Snow-White
Orange - nicht Rot!
Da muss ich schon etwas schlucken ...
Tim
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Es könnten soviele Unfälle vermieden werden, wenn die Leute einfach mal ihr Hirn einschalten würden bevor sie ins Auto steigen.
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Naja .... nicht immer besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Blitzer und Gefahrenstelle. Von daher verstehe ich die Diskussionen schon ein wenig.Ja,schon beeindruckende Videos und es wird nicht lange dauern,bis der nächste "Ich wurde geblitzt/Blitzer sind Abzocke" Fred erstellt wird.
Da muss ich schon etwas schlucken ...
Tim
Andererseits wird bei Vielen das Hirn auch wieder ausgeschalten

Wie stehen hier eigentlich die Meinungen zu dem Video ganz oben? Wer erkennt, dass der Familienvater die alleinige Schuld trägt und eigentlich gar kein Auto fahren dürfte?
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youtube video schrieb:No one should pay for a mistake with their life. When we drive, we share the road with others, so the speed we choose to travel at needs to leave room for any potential error.
Ja - warum stellen wir dann Führerscheine aus? Anstatt einfach ein einheitliches 20 km/h Limit?
Er macht keineswegs alles richtig. Man hat mit Fehlern anderer zu rechnen und das bedeutet für mich -> defensiv fahren. Defensiv ist es, wenn man in einer solchen Situation das Gas wegnimmt und mögliches fehlerhaftes Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer antizipiert. Dies ermöglicht eine schnellere Reaktion.Es handelt sich dabei offensichtlich um eine Freilandstraße, der andere fährt knapp über 100 km/h Tacho. Er macht alles richtig.
eine gewisse Defensivhaltung in bestimmten Situationen hat noch niemandem geschadet.
Ohne bestandene Prüfung kein Nachweis der Befähigung? Besondere Anforderungen an die gestigen Fähigkeiten werden zumindest in D nicht gestellt.dilbert: Dann die weitere Frage, warum wir zum Erhalt eines Führerscheins eine Prüfung ablegen müssen, die man bestehen muss bevor der Führerschein ausgegeben wird. Es geht dabei also nicht blos um die körperliche sondern ganz primär um die geistige Befähigung gefahrlos für SICH und ANDERE ein Fahrzeug zu lenken. Ein "Oh, hab ich nicht gesehen" passt in dieses Schema nicht, denn dann war man eben nicht fähig gefahrlos am Straßenverkehr teilzunehmen.
+1black - klar soll man seine Geschwindigkeit eben den Gegebenheiten anpassen. Es kann aber nicht sein, dass ich davon ausgehen muss, dass Leute blind durch die Gegend fahren und Verkehrsregeln ignorieren - denn dann könnte man sie gleich weg lassen.
Ich hatte auch schon Fussgänger, Radfahrer und Autofahrer, die mich ANSCHAUEN während sie plötzlich über die Straße laufen oder vor mir rausfahren. Sowas gibt's - und das hat für mich nix mehr mit einer Unachtsamkeit zu tun sondern mehr mit der Stupidität eines Lemmings. Und soweit mir bekannt, kriegen Lemminge auch keinen Führerschein, selbst, wenn sie gut sehen und hören könn(t)en.
Deswegen stehe ich solchen Spots eher kritisch gegenüber, denn sie wollen ein überzeichnetes Bild vermitteln, das hinten und vorne eben nicht passt. Ich denke auch, dass der Spot ganz klar auch die Schwierigkeit aufzeigt, einer "Geschwindigkeit" die Schuld zu geben - denn tatsächlich sind es meist andere Faktoren wie bspw. Timing. Wäre der Vater 5 sex. früher unachtsam gewesen, wäre viell. nix passiert. Wäre der Vater 5 sekunden später unachtsam gewesen, hätte der andere auch 20 km/h fahren können. Gut die Folgen wären weniger fatal gewesen, aber das grundlegende Problem bliebe ja immer noch dasselbe.
Er macht keineswegs alles richtig. Man hat mit Fehlern anderer zu rechnen und das bedeutet für mich -> defensiv fahren. Defensiv ist es, wenn man in einer solchen Situation das Gas wegnimmt und mögliches fehlerhaftes Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer antizipiert. Dies ermöglicht eine schnellere Reaktion.
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Ohne bestandene Prüfung kein Nachweis der Befähigung? Besondere Anforderungen an die gestigen Fähigkeiten werden zumindest in D nicht gestellt.
Ein Moment der Unaufmerksamkeit bedeutet nicht, daß man prinzipiell nicht in der Lage ist am Straßenverkehr teilzunehmen.
Das würde nämlich bedeuten, dass ich (für den Nachfolgeverkehr aus unersichtlichem Grund) plötzlich meine Geschwindigkeit vermindere (würde ich abbiegen wollen, würde ich VOR dem Bremsen blinken, das ist der Sinn des Blinkers). Was hätte ich also davon, wenn ICH lötzlich bremse und der hinter mir (oder in einer Kolonne meinetwegen auch das 3. Fahrzeug hinter mir) nicht mehr rechtzeitig bremsen kann. Das ist ganz normale Kausalität, ist also die Kolonne nur lang genug ist die Chance für einen Unfall bei 100% - weil EINER nicht geschaut hat, weil EINER unvorsichtig war, weil EINER sich nicht entsprechend den Verkehrsregeln benommen hat. Wem gibst du dann die Schuld. der Kolonne von x Autos die sich an die Regeln hält oder dem einen der sich nicht an die Regeln hält.
Mit dem letzten Absatz, ersetze ich lediglich den einen 100 km/h Fahrer durch eine Kolonne von xx Autos, die mit einer BELIEBIGEN Geschwindigkeit unterwegs sein kann. Aufgrund der aufsummierung des Reaktionsweges und der damit einhergehenden Verminderung des effektiven Bremsweges steigt die Auffahrwahrscheinlich je nach Länge der Kolonne mathematisch auf 100%. Deshalb wäre ICH jetzt eher bestrebt, das Problem zu kritisieren und nicht zu versuchen die Symptome zu bekämpfen. (ist natürlich eine hypthetische praxisnahe Annahme)
Das Video baut auf Mitgefühl auf, sieh dir doch mal das verzweifelte Gesicht des "zu schnell" fahrenden Fahrzeugführers in den Zwischensequenzen an. Dieser Aspekt scheint bei Dir nicht wirklich anzukommen, denn in Deinen Postings geht es primär um Regeln und Schuld.dass manche Fehler eben nicht ohne Konsequenzen bleiben und man nicht immer dem Anderen die Schuld geben kann.