Kombination mit dem Serienfahrwerk bei hohen Geschwindigkeiten wirklich hysterisch eingreifen ließen; dies ist seit dem B12 vorbei, von der Spurstabilität müssen wir nicht reden, obwohl ich die „Spurrillen-Problematik“ auch nicht als derart gravierend erfahren habe.
Ein weiterer wirklicher Vorteil: Anbremsen auf der Bahn bei hohen Kurvengeschwindigkeiten. Der Wagen reagiert absolut gelassen, wo zuvor ein durchaus unangenehmes Eintauchen der Vorderachse den Z4 unruhig machte. Ich würde dies allerdings auch auf die 74.000 km zurückführen, die das Serienfahrwerk bereits absolviert hatte.
Das Fahrwerk wurde von einem Bilstein Vertragshändler aus dem Motorsport, der viel Z4 Erfahrung aus der VLN hat (Black Falcon), verbaut. Meine Erfahrungen mit diesem Team sind derart positiv, dass die Betreuung des Coupés weitestgehend in dessen Händen liegt. Die Einstelldaten des Fahrwerks sind ein Kompromiss, der meinen langen Autobahnfahrten geschuldet ist. Eine Mischung aus gewünschtem Sturz und vertretbarem Reifenverschleiß (Daten gerne auf Anfrage).
Und selbstredend: Es steht dem Z4 einfach gut zu Gesicht. Die Federn setzen sich noch, aber 18“ füllt die Radhäuser nun gut aus. Mit Randsteinen stehe ich allerdings seither auf Kriegsfuß.
Bremsanlage
Bei den Einstellfahrten des Fahrwerks war die vordere Bremsanlage irgendwann an den Grenzen ihrer Möglichkeiten. Die hinteren Bremsscheiben waren bereits deutlich beansprucht (DTC!) und standen zum Tausch an. Bremsscheiben sind nun gegen BMW Performance Compound und die Bremsleitungen gegen Fischer-Stahlflex getauscht. Großer Spaß! Ein Blick in den Rückspiegel bei stärkeren Bremsungen ist seitdem durchaus angebracht.
Summa summarum: Die Investitionen in Fahrwerk und Bremsanlage haben das Fahrvergnügen immens gesteigert und die Charakteristik – gerade mit eingeschaltetem DTC – nachhaltig zum Besseren geändert.
Kleine Änderungen
Die am Kotflügel angebrachte Typenbezeichnung entfernt.
Notgedrungener Maßen vor wenigen Tagen eine neue Batterie (80A).
Inspektion zum Tausch des Öls auf Mobil 1 ESP 0W-40 genutzt.
BMW-Kurzstabantenne.
Nächste Notwendigkeiten
Da ein Standlicht ausgefallen ist, intensive Beschäftigung mit TÜV-konformen Leuchtmitteln.
In Planung befindliche Änderungen
Bereifung
Verkauf der 17“ Winterfelgen und Bereifung. Dafür Hankook Ice Bear W300 auf die 108er Sternspeichen.
Für den Sommer 2014 dann Breyton LS Race 18“ mit Pirelli Pzero oder Yokohama S.drive (Alternativen sind denkbar) in gleichmäßiger 245er Rundum-Bereifung.
19“ sieht zugegebenermaßen ansprechend aus, aber geht für meinen Geschmack zu sehr auf Kosten der Performance (ich bin folglich ein heimlicher Bewunderer der CSL-Felgen). Hier gilt das selbstauferlegte „Form follows function“!
Noch ein Nachtrag zu den Bridgestone RFT. Ich bin kein Freund der RFT älterer Bauart, aber fairerweise, dies sollte man erwähnen, ist der zur Zeit verbaute Reifen auch über sechs Jahre alt. Vergleiche zu anderen Reifen sind daher unsinnig. Was mir zuvor nie an RFT gefallen hat, ist die „nebulöse“ Haftungsgrenze bei Querbeschleunigungen, der Haftungsabriss ist durch die harten Flanken einfach anders zu kalkulieren – es entspricht einfach nicht meinem Geschmack.
Fahrwerk
Der negative Sturz sorgt nun – besonders an der Hinterachse – dafür, dass die 108er Felgen, oben am Radhaus, deutlich nach innen geneigt sind. Ich liebäugle mit Spurplatten, die den Reifen bündig an der Oberkante setzen. Soweit ich dem Forum entnehmen konnte, lässt sich dies mit 20mm an der HA bewerkstelligen; Produkt meiner Wahr ist derzeit das Eibach Schraubsystem.
Innenraum
Auch wenn viele es nicht mögen, da es angeblich zu wulstig sei: Ich möchte das M-Multifunktionslenkrad verbauen und den BMW Short-Shift.
Wishful Thinking...
Angenommen, ich dürfte mal träumen... und hätte vergessen, dass es eine M-Version des Z4 gibt:
Quaife Limited Slip Differential...
