Werkstatt als Vermittler statt richtige Werkstatt?

MichaelBO

Fahrer
Registriert
30 August 2011
Ort
Bochum
Wagen
BMW Z4 e85 roadster 3,0si
Mein Wagen steht seit 5 Wochen in der Werkstatt mit Bitte die Boardcomputerfehlermeldungen zu beseitigen (siehe Thread).
Bislang hat man sich in Widersprüche verstrickt und es immer mehr im/am Wagen oder anderes defekt.
(Off-Topic: Fristsetzung schon erfolgt [bis Freitag] siehe beiliegendes PDF)

Jetzt ist angeblich das Hydroaggregat defekt und ist leider kein günstiges Teil.
Zu den bisherigen Kosten für Lichtmaschine, ggfs. ABS Steuergerät, 4x ABS Radsensoren, Anlasser, Batterie etc. würden nochmal der Batzen von 1400 € hinzukommen.

Die Werkstatt hat daher den Weg der Reparatur des Geräts gewählt. Das Gerät befindet sich zu diesem Zweck in Bremen bei einer Firma die es repariert (GZA Motors) und nun 3 Tage im Prüfstand hat, da es ein kompliziertes Spezialteil ist (Aussage meine Kfz-Werkstatt). Ist dem so?

Was mich irritiert ist allerdings, dass mein Wagen nicht mehr in der Werkstatt steht wo ich ihn hingegeben habe.
Ich erhalte auch keine Auskunft darüber wo der Wagen steht, weil er sein Konzept nicht verraten will.
Es ist die Rede von einer Partnerwerkstatt und ab und zu von seiner privaten Garage, weil er keinen Platz in seiner Halle hat.
Angeblich ist es ein abgeschlossener Hof und nach seinem Feierabend könnten wir gemeinsam hinfahren, dass ich es sehen kann.

Ich gehe mittlerweile davon aus, dass mein Fahrzeug bei einer anderen Werkstatt steht, da er auch nicht in der Lage war die richtigen Fehlercodes auszulesen.
Ein „Mitarbeiter“ von ihm repariert in seinem Hof/Garage/anderen Werkstatt mein Wagen, ob nebenbei oder hauptsächlich oder wie auch immer weiß ich natürlich nicht.
Meine KFZ Werkstatt redet immer von Kooperationswerkstätten (davon hat er viele laut seiner Aussage), weil teilweise braucht man Spezialwerkzeug das er nicht hat usw. .

Nach meinem Empfinden finde ich es komisch, dass mein Auto in die Obhut meiner gewählten Werkstatt gegeben wird und diese nur als Vermittler arbeitet.
Er macht lediglich in seiner Werkstatt Ölwechsel, Reifenwechsel usw. …alles was einfach und schnell zu erledigen ist, wie es mir scheint und ich mehrfach jetzt schon beobachtet habe.

Ist mein Empfinden richtig und dies ein Vorgehen was nicht richtig ist oder kann jeder eine Werkstatt (Meister etc. unbeachtet) eröffnen und nur Reifenwechsel machen und dann Reparaturen „vermitteln“ und eine Marge von 25% darauf schlagen ohne Kostenvoranschläge etc.?
Gibt es für so etwas Regelungen und ist das Mitteilungsbedürftig oder gilt die Erfüllung des Werkvertrags egal wie?

Ich empfinde es ebenfalls als sehr traurig, dass wir letztendlich die Tatsache juristisch klären lassen müssen und ich noch weitere x-Wochen ohne Auto sein werde. (Pfandrecht vom Unternehmen, da Rechnung der nächste Knackpunkt sein wird bzgl. 500 Euro Grenze)
Ich erhalte von der Werkstatt weder eine Antwort, noch einen Fertigstellungstermin, noch die Aussage wo mein Fahrzeug ist, noch die Gesamtkostenzusage oder ähnliches.

Allerdings habe ich auch nichts unterschrieben, sondern nur den Wagen dort hingestellt und mit ihm mündlich vereinbart, dass meine alten Teile mitgegeben werden sollen und bei größer 500 Euro soll er Bescheid sagen (bislang hatte ich nur gute Erfahrungen mit ihm bei Ölwechsel, Reifenwechsel, Auspuffanbau etc.).
Durch die obigen Punkte kann man nun schon erahnen, dass er sich an keinerlei Absprache gehalten hat und ihm diese unbekannt sein werden.

