Schlagen beim starken Beschleunigen im 2. Gang auf der Hinterachse

amico81

Fahrer
Registriert
26 August 2013
Ort
Erding
Wagen
BMW Z3 coupé 3.0i
Hallo zusammen,

ich hoffe ihr genießt das WE.

beim Vollgas-Beschleunigen im 2. Gang (kurz nach dem Schalten aus dem ersten) bekomme ich manchmal extremes Schlagen von hinten. Fühlt sich an, als würde der Reifen im Radhaus 3mal hängenbleiben, sehr unangenehm und heftig.

Bei normalen - nicht Vollgas-Beschleunigen - tritt es nicht auf, auch nicht in den anderen Gängen.

Rad hinten ist 9x18 mit 245er Reifen, Rad ist sehr freigängig, auch am Radhaus sind keine Schleifspuren zu erkennen. Der 3.0i hat kein Tuning erfahren und 230tkm runter. Es ist ein MTS Street mit PU Dpmlager verbaut, 2cm tiefer als original. Glaube aber das es schon mit dem original Fahrwerk mal vorgekommen ist

ASC Eingriff (gelbe Warnleuchte leuchtet nicht auf) findet sich nicht statt. Gefühlt kommt es mehr von der Fahrerseite. Diffhalterung ist auch noch an seinem Platz. Sonst keine Auffälligkeiten am Fahrwerk.

Hatte jemand sowas schon bzw. eine Idee woher das kommen könnte? 😬

Vielen Dank und beste Grüße
Tobi
 
Neben der Diffaufnahme auch die Traverse am Unterboden und die Schweißpunkte am Kofferraumboden gecheckt?
 
Danke für die Tip, schaue nochmal genau nach. Hatte mir noch überlegt, ob es das Mittellager sein kann, ist ja leider nicht so leicht nachzusehen.
 
Bzgl. der Hinterreifen, schau mal am Übergang vom Kotflügel zur Stoßstange, da sollte der kritischste Punkt sein für Kontakte bei starker Einfederung
 
Was ich mir vorstellen kann:
Stoßdämpfer fertig - Reifen schlägt unkontrolliert hoch und runter bei plötzlicher und starker Last
Diff nicht richtig fest - hat sich bei mir mehrfach gelöst. Ist auch nicht so optimal, da dran zu kommen und das entsprechende Drehmoment für die Schrauben aufzubauen. Für mich zumindest.
Difflager fertig
Tonnenlager fertig
Diffhalterung gerissen - Siehe DIO. Das haben auch schon einige hier hinter sich und deine Geräusche sprechen schon dafür.
Mittellager würde ich persönlich erstmal nicht so sehen. Wenn das so fertig wäre, dann hättest du diese Probleme wahrscheinlich eher bei höheren Geschwindigkeiten. Das ist aber nur meine Vermutung.


@MaxZ
Was ist eine sehr schwergängige Antriebswelle?
Meinst du das Gelenk der Antriebswelle?
 
Vielen Dank für Eure schnelle Unterstützung! 👍👍👍

Das Fahrwerk ist neu, bzw hat vielleicht 300km runter. Das Difflager und Tonnenlager sind glaube ich schon älter. Ich mache heute Abend ein paar Bilder.

Ich habe leider keine Hebebühne, fahre das Auto aber mal auf meine Rampen und soweit weiss kann man ohne Demontage die Hardyscheibe sehen, Bilder kommen...
 
Ja, das innere Gelenk der Antriebswelle. Ich hatte ein schlagendes Gefühl von hinten rechts bei aggressiven Beschleunigung aus Kurven. Das verschlimmerte sich in den folgenden 3kkm und trat auch auf der geraden aus. Zusätzlich stellte sich ein Knacken bei Anfahren nach dem Zurücksetzen ein.

Habe die die rechte Antriebswelle ausgebaut und war erstaunt: eingebaut total unauffällig, aber ausgebaut ließ sich das diffseitige Gelenk nur mit beiden Händen bewegen. Geräusch war nach dem Austausch verschwunden.

Fairerweise habe ich in dem Zug noch die Hardyscheibe getauscht, die sehr leicht rissig war. Gegeben des Zustandes der Scheibe halte es aber für äußerst unwahrscheinlich, dass das die Ursache war.
 
Könnte nichts an Beschädigungen entdecken, vielleicht seht ihr was auf den Bildern.

Antriebswelle wäre unschön, ist ein 3.0 😬

Ich habe mir überlegt wie folgt vorzugehen. Abgasanlage abbauen, Hitzebleche entfernen (bekommt man die rostigen Muttern überhaupt noch runter ohne die Schrauben an der Karosserie zu zerstören?), Kardanwelle ausbauen und neue Hardyscheibe und Mittellager erneuern - wird ohne Hebebühne wahrscheinlich eine richtige ....arbeit. Auto hat schon einige km runter, die Teile kommen ggf. sowieso irgendwann.

