Wärmepumpe im Altbau

zettigelb

macht Rennlizenz
Registriert
12 September 2020
Ort
Bad Iburg
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive35is
Wir planen eine Wärmepumpe in unseren Haus mit 240 qm Wohnfläche einbauen zu lassen. Das Haus ist von 1965 und 2012 saniert worden. Wir haben leider keine Fußbodenheizung, 2 Fach Verglasung,und isoliert ist die Hütte auch.Hat jemand Erfahrung in einer solchen Konstellation. Grüße Frank 😎
 
Wenn Du (rechnerisch) mit einer Heizungs-Vorlauftemperatur von etwa 30-50°C, bei Außentemperaturen von -15°C auskommst um Deine Räume auf 20°C zu erwärmen, dann wird auch eine Wärmepumpe problemlos Dein Haus heizen.
Auch die Warmwasserbereitung ist zu beachten, da diese mindestens eine Temperatur von 60°C haben muss um Legionellenbildung zu verhindern.

Lass Dich vor Ort vom Fachmann beraten, da viele Faktoren eine Rolle spielen, damit das Ganze am Schluss auch wirklich funktioniert.
 
Lass Dich vor Ort vom Fachmann beraten, da viele Faktoren eine Rolle spielen, damit das Ganze am Schluss auch wirklich funktioniert.
Da ich mich auch mit dem Thema beschäftige kann ich Klaus nur zustimmen.
Lass dir auf alle Fälle nicht zusätzlich eine PV-Anlage aufschwatzen. Im Zusammenhang mit einer Wärmepumpe ist die wenig hilfreich. Denn die hauptsächliche Leistung der Wärmepumpe brauchst du schließlich im Winter und genau da ist der Eintrag der PV am geringsten. Kommen noch elektrische Speicher dazu rückt die Amortisierung schnell auf über 15 Jahre.
Für den Umweltschutz werden die Wärmepumpen auch nichts bringen. Die neusten Generationen können ja nicht nur heizen, sondern im Sommer auch kühlen. Das werden viele Menschen auch benutzen und damit ist dann die Energieeinsparung wieder zum Teufel. :(
 
wäre doch eine PV-Anlage dafür wieder sinnvoll?
Für den eigenen Geldbeutel vielleicht, aber insgesamt natürlich keine Energieeinsparung, weil das ein zusätzlicher Verbrauch ist. Außerdem wird natürlich im Winter mehr geheizt als im Sommer gekühlt und wir haben auch trübe Tage die sehr warm sind. Muss letztendlich jeder selbst entscheiden. Für PV-Anlagen gibt es mittlerweile gute Rechenmodelle:
Ich will im Herbst, wenn der Run auf die Module etwas nachlässt, mit einer Mini-Anlage (<600WP) anfangen. Da kann man mit einer Amortisierung von 7 bis 8 Jahren rechnen, beim jetzigen Strompreis und wenn nichts kaputt geht. Die Module brauchen natürlich auch ein paar Jahre bis sie die Energie geliefert haben, welche sie selbst für die Herstellung verbraucht haben. Auch daran muss man denken. ;)
 
Wenn Du (rechnerisch) mit einer Heizungs-Vorlauftemperatur von etwa 30-50°C, bei Außentemperaturen von -15°C auskommst um Deine Räume auf 20°C zu erwärmen, dann wird auch eine Wärmepumpe problemlos Dein Haus heizen.
Auch die Warmwasserbereitung ist zu beachten, da diese mindestens eine Temperatur von 60°C haben muss um Legionellenbildung zu verhindern.

Lass Dich vor Ort vom Fachmann beraten, da viele Faktoren eine Rolle spielen, damit das Ganze am Schluss auch wirklich funktioniert.
Legionellenbildung ist ein wichtiges Thema!

