Im Vergleich zum Aufwand üblichen Marketingaktionen, bei denen es auch in erster Linie darauf ankommt, das Markenlogo in die Köpfe junger Menschen zu pflanzen, damit sie später im Leben mal ein Auto kaufen, sind ein paar Stunden Fotoshop eines Profis ein Schnäppchen. Aus verbiestert deutscher Sicht mag das als Zeitverschwendung für ein technisch nicht realiserbares Fahrzeug erscheinen (eine "Studie" ist übrigens etwas ganz anderes), in den Staaten kommt das anders an. Aus dortiger Sicht hat sich ein Konzern Zeit für ein Kind genommen. Was in diesem Land nun mal gut ankommt und damit alles andere als bescheuert ist.
Wie heißt es dazu doch seitens BMW:
"Die Agentur unseres Marketings hat die Zeichnung in Photoshop erstellt. Einfach als kleine Überraschung für einen Vierjährigen. Mehr steckt nicht dahinter."
Wer sich darüber schon entrüsten kann, tut mir leid.