Wenn ich das hinbekommen habe 🙏 prüfen ob die Probleme noch vorhanden sind, falls ja, Antriebswellen ausbauen und prüfen.
 

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Aus eigner Erfahrung gehen die Hitzeschutzbleche einfacher runter als man denkt.

Habe das alles schon mal ohne Hebebühne gemacht… und letzte Woche nochmal mit einer Bühne. War schon wesentlich schneller. Sofern die Zentralmutter nicht völlig verrostet ist, geht die Antriebswelle schneller auszubauen😉.


Für das Mittellager brauchte ich einen Abzieher und die Neumontage war auch etwas knifflig. Febi kann ich als Ersatzteil nur bedingt empfehlen – die Abschirmung des Lagers ist schlechter ausgeführt.

Sofern der Gummiring nicht offensichtlich gerissen sind, würde mich aber wundern, wenn es das Mittellager ist.
 
Ich habe mir überlegt wie folgt vorzugehen. Abgasanlage abbauen, Hitzebleche entfernen (bekommt man die rostigen Muttern überhaupt noch runter ohne die Schrauben an der Karosserie zu zerstören?), Kardanwelle ausbauen und neue Hardyscheibe und Mittellager erneuern - wird ohne Hebebühne wahrscheinlich eine richtige ....arbeit. Auto hat schon einige km runter, die Teile kommen ggf. sowieso irgendwann.
Das sind nur dünne Blechmuttern an den Hitzeschutzblechen, die gehen normalerweise problemlos ab – aber besorg dir vorher neue, die kosten kaum etwas bei BMW.

Wenn du die Kardanwelle auseinanderziehst, dann markiere unbedingt die beiden Enden an der Verzahnung. Die Welle ist im Gesamten ausgewuchtet, wenn man das nachher falsch zusammensteckt dann kann eine Unwucht auftreten.

Sofern der Gummiring nicht offensichtlich gerissen sind, würde mich aber wundern, wenn es das Mittellager ist.
Ich kenne das aus der E36-Ecke, da sind die Teile bei forscher Fahrweise ziemlich schnell hinüber. Wenn noch das erste Mittellager verbaut ist und ich gleichzeitig lese, dass der Thread-Starter im zweiten Gang gerne mal etwas beherzter aufs Gas tritt, dann könnte das schon eine Fehlerquelle sein m.M.n.
Auch wenn das Gummi um das Lager nicht reißt, so hat es definitiv an Festigkeit verloren.

Das neue Mittellager muss übrigens um 4mm in Fahrtrichtung vorgespannt werden @amico81
 
Danke für die wertvollen Tips! Ich hatte mir bereits die RA angesehen, identischer Zusammenbau ist auch verstanden. 4mm Vorspann bedeutet das beim Festziehen der Schrauben am Lager die Kardanwelle gedreht sein muss?

Eine Frage noch zum Diff, es handelt sich um ein 188er beim 3.0er (bzw. bei den Coupes)? Sollte ich soweit kommen die Antriebswellen ausbauen zu müssen, möchte ich gleich die Mitnehmerflansche gegen die vom 328er E36 tauschen um die 2.8er Wellen fahren zu können.

Mittellager und Hardys. habe ich von Meyle (HD bei der Hardys.) geordert.
 
Das Lager selbst ist in Gummi gelagert. Dieser ist flexibel und soll 4mm in Fahrtrichtung vorgespannt werden. Für die Verschraubung des Lagers sind zwei Langlöcher vorgesehen, damit kann man vorspannen. Schau dir das Mittellager genau an, dann siehst du es.
 
Danke für die wertvollen Tips! Ich hatte mir bereits die RA angesehen, identischer Zusammenbau ist auch verstanden. 4mm Vorspann bedeutet das beim Festziehen der Schrauben am Lager die Kardanwelle gedreht sein muss?
Siehe mein Vorredner, das ganze Lager wird vorgespannt. Einfach beim Montieren die zwei Schrauben leicht anziehen, dann das Lager um 4mm nach vorne drücken und die Schrauben vollständig anziehen.

Hier noch ein Foto aus der Rep.-Anleitung.ML vorspannen.JPG
 
Ich habe mir mittlerweile Mittellager und Hardyscheibe organisiert sowie ein neues Lager für das Diff.

ESD hab ich schon unten, aktuell erfreue ich mich daran, die Muttern am Hosenrohr zu bearbeiten - wenn man diese Stümpfe so noch bezeichnen kann.