Aber man kann da auch etwas mitteln und zwar geht Warmwasser auf 45 Grad runter im Sparmodus, aber dennoch macht die Heizung einmal im Monat ein Legionellenprogramm mit 70 Grad. Die Taktung ist individuell, uns wurde das so nahegelegt. Es gibt Menchen die haben das nicht an, davon würd eich aber großen Abstand nehmen, dass ist lebensgefährlich!
 
Legionellenbildung ist ein wichtiges Thema!
Gestern habe ich die Beschreibung einer Wärmepumpe gelesen die 65 Grad Vorlauftemperatur schaffen soll. Die Legionellenabtötung nur einmal im Monat durchzuführen halte ich auch schon für grenzwertig. Aber Du hast vollkommen Recht, wenn die Vorlauftemperatur nicht durch die Wärmepumpe erreicht wird, heizen die Anlagen mit einem "Tauchsieder" dazu und das wird dann bei den momentanen Strompreisen richtig teuer.
 
Gestern habe ich die Beschreibung einer Wärmepumpe gelesen die 65 Grad Vorlauftemperatur schaffen soll. Die Legionellenabtötung nur einmal im Monat durchzuführen halte ich auch schon für grenzwertig. Aber Du hast vollkommen Recht, wenn die Vorlauftemperatur nicht durch die Wärmepumpe erreicht wird, heizen die Anlagen mit einem "Tauchsieder" dazu und das wird dann bei den momentanen Strompreisen richtig teuer.
ja ist es auch.

Ich verbrauche ca 3000kwh im jahr für Warmwasser und Heizung. In allen Zimmern ausser Schlafzimmer herrschen immer 23-25 Grad. 1800kwh habe ich an PV-Strom dafür verbraucht. Also quasi 1200kwh x 0,35Cent(vorher mit WP-Tarif 0,20)=420€/Jahr. Und da wäre noch Potential.

Haushaltsstrom sind ca 2500kwh, wovon fast 50% aus der PV kommt. Alles in allem, PV lohnt!
 
Haushaltsstrom sind ca 2500kwh, wovon fast 50% aus der PV kommt. Alles in allem, PV lohnt!
Bei den Zahlen ist sicherlich auch eine Menge Speicher im Einsatz. Da würden die Investitionskosten auch interessieren und nicht nur die Einspeisung durch die PV. Wir zahlen hier 30 Cent pro kWh (noch). Wir verbrauchen ca. 12 000 kWh für Heizung und Warmwasser und ich dusche viel beim Sport und unsere Räume sind nicht so warm. 25 Grad wären mir persönlich viel zu warm. Aber bei Deinen Zahlen gehe ich davon aus dass Du in einem Energieeffizientshaus wohnst.
Diesen Luxus können sich aber die wenigsten leisten. :(
 
Bei den Zahlen ist sicherlich auch eine Menge Speicher im Einsatz. Da würden die Investitionskosten auch interessieren und nicht nur die Einspeisung durch die PV. Wir zahlen hier 30 Cent pro kWh (noch). Wir verbrauchen ca. 12 000 kWh für Heizung und Warmwasser und ich dusche viel beim Sport und unsere Räume sind nicht so warm. 25 Grad wären mir persönlich viel zu warm. Aber bei Deinen Zahlen gehe ich davon aus dass Du in einem Energieeffizientshaus wohnst.
Diesen Luxus können sich aber die wenigsten leisten. :(
Wir haben 2017 nach normalen Standard gebaut(Altbau abgerissen)

Wir haben eine Erdwärmepumpe. ich habe mich aber auch ordentlich "reingefuchst" und mehrere Tage alles eingestellt etc. Dennoch finde ich alles in allem ist unser Energieverrbauch sehr niedrig.
 
@zettigelb

Bitte schau mal in diesen Thread hier wurde viel diskutiert. Es läuft hier nur auf ne Wiederholung raus bzw. findest du dort im Thread gute Antworten auf deine Fragen.


Generell erster Schritt: Richtige Heizlastberechnung und bestenfalls Unterstützung von einem unabhängigen Fachmann.
 
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