Wer kennt diesen Film schon?

So neu ist das Thema nun auch nicht. Seit ca.10 Jahren wurde es in manchen Branchen in Teilbereichen schon eingeführt..... das nannte man dann Heimarbeit oder Homeoffice :)
Nun scheint man noch einige Schritte weiter gekommen zu sein.

Wenn "Flow", dann sollte aber auch wirklich "Flow" entlohnt werden.... was ich aber nicht sehen werde. Denn die einzelne Person hinter dem "Flow" ist für Viele immer noch ein reiner Kostenfaktor.... der ja bekanntlich seit Jahrzehnten Stagnationen unterworfen wurde. Wie gesagt, würde sichergestellt werden, dass der "Flow" wirklich leistungsbezogen, gerecht entlohnt werden würde - weil der "Flow" vermutlich noch effizienter und mehr arbeitet, ja dann... warum nicht. Es wird ja eh alles immer technisierter und somit zwischenmenschliches weniger notwendig.

Und für viele andere Branchen ist das sowieso nicht machbar wie z.B. in der Industrie usw.

Edit:
Ähm.... und nein, ich kenne den Film/die Doku noch nicht.
 
Lufthansa setzt für seine Mitarbeiter BlackBerry ein.
Damit die Damen und Herren aber auch mal Feierabend haben, werden die BlackBerrydienste abends 20.00(?) Uhr abgeschaltet und erst wieder frühs um 8.00(?) Uhr wieder angeschaltet.
Denn was würde passieren, wenn die Mails 24h Std. eintrudeln würden? Irgendeiner würde den Anfang machen und nachts um 3 noch Mails beantworten. Da das der Mitarbeiter auch noch stolz rumerzählt, sehen sich andere ebenfalls gezwungen sich nachts den Wecker zu stellen.......
Soweit wird es hoffentlich nicht gehen, aber gewisse Vorzüge hätte das Model evtl. bzg. freier Zeiteinteilung eines Einzelnen. Nach dem Motto, hauptsache die Arbeit ist zum Stichtag erledigt :-)


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Lufthansa setzt für seine Mitarbeiter BlackBerry ein.
Damit die Damen und Herren aber auch mal Feierabend haben, werden die BlackBerrydienste abends 20.00(?) Uhr abgeschaltet und erst wieder frühs um 8.00(?) Uhr wieder angeschaltet..

Hi, nach welcher zeitzone denn? Dort wo sich der Mitarbeiter befindet ? Also zB auch EST? Wenn es nämlich deutsche Zeit ist, dann bringt Dir der Blackberry auf Geschäftsreise zu den dortigen Arbeitsstunden nix und weckt Dich nachts im Hotelbett... :-(

VG Michael
 
Hi, nach welcher zeitzone denn? Dort wo sich der Mitarbeiter befindet ? Also zB auch EST? Wenn es nämlich deutsche Zeit ist, dann bringt Dir der Blackberry auf Geschäftsreise zu den dortigen Arbeitsstunden nix und weckt Dich nachts im Hotelbett... :-(

VG Michael

Deutsches Personal in D sollte kein Proplem sein. Genauso das Stammpersonal im Ausland. und ob Piloten und Flugbegleiter jeweils einen Blackberry haben?
 
VW hats ja auch schon gemacht und es gab nur kurzzeitig Aufruhr deswegen. Betrifft allerdings nur die Tarifmitarbeiter, welche eh eine stärkere Lobby zu haben scheinen als die AT's.
 
Lufthansa setzt für seine Mitarbeiter BlackBerry ein.
Damit die Damen und Herren aber auch mal Feierabend haben, werden die BlackBerrydienste abends 20.00(?) Uhr abgeschaltet und erst wieder frühs um 8.00(?) Uhr wieder angeschaltet.
Denn was würde passieren, wenn die Mails 24h Std. eintrudeln würden? Irgendeiner würde den Anfang machen und nachts um 3 noch Mails beantworten. Da das der Mitarbeiter auch noch stolz rumerzählt, sehen sich andere ebenfalls gezwungen sich nachts den Wecker zu stellen.......
Soweit wird es hoffentlich nicht gehen, aber gewisse Vorzüge hätte das Model evtl. bzg. freier Zeiteinteilung eines Einzelnen. Nach dem Motto, hauptsache die Arbeit ist zum Stichtag erledigt :)


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Das ist in einigen Branchen schon normal, dass Emails abends um 22 Uhr oder später kommen.
 