Mit zwei könnte ich trotz Aushärtung nach langem hin und her den Kampf mit dem Dremel gewinnen. Die anderen beiden sind gut geschützt und damit schwer zugänglich. 👻

Hat jemand ein Wundermittel oder eine Technik wie ich diese Mistdinger aufbekomme? Habe gesehen das die Schrauben Bolzen sind, werde die wenn das Hosenrohr runter ist - hoffentlich bald - ausschlagen.
 

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Ich habe mir mittlerweile Mittellager und Hardyscheibe organisiert sowie ein neues Lager für das Diff.

ESD hab ich schon unten, aktuell erfreue ich mich daran, die Muttern am Hosenrohr zu bearbeiten - wenn man diese Stümpfe so noch bezeichnen kann.

Mit zwei könnte ich trotz Aushärtung nach langem hin und her den Kampf mit dem Dremel gewinnen. Die anderen beiden sind gut geschützt und damit schwer zugänglich. 👻

Hat jemand ein Wundermittel oder eine Technik wie ich diese Mistdinger aufbekomme? Habe gesehen das die Schrauben Bolzen sind, werde die wenn das Hosenrohr runter ist - hoffentlich bald - ausschlagen.
Kannst du irgendwie einen Schlitz in die Mutter schneiden?
Dann könntest du diese spalten und den ganzen Kram ordentlich erhitzen und den Bolzen durchschlagen.
Könnte ich mir zumindest vorstellen.
 
Danke für den Tipp! Habe heute das Ganze aufbekommen, nachdem ich versucht habe die Schrauben auszubohren, zu sägen und mit dem Pressluftmeißel zu trennen.

Die Herausforderung lag, so geht es wahrscheinlich einigen anderen auch, das ganze ohne Hebebühne zu machen. Lösung war an einen Dremel eine Verlängerungswelle zu montieren. Bin dann an die oberen Schrauben von oben drangekommen mit einer kleinen Trennscheibe. Geflucht habe ich, es hat ewig gedauert aber zum Schluss waren sie offen.

Anstatt dass das Hosenrohr elegant abfällt, war es festgebacken. Hab da erstmal ordentlich Kriechöl drauf. Die Schraube zw Flansch und MSD wollte ich aufdrehen, ist gleich abgerissen. Hab dann die Auspuffhalterung vom Achskörper gelöst und dann vom ESD. Mit vorsichtigem hochrunter hat sich dann der Flansch gelöst.

Jetzt muss ich den Krümmerflansch erhitzen und die Bolzenreste nach hinten raustreiben. Bin gespannt wie es im Kardantunnel aussieht. Hab mir noch den MSD und Hosenrohr von Bastuck für den ESD geholt, der soll dann dran.
 
Danke für den Tipp! Habe heute das Ganze aufbekommen, nachdem ich versucht habe die Schrauben auszubohren, zu sägen und mit dem Pressluftmeißel zu trennen.

Die Herausforderung lag, so geht es wahrscheinlich einigen anderen auch, das ganze ohne Hebebühne zu machen. Lösung war an einen Dremel eine Verlängerungswelle zu montieren. Bin dann an die oberen Schrauben von oben drangekommen mit einer kleinen Trennscheibe. Geflucht habe ich, es hat ewig gedauert aber zum Schluss waren sie offen.

Anstatt dass das Hosenrohr elegant abfällt, war es festgebacken. Hab da erstmal ordentlich Kriechöl drauf. Die Schraube zw Flansch und MSD wollte ich aufdrehen, ist gleich abgerissen. Hab dann die Auspuffhalterung vom Achskörper gelöst und dann vom ESD. Mit vorsichtigem hochrunter hat sich dann der Flansch gelöst.

Jetzt muss ich den Krümmerflansch erhitzen und die Bolzenreste nach hinten raustreiben. Bin gespannt wie es im Kardantunnel aussieht. Hab mir noch den MSD und Hosenrohr von Bastuck für den ESD geholt, der soll dann dran.

Pass bitte auf, dass du den Kat nicht beschädigst. Das Gehäuse des Kats ist eh schon oft gerissen. Mit Schlägen auf den Bolzen machst du das ganze nicht besser.
Vielleicht passt da irgendwie ein Abzieher dran? Dann kannst du den Bolzen ggf. ausdrücken, wenn er ordentlich erhitzt ist.
 
