Pellet Kaminofen - Die Qual der Wahl !

CityCobra

Gesperrt
Registriert
28 August 2010
Ort
Tor zum Münsterland, Brücke ins Ruhrgebiet
Wagen
BMW Z4 e86 coupé 3,0si
Servus!

Ich denke über die Anschaffung eines Pellet Kaminofen nach weil die Strahlungswärme angenehmer ist als die Heizungsluft meiner Gasheizung und das Flammenbild für eine gemütliche Atmosphäre sorgt.
Ein Bekannter von mir arbeitet im Kaminbau und könnte den Außenkamin montieren.
Im Wohnzimmer habe ich in zwei Ecken Platz genug für den Kamin und mir auch schon einige Modelle von diversen Herstellern angeschaut. (bisher nur online)
Bei der Vielzahl an Modellen blicke ich nicht durch auf was man beim Kauf achten soll, welche Funktionen sinnvoll sind, die korrekte Heizleistung, Steuerung auch per Fernbedienung oder auch WiFi, Material, Tankgröße für die Pellets, welchen Hersteller wählen etc.
Habt Ihr Erfahrungen mit solchen nachgerüsteten Öfen und was könnt Ihr empfehlen?
Es gibt ja eine große Bandbreite an Modellen von günstig bis teuer, wo liegen da die Unterschiede und sind die Aufpreise gerechtfertigt auf lange Sicht gesehen?
Wäre die Zeit nach dem Winter ideal um einen Kaminofen zu kaufen, oder wirkt sich das nicht gravierend positiv auf die Preise aus?
 
@CityCobra Hast Du Dir Informationen zu Feinstaub, Benzol, CO, ... Emissionen durch Komfortöfen (Im Innenraum) besorgt? Wenn ja, weiterhin am Kaminofen interessiert?
 
@CityCobra Hast Du Dir Informationen zu Feinstaub, Benzol, CO, ... Emissionen durch Komfortöfen (Im Innenraum) besorgt? Wenn ja, weiterhin am Kaminofen interessiert?
Warum nimmst du noch am Straßenverkehr teil, wenn dich die Angst vor Feinstaub usw. gegen Pelletöfen auftreten lässt?
Der Abbrand ist mittlerweile so gut geregelt, gerade beim Pelletofen, wo die Bedienungsfehler nicht so groß sein können wie beim Stückholz. Auf ausreichende Verbrennungsluftzufuhr ist natürlich zu achten, da kontrolliert der Schorni schon bei der Inbetriebnahme und bei (in Bayern) zweimal jährlicher Kontrolle.
 
@PeBa Deinen ersten Satz ignoriere ich zur Feier des Tages. 2. und 3. sind hilfreich.
 
Ohne Außenkamin geht es ja leider nicht und ich habe jetzt erstmal einen Termin mit dem Bezirksschornsteinfeger vereinbart.
Mal schauen welche Montage Möglichkeiten es für den Außenkamin gibt die mir auch optisch gefallen.
 
Ich würde dir raten nochmal über die Alternative eines "normalen" Ofens für Scheitholz nachzudenken. Bei Pellets hängst du zwangsweise am Pellet-Preis und kannst diesen quasi nicht beeinflussen. Außerdem weiß man nie genau, was alles in die Pellets verarbeitet wurde.
Bei Scheitholz weiß man definitiv, was man hat, außerdem finde ich die Optik der brennenden Holzscheite im Ofen deutlich schöner und wenn man möchte, kann man den Preis für Scheitholz durchaus beeinflussen, wenn man z.B. bereit ist, sein Holz selber zu machen, bzw. evtl sogar selber aus dem Wald zu holen.
Des weiteren kann man mit Scheitholz auch auf einen regionalen Brennstoff zurückgreifen und so verhindern, dass man vielleicht Pellets erwischt, die völlig unnötig hunderte km quer durch Europa transportiert wurden mussten, weil sie irgendwo im Ausland ein paar Cent billiger hergestellt wurden.
Ich mache mein Brennholz seit 10 Jahren selber, die Arbeit macht mir und den anderen Jungs aus meiner Waldgruppe sehr viel Spaß und unter dem Strich bezahlen wir für unser eigenes Holz keinen einzigen Euro, da wir das Holz, was wir zu viel haben an Bekannte und Kollegen verkaufen und damit sämtliche Kosten decken können.
 
Würde die Entscheidung sehr vom Nutzungsprofil abhängig machen. Soll der Ofen einen wesentlichen Wärmebeitrag liefern eher Pellt, soll er eher gelegentlich, nicht unbedingt täglich laufen dann klassisch Scheitholzofen.