Evtl. andere Stabilisatoren...
[...]
Und neben den wunderbaren Erfahrungen auch einige bedenklich Erfahrungen der letzten Wochen.
Z4 und Wohnen in der Großstadt...
Ich lebe an der Grenze zwischen Bockenheim und Westend in Frankfurt, gemischtes Publikum, Studenten, Besucher von Fußball-Kneipen, Antifa-Laden in der Nähe...
Das Parken auf der Straße bereitet mir Alpträume, ein Spiegelgehäuse durfte ich, nach einem klar erkennbaren Tritt gegen selbiges, bereits tauschen.
Z4 und Arbeiten in einer grün-regierten Kleinstadt...
Es ist schon verwunderlich, dass Menschen, die „Klima“ nicht einmal definieren können, sich derartig Sorgen um selbiges machen...
In Tübingen wurde erst neulich wieder alleine das Anlassen meines Coupés mit einem cholerischen „Hier ist 30!“ quittiert. Die Anzahl der Schilder, die in BW die Geschwindigkeit aus Gründen der „Luftreinhaltung“ (ein Schelm, wer hier an „Volksgesundheit“ denkt) reduzieren, nimmt drastisch zu.
In Frankfurt gewinnt man im Übrigen Wahlen mit „Lärmschutz“, der sich nicht nur auf den Flughafenausbau bezieht, sondern auch zu solch netten Überlegungen um den neuen OB führt, auf den Hauptverkehrsadern der Stadt nachts ein Tempolimit von 30km/h einzurichten...
Z4 und andere Verkehrsteilnehmer
Die Fraktion der Halter stark modifizierter Fahrzeuge aus der „Fast & Furious“-Zielgruppe haben anscheinend ein unbändiges Interesse den Z4-Fahrer zu Straßenrennen herauszufordern; gerne an solch geeigneten Stellen wie Innenstädten oder dem Kölner Ring.
Neben diesen Anlässen zur Larmoyanz genieße ich jede freie Minute mit dem Z4 und komme nach meinen bisherigen Erfahrungen zu dem Ergebnis, dass meine „Vernunft-Entscheidung“ herrlich viel Unvernunft erlaubt!
Mit meinem herzlichen Dank an die Mitglieder dieses Forums, die mich in mancher Hinsicht in meiner Entscheidung unwissend bestärkt haben und in Vorfreude auf den weiteren Austausch,
Tino
Bevor ich beginne möchte ich mich für die passive Nutzung dieses Forums und die in einigen Situationen mehr als sachdienlichen Hinweise im Rahmen meiner Fahrzeugsuche bedanken – soviel vorweg: Nein, meine HVA-Elemente schweigen still! Ja, ein moderates Getrieberasseln habe ich nach schnellen Autobahnfahrten gerne mal.
Ich fahre – nach monatelanger Lektüre der versammelten Forumsbeiträge verschiedener BMW-gewidmeter Websites und diverser „Anproben“ – seit März 2013 ein Z4 3,0si Coupé, ein Schritt, der in erster Linie der Vernunft gewidmet war. Der Unvernunft wäre entsprechend mein eigentliches Wunschfahrzeug, ein Porsche 930 (3,3), gewidmet gewesen. Abgesehen von der preislichen Entwicklung dieser Modelle in den letzten 10 Jahren, hat meine berufliche Situation – ich pendle ein bis zweimal die Woche zwischen Frankfurt am Main und Tübingen – ein Fahrzeug erfordert, dessen Alltagstauglichkeit nun nicht an den Maßstäben von H-Kennzeichen-Besitzern gemessen wird.
Das Z4 Coupé ist auch eingestandenermaßen vor allem die erste Wahl meiner Frau gewesen, die in der Regel ihrer Begeisterung für Automobile eher Verhalten Ausdruck verleiht und meine Rückfälle in das Verhalten eines Fünfjährigen, im Angesicht automobiler Schönheit, mit beinahe mütterlicher, liebevoller Gelassenheit zur Kenntnis nimmt. Um dies ein Wenig zu verdeutlichen: Zum Thema 930 habe ich beispielsweise immer den „Wenn Du einmal groß bist“-Blick erhalten...
Nichtsdestotrotz, in Bezug auf das Coupé war es an Ihr, die entrückt von Linien und Kanten phantasierte. Nachdem auch letzte Zweifel in Anbetracht des in der Entscheidung um den Zweitwagen konkurrierenden Cayman S ausgeräumt waren (mit Verlaub: jenseits aller Fahrdynamik-Lobpreisungen; der 987c ist einfach hässlich), habe ich nach einer Reihe recht gewöhnungsdürftig ausgestatteter und in der Wartung nicht immer wirklich nachvollziehbarer Coupés dann mein jetziges Fahrzeug gefunden.