OK, hab schon ein paar Mal drauf geschlagen,da geht nichts vorwärts, hab es auch mit einer Lötlampe probiert, ist aber zu schwach und organisiere mir ein Mini Autogen SG. Bohren ist auch heftig, da gehen kaum Löcher rein und mir sind schon 2 Bohrer abgerissen (HSS Kobalt). Das Material ist dermaßen zäh. Abzieher hab ich schon probiert und rutscht immer wieder ab und bei den oberen Bolzen kommt man kaum ran. Morgen geht der Kampf weiter
 
OK, hab schon ein paar Mal drauf geschlagen,da geht nichts vorwärts, hab es auch mit einer Lötlampe probiert, ist aber zu schwach und organisiere mir ein Mini Autogen SG. Bohren ist auch heftig, da gehen kaum Löcher rein und mir sind schon 2 Bohrer abgerissen (HSS Kobalt). Das Material ist dermaßen zäh. Abzieher hab ich schon probiert und rutscht immer wieder ab und bei den oberen Bolzen kommt man kaum ran. Morgen geht der Kampf weiter
Kannst du den Abzieher nicht irgendwie fixieren?
Vielleicht kann sowas, mit einer Mutter auf dem Gewinde zum fixieren des Bolzens, funktionieren?

Ich sage nur, meine 3.0 Kats, welche optisch wirklich einen guten Eindruck gemacht haben, waren gerissen und mussten vor Einbau geschweißt werden.
 
Verdammt, das tut mir leid. Genau den hab ich benutzt. Du hast sicherlich recht! 👍 Ich versuche es dann weiter mit ausbohren, Rostumwandler, erhitzen und ausdrücken und berichte.

Laut DIS ist die Monitor-Lambda defekt, man würde gut rankommen, da bewegt sich auch nichts, muss vermutlich warm gefahren werden -er hat noch TÜV bis 26, aber spät bis dahin brauch ich eine neue...
 
Diese Bolzen müssen in 24J und 230tkm sich in eine Einheit mit dem Flansch verschweißt haben, schlimmer als Hochzeit von Karosserie und Motor. Selbst der fast ausgebohrte Bolzen ließ sich nicht rausschlagen - die Dinger wollen ausgebohrt werden, was für eine Arbeit. Zumindest ist nur noch einer übrig 😂

Toll ist auch die Passgenauigkeit des Bastuck Hosenrohrs *IronieOff*. Den ESD hatte ich schon, allerdings hat Bastuck die Endrohre vertauscht, müsste ich damals nochmal zurücksenden. Also ich hätte die paar Euro mehr in die Hand nehmen sollen mir wieder eine Eisenmannanlage holen sollen.

Wer in den Genuss kommt mal den Abgasstrang zu öffnen sollte viel Zeit einplanen - vielleicht geht es bei dem ein oder anderen schneller, vielleicht ist es beim M52 easier als bei mir mit dem M54.

Hardy sieht gut aus und wurde scheinbar schon Mal gewechselt, ist auch eine Markierung für den späteren Zusammenbau vorhanden, Mittellager ist der Rahmen etwas verrostete, Gummi sieht aber gut aus.

Das die Kardanwelle etwas Spiel in der Längsachse/Drehbewegung hat vermute ich kommt vom diff und ist normal.
 

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Melde Vollzug mit viel viel Geduld und Zeit konnte ich die letzte Schraube noch ausbohren.

Die Bastuck Komplettanlage hat leider nicht gepasst.Die Rohre des Hosenrohrs waren über einen Steg so verschweißt, das die Flansche zu eng zusammen standen. Nach trennen des Stegs könnten sie verschraubt werden. Vom Klang habe ich mir mehr erwartet, hätte das Geld lieber in eine Eisenmannanlage investieren sollen. Anbei ein paar Bilder.

Leider bin ich dem Schlagen noch nicht auf die Spur gekommen. Als nächstes steht der Austausch des alten Diffgummilager durch ein Powerflex Heritage PU Lager an.
 

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Irgendwas muss sich ja extrem aufschaukeln. Tonnenlager können ein Anhaltspunkt sein, aber wenn die dermaßen fertig sind, müsstest du das auch beim fahren merken, gerade bei akuten Richtungswechseln. Wirf auch mal einen Blick auf Motor- und Getriebelager. Die Motorlager beim M zerlegen sich oft vollständig. Wie sieht es denn aus beim fahren im Standgas im ersten Gang aus? Irgendwelche Auffälligkeiten? Kannst du den Zustand auf eine gewisse Drehzahl oder Geschwindigkeit eingrenzen oder doch auch im ersten Gang unter Last reproduzieren? Es ist ja extrem seltsam, dass es nur im zweiten Gang auftritt. Nächster Ansatz wäre, wenn offensichtlich und leicht zu prüfende Sachen wie Antriebs- und Fahrwerkslagerpunkte ausgeschlossen werden können, das Zweimassenschwungrad und ggf. das Getriebe an sich.
Auch hier würde ich versuche den Fehler im ersten Gang zu provozieren. Vollgas bis 6000, schnell Kupplung treten, hinhören. Kupplung schnell kommen lassen, sobald die Drehzahl abgesackt ist auf quasi Leerlauf und gucken, was passiert. Beides muss der Wagen klaglos wegstecken. Wenn nicht, war's schon vorher defekt.

VG,
Phil
 
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