Jemand einen Lebenstipp zusätzlich parat, außer nächste Mal lieber Fachwerkstatt direkt (3 Wochen auf den Termin warten eingeschlossen) und die ggfs. höheren Kosten für Kleinigkeiten in Kauf nehmen?

Nüchtern betrachtet habe ich aber egal wo noch nie einen Beleg bekommen, dass ich Wagen dort abgegeben habe und einen Kostenvoranschlag haben möchte samt schriftlichem Fertigstellungstermin auf dem Auftrag.
Bislang falsche Werkstätten (Ketten z. B. ATU , Fachwerkstatt (BMW) und Schrauber) von mir?
 

Anhänge

Blöd so einen Ärger am Hals zu haben, aber so einen langen Beschwerdebrief liest kein Mensch.
Es sind nur die wichtigen Punkte aufzufürhen, auch kein blabla über glauben oder nichtglauben der Versanddauer.
So ein Schreiben hat bei mir max. 5 Zeilen.

Fristsetztung natürlich mit Einschreiben und Rückschein.


.
 
Absolut Blöd gelaufen bis dahin.
Dass er nicht sagen will, wo der Wagen derzeit ist ist ein absolutes nogo. Auch rechtlich problematisch.

Auch mir ist der Brief zu lang.
Fristsetzungen sind grds. nicht verkehrt, nur müssen die auch richtig angewandt werden (Der 17. sind drei Tage inkl. heute).
Wenn du bereits jetzt diesen Schritt der Eskalation gehen willst, hätte ich nicht den Brief selbst verfasst, sondern es durch einen RA machen lassen.
 
Ich war ja persönlich dort und habe mir das gegenzeichnen lassen als Beweis...ist zum Glück via Fuß zu erreichen die Werkstatt (gestern den Brief abgegeben 4 Tage also).
Der wichtigste Aspekt ist die Frist bis Freitag und zwangsläufig hat er es gelesen und andernfalls kann ich auch nichts dafür.

Ärger...na ja Lebenskrise trifft es eher...ich bin da sehr anfällig und der Ärger, eigentlich nur die fehlende Transparenz und vor allem Ignoranz etc. , schlagen sich dann gesundheitlich immer nieder.

Das wird wohl das erste mal sein, dass ich die Notfallrufnummer (pme familienservice) von meinem Arbeitgeber anrufe am Samstag oder Montag...dann übernimmt der das Problem größtenteils inkl. Anwälte und meine Betreuung während dessen, samt Freistellung zur Klärung der Angelegenheit usw. .
 
lass dich von dem mist nicht runterziehen und versuche es sachlich zu sehen, soweit es geht. deine gegenseite wird da auch keine großen gefühle reinstecken. hier hilft es sicher, wenn sich ein anwalt einschaltet, der dich in der sache - sagen wir - aus dem tagesgeschäft nimmt und du dich nicht mehr mit hinterhofspinnern rumärgern musst.

bei elektronikgeschichten würde ich in zukunft immer zu BMW fahren und es gibt ja immer die möglichkeit das auto dort als "notfall" abzugeben, womit man auch keine drei wochen auf nen termin warten braucht, sondern das auto zwischendurch reingeschoben wird. hilft jetzt alles nichts, aber versuch für dich zu klären was dein ziel ist und womit du zufrieden wärst.
 
Stand jetzt:

Das Gerät bleibt bis Samstag bei GZAMotors wird dann normal versendet bis Ende nächster Woche soll es dann ankommen. (nicht das wir hier mal über Express oder dergleichen nachdenken würden).

Fahrzeug werde ich vielleicht am 30. April zurück erhalten.
Meine Frist kann er nicht einhalten, weil ich ein nicht funktionsfähiges Auto derzeit besitze.

Zwischenzeitlich macht er schon mal die Rechnung für Lichtmaschinengenerator etc. , das Teil konnte er auch nicht aufbewahren, weil sonst 149,- Euro zusätzlich anfallen würden.

Dazu fällt mir nix mehr ein.
 
Den Brief hättest Du Dir sparen können. - Sofort Anwalt an die Hand nehmen, Trailer (ADAC) organisieren, Auto abholen und diesem Hamperer einen Lampe anmachen.
 
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