Das ist in einigen Branchen schon normal, dass Emails abends um 22 Uhr oder später kommen.

das hat doch mit der branche nix zu tun &:
ich bekomm täglich noch nach 22:00h mails von "geschäftspartnern" - das ist nunmal so, wenn die ausm östlichen teil der usa am nachmittag verschickt werden, ists bei uns nunmal mitten in der nacht. steht doch jedem frei ob er dann reagiert oder nicht - als angestellter kann man sich an seine vertraglich geregelten kernarbeitszeiten halten und wer sein eigener chef ist muss halt prioritäten setzen:t
 
Thema-Verfehlung. Wir sprechen hier schon von Emails innerhalb der gleichen Zeitzone. Ansonsten wäre ja nichts Verwerfliches dran. ....und es geht um Angestellte.
 
wenn ich bis um 21:00 arbeite, beantworte ich auch noch mails innerhalb der gleichen Zeitzone. Wissend, dass der Empfänger diese höchstwahrscheinlich nicht mehr beantwortet.Was weg ist ist weg und ich muss mich nicht am nächsten Tag darum kümmern.

Schreibe auch am Samstag oder Sonntag mails oder bekomme welche, je nach dem welcher Partner evt. auch so bekloppt ist und arbeitet. Gleiche Zeitzone oder aber die Asiaten.

Durch globale Geschäftspartner erhalte ich die Asiaten-Mails morgens und die USA/CAN und Südamerika ab 13:00h jenachdem von welcher Küste. Und wenns mal brennt, bin ich eben um 06:00h im Büro oder aber auch mal wg. der Amis länger (ist aber die Ausnahme).
 
Eine Stellungnahme zur Thematik die jedem gerecht wird ist wohl nur schwerlich zu treffen:
Relativ einfach ist es für den Selbstständigen zu beantworten -> dieser wird schon aus eigenem Interesse nicht auf die Uhr schielen wenn er sich überlegt die Mail zu beantworten die er ja offenbar bereits gelesen hat (sonst wüsste er ja nichts davon)
Für den Angestellten im gehobenen Dienst ist es ebenfalls ein Selbstverständlichkeit dieses zu tun. Arbeitszeitgesetze sind gut und schön, der innerbetriebliche Konkurrenzdruck steht dem sicher diametral entgegen. Ob das gut oder schlecht ist mag jedem selbst überlassen sein zu beurteilen
Der Angestellte im geringer besoldeten Dienst wird dementsprechend eher wenig Lust verspüren seinen Feierabend mit beruflichen Mails zu füllen, es sei denn er schielt ein wenig auf berufliches Fortkommen.
Besondere Arbeitsumfelder erfordern aber ebenso besondere, also angepasste Verhaltensweisen. Diese werden vergütet oder auch nicht, wer sich darauf einlässt weiss warum er es tut. Evtl. hat er ja sogar Spaß daran.

Maildienste für bestimmte Uhrzeiten zu deaktivieren ist sicher in einigen, vllt sogar vielen Branchen ein probates Mittel einen "Wildwuchs" ausserbetrieblicher "Heimarbeit" einen Riegel vorzuschieben und m.E. aus eher sozialem Grundgedanken entsprungen. Für mich nicht denkbar, für viele Andere aber bestimmt segensreich...

Wir alle identifizieren uns nicht nur mit unseren privaten Aktivitäten sondern eben auch - mehr oder weniger, je nachdem - durch unsere beruflichen Aktivitäten, sie nehmen ja auch einen Großteil unseres Lebens ein. So gesehen kann der abendliche Blick aufs Mailkonto auch durchaus befriedigend sein, insbesondere wenn auf der Senderseite dadurch eine gewisse Zufriedenheit hergestellt werden kann.....

Die arbeitsrechtliche Diskussion ist jedoch bestimmt komplizierter.....
 
Ja, also ich finde auch, dass eine Ruhezeit ein gutes Mittel ist, um den völligen Kontrollverlust der Arbeitszeiten zu verhindern. Außerdem denke ich eher, dass wenn es tatsächlich zugespitzt dazu kommen sollte, dass jeder 24 Stunden bereit ist zu Arbeiten, sicherlich genügend Verbände und auch die Politik dafür sorgen würden, dass eine bessere Lösung gefunden wird, denn ganz pragmatisch gedacht, würden sicherlich auch die Kosten für die Krankenkasse bei erhöhtem Stress ansteigen.
 
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