Ich habe seit 3 Wochen letzteres und bin noch in der Übungsphase, wie die Verbrennung möglichst optimal mit wenig Rauch und Asche erfolgt. Da wäre ein Pelletofen klar im Vorteil. Da wir aber nur 2- 3 mal die Woche den Ofen überhaupt anmachen für uns nicht die 1. Wahl.

Ach ja, wir haben das ganze von einem Schornsteinfeger mit Ofenshop beraten und installieren lassen.
 
@ CityCobra : Klar, ein Kombiofen wäre dann auf jeden Fall sinnvoll(er). Für mich hörte sich das so an, als ob Pellet quasi fix wäre und Scheitholz raus sei (warum auch immer ....)

@ MichBeck : Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, was am besten passt. Ich stand 2010 vor der Frage, welches Heizsystem beim Umbau unseres neu erworbenen Hauses installiert werden sollte (altes Haus mit Nachtspeicheröfen). Da ich preislich von keinem Energieträger abhängig sein wollte, blieb am Ende nur Scheitholz, also habe ich einen ETA Holzvergaser installieren lassen und habe im Wohnzimmer einen klassischen Hark Kaminofen eingebaut.
Heute muss ich sagen: alles richtig gemacht. Die jährlichen Heizkosten sind vernachlässigbar und ein super interessantes Hobby dazugewonnen, mit dem ich mich körperlich ganz gut fit halte, da man diesem Hobby ganzjährig nachgehen kann.
Ps: was das optimale Heizen betrifft machen aus meiner Erfahrung die Leute oft den Fehler den Ofen mit zu geringer Temperatur zu betreiben. Also entweder zu wenig Luft oder zu wenig Holz. Ein Ofen, der seine optimale Betriebs-Temperatur nicht erreicht, kann auch nicht sauber verbrennen, da das Holz erst ab einer bestimmten Temperatur richtig vergast und damit auch gescheit brennt.
 
Ich würde dir raten nochmal über die Alternative eines "normalen" Ofens für Scheitholz nachzudenken. Bei Pellets hängst du zwangsweise am Pellet-Preis und kannst diesen quasi nicht beeinflussen. Außerdem weiß man nie genau, was alles in die Pellets verarbeitet wurde.
Bei Scheitholz weiß man definitiv, was man hat, außerdem finde ich die Optik der brennenden Holzscheite im Ofen deutlich schöner und wenn man möchte, kann man den Preis für Scheitholz durchaus beeinflussen, wenn man z.B. bereit ist, sein Holz selber zu machen, bzw. evtl sogar selber aus dem Wald zu holen.
Des weiteren kann man mit Scheitholz auch auf einen regionalen Brennstoff zurückgreifen und so verhindern, dass man vielleicht Pellets erwischt, die völlig unnötig hunderte km quer durch Europa transportiert wurden mussten, weil sie irgendwo im Ausland ein paar Cent billiger hergestellt wurden.
Ich mache mein Brennholz seit 10 Jahren selber, die Arbeit macht mir und den anderen Jungs aus meiner Waldgruppe sehr viel Spaß und unter dem Strich bezahlen wir für unser eigenes Holz keinen einzigen Euro, da wir das Holz, was wir zu viel haben an Bekannte und Kollegen verkaufen und damit sämtliche Kosten decken können.
Das war vielleicht früher so dass in die Pellets jeder Abfall verarbeitet wurde - seit 2010 gibt es da eine Norm die die Qualität festlegt.
Ich denke sogar das die Einhaltung der zukünftig strengen Grenzwerte mit einem Brennstoff nach Norm einfacher wie mit in der Qualität schwankenden Schichtholz ist.

Schichtholz ist nur für Leute interessant die die Möglichkeit haben das Holz selber zu machen - wer kaufen muss lässt lieber die Finger davon - macht dann nur Arbeit, benötigt Lagerfläche und ist umständlich.
Ich schüre seit über 20 Jahren den Kachelofen mit Schichtholz weil der Schwiegervater einen kleinen Wald hat.... Jetzt hat er an den Schwager übergeben.... Ich muss das Holz kaufen (zugegeben günstig) und habe trotzdem die Arbeit. Sobald ich den Kachelofen sanieren muss kommt für mich nur noch ein Pellets Einsatz in Frage - ich heize den Kachelofen auch nur wegen dem angenehmen Klima und der warmen Ofenbank für die Frau - also eh Luxus - da sind mit die paar Euro mehr kosten im Jahr für den Luxus der Pellets wert - dafür sauber, einfach und sogar in Abwesenheit regelbar.
 
