In Stichworten:
Alles in "meiner" Straße, 15 m von meiner Wohnung entfernt.
- Auto fährt die Straße hoch
- fährt einem anderem den Spiegel ab
- ich warte - cà. 100 m entfernt - ob die "Cops" gerufen werden
- Auto fährt weg
- Ich rufe die 110 an (und schildere die o. g. Beobachtung)
- Polizei trifft ein
- Frau (mit rollbarer Gehhilfe) gibt an, den Unfall verursacht zu haben - jedoch zu Fuß mit der Gehhilfe - Ihr ist schwindelig geworden...
- Die Frau hatte die Polizei ebenfalls angerufen (!)
- Ich sage dem Polizisten: Ähh, wie schon gesagt, die Dame war mit dem Auto unterwegs
- Polizist "klärt Sie nun über Ihre Rechte auf", und gibt an, daß es sich nun um einen Unfall mit Fahrerflucht handelt (o. s. ä.)...
Alles in "meiner" Straße, 15 m von meiner Wohnung entfernt.


Tja, jetzt kriegt sie die doppelte Packung und wird sich bei einem eventuellen nächsten Mal wohl nicht mehr freiwillig an die Ordnungshüter ausliefern. Und alle in ihrer Umgebung, denen sie ihre Erfahrungen mitteilt, sicher auch nicht. Und die kennen auch wieder welche, denen die Story eine Lehre sein wird.
Der Verpfiff eines echten Crash-Drückebergers wäre sicher schöner für die Erfolgsstatistik. 

... nein, ich finde nicht, dass du ein schlechtes Gewissen haben musst. Wäre ich die Geschädigte, wäre ich dir in jedem Fall dankbar gewesen, denn auch ein popeliger Spiegel kann verdammich teuer sein.