Kommen wir folglich zu den Details
3,0si Coupé
Baujahr 12/2006, Laufleistung 74.000 km
Außenfarbe carbonschwarz metallic
Innenausstattung: Individual Walknappa caramel, inkl. Mitteltunnel und Armaturenbrett + Klavierlack schwarz
Bereifung Sommer
„225/255 auf Sternspeiche 108 18'' – leider noch mit orig. Bridgestone RFT
Einige weitere Ausstattungsmerkmale
M-Sitze mit Sitzheizung
Dachhimmel anthrazit
Außenspiegelpaket
Alarmanlage mit Funkfernbedienung
Xenon
Scheinwerfer-Reinigungsanlage
Innenspiegel, automatisch abblendend
Park Distance Control (PDC)
Sport-Lederlenkrad mit Multifunktion
Geschwindigkeitsregelung
Navigationssystem Professional
HiFi System Professional
Spracheingabesystem
CD-Wechsler
Klimaautomatik
Ablagenpaket
Chrome Line Interieur
Beleuchtete Einstiegsleisten
Handyvorbereitung mit Bluetooth-Schnittstelle (benutze mein altes iPhone 3G festverbaut mit zweiter SIM)
Folgende Änderungen am Fahrzeug habe ich seit März vorgenommen:
Fahrwerk
Der Wagen war mit dem Serienfahrwerk ausgestattet, dieses habe ich gegen ein Bilstein B12 ProKit ersetzen lassen, da das Coupé – neben der beruflich bedingten Langstrecke – vor allem im Taunus und auf der Schwäbischen Alb bewegt wird. Das B12 ist eine große Freude!
Selbst mit den RFT ist der Unterschied zum Serienfahrwerk wirklich überraschend. Die Überraschung bezieht sich nicht einmal so sehr auf die naheliegende Performance in Kurvenfahrten, sondern insbesondere auf das Verhalten bei degressivem Bremsen und – das beeindruckt mich immer noch am Stärksten – auf das Regeln der DTC. Es gibt auf der A5, kurz vor dem Frankfurter Kreuz (Darmstadt in Richtung Frankfurt am Main), Bodenwellen in den linken Fahrbahnen, die das DTC in Kombination mit dem Serienfahrwerk bei hohen Geschwindigkeiten wirklich hysterisch eingreifen ließen; dies ist seit dem B12 vorbei, von der Spurstabilität müssen wir nicht reden, obwohl ich die „Spurrillen-Problematik“ auch nicht als derart gravierend erfahren habe.
Ein weiterer wirklicher Vorteil: Anbremsen auf der Bahn bei hohen Kurvengeschwindigkeiten. Der Wagen reagiert absolut gelassen, wo zuvor ein durchaus unangenehmes Eintauchen der Vorderachse den Z4 unruhig machte. Ich würde dies allerdings auch auf die 74.000 km zurückführen, die das Serienfahrwerk bereits absolviert hatte.
Das Fahrwerk wurde von einem Bilstein Vertragshändler aus dem Motorsport, der viel Z4 Erfahrung aus der VLN hat (Black Falcon), verbaut. Meine Erfahrungen mit diesem Team sind derart positiv, dass die Betreuung des Coupés weitestgehend in dessen Händen liegt. Die Einstelldaten des Fahrwerks sind ein Kompromiss, der meinen langen Autobahnfahrten geschuldet ist. Eine Mischung aus gewünschtem Sturz und vertretbarem Reifenverschleiß (Daten gerne auf Anfrage).
Und selbstredend: Es steht dem Z4 einfach gut zu Gesicht. Die Federn setzen sich noch, aber 18“ füllt die Radhäuser nun gut aus. Mit Randsteinen stehe ich allerdings seither auf Kriegsfuß.
Bremsanlage
Bei den Einstellfahrten des Fahrwerks war die vordere Bremsanlage irgendwann an den Grenzen ihrer Möglichkeiten. Die hinteren Bremsscheiben waren bereits deutlich beansprucht (DTC!) und standen zum Tausch an. Bremsscheiben sind nun gegen BMW Performance Compound und die Bremsleitungen gegen Fischer-Stahlflex getauscht. Großer Spaß! Ein Blick in den Rückspiegel bei stärkeren Bremsungen ist seitdem durchaus angebracht.
Summa summarum: Die Investitionen in Fahrwerk und Bremsanlage haben das Fahrvergnügen immens gesteigert und die Charakteristik – gerade mit eingeschaltetem DTC – nachhaltig zum Besseren geändert.
Kleine Änderungen
Die am Kotflügel angebrachte Typenbezeichnung entfernt.
Notgedrungener Maßen vor wenigen Tagen eine neue Batterie (80A).
Inspektion zum Tausch des Öls auf Mobil 1 ESP 0W-40 genutzt.