Wir betreiben seit dem Hausbau vor 26 Jahren einen Grund Kachelofen mit Buchen Scheitholz der einen Großteil der 140 qm meiner Wohnung (nur Wintergarten und Bad werden zusätzlich beheizt) heizt und das mit einem sehr angenehmen Raumklima. Die Kosten für Holz Zukauf 2x gesägt und gespalten incl. Zufahrt sind mit ca. 280 Euro im Jahr bei normalem Winter eher gering. Ich würde es immer wieder machen.
Holz selber machen lohnt nicht bei den paar Ster....und dem benötigten Maschinenpark selbst für die Motorsäge braucht man mittlerweile einen Schein.
 
Zuletzt bearbeitet:
......und ein Hingucker ist ein großer schöner Kachelofen mit Bank alle mal. Kaminöfen haben auch was mit ihren großen Glasfronten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau deshalb muss sich der Theatersteller ja selber seine Gedanken Gedanken machen...😉
Alleine die letzten beiden Post - von mir und Clemens - sehr ähnliche Voraussetzungen - völlig andere Meinungen....😎
 
Genau deshalb muss sich der Theatersteller ja selber seine Gedanken Gedanken machen...😉
Aktuell tendiere ich mehr zu Pellets oder als Kombi-Lösung.
Aber vor dem Ofenkauf höre ich mir erstmal an welche Anforderungen an den Kamin gestellt werden und wo und wie der montiert werden kann das es auch optisch noch gefällt. Und ein Stellplatz für den Ofen muss auch noch gefunden werden.
 
Aktuell tendiere ich mehr zu Pellets oder als Kombi-Lösung.
Aber vor dem Ofenkauf höre ich mir erstmal an welche Anforderungen an den Kamin gestellt werden und wo und wie der montiert werden kann das es auch optisch noch gefällt. Und ein Stellplatz für den Ofen muss auch noch gefunden werden.
Ich weiß jetzt nicht wie deine Örtlichkeit ist und wie groß und schwer der Kaminofen werden soll, ich musste damals die Stelle für den Kachelofen in der Betondecke zusätzlich großflächig mit Stahl verstärken.
Zum besseren Verständnis ein Ster Buchenholz kostet mich gesägt, gespalten inclusive
Zufuhr 65 - 70 Euro
 
Zuletzt bearbeitet:
@Frank Z.
Kannst Du etwas zum Thema beitragen aufgrund Deines Postings?


Vielen Dank im Voraus!
Ich würde nur noch solch einen Ofen kaufen wollen, Starten via App, Zeitschaltung in der App, Temperaturabhäniges einschalten ausschalten....
Keinen Dreck, Rauch... Zweimal die Woche Aussaugen.
Sollte nur Raumluft unabhängig sein.
 
Ich weiß jetzt nicht wie deine Örtlichkeit ist und wie groß und schwer der Kaminofen werden soll, ich musste damals die Stelle für den Kachelofen in der Betondecke zusätzlich großflächig mit Stahl verstärken.
Zum besseren Verständnis ein Ster Buchenholz kostet mich gesägt, gespalten inclusive
Zufuhr 65 - 70 Euro

Das ist ein top Preis :t . Hier kostet der Ster Buche trocken ofenfertig inkl. Anlieferung ca. 130-140 Euro.
Im Wald zahlen wir stehend ca. 10 Euro für den Raummeter Buche/Eiche/Esche.
 
Das liegt bei mir an der Rückwand vom Carport überdacht....einfach zu händeln
Mein Lieferant kippt das bei mir ab, dann werfe ich es durch´s Kellerfenster in unseren Lagerraum und da wird es dann - wenigstens zum Teil - noch etwas gestapelt.
Derzeit reicht unser Vorrat wohl noch für 2 normale Winter, aber ich werde für April/Mai wieder 5 Schüttmeter ordern - gute Geldanlage.
Ich muss mal schauen, ob ich nach meiner Entscheidung, nur noch halbe Tage zu arbeiten, mir das Holz im Hauberg meines Bruders hole, da wäre es kostenlos.
Problem ist: Der Hauberg ist 40km weg und mein Anhänger hat nur Platz für etwa 2 - 2,5 meter.
Hätte aber auch den Vorteil, dass ich das Holz aus einer wesentlich angenehmeren Arbeitshöhe in den Keller werfen könnte und mir das häufige Bücken erspart bliebe.
Ich hatte mal nach einem vernünftigen 1800 kg Einachs-Kippanhänger Ausschau gehalten (darf 2 to ziehen), aber rund 3000 Euro ohne Plane und Gitteraufsatz
ist mir einfach (noch) etwas zu teuer und die Finanzministerin sagt auch nein!
 
Zurück
Oben Unten