Versicherung

paepcke

Fahrer
Registriert
9 Februar 2002
Hi,
ich hatte letztes Jahr anfang Nov. nen Unfall. Hab mir nen Anwalt genommen. So nun erzählt mir der Anwalt einstimmig mit der Gegnerischen Versicherung das die Versicherung beliebig viel Zeit hat den Schaden intern zu prüfen. Es liegen seit Nov. 2005 der gegnerischen Versicherung alle angefortdeten Unterlagen vor. Weitere Anfragen von seite der Versicherung gibt es nicht.

Stimmt das was mir mein Anwalt da erzählt? Haben die wirklich beliebig lange zeit intern, wie die Lust und Laune haben und ich bleibe solange auf allen Kosten (incl. Gutachter etc.) selbst sitzen?

Hat jemand Ahnung von der Materie? Soll ich (natürlich für mich extrem Kostenträchtig) den Anwalt wechseln?

Danke,
Gruss,
MP
 
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du kannst eine Abschlagszahlung in Höhe des unstrittigen Betrages verlangen (i. d. R. 4 Wochen nach Vorlage aller Unterlagen).
Deinem Anwalt sollte schon auch noch ein geeigneter Kommentar, welcher zur Beschleunigung der Schadenregulierung beiträgt, einfallen. Ich dachte immer die erhalten ihr Honarar fürs Arbeiten und nicht für das Verbreiten von Halbwahrheiten.
 
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Ich hab 2 Jahre auf mein Geld gewartet. Das Gutachten hab ich mit den erlös von meinem Auto gezahlt. Ich hatte da mehr Glück im Unglück. Ich hab die VErsicherung gebeten mir wenigstens die hälfte schon mal zu zahlen. Aber vorsicht. Frag nur bei der Gegnerischen Versicherung. Deine Versicherung würde den Schaden zwar auch zahlen, nur dann sagt die Gegenerische das Du Deine Schuld eingestehst. Ich hoffe Dein Anwalt hat Ahnung von Gutachten. Bei meinem ersten Gutachten (vom Gericht) wurde alles geschätzt. Ich musste dann meinen Anwalt erklären das dieses Gutachten bullshit ist und nur auf vermutungen basiert. Danach qwqurde noch eines gemacht und dies hat noch mal ein halbes Jahr bis zur Urteilsverkündung gedauert... Hoffe geholfen zu haben.
 
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Hab auch schon über zwei Jahre auf eine Entscheidung gewartet - war am Ende nur leider gegen mich ... aber im Endeffekt egal, du wirst wohl in Vorleistung gehen müssen (bei eben den strittigen Beträgen).

Ein gaaaanz vorsichtige Empfehlung: Bleib immer selber auf dem Laufenden und lass dir die jeweiligen Ansprechpartner nennen und telefoniere mit ihnen. EIn Anruf die Woche, wie der Stand ist und wann es weiter geht. Damit habe ich meinen letzten Unfall scheinbar beschleunigen können - Unfall im April, Gelderstattung der gegnerischen Versicherung im Juni.
 
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Naja, der Unfallhergang ist wohl relativ unstrittig lt. Polizeibericht, Schuldeingeständnis des Unfallgegners gegenüber der Polizei und des Unfallbildes.

Da auch keine weiteren Unterlagen / Auskünfte etc. angefordert wurden und auch keine Aussage getroffen wurde das der Unfallhergang oder die Schadenssumme bezweifelt wird (dann könnte man ja wenigstens drauf reagieren) gehe ich mal stumpf davon aus das die Versicherung einfach nur aufgrund der Schadenhöhe jetzt auf Zeit spielt. So eine art kostenloser Kredit.

Gibt es da keinen Hebel?

Dank,
Gruss,
MP
 
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naja ist es nicht so daß du zwischenfinanzieren kannst und die zinsen und gebühren mit einfordern kannst. dieses sollte dir dein anwalt eigentlich sagen können, du musst ja auch schadensbegrenzung betreiben und so lange wollen die ja auch sicher keinen leihwagen zahlen oder?
 
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Ich dachte immer, die eigene Versicherung streckt vor und holt sich dann das Geld bei der Gegnerischen - ohne dass dies ein Schuldgeständnis nach sich zieht.
 
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Z3 Coupebunny schrieb:
Ich dachte immer, die eigene Versicherung streckt vor und holt sich dann das Geld bei der Gegnerischen - ohne dass dies ein Schuldgeständnis nach sich zieht.

Das wüsste ich zwar nicht, aber bei Deiner eigenen Versicherung fragen kostet so oder so nichts, wenn Du Vollkaskoversichert bist. Unabhängig davon steht Dir Verzugszins von der gegnerischen Versicherung zu, fragt sich nur, ab welchem Zeitpunkt. Genau dies ist Sache Deines Anwalts, die gegnerische Versicherung und den Unfallgegner nach einem 'angemessenen' Zeitraum in Verzug zu setzen, sprich mit Klage zu drohen. Aber bis Du die Kohle tatsächlich bekommst, kann schon auch ein Jahr oder mehr vergehen, damit musst Du Dich abfinden. Versicherungen sehen Abläufe meist sehr viel weniger 'klar' als der Versicherte, insbesondere ein Schuldeingeständnis des Unfallgegeners könnte sogar zum Problem (für Ihn) werden.
Abgesehen davon hast Du das Recht, den Anwalt zu wechseln, wenn der nicht in Deinem Sinne agiert.

Gruss
Wuchtl
 
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Hallo!

Ich hatte mit meinem alten e36 in 5 Jahren 4 Unfälle :O ! Ich war aber immer zu 100% nicht schuld :b . Bei den ersten 3 Unfällen war der Schaden so um die 1000-1500€. Ich war immer bei einem Gutachter meiner Wahl . Ich habe mein Geld so in 4-8 Wochen ohne Probleme erhalten :t . Der letzte Unfall war ein bisschen schlimmer :-( . Der Schaden war laut meinem Gutachter 3470€. Die gegnerische Versicherungen wollte das net hinnehmen und schickte mir einen Gutachter ihrer Wahl. Der berechnete 3350€. Das Geld habe nach 5 Wochen erhalten. Mir wurde immer ein Scheck gesendet.

Gruß
 
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Z3 Coupebunny schrieb:
Ich dachte immer, die eigene Versicherung streckt vor und holt sich dann das Geld bei der Gegnerischen - ohne dass dies ein Schuldgeständnis nach sich zieht.

Grüßt Euch:

also das mit der VK muß man vorsichtig angehen!

Sollte die VK leisten, holt die sich ggf. das Geld bei der gegnerischen Versicherung wieder, aber ACHTUNG: DEIN SFR (SCHADENFREIHEITSRABATT) DER VK IST IM EIMER und wird nicht wieder korregiert. Dies ist bei den Prämien heute nicht unrelevant. Biete Dir gerne eine Prüfung an. Meld Dich Montag mal:
www.axa.de/oliver_daniel (wenns die axa ist verspreche ich dir ´ne schnelle lösung!)
 
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