BMW-Kurzstabantenne.
Nächste Notwendigkeiten
Da ein Standlicht ausgefallen ist, intensive Beschäftigung mit TÜV-konformen Leuchtmitteln.
In Planung befindliche Änderungen
Bereifung
Verkauf der 17“ Winterfelgen und Bereifung. Dafür Hankook Ice Bear W300 auf die 108er Sternspeichen.
Für den Sommer 2014 dann Breyton LS Race 18“ mit Pirelli Pzero oder Yokohama S.drive (Alternativen sind denkbar) in gleichmäßiger 245er Rundum-Bereifung.
19“ sieht zugegebenermaßen ansprechend aus, aber geht für meinen Geschmack zu sehr auf Kosten der Performance (ich bin folglich ein heimlicher Bewunderer der CSL-Felgen). Hier gilt das selbstauferlegte „Form follows function“!
Noch ein Nachtrag zu den Bridgestone RFT. Ich bin kein Freund der RFT älterer Bauart, aber fairerweise, dies sollte man erwähnen, ist der zur Zeit verbaute Reifen auch über sechs Jahre alt. Vergleiche zu anderen Reifen sind daher unsinnig. Was mir zuvor nie an RFT gefallen hat, ist die „nebulöse“ Haftungsgrenze bei Querbeschleunigungen, der Haftungsabriss ist durch die harten Flanken einfach anders zu kalkulieren – es entspricht einfach nicht meinem Geschmack.
Fahrwerk
Der negative Sturz sorgt nun – besonders an der Hinterachse – dafür, dass die 108er Felgen, oben am Radhaus, deutlich nach innen geneigt sind. Ich liebäugle mit Spurplatten, die den Reifen bündig an der Oberkante setzen. Soweit ich dem Forum entnehmen konnte, lässt sich dies mit 20mm an der HA bewerkstelligen; Produkt meiner Wahr ist derzeit das Eibach Schraubsystem.
Innenraum
Auch wenn viele es nicht mögen, da es angeblich zu wulstig sei: Ich möchte das M-Multifunktionslenkrad verbauen und den BMW Short-Shift.
Wishful Thinking...
Angenommen, ich dürfte mal träumen... und hätte vergessen, dass es eine M-Version des Z4 gibt:
Quaife Limited Slip Differential...
Evtl. andere Stabilisatoren...
[...]
Und neben den wunderbaren Erfahrungen auch einige bedenklich Erfahrungen der letzten Wochen.
Z4 und Wohnen in der Großstadt...
Ich lebe an der Grenze zwischen Bockenheim und Westend in Frankfurt, gemischtes Publikum, Studenten, Besucher von Fußball-Kneipen, Antifa-Laden in der Nähe...
Das Parken auf der Straße bereitet mir Alpträume, ein Spiegelgehäuse durfte ich, nach einem klar erkennbaren Tritt gegen selbiges, bereits tauschen.
Z4 und Arbeiten in einer grün-regierten Kleinstadt...
Es ist schon verwunderlich, dass Menschen, die „Klima“ nicht einmal definieren können, sich derartig Sorgen um selbiges machen...
In Tübingen wurde erst neulich wieder alleine das Anlassen meines Coupés mit einem cholerischen „Hier ist 30!“ quittiert. Die Anzahl der Schilder, die in BW die Geschwindigkeit aus Gründen der „Luftreinhaltung“ (ein Schelm, wer hier an „Volksgesundheit“ denkt) reduzieren, nimmt drastisch zu.
In Frankfurt gewinnt man im Übrigen Wahlen mit „Lärmschutz“, der sich nicht nur auf den Flughafenausbau bezieht, sondern auch zu solch netten Überlegungen um den neuen OB führt, auf den Hauptverkehrsadern der Stadt nachts ein Tempolimit von 30km/h einzurichten...
Z4 und andere Verkehrsteilnehmer
Die Fraktion der Halter stark modifizierter Fahrzeuge aus der „Fast & Furious“-Zielgruppe haben anscheinend ein unbändiges Interesse den Z4-Fahrer zu Straßenrennen herauszufordern; gerne an solch geeigneten Stellen wie Innenstädten oder dem Kölner Ring.
Neben diesen Anlässen zur Larmoyanz genieße ich jede freie Minute mit dem Z4 und komme nach meinen bisherigen Erfahrungen zu dem Ergebnis, dass meine „Vernunft-Entscheidung“ herrlich viel Unvernunft erlaubt!
Mit meinem herzlichen Dank an die Mitglieder dieses Forums, die mich in mancher Hinsicht in meiner Entscheidung unwissend bestärkt haben und in Vorfreude auf den weiteren Austausch,
Tino
?
. Und solltest Du an einem WE mal in Tü weilen dann seien Dir die BaWü Stammtische empfohlen z.Bsp. 





